RECHTSEXTREME ALLIANZEN – Mutmaßliches “#Knockout51”-Mitglied pflegte gute Kontakte zu AfD-Funktionär

Ein mutmaßlicher Rädelsführer der Neonazi-Kampfsportgruppe “Knockout 51” pflegte nach MDR Investigativ-Recherchen Kontakte in die Erfurter AfD und zur rechtsextremen Gruppe “Kontrakultur Erfurt”. Letztere fungierte demnach als Bindeglied der extremen Rechten. Nach MDR-Recherchen soll sich das derzeit am Oberlandesgericht Thüringen angeklagte mutmaßliche “Knockout 51”-Gründungsmitglied Kevin N. einen Kellerraum mit dem Erfurter AfD-Fraktionsmitglied Alexander Töpfer geteilt haben. Dort sollen sich neben einer Flagge der rechtsextremen “Identitären Bewegung” auch Werbematerialien der AfD und der damaligen Jugendorganisation “Junge Alternative” befunden haben. Ein benachbarter Kellerraum soll von dem angeklagten Rechtsextremisten als Trainingsraum genutzt worden sein. Der vielfach vorbestrafte Neonazi Kevin N. war im Dezember 2023 bei Durchsuchungen gegen weitere “Knockout 51”-Mitglieder in Erfurt festgenommen worden und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm die Gründung und Rädelsführerschaft einer kriminellen und terroristischen Vereinigung vor. Der umtriebige Neonazi ist nach Recherchen von MDR Investigativ seit Jahren in der extremen Rechten aktiv und bestens vernetzt. Eine Anfrage über seinen Anwalt mit Bitte um Stellungnahme zu mutmaßlichen Verbindungen zur AfD, deren Stadtratsmitglied Alexander Töpfer, der “Identitären Bewegung” und der “Jungen Alternative” ließ Kevin N. unbeantwortet.

via mdr: RECHTSEXTREME ALLIANZEN Mutmaßliches “Knockout 51”-Mitglied pflegte gute Kontakte zu AfD-Funktionär

Neue Studie zu Chat GPT – Potentielle Propagandamaschine

For­sche­r:in­nen haben 900 Menschen zu politischen Fragen chatten lassen. Teils miteinander, teils mit KI-Chatbots. Letztere überzeugten besonders. (…) Chatbots mit künstlicher Intelligenz (KI) wie ChatGPT, Gemini oder DeepSeek erfüllen mittlerweile viele Funktionen: Sie sind Informationsquelle, Ratgeber, Diskussionspartner und für manche Menschen sogar eine Art Seelsorger. Nicht umsonst gibt es längst Apps, in denen Chatbots gute Freun­d:in­nen­schaf­ten simulieren. Mit ihren passgenauen Antworten sind Bots mittlerweile so gut, dass sie auch verwendet werden, um Propaganda zu erzeugen. Die Studie Wenn es darum geht, Menschen zu überzeugen – wie gut gelingt das einem KI-Chatbot im Vergleich zum Menschen? Wer ist besser? Um das zu untersuchen, haben For­sche­r:in­nen aus Lausanne 900 Menschen zu politischen Fragen chatten lassen. Etwa dazu, ob Schü­le­r:in­nen Uniformen tragen sollten. Dabei wussten die Probanden nicht, ob die Antworten von einem Chatbot oder Menschen stammten. Vor und nach der Debatte maßen die For­sche­r:in­nen die Zustimmung oder Ablehnung zur diskutierten Frage. Das Ergebnis: „ChatGPT schneidet bei unserer Debattenaufgabe so gut wie oder sogar besser ab als der Mensch“, ­schreiben die For­sche­r:in­nen in ihrer Studie im Fachmagazin Nature Human Behaviour. (…) Gerade in Online­netzwerken, also dort, wo Debatten und auch Propaganda eine große Rolle spielen, lässt sich Bot mitunter schwer von Mensch unterscheiden. Und selbst wenn sie es wissen; die allermeisten Anbieter legen nicht offen, mit welchen Daten ihre Modelle trainiert werden. Es bleibt also unklar, welche Verzerrungen, Annahmen und Fehler in ihnen stecken. „Ein besonders bedrohlicher Aspekt der KI-gesteuerten Überredung ist die einfache und kostengünstige Möglichkeit der Personalisierung“, warnen die Studienautor:innen. Besonders, weil KI-Modelle persönliche Informationen aus öffentlich zugänglichen Quellen wie Social-Media-Profilen ziehen können

via taz: Neue Studie zu Chat GPT Potentielle Propagandamaschine

#MärkischOderland – Vermummte greifen Besucher von Vielfaltsveranstaltung in Bad Freienwalde an – #terror

Eine Veranstaltung der Initiative “Bad Freienwalde ist bunt” wurde vor dem Start von Vermummten attackiert. Teilnehmende wurden verletzt, die Polizei sichert die Veranstaltung in der Folge verstärkt ab. Vermummte überfallen Vielfalts-Fest in Bad Freienwalde Innenminister Wilke verurteilt Angriff und reist in den Norden von Märkisch-Oderland Täter sollen Jugendliche oder junge Erwachsene sein Vermummte haben die Veranstaltung “Für ein buntes Bad Freienwalde” mit Schlagwerkzeugen bewaffnet angegriffen. Gegen 12 Uhr verschafften sich in der Karl-Marx-Straße in Bad Freienwalde (Märkisch-Oderland) nach Beobachtung eines rbb-Reporters rund ein Dutzend vermummte Menschen Zugang zum Veranstaltungsort. Die Angreifer attackierten demnach mehrere Teilnehmende, die zum Teil der queeren Community angehören und sich gegen Rechtsextremismus in Brandenburg positionieren. Nach ersten Erkenntnissen seien dabei Holzstöcke oder andere Schlagwerkzeuge eingesetzt worden, wie die Polizei mitteilte. Nach Beobachtungen des rbb-Reporters gab es auch Schläge ins Gesicht. Mindestens zwei Menschen – ein 47 und ein 54 Jahre alter Mann – erlitten dabei nach Polizeiangaben Gesichtsverletzungen. (…) Einsatzkräfte seien zwar vor Ort gewesen. “Allerdings waren zum entscheidungserheblichen Zeitpunkt unsere Kräfte nicht so dicht am Geschehen dran, dass wir die Auseinandersetzung verhindern konnten. Es ist uns nicht gelungen, die Täter in der Folge zu stellen, sodass jetzt die Ermittler der Kriminalpolizei gefordert sind”, erklärte Kamenz. “Es ist relativ schwierig, die Situation zu ertragen” “Wir waren beim Aufbau und zehn Minuten vor Beginn der Veranstaltung kamen ungefähr ein Dutzend Vermummte mit Quarzsandhandschuhen und Schlagstöcken auf uns zugerannt, haben um sich geschlagen, haben drei Leute verletzt”, sagte Jule Grienitz von der Initiative “Bad Freienwalde bleibt bunt”, die bei dem Angriff dabei war. Die Angreifer seien von der vom Bündnis bereitgestellten Security-Gruppe abgedrängt worden. “Es ist relativ schwierig, die Situation zu ertragen.” Es seien Kinder vor Ort gewesen, die alles mitbekommen hätten. Ihren Angaben zufolge wurden drei Menschen verletzt. “Einer hatte ein richtig großes blaues Veilchen, einer eine blutende Verletzung am Mund und einer eine Prellung im Gesicht.”

via rbb: Märkisch-Oderland Vermummte greifen Besucher von Vielfaltsveranstaltung in Bad Freienwalde an

Bespuckt und beleidigt: Rassistische Attacke in Marzahn – Staatsschutz ermittelt – #kaltland

Eine Frau mit Hidschab wird in Berlin-Marzahn von einer Unbekannten beleidigt, bespuckt und mit einem Schuh geschlagen. Auch ihre Begleiterin wird Ziel der Attacke. Heute, 14:53 Uhr Eine Unbekannte hat nach Polizei-Angaben zwei Frauen in Berlin-Marzahn rassistisch beleidigt, geschlagen und eine von ihnen bespuckt. Sie beschimpfte am Samstagnachmittag zunächst eine 24 Jahre alte Hidschab-Trägerin rassistisch, wie die Polizei mitteilte. Die Angegriffene war mit einer 22 Jahre alten Bekannten und einem 27-Jährigen unterwegs. Demnach entwickelte sich ein Streit, bei dem die Unbekannte die 24-Jährige bespuckte und mit einem Schuh schlug, jeweils ins Gesicht. Als die Angegriffene die Situation per Handy habe filmen wollen, habe die Frau ihr die Tasche entrissen und sie mehrmals zu Boden geworfen. Schlichtungsversuche der 22 Jahre alten Bekannten und des 27-Jährigen blieben erfolglos. Auch die 22-Jährige sei von der Frau beleidigt worden.

via tagesspiegel: Bespuckt und beleidigt: Rassistische Attacke in Marzahn – Staatsschutz ermittelt

Neo-Nazi groups and Francoist symbolism: young people’s growing fascination with neo-fascism

The new wave of protests in Ferraz brings together teenagers who had also taken to the streets in recent demonstrations by the National Nucleus or the Falange. A T-shirt with the fascist slogan “God, country, and family” and legs wrapped in a Spanish flag with the pre-constitutional eagle. This is the clothing worn by one of the protesters this Friday on Ferraz Street in Madrid, where the PSOE (Spanish Socialist Workers’ Party) is based, in the protest against Pedro Sánchez. He appeared to be no more than twenty years old. Dozens of small groups of young people, some clearly underage, responded to the far-right’s call on social media to demand the resignation of the Spanish prime minister. These young people were the ones who sang Francoist chants with the greatest fervor and repeatedly raised their arms in the fascist salute. This phenomenon is not exclusive to the Ferraz protests, which have been reactivated. for the Santos Cerdán caseSimilar scenes have occurred in recent months on the streets of the Spanish capital during protests. of the neo-Nazi group Núcleo Nacional and of the Spanish Phalanx and the JONS.

via ara.cat: Neo-Nazi groups and Francoist symbolism: young people’s growing fascination with neo-fascism

Rome Synagogue Defaced With Nazi Graffiti as New Report Reveals Antisemitic Prejudice Rampant Across Italy

A masked vandal struck a synagogue in Rome on Saturday shortly before midnight, security camera footage shows, using black marker to leave behind a swastika and antisemitic statements — “Sieg Heil” and ”Juden Raus”— on a sign outside the building’s entrance. Rabbi Menachem Lazar discovered the crime at Beis Shmuel the next day and filed a report with law enforcement which resulted in the opening of an investigation by Italian law enforcement. Clean-up work and restoration began shortly after uncovering the antisemitic vandalism. The incident came before a report released on Wednesday by Eurispes — an Italian research institute that focuses on politics, economics, and social issues — revealed the extent of antisemitism in Italy today. The research came as part of an agreement signed in April with Pasquale Angelosanto, the national coordinator for the fight against antisemitism. The researchers polled a representative sample of the country’s population and found that 37.9 percent of Italians think that Jews “only think about accumulating money” while 58.2 percent see Jews as “a closed community.” In January, the Anti-Defamation League released the newest results of its Global 100 survey which found that 26 percent of Italians — 13.1 million adults — embrace six or more antisemitic stereotypes. A sizable minority also misperceived the number of Jews in the country: 23.3 percent believed 500,000 Jews lived in Italy while 16.5 percent thought Jews numbered 2 million, both groups amounting to nearly 40 percent of the population misinformed. The Institute for Jewish Policy Research estimates the number of Jews in Italy as ranging from 26,800 to 48,910 depending on which standards of observance one selects. Eurispes places the number at 30,000 with 41.8 percent of respondents answering correctly. Likewise, a minority of respondents believed historically false ideas about the Holocaust. While 60.4 gave the correct number of 6 million Jewish Holocaust victims, 25.5 believed the number only reached two million and others said even smaller figures, amounting to approximately 40 percent of the population with an inaccurate understanding of the scope of the Nazi-perpetrated genocide. The report also showed elevated levels of anti-Israel belief among younger Italians, with 50.85 percent of those 18-24 thinking that “Jews in Palestine took others’ territories.” This figure contrasted with 44.2 percent of the general population and tracked alongside ideological self-descriptors as 50 percent of center-left voters agreed while 35 percent of center-right and right-wing voters did. A majority of respondents — 54 percent — regarded antisemitic crimes as isolated incidents and not part of any broader trend, contrary to the findings of the Antisemitism Observatory of the CDEC Foundation in Milan which saw a surge of 877 reported antisemitic incidents in 2024. Between the Hamas-led Oct. 7, 2023, terror attack on southern Israel and the end of that year, Interior Minister Matteo Piantedosi says the government counted 135 antisemitic incidents.

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Former US Navy vet slams Trump’s ‘stupid’ $45M birthday parade as ‘Nazi Germany’ stunt

The military parade in DC will coincide with several “no Kings” protests aimed at pushing back against President Donald Trump’s seemingly authoritarian actions during his second term in the Oval Office. NEWS Mataeo Smith 18:41 ET, 14 Jun 2025 A former US Navy veteran said President Donald Trump’s “stupid” military parade birthday bash is reminiscent of “Nazi Germany” as he slammed the White House’s egregious cuts to the US Department of Veterans Affairs and its unnecessary deployment of the National Guard and Marines to the immigration protests in Los Angeles. President Trump is holding a grand military parade on Saturday, which coincides with his 79th birthday, on Constitution Avenue in Washington, D.C. Micheal Embrich, the former policy adviser to secretary for the VA, said: “[The Trump Administration] is wasting all this money on this stupid military parade.”

via mirror US: Former US Navy vet slams Trump’s ‘stupid’ $45M birthday parade as ‘Nazi Germany’ stunt