Villa von Richterin brennt nach Trump-Urteil lichterloh

Am Samstagnachmittag stand das Strandanwesen der Richterin Diane Goodstein in Flammen. Nur wenige Wochen zuvor hatte sie ein wegweisendes Urteil gegen die Verwaltung unter US-Präsident Donald Trump gefällt. Es gab seitdem mehrere Berichte über Morddrohungen gegen die Richterin. Die Ermittlungen sind im vollen Gange, auch mutmaßliche Brandstiftung steht laut einigen Medienberichten im Raum. „Mir geht es gut“, sagte die Richterin Diane Goodstein der Daily Mail, sie habe wohl „fröhlich“ am Telefon geklungen. Goodstein soll am Strand spazieren gewesen sein, als die mutmaßliche Brandstiftung passierte. Ihr Mann Arnold Goodstein, früherer demokratischer Senator, sprang wohl aus dem Fenster im ersten Stock, um sich vor dem Feuer zu retten. Dabei soll er sich mehrere Knochen gebrachen haben. Zuvor habe er anderen Familienmitgliedern bei der Flucht geholfen. Zwei weitere Personen wurden offenbar ebenfalls hospitalisiert.

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siehe auch: Investigation ‘Ongoing’ After House of South Carolina Judge Criticized by Trump Administration Burns Down Police are investigating a fire that burned down the home of South Carolina Circuit Court judge Diane Goodstein, who had reportedly received death threats for weeks related to her work. “At this time, there is no evidence to indicate the fire was intentionally set,” South Carolina Law Enforcement Division (SLED) Chief Mark Keel told TIME in a statement on Monday, noting that the investigation into the house fire on Edisto Beach is “active and ongoing.” “I urge our citizens, elected officials, and members of the press to exercise good judgement and not share information that has not been verified,” Keel said. The fire began at around 11:30 a.m. E.T. on Saturday, sources told local news outlet FITSNews. Goodstein was reportedly not at home at the time of the fire, but at least three members of her family, including her husband, former Democratic state senator Arnold Goodstein, and their son, have been hospitalized with serious injuries. According to the St. Paul’s Fire District, which responded to the scene, the occupants had to be rescued via kayak.

Spotify platforms pound shop Lily Allen’s gross libel on Keir Starmer

Jodie Scott – better known online by her moniker ‘Missus Kent’ and dubbed the ‘pound shop Lily Allen – is being platformed by Spotify which is hosting her anti-migrant songs, and one which contains grossly defamatory allegations against Keir Starmer. Scott boasted recently in an online interview that she could be found on Spotify. In fact, one of the songs platformed is ‘No War’, which includes an allegation so eye-wateringly defamatory that no media outlets have been prepared to cite it. On Spotify she identifies herself by her real name – Jodie Louise Scott – as the author of the song. ‘Missus Kent’ songs on Spotify Other songs hosted on Spotify include ‘Invasion’ ‘This is England’ and ‘Stay Away’. The titles are self-explanatory. It can surely only be a matter of time before Spotify becomes aware of what they are hosting and ban her from the platform. Readers might like to help make them aware. Scott has found herself back in the news after an interview she gave to the veteran Holocaust-denier Alistair McConnachie was highlighted by the Daily Star. The paper, which stopped short of naming her, reported on the controversy surrounding the interview earlier this month. Scott, a prominent figure at recent anti-migrant protests in Kent, reacted to the renewed spotlight with characteristic disdain. Writing on Facebook she dismissed the focus on McConnachie’s record, posting: “Whats this guy being a holocaust denier got to do with my interview [cry-laugh emoji]”.

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STIEFTOCHTER ALS SEX-SKLAVIN MISSBRAUCHT: NEONAZI MUSS JAHRELANG HINTER GITTER – #LockHimUp

Lange Haft für den Ex-NPD-Kreis-Chef aus Bautzen! Marco W. (40), eines der bekanntesten Gesichter der Lausitzer Neonazi-Szene, muss für 13 Jahre hinter Gitter. Das Landgericht Görlitz verurteilte ihn am Dienstag, weil er seine Stieftöchter (heute 18 und 20) massiv missbrauchte. Der vorsitzende Richter fand harsche Worte für den Täter. Neonazi Marco W. (40) wurde zu 13 Jahren Haft verurteilt. “Die Grenzen dessen, was man sich als Bösartigkeit vorstellen kann, sind überschritten worden”, sagte Richter Theo Dahm in seiner Urteilsbegründung. Die Kammer sei schier sprachlos über diesen Fall. Für das Gericht ist erwiesen, dass Marco seine beiden Stieftöchter über Jahre missbrauchte. Vor allem das ältere der beiden Opfer zwang der Täter zum extremen Sexpraktiken, auch mit fremden Männern. Er filmte diese sogenannten Gangbangs, gab gar “Regieanweisungen”. Der Richter: “Sie war für ihn eine Sexsklavin.” Marco habe die junge Frau ausgenutzt und manipuliert. “Der Täter setzte sie in einer abscheulichen Weise unter Druck”, so der Jurist weiter. Und mit diesen Nacktfotos der Stieftöchter machte Marco sogar noch 100.000 Euro. Er stellte Nacktfotos auf einschlägigen Internetseiten ein, mit einem Fake-Account. Er gab sich als junges Mädchen aus, das in einer Notlage sei. Die Männer fielen auf den Schwindel rein und überwiesen Geld. So flog Marco letztlich auch auf: Denn natürlich gab es die von den Männern im Gegenzug geforderten Sex-Treffen nicht. Die Freier zeigten die vermeintliche Betrügerin an. Bei den Ermittlungen kam der wahre Täter zum Vorschein. Der wurde nun wegen 25-facher Vergewaltigung, 34-fachen Missbrauchs von Schutzbefohlenen sowie 233 -fachen Betruges verurteilt!

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siehe auch: “Sechs Männer fielen über sie her” – Neonazi wegen Vergewaltigung seiner Stieftöchter verurteilt. Am Landgericht Görlitz ist am Dienstag ein ehemaliger NPD-Funktionär aus Bautzen wegen der Vergewaltigung seiner Stieftöchter zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Verurteilte eine seiner Stieftöchter immer wieder zum Sex mit ihm sowie mit anderen Männern gezwungen hat. Die Details des Verfahrens machten selbst erfahrene Richter “sprachlos”. Bevor der Vorsitzende Richter am Dienstag beim letzten Prozesstag zur Urteilsverkündung kam, wollte er noch die Beweisaufnahme ergänzen: Er las eine Whatsapp-Nachricht vor, die der Angeklagte seiner zu diesem Zeitpunkt Stieftochter geschickt hatte. “Wenn ich sage, dass du nackt einen Handstand machen sollst, dann machst du es.” Es folgten weiter höchst vulgäre Ansagen, die hier nicht wörtlich wiedergegeben werden. Der Angeklagte entschied darüber, mit wem das Mädchen Sex hatte. Vergewaltigung in 25 Fällen Das Gericht verurteilte den ehemaligen NPD-Funktionär aus dem Landkreis Bautzen wegen Vergewaltigung in 25 Fällen, sexuellen Missbrauchs Schutzbefohlener in 34 Fällen, Betruges in 233 Fällen sowie wegen des Erstellens kinderpornografischer Inhalte zu 13 Jahren Haft. Jahrelang hatte der Mann seine beiden Stieftöchter (heute 22 und 18 Jahre alt) zum Sex gezwungen. (…) Der Angeklagte habe auch die jüngere Stieftochter sexuell missbraucht. Außerdem habe er die damals Minderjährige gezwungen mit ihrer Schwester pornografisches Material zu produzieren. Dieses hat er dann herumgeschickt und ins Internet gestellt, um Geld von Männern dafür zu bekommen. Online-Nutzer um rund 100.000 Euro betrogen Verurteilt wurde der 40-Jährige auch wegen Betruges. Der Mann hatte sich unter Verwendung der Fotos seiner Stieftöchter im Internet als junge Frau ausgegeben und gegenüber Männern vorgegeben, eine Liebesbeziehung oder erotische Kontakte zu suchen. Dann habe er ihnen von finanzieller Not erzählt und um Geld gebeten. Auf diese Weise seien ihm insgesamt rund 100.000 Euro überwiesen worden; Sie wurden vergewaltigt und gequält : 13 Jahre Haft für Ex-NPD-Chef, der seine Töchter verkaufte Richter: „Es überschreitet die Grenzen, was man sich an Bösartigkeit vorstellen kann“ Ex-NPD-Chef Marco W. (40) kam in Jogginghose und Pullover zum Prozess, zeigte im Urteil keine Regung. „Wir sind viele Jahre in der Strafjustiz beschäftigt. Dieses Verfahren macht uns jedoch immer noch sprachlos – es überschreitet die Grenzen, was man sich an Bösartigkeit vorstellen kann, erheblich“, sagt der Vorsitzende Richter Theo Dahm (65) im Urteilsspruch am Landgericht Görlitz. Marco W. (40) aus Sachsen wurde zu 13 Jahren Haft für schwerste Sexualstraftaten verurteilt: 25 Vergewaltigungen, Missbrauch Schutzbefohlener in 34 Fällen, 233 Betrugstaten mit Missbrauchsmaterial. Missbrauch, um Geld zu verdienen Laut Richter hat der Bürgergeld-Empfänger, frühere NPD-Chef im Kreis Bautzen und vorbestrafte Betrüger „kein nennenswertes Berufsleben“ vorzuweisen. Arbeiten sei ihm wohl „zu anstrengend“. Geldverdienen wollte er mit dem Missbrauch seiner Stieftöchter. Der Richter: „Er hat festgestellt, dass er sie vermarkten kann, wenn er sie bei einschlägigen Porno-Portalen einstellt.“ Und W. vergewaltigte sie dafür auch selbst.

Verbale Attacken und Rangeleien zwischen Bürgern und AfD-Anhängern in #Gauersheim

In Gauersheim im Donnersbergkreis sind in der vergangenen Woche Anwohner und AfD-Anhänger aneinandergeraten. Die Polizei musste einschreiten. Am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, hatte die AfD für 16 Uhr in ihren Treffpunkt Nordpfalz in Gauersheim zu einem sogenannten Bürgerdialog eingeladen. Der Polizei zufolge hatten Gauersheimer Bürger bereits ab 15 Uhr zu einer Veranstaltung auf dem Dorfplatz – ebenfalls ein Bürgerdialog – aufgerufen und diese auch ordnungsgemäß angemeldet. Rangeleien und verbale Auseinandersetzungen in Gauersheim Beide Veranstaltungen hätten etwa 300 Meter auseinandergelegen. Trotzdem ist es nach Polizeiangaben auf dem Dorfplatz zu verbalen Auseinandersetzungen gekommen. Darüber hinaus hätten sich Teilnehmer beider Veranstaltungen gegenseitig mit Smartphones gefilmt. Das habe zu Unruhe und Verunsicherung unter den Anwesenden geführt, so die Polizei weiter. Auf Videos im Internet sind zudem auch Rangeleien zu sehen.

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siehe auch: Angst und Attacken in Gauersheim: AfD sprengt Bürgerdialog Die Nordpfälzer Idylle wird zum Schauplatz von Wortgefechten, Vorwürfen, Beleidigungen: In Gauersheim sind am 3. Oktober die Gruppen von zwei Bürgerdialogen aneinandergeraten. wei Bürgerdialoge, viele Provokationen und eine kurze Eskalation: In Gauersheim haben sich AfD-Anhänger und politische Gegner angefeindet. Die Polizei musste einschreiten. Die Rede ist von Drohungen, Beleidigungen, Handgreiflichkeiten und von Einschüchterung. Am Nachmittag des 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, besuchte eine Gruppe von mehr als 40 AfD-Funktionären und -Anhängern einen privat initiierten Bürgerdialog auf dem Dorfplatz

FCK AfD

Besitz von Kinderpornographie: Ex-NPD-Funktionär in Bonn vor Gericht

Vor dem Bonner Landgericht hat heute der Prozess gegen einen ehemaligen NPD-Abgeordneten aus dem Siegburger Kreistag begonnen. Er soll verbotenerweise Kontakt zu jungen Mädchen gesucht und kinderpornographisches Material besessen haben. Wegen seiner pädophilen Neigung ist der Angeklagte immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt geraten. 2010 war er wegen Kindesmissbrauchs, 2019 unter anderem wegen Stalkings zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Die Liste der Vorwürfe, die jetzt gegen den 53-Jährigen erhoben werden, ist lang. Die Sitzungsvertreterin der Bonner Staatsanwaltschaft trägt zu Prozessbeginn gleich vier Anklagen vor. Liste der Anklage-Vorwürfe ist lang Es geht vor allem um den Besitz von mehr als 2.300 kinder- und jugendpornographischer Dateien. Um Verstöße gegen seine Führungsaufsicht und um Bedrohung und Beleidigung von Polizisten, Richtern und anderen Justizbediensteten. Vorwürfe, deren Rechtmäßigkeit der Angeklagte anzweifelt. Auch deshalb weigert sich der Mann, der für fünf Jahre lang für die NPD im Siegburger Kreistag saß und bei der Kommunalwahl 2004 für das rechtsgerichtete Bündnis für Deutschland kandidierte, sich zu erheben, als die Strafkammer den Gerichtssaal betritt. (…) Die Vorwürfe der Anklage sind für die Prozessbeobachter sehr schwer zu ertragen. Nachdem der verurteilte Sexualstraftäter Ende 2023 seine zweite mehrjährige Haftstrafe abgesessen hat, steht er für weitere fünf Jahre unter Führungsaufsicht. Weil er eine Gefahr für Kinder darstellt, darf er keinen Kontakt zu Minderjährigen suchen, muss zu Kinder- und Jugendeinrichtungen 100 Meter Abstand halten. Umzug in die Nachbarschaft einer Kinder- und Jugendhilfe Aber genau diese Weisungen soll er mehrfach missachtet haben. Monate nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis zieht er erst in den Rheinisch-Bergischen Kreis, im November 2024 dann nach Lohmar. In die Nachbarschaft der Kinder- und Jugendhilfe Hollenberg. Auch in der Nähe seiner neuen Wohnung: Schulen und ein Kindergarten. Sogar eine elektronische Fußfessel, die der Mann tragen muss, hält den Angeklagten offenbar nicht davon ab, Kontakt zu Minderjährigen zu suchen. Schon kurz nach seinem Umzug, so die Staatsanwaltschaft, spricht er eine 13-Jährige an, die in der Kinder- und Jugendhilfe Hollenberg lebt. Lädt sie zum Essen zu sich ein. Das junge Mädchen sucht das Weite. Vorwurf: Kontakt zu Minderjährigen gesucht An einer Bushaltestelle im Ort soll er zwei Bekannte (15 und 16 Jahre) des Mädchens angesprochen und ausgefragt haben. Er gibt den beiden Schokolade und einen Brief für die 13-Jährige mit. In der anderen Hand – so steht es in der Anklage – hält er ein Seil und eine rolle Klebeband. Als der Mann wegen der Verstöße Besuch von der Polizei bekommt, fällt den Beamten in der Wohnung das aufgeklappte Laptop des 53-Jährigen auf, auf dem eine mutmaßliche Missbrauchsdarstellung von Kindern zu sehen ist. Das Laptop wird sichergestellt. Insgesamt entdecken Ermittler mehr als 2.000 Fotos und 20 Videos kinder- und jugendpornographischen Inhalts.

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Neonazi-Stelldichein bei Fightnight in Räumlichkeiten von ehemaligem Leipziger CDU-Stadtrat

Am 02.10.2025 fand die „Sin City Fight Night“ des rechten Leipziger „Sin City Boxgym“ statt. Ausgetragen wurde das Event in einer Lagerhalle (angekündigt als „Eventhalle“) des Rothkegel Baufachhandels im Leipziger Norden (Salzstraße 11, 04158 Leipzig). Bereits im Vorfeld diente die Firma als Vorverkaufsstelle für Tickets und trat als zentraler Sponsor der Fight Night auf. Pikant ist, wem der Familienbetrieb Rothkegel gehört, der über acht Niederlassungen in Ostdeutschland verfügt: dem langjährigen Leipziger CDU-Politiker Claus-Uwe Rothkegel, der bis 2024 für die Partei im Stadtrat saß. In den Räumlichkeiten und unter Anwesenheit des Leipziger CDU-Manns gab sich am 02.10.2025 nun bundesweite Neonazi-Prominenz ein Stelldichein. Der Unternehmer selbst ließ sich gemeinsam mit dem jetzigen Geschäftsführer, Richard Rothkegel, während der Veranstaltung im Ring feiern. Zusammen mit den Head-Coaches des „Sin City Boxgym“, Maik Kurzweil und Christian Dulz, posierten die Unternehmer für Fotos, die später in den sozialen Netzwerken landeten. Linkes Bild: Maik Kurzweil (1.v.l.) gemeinsam mit Claus-Uwe Rothkegel (3.v.l.) bei der „Sin City Fight Night“ am 02.10.2025 / Rechtes Bild: Maik Kurzweil (1.v.l.) mit Thorsten Heise (2.v.l.) beim Neonaziaufmarsch am 01.05.2025 in Gera (Quelle: Johannes Grunert). Die Bekannschaft zu Kurzweil ist keineswegs neu. Bereits in der Vergangenheit trat die Firma Rothkegel als Sponsor des rechten Kampfsport-Gyms auf. Auch eine weitere Person aus dem Leipziger Stadtleben, die Schlagersängerin Melanie Müller, steht dem Gym nah, u.a. weil sie dort für ihren Kampf beim „Promiboxen“ vorbereitet wurde. Müller, deren Hitlergrüße während eines Privatkonzerts beim „Rowdys MC Eastside“ (MC = Motorcycle Club) im September 2022 mediale Aufmerksamkeit und eine Verurteilung nach sich zog, bewarb die jetzige „Sin City Fight Night“ mehrfach und war sogar Sponsorin einer Kämpferin. Linkes Bild: Maik Kurzweil (1.v.l.) mit „HKN-KRZ“-Shirt / Mitte: Melanie Müller (links) gemeinsam mit Maik Kurzweil (rechts) im Jahr 2021 / Rechtes Bild: Werbepost des „Sin City Boxgym“ bei Instagram mit Dank an Melanie Müller für das Sponsoring einer Kämpferin Neben der rechtsoffenen Schlagersängerin rührten im Vorfeld auch Personen aus der organisierten Neonazi-Szene, teils mit Verbindungen in den Rechtsterrorismus, die Werbetrommel für die Veranstaltung in der Halle von CDU-Mitglied Rothkegel. Etwa Thomas Gerlach, langjähriges Mitglied der in Deutschland verbotenen neonazistischen Bruderschaft „Hammerskins Sachsen“, der zu der Veranstaltung einlud und sich privat in Shirts des „Sin City Boxgym“ präsentiert. Erst im Mai 2025 war er auf einer anderen Fightnight, der „1. Erzgebirger Fight Night“ in Stollberg, zu Gast, wo er seine Anbindung an die extrem rechte „Barbaria Sportgemeinschaft“ durch das Tragen eines Pullovers zum Ausdruck brachte. Auch Florian Jass, der ebenfalls der international agierenden „Hammerskin Nation“ angehört, bewarb frühzeitig die Fightnight und teilte seinen Followern kürzlich auf Instagram mit, dass die Veranstaltung nun ausverkauft sei. Es machte den Anschein, dass der im Raum Halle wohnhafte Jass und sein Tattoostudio „Skin Art Society“ in die Organisation oder ins Sponsoring des Events eingebunden war.         Auf der Veranstaltung selbst traten zahlreiche Personen aus der organisierten Neonaziszene in Erscheinung. Neben Dominik Raupach und Kai Naggert, die als extrem rechte Rapper „Kavalier“ und „Prototyp“ unter dem Label „Neuer Deutscher Standard“ auftreten, muss vor allem auf die Anwesenheit von Alexander Deptolla eingangen werden. Der aus Dortmund stammende und mittlerweile in Halberstadt lebende Neonazi ist einer der Hauptorganisatoren des extrem rechten Kampfsportformats „Kampf der Nibelungen“.

via periskop: Neonazi-Stelldichein bei Fightnight in Räumlichkeiten von ehemaligem Leipziger CDU-Stadtrat

AfD eröffnet Landesgeschäftsstelle in Gasthof bei Wildeshausen

Der Schützenhof Schürmann dient künftig als Sitz der AfD Niedersachsen, nachdem der Wirt einen Gebäudeteil an die Partei verpachtete. Die niedersächsische AfD hat ihre Landesgeschäftsstelle im Dötlinger Dorf Brettorf angesiedelt. Das geht aus den Angaben der Partei auf ihrer Internetseite hervor. Demnach befindet sich das Büro nun an der gleichen Adresse wie der Schützenhof Schürmann. Der Wirt bestätigte auf Nachfrage der Mediengruppe Kreiszeitung von Dienstag, dass er einen Teil des Gebäudes an die AfD verpachtet hat. Die Partei hat bereits öfter mit der Gastwirtschaft zusammengearbeitet und dort zum Beispiel Ende 2024 ihre Delegiertenversammlung zur Aufstellung der Kandidaten für die Bundestagswahl veranstaltet. Dagegen hatte es einen breiten Protest gegeben. So auch bei einer Demo im Jahr 2022. Wirt Gunnar Schürmann sagte, die AfD sei für ihn nicht rechtsextrem. Das Bundesamt für Verfassungsschutz sieht das bekanntlich anders und hatte die Partei in diesem Jahr als „gesichert rechtsextremistisch“ eingestuft.

via kreiszeitung: AfD eröffnet Landesgeschäftsstelle in Gasthof bei Wildeshausen