#LAMBSHEIM – AfD-Mitglied von Friedhofsbesuch ausgeschlossen

Der Besuch des jüdischen Friedhofs Lambsheim fand ohne Beteiligung der AfD statt. Während der Sitzung des Ausschusses für Gedenkarbeit und Demokratieförderung am Freitag ist es zu einem Eklat gekommen, ausgelöst von AfD-Mitglied Wolfgang Kräher. Dieser hatte mit rassistischen Theorien aus dem Nationalsozialismus auf einen Vortrag reagiert. Das hatte unmittelbare Konsequenzen für das Bezirskverbandsmitglied. Der AfD-Repräsentant im Bezirksverband Pfalz hatte nach dem Vortrag von Lukas Krauß über den Verein „Wein gegen Rassismus“ die Frage gestellt, ob es denn Beispiele für Rassismus bei den Winzern gebe. Anschließend hatte Kräher von verschiedenen menschlichen Rassen gesprochen. Auf den von Krauß erwiderten Kommentar, dass die Forschung Rassentheorien längst als unwissenschaftlich eingestuft habe, spottete Kräher mit dem Kommentar: „Ihre angebliche Forschung.“ Auch wenn Krauß die Situation zunächst mit dem Hinweis löste, dass Krähers Anwesenheit im Bezirksverband der beste Beweis dafür sei, warum es Vereine gegen Rassismus brauche, blieben die Kommentare des AfD-Mitglieds nicht folgenlos.

via rheinpfalz: LAMBSHEIM AfD-Mitglied von Friedhofsbesuch ausgeschlossen

Lambsheim juedischer Friedhof 2.png
Von <a href=”//commons.wikimedia.org/w/index.php?title=User:Indigonas&amp;action=edit&amp;redlink=1″ class=”new” title=”User:Indigonas (page does not exist)”>Indigonas</a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, CC BY-SA 3.0, Link

MIT #REICHSADLERN UND #HAKENKREUZEN: NAZIS FEIERN IN #DÖBELN UNGENIERT #MÄNNERTAGS-FETE – #pack #lockthemup

Völlig ungeniert haben mehrere – augenscheinlich rechtsextreme – Personen am gestrigen Freitag im sächsischen Döbeln verspätet den Männertag “gefeiert”. Neben einem Grill und reichlich Alkohol zeigt ein auf Twitter in den Umlauf gebrachtes Video auch mehrere Hakenkreuz- und Reichsadlerflaggen. Direkt am Wegesrand feierte eine Gruppe augenscheinlich Rechtsextremer den verspäteten Männertag.  Twitter-Userin Emely1611312 postete am gestrigen Nachmittag eine Handy-Aufnahme, in der sie die Männergruppe zur Rede stellte. Wie sie gegenüber TAG24 berichtete, war sie während der Feierlichkeiten zum 70. Geburtstag ihrer Oma für einen Spaziergang mit ihrer Familie unterwegs gewesen, als sie die zum Teil verbotenen Symbole wahrnahm. “Ey, wisst ihr, dass das strafbar ist”, ist die 23-Jährige zu Beginn des 28 Sekunden dauernden Videos zu hören. Ihre Kamera filmt dabei eine Grillparty direkt am Wegesrand. Das Schockierende: Neben Grill und Bierbänken sind deutlich mehrere Nazi-Flaggen zu erkennen. (…) Auf Twitter markierte Emely die sächsische Polizei und fragte ironisch “das muss so, oder?” Sie teilte mit, dass die Party an dem Weg “Am Steinbruch” im Döbelner Stadtteil Gärtitz stattfinden würde. “Die Polizeibeamten konnten die Fahne vor Ort nicht mehr feststellen bzw. auffinden. Die Personalien der Anwesenden wurden erhoben und die erforderlichen Ermittlungen eingeleitet”, hieß es am Samstag vonseiten der Polizeidirektion Chemnitz.

via tag24: MIT REICHSADLERN UND HAKENKREUZEN: NAZIS FEIERN IN DÖBELN UNGENIERT MÄNNERTAGS-FETE

https://twitter.com/Sorcha_1002/status/1659878054208913409

#JUDENHASS – #Schüler aus #Sachsen zeigen #Hitlergruß in #Auschwitz – #suxen

Das Lehrpersonal erstattete Anzeige bei der Polizei. Zwei Schüler aus dem sächsischen Leisnig sollen in der Jugendbegegnungsstätte Auschwitz den Hitlergruß gezeigt haben. Gegen die beiden 15-Jährigen ermittele der Staatsschutz wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, teilte die Polizeidirektion Chemnitz am Montag mit. Die Bildungseinrichtung ist Teil der Gedenkstätte im ehemaligen NS-Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Hintergrund der Ermittlungen ist den Angaben zufolge ein in den sozialen Medien gepostetes Foto.

via jüdische allgemeine: JUDENHASS Schüler aus Sachsen zeigen Hitlergruß in Auschwitz

siehe auch: STAATSSCHUTZ ERMITTELT Hitlergruß in Auschwitz: Suspendierung gegen sechs Schüler aufgehoben. Die Suspendierung von sechs Schülern einer neunten Klasse in Leisnig ist aufgehoben worden. Das sagte der Sprecher des Landesamtes für Schule und Bildung (Lasub), Clemens Arndt, auf Anfrage von MDR SACHSEN. Die Schüler waren vorläufig vom Unterricht ausgeschlossen worden. Zwei der Schüler sollen in der Jugendbegegnungsstätte des ehemaligen NS-Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau den Hitlergruß gezeigt und in sozialen Netzwerken ein Foto davon geteilt haben. Die anderen Schüler sollen an der Aktion beteiligt gewesen sein. Inzwischen hat die Schule nach Angaben des Sprechers Ordnungsmaßnahmen gegen die Schüler ausgesprochen, die in Paragraph 39 des Sächsischen Schulgesetzes geregelt sind. Demnach erhielten sie einen schriftlichen “Schulverweis auf Bewährung”. Das heißt, sie dürfen am Unterricht teilnehmen, sich aber nichts mehr zu Schulden kommen lassen, so Arndt. Weitere Ordnungsmaßnahmen sind etwa die Überweisung in eine andere Klasse, ein Unterrichts-Ausschluss bis zu vier Wochen oder der Schulausschluss. Die Schule wolle den Fall zudem intern und mithilfe eines Schulsozialarbeiters aufarbeiten, sagte der Lasub-Sprecher.

#Studentenverbindungen : #Hitlergruß am #Herrenklo – #CoburgerConvent #CC

Zum Coburger Convent, einem Zusammenschluss schlagender Studentenverbindungen, gehören auch viele Juristen. Einer soll einem Verbindungsbruder auf der Toilette ein “Heil Hitler” entgegengeschmettert haben. Manche im Verband zeigen sich entsetzt, doch die Justiz wollen sie draußen halten. Demnächst findet er wieder statt: Der Pfingstkongress des Coburger Convents (CC), eines Zusammenschlusses von etwa hundert pflichtschlagenden Studentenverbindungen. Man darf hoffen, dass sich dieses Jahr bei den alkoholgeschwängerten Abendveranstaltungen in Oberfranken alle Verbindungsbrüder – Frauen werden nicht aufgenommen – auch zu vorgerückter Stunde noch einen “Schönen Abend” wünschen. Im Mai 2018 war das anders. Damals schmetterte einer der Landsmannschafter einem anderen, Matthias B., gegen 22.10 Uhr auf der Herrentoilette des Coburger Hofbräus ein kerniges “Heil Hitler!” entgegen. Konsterniert stellte B. den Mann zur Rede, woraufhin der ihn nur auslachte. B. stellte daraufhin Strafantrag bei der Polizei und schaltete das “Rechtsamt” des AHCC (Alte Herren des CC e.V.) ein. Dass der Vorfall sich so ereignet hat, ist aktenkundig und wird von keiner Seite bestritten. Die Polizei konnte den Täter nicht ermitteln. Auch dem CC gelang das nicht – angeblich. Dass das aber nicht stimmt, belegen Recherchen der “Freiburger Antifa”, die große Teile des internen CC-Schrift- und E-Mailverkehrs der vergangenen Jahre ausgewertet hat. Dieser liegt der Süddeutschen Zeitung vor. Aus ihm geht hervor, dass die CC-Verantwortlichen schon 2019 fest davon ausgingen, die Identität des Täters zu kennen – in internen Mails wird der Landsmannschafter Z. als “Verdächtiger” bezeichnet. Gegenüber Justiz und Öffentlichkeit taten sie aber weiterhin so, als sei ihre Suche ergebnislos verlaufen. Ein merkwürdiges Vorgehen für einen Verband, der zu einem gehörigen Teil aus Juristen besteht. Pikant ist auch die Identität des mutmaßlichen Täters: Z. ist Richter an einem Amtsgericht in Niedersachsen. Ein Jurist, der im Alltag säumige Mieter zur Räson bringt, in seiner Freizeit aber “Heil Hitler” ruft? Konfrontiert mit den Recherchen zeigt sich Z. gegenüber der SZ einsilbig: “Ich habe den Vorwurf zur Kenntnis genommen und weise ihn zurück”, schreibt er. “Der von Ihnen geschilderte Sachverhalt trifft nicht zu.”

via sz: Studentenverbindungen : Hitlergruß am Herrenklo

White supremacist and self-proclaimed Hitler supporter is jailed for two-and-a-half years for stirring up racial hatred on his podcast station called Radio Aryan

James Allchurch, 51, was sentenced at Swansea Crown Court earlier today Read more: ‘White supremacist’ hosted podcast station to ‘stir up racial hatred’. A white supremacist and self-proclaimed Hitler supporter has been jailed for two-and-a-half years for stirring up racial hatred on his podcast station Radio Aryan.   James Allchurch, 51, was found guilty in March of stirring up racial hatred. Allchurch, from Pembrokeshire, Wales, is said to have recorded the ‘vile’ show to ‘spread his propaganda about racial conflict’. Guests of the platform included extremists such as jailed National Action co-founder Alex Davies. On Monday Allchurch was sentenced at Swansea Crown Court to two and a half years in prison by Judge Huw Rees. (…) In the clips, Allchurch and his guests repeatedly used extreme racial slurs and propagated racist ideology while discussing topics such as grooming gangs, immigration, slavery and crime. In one episode, he suggested creating ‘safe spaces’ outside cities for ‘indigenous Britons’ and questioned whether gas chambers were really used by the Nazis during the Holocaust. Each episode was accompanied by often racist and insulting cartoons. Allchurch, who created the website in November 2015 and was the proprietor, producer and main host, told the jury that each episode attracted around 4,000 listeners.

via dailymail: White supremacist and self-proclaimed Hitler supporter is jailed for two-and-a-half years for stirring up racial hatred on his podcast station called Radio Aryan

Österreichische Bahn erstattet Anzeige nach Hitler-Rede im Schnellzug

Mit einem Standardschlüssel sollen sich zwei Verdächtige Zugang zur Sprechstelle eines ÖBB-Waggons verschafft haben. Dort spielten sie nationalsozialistische Phrasen ab. In einem Schnellzug der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) sind über Lautsprecher Auszüge aus der historischen Aufnahme einer Rede von Adolf Hitler zu hören gewesen. Statt der üblichen Ansagen hätten nationalsozialistische Phrasen wie ein “Heil Hitler”-Ruf sowie mehrere “Sieg Heil”-Rufe die Fahrgäste aufgeschreckt, bestätigte ein Sprecher der ÖBB einen Bericht der Tageszeitung Der Standard.  Nach bisherigen Erkenntnissen sei es zwei Verdächtigen gelungen, sich mit einem Schlüssel Zugang zu einer der in den Waggons vorhandenen Sprechstellen zu verschaffen und ein Handy mit der Aufnahme neben das Mikrofon zu legen. Die Aufnahmen seien “sehr laut” abgespielt worden, sagte der Sprecher. “Das war wirklich unangenehm und verstörend.” ÖBB-Mitarbeiter sollen nicht beteiligt gewesen sein Gegen die beiden Verdächtigen, die auf Videomaterial beim Ausstieg in Wien gut zu erkennen seien, sei Anzeige erstattet worden. Wie sie zum Schlüssel gekommen seien, sei offen. (…) In dem Zug befand sich auch der Wiener Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister. Er berichtete auf Twitter davon, dass er vor allem die Reaktion einiger anderer Fahrgäste als verstörend empfunden habe. So hätten diese zu lachen begonnen, als Hitlers Stimme und die Worte “Sieg Heil” aus den Lautsprechern dröhnten. Laut dem ÖBB-Sprecher war es bereits der dritte Vorfall dieser Art auf der Strecke St. Pölten-Wien innerhalb weniger Tage.

via zeit: Österreichische Bahn erstattet Anzeige nach Hitler-Rede im Schnellzug

Empfang am 9. Mai Schröder feiert in russischer Botschaft – Krenz und Chrupalla auch dabei

Seine Treue zu Russlands Machthaber Putin hat seinen Ruf in Deutschland ruiniert, doch Gerhard Schröder ficht das nicht an: Das zeigt jetzt ein Termin des Altkanzlers in Berlin. Wäre der Artikel in der »Berliner Zeitung«  nicht erschienen, die Öffentlichkeit hätte vermutlich nie davon erfahren. »Anlässlich des Gedenkens des Sieges der Sowjetunion im vom nationalsozialistischen Deutschland angezettelten Angriffskrieg lud der Botschafter der Russischen Föderation, Sergej Netschajew, zu einem Empfang in die russische Botschaft«, lautet der erste Satz des Artikels. Und die stilistische Anmutung einer »Aktuelle Kamera«-Sendung wird in dem Text voller Substantivierungen und Bandwurmsätze konsequent durchgezogen. Gegen Ende des Textes erfährt, wer dann noch da ist, vom Reporter Folgendes: »Aus der deutschen Politik waren Altkanzler Gerhard Schröder mit seiner Frau So-yeon Schröder-Kim, der frühere SED-Generalsekretär Egon Krenz, Klaus Ernst von der Linkspartei sowie die AfD-Politiker Alexander Gauland und Tino Chrupalla erschienen.« Schröder? Krenz, Ernst, Gauland, Chrupalla? Der ehemalige Bundeskanzler nimmt mit seiner Frau an einer Veranstaltung der russischen Botschaft teil – zusammen mit zwei AfD-Politikern und einem ehemaligen DDR-Machthaber? (…) Bleibt noch die Frage, warum die »Berliner Zeitung« eigentlich einen Reporter zu einer Gedenkveranstaltung in der russischen Botschaft schickt – während große Teile der deutschen Medien nicht einmal von dem Termin wissen. Aber das muss man vielleicht Herausgeber Holger Friedrich fragen – auf Twitter tauchte ein Foto auf , das ihn selbst vor Ort zeigen soll.

via spiegel: Empfang am 9. Mai Schröder feiert in russischer Botschaft – Krenz und Chrupalla auch dabei

siehe auch: Schröder und Chrupalla zu Gast bei Empfang in der russischen Botschaft Der Altkanzler war Teilnehmer einer Veranstaltung, an der auch der AfD-Parteichef und der frühere SED-Politiker Egon Krenz teilnahmen. Grünen-Politikerin Harms spricht von den “deutschen Handlangern Putins”. An einem Empfang der russischen Botschaft in Berlin zum Jahrestag des Sieges über Nazideutschland haben einzelne aktive und ehemalige deutsche Politiker teilgenommen, darunter der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und AfD-Chef Tino Chrupalla. Schröder war nach Angaben Chrupallas und anderer Teilnehmer mit seiner Ehefrau So-yeon Schröder-Kim dort, Schröder selbst reagierte auf Anfragen dazu bislang nicht. (…) Für den Empfang in der russischen Botschaft und die Teilnahme von Schröder, Chrupalla und Ernst gibt es viel Kritik. Grünen-Politikerin Rebecca Harms, ehemaliges Mitglied des Europäischen Parlaments, schrieb auf Twitter: “Deutsche Handlanger Putins im russischen Vernichtungskrieg gegen die Ukraine: Chrupalla. Ernst. Schröder.” Der Jahrestag des Sieges über Nazideutschland diene in diesem Fall “der Rechtfertigung von totalitärer Herrschaft in Russland und von Terror und Krieg”, schrieb Harms. Vor dem Wort “Terror” ist in ihrem Tweet eine russische Flagge zu sehen. Der frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Ruprecht Polenz äußerte sich ebenfalls auf Twitter. Der Ex-Generalsekretär der CDU kommentierte mit dem Wort “Passt” einen Satz aus dem Bericht der Berliner Zeitung: “Aus der deutschen Politik waren Gerhard Schröder mit seiner Frau So-yeon Schröder-Kim, der frühere SED-Generalsekretär Egon Krenz, Klaus Ernst von der Linkspartei sowie die AfD-Politiker Alexander Gauland und Tino Chrupalla erschienen.”

https://twitter.com/Anonymous9775/status/1656294413235113985