Angriff vor Berliner Schwulen-Café: Besitzer des „Romeo & Romeo“ mit Bierflasche attackiert

In weniger als 24 Stunden gibt es zwei Angriffe auf queere Lokale in Berlin. Der Queerbeauftragte ist schockiert, die Vertretung der Lesben und Schwulen in der CDU fordert Konsequenzen. Der Besitzer des Schwulen-Cafés „Romeo & Romeo“ im Schöneberger Nollendorfkiez ist am Samstagabend vor seinem Geschäft beleidigt und angegriffen worden. Das teilte die Berliner Polizei mit. Er kam nach dem Angriff mit einer Platzwunde in ein Krankenhaus, hieß es weiter. Der Angriff vor dem „Romeo & Romeo“ ereignete sich weniger als 24 Stunden nach einem Vorfall bei der queeren „Tipsy Bear Bar“. Dort hatte eine Gruppe Gäste bedroht und die Regenbogenflagge vor dem Lokal heruntergerissen. Am Sonntagnachmittag bezog der Verband Lesben und Schwule in der Union (LSU), die queere Vertretung innerhalb der CDU, zu beiden Fällen Stellung. „Hier wird nicht nur unsere Community angegriffen, sondern alles, wofür unser Berlin in der Welt steht!“, teilte der Landesvorsitzende René Powilleit mit. Die „Landesstrategie für queere Sicherheit und gegen Queerfeindlichkeit“ müsse sofort in die Abstimmung und dann in die Umsetzung. Wer hier zögere, spiele mit der Sicherheit von Menschen. (…) Das Opfer saß demnach mit zwei anderen Männern an einem Tisch vor dem Café, als ein 23-Jähriger sie ansprach. Die Männer sollen ihn kurz darauf aufgefordert haben, sich zu entfernen, woraufhin sie beleidigt wurden. Der 23-Jährige habe ihnen die Worte „Ihr Hurensöhne“ und „Ich ficke euch“ zugerufen, wie eine Polizeisprecherin auf Tagesspiegel-Anfrage sagte. Der Mann kehrte kurz darauf zurück und griff den 56 Jahre alten Besitzer des Cafés mit einer Bierflasche an. Daraufhin flüchtete der Angreifer, doch mehrere Personen verfolgten ihn und hielten ihn fest, bis alarmierte Polizisten ihn festnahmen.

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Sie kassieren jetzt 24.000 Euro pro Monat – Weidel und Chrupalla verdoppeln ihr Gehalt

Die AfD-Spitzenfunktionäre im Bundestag haben sich von ihrer Fraktion eine Gehaltserhöhung absegnen lassen. Und zwar eine drastische. In der Fraktion ist der Ärger darüber groß. Am vergangenen Dienstag klappte manchem in der AfD-Fraktion die Kinnlade herunter: Nach Recherchen von t-online unterrichtete der AfD-Vorstand im Bundestag die Fraktion in ihrer Sitzung darüber, dass er sich das Gehalt erhöhen möchte – und das in beachtlicher Höhe. Die Fraktion stimmte mehrheitlich für die Vorlage des Fraktionsvorstands, der Ärger aber ist dennoch groß. Ab sofort erhalten die Fraktionschefs Alice Weidel und Tino Chrupalla nach Informationen von t-online jeweils rund 12.000 Euro zusätzlich für ihre Position als Fraktionsvorsitzende – und zwar pro Monat. Gemeinsam mit der Diät für Bundestagsabgeordnete, die ohnehin regulär an sie fließt, kommen Weidel und Chrupalla damit auf jeweils mindestens rund 24.000 Euro Gehalt pro Monat. Die AfD-Fraktionschefs gönnen sich damit aus dem Stand eine Verdopplung ihrer Zulage: Früher erhielten die Fraktionschefs 6.000 Euro pro Monat extra – also 50 Prozent ihrer Abgeordnetendiät obendrauf. Jetzt sind es 100 Prozent. Solche sogenannten Funktionszulagen zahlen fast alle Fraktionen im Bundestag ihrem Spitzenpersonal. Die Höhen variieren. Auch dem Rest des zwölfköpfigen AfD-Fraktionsvorstands wird die Zulage verdoppelt. Bisher erhielten die stellvertretenden Fraktionschefs und Parlamentarischen Geschäftsführer ihre Abgeordnetendiät plus 25 Prozent davon zusätzlich als Funktionszulage – also rund 3.000 Euro obendrauf. Nun werden 6.000 Euro pro Monat an sie fließen. Das ergibt gemeinsam mit der Abgeordnetendiät rund 18.000 Euro pro Monat. Ausgenommen von den Zulagen ist laut einem Sprecher der Fraktion lediglich der AfD-Ehrenvorsitzende Alexander Gauland.

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„Diese Haftbedingungen gehen nicht“: Göring-Eckardt besucht Maja T. im Gefängnis in Ungarn

Die deutsche Person aus der linken Szene wurde 2024 ausgeliefert, obwohl das Bundesverfassungsgericht dies untersagt hatte. Einem Medienbericht zufolge könnte es einen weiteren Fall geben. Vor rund einem Jahr war die deutsche non-binäre Person Maja T. nach Ungarn ausgeliefert und dort inhaftiert worden. Nun hat die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt Maja T. (24) nach eigenen Angaben im Gefängnis besucht. Göring-Eckardt äußerte sich nach dem Treffen bestürzt und forderte ein rechtsstaatliches Verfahren. Der zur linken Szene zählenden Person Maja T. wird in Ungarn vorgeworfen, im Februar 2023 an Gewalttaten gegen tatsächliche oder mutmaßliche Rechtsextremisten beteiligt und für schwere Körperverletzungen mitverantwortlich gewesen zu sein. Seit Februar 2025 muss sich Maja T. sich vor dem Budapester Stadtgericht verantworten. Maja T. hat sich zu den Taten bisher nicht geäußert. Anfang Juni war T. wegen der Haftbedingungen in einen Hungerstreik getreten. Gericht in Ungarn lehnt Antrag auf Hausarrest ab „Wir wollen, dass sie ein Verfahren bekommt, das rechtsstaatlich einwandfrei ist. Wir wollen, dass sie nach Deutschland überstellt wird“, sagte Göring-Eckardt in einem auf der Plattform X geposteten Video. Zuvor hatte der „Spiegel“ über die Reise der Grünen-Politikerin berichtet. Auf X betonte Göring-Eckardt zudem: „Und ja, natürlich ist es so, dass wir ein Verfahren wollen und dann festgestellt wird – mit der Unschuldsvermutung übrigens – was notwendig ist. Aber diese Haftbedingungen gehen nicht.“ Das sei eine Katastrophe für einen Menschen wie Maja T. „Es ist eine Katastrophe mitten in Europa. Es ist eine Katastrophe, dass es hier in Ungarn passiert“, so Göring-Eckardt. Dem „Spiegel“ sagte Göring-Eckardt mit Blick auf den Zustand von Maja T.: „Maja ist sehr klar und weiß genau, was sie tut.“ Zugleich mache Maja T. einen „schwachen“ Eindruck. Im Dezember 2023 war Maja T. in Berlin verhaftet und im Juni 2024 nach Ungarn ausgeliefert worden – obwohl das Bundesverfassungsgericht dies untersagt hatte.

via tagesspiegel: „Diese Haftbedingungen gehen nicht“: Göring-Eckardt besucht Maja T. im Gefängnis in Ungarn

Zwei Monate nach tödlichen Schüssen: Demo für Lorenz A. – #polizeiproblem

Die Initiative “Gerechtigkeit für Lorenz” hat am Sonntag zu einer Demonstration in der Oldenburger Innenstadt aufgerufen. Dort war im April der 21-jährige Schwarze Lorenz A. durch Polizeischüsse getötet worden. Die Polizei sprach am Sonntagnachmittag von etwa 500 Teilnehmenden. Die Kundgebung verlief nach Angaben der Beamten friedlich. Die Demonstrierenden zogen mit Plakaten durch die Innenstadt und riefen Parolen wie “Lorenz, das war Mord! Widerstand an jedem Ort” oder “Widerstand überall – Lorenz war kein Einzelfall”. Auch in anderen Städten, darunter Hamburg, Berlin und Kiel, sollte es Demonstrationen und Mahnwachen geben. Initiative vermutet rassistische Polizeigewalt hinter der Tat Aufgerufen dazu hatte ein Aktionsbündnis, zu dem viele Interessenvertretungen für schwarze Menschen gehören. Die Demos richten sich gegen mutmaßliche rassistische Polizeigewalt. Die Demo-Organisatoren vermuten diese hinter dem Tod von Lorenz A. Die genauen Hintergründe der Tat sind weiterhin unklar. “Immer wieder bleiben solche Einsätze ohne strafrechtliche Konsequenzen, Ermittlungen verlaufen im Sande, strukturelle Fragen bleiben unbeantwortet”, heißt es von der Initiative.  Ergebnis zu 3D-Rekonstruktion steht noch aus Bisherigen Erkenntnissen der Ermittler zufolge starb Lorenz A. in der Nacht zu Ostersonntag durch mehrere Schüsse, abgegeben von einem 27-jährigen Polizisten. Vorangegangen war dem Polizeieinsatz laut Staatsanwaltschaft Oldenburg eine Auseinandersetzung vor einer Diskothek – der 21-Jährige soll dabei Reizstoff in Richtung zweier Security-Mitarbeiter gesprüht haben. Personen, die ihn daraufhin verfolgten, soll er mit einem Messer gedroht haben. Videoaufnahmen aus einer Überwachungskamera zeigen das Geschehen laut Staatsanwaltschaft nur ungenau. Sie hat eine 3-D-Rekonstruktion der Stelle beauftragt, an der Lorenz A. starb. Laserscanner und Drohnen haben die Straße in der Innenstadt dafür genau vermessen. Das Ergebnis steht noch aus.

via ndr: Zwei Monate nach tödlichen Schüssen: Demo für Lorenz A.

Mit Pubertätsblockern zu sexueller Zufriedenheit?

Wenn Jugendliche sich in ihrem Geschlecht nicht wohl fühlen, können sie Pubertätsblocker erhalten. Eine Studie hat erstmals die Auswirkung der Medikamente auf sexuelle Zufriedenheit in den späteren Lebensjahren untersucht. Von Daniela Remus, NDR Die sexuelle Zufriedenheit von Menschen, die mit Pubertätsblockern behandelt wurden, und denen, die eine natürliche Pubertät durchlaufen haben, unterscheidet sich nur marginal: Denn die trans Personen, die in ihrer Jugend Pubertätsblocker erhalten haben, seien mit ihrem Sexualleben ähnlich zufrieden wie die Gesamtbevölkerung. Und das sei eine gute Nachricht. So interpretieren niederländische Forschende die Ergebnisse einer Studie, die sie vor wenigen Tagen im Fachblatt The Journal of Sexual Medicine veröffentlicht haben. Danach gaben 49 Prozent der befragten trans Personen an, sie seien mit ihrem Sexualleben zufrieden, während das in der Gesamtbevölkerung 47 Prozent sagen. Die vorliegende Studie des niederländischen Teams ist die erste, die untersucht hat, ob und inwiefern die Gabe von Pubertätsblockern das sexuelle Erleben im späteren Leben als Erwachsener beeinflusst. Deshalb befürwortet Georg Romer, der als Direktor der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Uniklinikum in Münster seit Jahren trans Kinder und Jugendliche behandelt, diese Studie. “Das wichtigste Ergebnis der Studie ist dabei: Berichtete Probleme mit der sexuellen Zufriedenheit traten bei den im Jugendalter mit Pubertätsblockern Behandelten nicht häufiger auf als bei Transgender-Personen, die erst nach voller durchlaufender pubertärer Reifung eine Hormonbehandlung begannen.”Und auch der Hamburger Endokrinologe Achim Wüsthof begrüßt diese Veröffentlichung. Es sei “beruhigend zu sehen, dass die Ergebnisse nicht sehr negativ ausgefallen sind.” Diese Erkenntnis könne und werde er in Zukunft nutzen “für die Beratung von Jugendlichen und ihren Eltern”.

via tagesschau: Mit Pubertätsblockern zu sexueller Zufriedenheit?

siehe auch: Sexual satisfaction and dysfunction in transgender adults following puberty suppression treatment during adolescence. Background Sexual satisfaction and dysfunction in transgender and gender-diverse (TGD) individuals following treatment with puberty suppression (PS) have not yet been studied and remain a topic of clinical and academic concerns. Aim This study explores the long-term effects of (early) PS treatment on sexual satisfaction and dysfunction in TGD individuals. (…) The primary outcomes included sexual satisfaction and various sexual dysfunctions, defined as the presence of a sexual problem accompanied by distress. Results Sexual satisfaction was reported by 52% of transmasculine and 40% of transfeminine individuals, with similar outcomes between early and late PS groups. Among transmasculine individuals, 58% reported at least one sexual dysfunction, most commonly difficulty with initiating sexual contact (34%), with similar frequencies in PS groups. In transfeminine individuals, 50% experienced at least one sexual dysfunction, with difficulty achieving orgasm (35%) being most common, with similar reports across PS groups. The prevalence of sexual dysfunctions was comparable to that of transgender individuals who began GRMT in adulthood.

a pride flag drawn on the ground

Antifeministische Allianz – Reich, radikal, mit Reichweite

AristokratInnen, religiöse ExtremistInnen und OligarchInnen machen Politik gegen Frauen und Queers. Ein EPF-Bericht zeigt, wie groß ihr Einfluss ist. Gut 20.000 Hektar Land, mehrere Schlösser und ein Vermögen, das auf rund 3 Milliarden Euro geschätzt wird: Fürstin Gloria von Thurn und Taxis hat einiges vorzuweisen. Ihr eigen sind auch klare Positionen, unter anderem zu gleichgeschlechtlicher Ehe und Schwangerschaftsabbrüchen: Beides lehnt sie ab, Letztere bezeichnete sie schon mal als Mord. 2023 gab die Fürstin ein Spendendinner für Hans-Georg Maaßen, gegen den in der CDU da schon ein Parteiausschlussverfahren wegen rechtsextremer Äußerungen lief. Auch international pflegt die Katholikin laut Berichten des Guardian und der New York Times einschlägige Verbindungen, darunter zu Steve Bannon, ehemals Trumps Chefstratege und noch immer einer der einflussreichsten Köpfe der MAGA-Bewegung, sowie dem ultrakonservativen Richter des U. S. Supreme Court, Samuel Alito. „The german princess“, wie Thurn und Taxis international gern genannt wird, ist nicht die Einzige, die aristokratischen Glamour in eine bedrohliche Bewegung bringt. Mit dabei in einer globalen Szene, einem weit verzweigten Netzwerk, das gegen Rechte von Frauen und LGBTIQ mobil macht und teils weit rechte Positionen teilt, sind neben vielen deutschen Adeligen auch „Dutzende“ internationale Erzherzoge, Gräfinnen und Prinzen. „Eine neue Allianz“ von AristokratInnen, religiösen ExtremistInnen, extrem rechter PopulistInnen und OligarchInnen „gestalte derzeit europäische Politik neu“, heißt es in dem Bericht „Die Nächste Welle“, den Par­la­men­ta­rie­r*in­nen des Europäischen Parlaments am Donnerstag vorlegten. Dieser globalen antifeministischen Szene gehe es darum, „Jahrzehnte von hart erkämpften sexuellen und reproduktiven Rechten in ganz Europa zu demontieren“, heißt es in dem Bericht des Europäischen Parlamentarischen Forums für sexuelle und reproduktive Rechte (EPF). Sie zeichne sich dadurch aus, „religiösen Extremismus in den Mainstream des Regierens“ bringen zu wollen – und zu können. Das geschehe über eigens gegründete Medien und Social Media, Stiftungen und Thinktanks, Lobbyismus und strategische Prozessführung. Und über viel Geld. (…) Auf europäischem Level sind laut EPF insbesondere drei Fraktionen stark in die Mobilisierung eingebunden: die Europäischen Konservativen und Reformer (EKR), die Europäische Christliche Politische Partei (ECPP) und die rechte Fraktion Identität und Demokratie (ID). Ungeachtet verschiedener Positionen ihrer Mitgliedsparteien spielte etwa die EKR „eine führende Rolle bei Anti-Gender-Initiativen innerhalb des Europäischen Parlaments“ und sponserte Großveranstaltungen in Polen, Spanien und Kroatien, bei denen der Kampf gegen „ ‚Gender-Ideologie‘ ganz oben auf der Tagesordnung stand“. Die ID-Fraktion macht proaktiv gegen „globalistische Kräfte“ mobil, die sie beschuldigt, LGBTIQ- und Gender-Themen zu fördern. Und die ECPP sponsorte Treffen des antifeministischen Netzwerks Agenda Europe. Alle europäischen Fraktionen erhalten zudem Spenden, wovon wiederum einige von Anti-Gender-AkteurInnen stammen. So bestehe die Möglichkeit, dass ideologische Geldgeber „die Agenda der politischen Fraktionen auf europäischer Ebene bestimmen“. Zu den größten privaten Sponsoren der EKR etwa gehörte laut Bericht 2023 und 2024 mit insgesamt 36.000 Euro Tilman Rüsch. Er sitzt im Rat der Stiftung für Familienwerte, die rechte PublizistInnen wie Birgit Kelle, Hedwig von Beverfoerde und Roland Tichy für Vorträge einlädt und sich laut Website für die „Ehe zwischen Mann und Frau“ einsetzt.

via taz: Antifeministische Allianz Reich, radikal, mit Reichweite

siehe auch: The Next Wave: How Religious Extremism Is Regaining Power. A new alliance of religious extremists, far-right populists, and oligarchic funders is reshaping European politics. The Next Wave describes this covert, strategic effort to launder religious extremism into mainstream governance through media, NGOs, political parties, and public institutions.  Backed by private wealth and legitimised through state funding, this movement is engineering a long-term authoritarian transformation under the guise of tradition and care. This project exposes the financial, political, and ideological architecture of The Next Wave, equipping civil society to recognise, resist, and counter its growing influence. Philanthropic support is essential to disrupt this emerging infrastructure and defend pluralistic democracy.  (…) Unprecedented in scope, The Next Wave offers a detailed account of the financial trajectories of over 270 anti-rights and religious extremist actors in Europe, tracing their growing access to political power, professionalisation, international networking, and — in some cases — their capture of entire institutions, political parties, and states. It also exposes emergent strategies, including the production of ideologically driven knowledge, the establishment of anti-gender service infrastructures, and the rise of elite public affairs firms and civil society fronts covertly directed by religious hierarchies.  The Next Wave is essential reading for understanding how sexual and reproductive rights in Europe are being strategically eroded — and what must be done to defend both these rights and democratic governance.

VG Berlin weist Klage von Eltern ab Die “Pro­gress-Pride”-Flagge ist keine poli­ti­sche Indok­tri­nie­rung – #Pridemonth

In den Räumlichkeiten einer Berliner Grundschule hängt eine selbstgemalte, sogenannte Progress-Pride-Flagge. Sie ist als Schutzsymbol für betroffene Personen gedacht. Die Eltern einer Schülerin störten sich hieran zu Unrecht, so das VG Berlin. Anzeige Eine selbstgemalte “Progress-Pride”-Flagge darf im Hort einer Grundschule hängen. Das hat das Verwaltungsgericht (VG) Berlin entschieden (Urt. v. 25.06.2025, Az. VG 3 K 668/24). Die Eltern einer Grundschülerin hatten geklagt. Sie stören sich an der etwa DIN A3 großen selbstgemalten Fahne, die zusätzlich zu der wohl bekannteren einfachen Regenbogenfahne auf der linken Seite noch einen Keil in den Farben rosa, hellblau, weiß, schwarz und braun sowie ein gelbes Dreieck mit lila Kreis aufzeigt. Bezeichnet wird diese Version als “Progress-Pride”-Flagge in der interinklusiven Version. (…) Vor der 3. Kammer des VG Berlin blieb die Klage indes ohne Erfolg. Das staatliche Neutralitätsgebot verlange nicht, dass im erzieherischen Bereich auf die Darstellung wertender Inhalte verzichtet werde, so das VG. Es sei vorliegend noch nicht die Grenze zur “politischen Indoktrinierung” überschritten. Die Flagge sei insbesondere vereinbar mit verfassungsrechtlichen und auch schulgesetzlichen Vorgaben, soweit diese “das Selbstverständnis bestimmter Gruppen und deren Recht zur freien Identitätsbildung” symbolisiere. Nicht zu beanstanden sei auch die Entscheidung, mit der Flagge ein Schutzsymbol für betroffene Personen im Hort zu setzen.

via lto: VG Berlin weist Klage von Eltern ab Die “Pro­gress-Pride”-Flagge ist keine poli­ti­sche Indok­tri­nie­rung

hands joined against progress pride flag
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