DIGITALES EIGENTUM – Musk beansprucht Eigentum an jedem X-Konto, um Alex Jones zu helfen

Die Anwälte von Musk versuchen so gegen die Übertragung des Accounts des Verschwörungsportals “InfoWars” vorzugehen, das zwangsversteigert wurde. Vergangene Woche argumentierten die Anwälte von Elon Musk zum ersten Mal vor Gericht, dass X das “übergeordnete Eigentum” an allen Konten auf der Plattform innehat. Hiermit soll versucht werden, die Übernahme des Accounts “InfoWars” zu verhindern, hinter dem der rechtsextreme Verschwörungstheoretiker Alex Jones steht. Vorangegangen war dem Ganzen ein Gerichtsurteil gegen den Rechtsextremen Alex Jones, dem Kopf hinter dem Medienunternehmen InfoWars, der für schuldig befunden wurde, Familien von Lehrern und Schülern verleumdet zu haben, die 2012 an der Sandy Hook Elementary School getötet wurden. Mehrmals hatte der Radiomoderator zuvor behauptet, dass der Amoklauf, bei dem 20 Grundschulkinder und 6 Lehrer ums Leben gekommen sind, inszeniert worden sei. Seine Anhänger belästigten die Hinterbliebenen über Jahre hinweg und drohten ihnen mit dem Tod. Die Familien haben daraufhin geklagt und ein Urteil in Höhe von 1,4 Milliarden US-Dollar gegen Jones erwirkt. Im Zuge des Liquidationsverfahrens des Vermögens des Verschwörungstheoretikers war auch der Verkauf von InfoWars vorgesehen, um diese Schuld zu begleichen. The Onion, eine satirische Nachrichtenwebsite und vormals Zeitung, hat die entsprechende Insolvenz-Auktion Mitte des Monats gewonnen, und der Verkauf wurde von den Angehörigen abgesegnet. Alles meins Dieser Verkauf wird jedoch von Jones nahestehenden Unternehmen angefochten, und auch Elon Musks X springt hierfür in die Bresche. In der Klageschrift, die von 404 Media geteilt wurde, wird argumentiert, dass den Nutzern von X zwar eine “Lizenz” zur Nutzung der Plattform gewährt wird, diese wäre jedoch nicht übertragbar, da X letztlich der Eigentümer aller Konten auf der Plattform sei und mit ihnen machen könne, was es möchte. Dementsprechend könnten die Social-Media-Konten auch im Rahmen der Auktion nicht übertragen werden. Gleichzeitig wiesen die Anwälte darauf hin, dass man keinen Anspruch auf das Eigentum an den Inhalten von Accounts erhebe, sehr wohl aber an den Konten selbst.

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KI-generiert

Leuna in Sachsen-Anhalt – AfD gedenkt deutscher Soldaten mit Nazispruch und beschimpft Kritiker als »Denunzianten«

»Für Führer, Volk und Vaterland. Warum?«, stand auf einem AfD-Kranz am Volkstrauertag. Der Historiker Wolfgang Benz bezeichnet die Parole als nationalsozialistische Ideologie. Die Partei legt nun sogar noch nach. Am Volkstrauertag hat die AfD-Stadtratsfraktion auf dem Stadtfriedhof von Leuna in Sachsen-Anhalt einen Kranz mit der Aufschrift »Für Führer, Volk und Vaterland. Warum?« niedergelegt. Das berichtete zuerst die »Mitteldeutsche Zeitung« . Diese schreibt auch von einem gleichlautenden Slogan auf dem Spruchband eines Kranzes, der auf dem Friedhof der zu Leuna gehörenden Ortschaft Zweimen niedergelegt wurde. Zweimens Bürgermeister Rüdiger Patsch ist gleichzeitig auch der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Stadtrat von Leuna. Der Kranz in Zweimen kam nach Angaben der »Mitteldeutschen Zeitung« nicht von der Partei, sondern laut Aufschrift vom Ortschaftsrat, Förderverein der Feuerwehr und Johannesbier-Verein. Wegen der Wortwahl auf dem Kranz in Leuna hat sich die Kommune nach Angaben von Bürgermeister Michael Bedla (CDU) an Polizei und höhere Dienstbehörden gewandt. »Die haben keinen strafrechtlichen Tatbestand erkannt«, zitiert die »MZ« den Bürgermeister. Nach Angaben der Zeitung sei der Kranz von Leuna im Müll gefunden worden, an der Schleife sei das »Führer« abgeschnitten gewesen. Der Kranz in Zweimen sei nach Aufforderung durch die Kirche an die Stadt und die Vereine entfernt worden. Die dortige Pfarrerin nannte den Wortlaut demnach »beschämend«. (…) »Wer solche nationalsozialistische Semantik heutzutage benutzt, kann sich durch gar nichts rausreden, der zeigt seine vollkommene Übereinstimmung mit Brauchtum, Ideologie und Inhalten nationalsozialistischer Politik«, sagt Benz. »Das entlarvt.« Und es sei in diesem Fall noch viel eindeutiger als im Fall der Verwendung des SA-Spruches »Alles für Deutschland« durch den AfD-Rechtsextremisten Björn Höcke.

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siehe auch: “Für Führer, Volk und Vaterland – Warum?” AfD legt Kranz mit NS-Parole nieder. In Sachsen-Anhalt sorgt die AfD mit einem Blumenkranz am Volkstrauertag für Aufsehen. Die Partei fühlt sich dagegen missverstanden. Die AfD-Fraktion in der Stadt Leuna in Sachsen-Anhalt hat am Volkstrauertag einen Blumenkranz mit der Aufschrift “Für Führer, Volk und Vaterland – Warum?” niedergelegt. Das berichten die “Mitteldeutsche Zeitung” und der “Spiegel”. Ein weiterer Kranz mit der Aufschrift soll in dem Ortsteil Zweimen gefunden worden sein. Dort sei der Kranz laut “Mitteldeutscher Zeitung” allerdings nicht von der Partei niedergelegt worden. Aufgrund der Aufschrift habe sich der Bürgermeister der Stadt, Michael Bedla (CDU), an die Polizei gewandt. Allerdings sei kein Straftatbestand festgestellt worden. Laut dem Bericht sei der Kranz im Müll gefunden worden, das Wort “Führer” sei abgeschnitten gewesen.

Bayerische AfD plant Skandal-Veranstaltung

Der Parteitag in Greding zeigt: Die AfD im Freistaat wird immer radikaler. Nun plant sie im Landtag einen umstrittenen Vortrag. Landtagspräsidentin Aigner warnt die Partei. Schon wieder Ärger mit der AfD im bayerischen Landtag: Auslöser ist eine am Mittwoch geplante Veranstaltung mit dem umstrittenen Publizisten Thor von Waldstein. Die Kernfrage: Was wiegt schwerer, das Recht der demokratisch gewählten Abgeordneten auf die Ausübung ihres Mandats, oder Würde und Ansehen des bayerischen Parlaments? In dessen Konferenzraum nämlich veranstaltet die AfD-Fraktion einen Vortragsabend mit dem Juristen und Publizisten Waldstein zum Thema „Der Volksbegriff in der deutschen Geistesgeschichte“. Er ist ein ehemaliger Funktionär der rechtsextremen NPD und Mitinitiator der „Bayerischen Liste für Ausländerstopp“. Nach Lesart der AfD handelt es sich bei ihm um einen „renommierten Rechtsanwalt und Buchautor“. Ehemaliger NPD-Funktionär von Waldstein spricht bei AfD-Veranstaltung im Landtag Parlamentspräsidentin Ilse Aigner (CSU) ist alarmiert. In einer Stellungnahme des Landtagsamtes heißt es: „Im Bayerischen Landtag werden nur Veranstaltungen zugelassen, die nicht gegen die Würde des Hohen Hauses verstoßen. Im Namen der Präsidentin haben wir daher die AfD-Fraktion darauf hingewiesen, dass die Präsidentin von ihrem Hausrecht Gebrauch machen wird, wenn die Gefahr der Verletzung der Würde des Hauses konkret zu befürchten ist.“ Für ein Verbot aber sah Aigner offenbar keine Handhabe. Gegen dieses hätte sich die AfD auch juristisch gewehrt, wie der Parlamentarische AfD-Geschäftsführer, Christoph Maier, betont: „Als frei gewählte Abgeordnete entscheiden wir selbst darüber, welche Vortragsredner wir einladen, und brauchen dazu keine Genehmigung.“ (…) Für die Grünen-Fraktionschefin Katharina Schulze ist klar: Die AfD, die als rechtsextremistischer Verdachtsfall vom Verfassungsschutz beobachtet werden darf, wird immer radikaler. „Das Agieren der AfD lässt keinen Zweifel daran, dass es dringend ein Verbots-Prüfverfahren braucht. Jede Sekunde, die wir hier verlieren, ist eine zu viel.“

via augsburger allgemeine: Bayerische AfD plant Skandal-Veranstaltung

Bewährungsstrafe für Politiker – Regenbogenflaggen mit #Hakenkreuzfahnen verglichen: Gericht verurteilt Offenburger AfD-Stadtrat – #LockHimUp

AfD-Stadtrat Taras Maygutiak hat verbotene NS-Symbole im Internet veröffentlicht. Dafür hat ihn das Amtsgericht Offenburg zu einer dreimonatigen Bewährungsstrafe verurteilt. Außerdem muss er Arbeitsstunden beim Arbeitskreis Asyl ableisten. Der AfD-Stadtrat und Vorsitzende der AfD-Fraktion im Offenburger Gemeinderat Taras Maygutiak ist vom Amtsgericht Offenburg (Ortenaukreis) zu einer Freiheitsstrafe von drei Monaten auf Bewährung verurteilt worden. In einem Facebook-Post hatte er Regenbogenflaggen mit Hakenkreuzfahnen verglichen. (…) Das Offenburger Amtsgericht entschied, dass der AfD-Politiker neben der Bewährungsstrafe 5.000 Euro an eine Stiftung zahlen muss, die sich mit dem Unrecht des Nationalsozialismus befasst. Zudem soll er 50 Arbeitsstunden beim Offenburger Arbeitskreis Asyl leisten. Anwalt will in Berufung gehen Maygutiaks Rechtsanwalt Dirk Schmitz erklärte unmittelbar nach der Urteilsverkündung, dass er Berufung einlegen werde

via swr: Bewährungsstrafe für Politiker Regenbogenflaggen mit Hakenkreuzfahnen verglichen: Gericht verurteilt Offenburger AfD-Stadtrat

Sachsen-Anhalt – AfD-Politiker fordert “Straße des Deutschen Reiches”

AfD-Fraktionsvize Hans-Thomas Tillschneider hat eine “kulturpolitische Wende um 180 Grad” gefordert und damit im Landtag von Sachsen-Anhalt viel Kritik auf sich gezogen. Tillschneider will Änderungen in der Tourismusstrategie des Landes, er beklagt dort eine Konzentration auf ein angeblich “sozial-ökologisches und liberal-intellektuelles Milieu” und fordert stattdessen eine “entspannten Stolz fördernde Zugangsart zu den Orten unserer Geschichte”. Tillschneider sagte weiter: “Wir würden zum Beispiel der Straße der Romanik eine Straße des Deutschen Reiches an die Seite stellen.” Dann würden Patrioten aus West- und Ostdeutschland nach Sachsen-Anhalt kommen, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Tillschneiders Worte zu einer “kulturpolitische Wende um 180 Grad” ähneln einer Äußerung von Thüringens AfD-Chef Björn Höcke, der mehrfach durch seine Reden auffiel, die Assoziationen zur Zeit des Nationalsozialismus weckten. In Dresden hatte Höcke einst eine “erinnerungspolitische Wende um 180 Grad” gefordert, was Empörung auslöste.

via ntv: Sachsen-Anhalt AfD-Politiker fordert “Straße des Deutschen Reiches”

Nach Hausdurchsuchung – Argentinien beschlagnahmt Nazi-Waffen-Arsenal

Gewehre, Fahnen und Hitlerbüsten: Die argentinische Polizei hat am Freitag eine umfangreiche Sammlung von Erinnerungsstücken aus dem Nationalsozialismus ausgehoben. Bei der Durchsuchung eines Wohnhauses hat die argentinische Polizei ein umfassendes Arsenal von NS-Waffen und Hitler-Devotionalien entdeckt. Der Fund in der Stadt Quilmes am südlichen Rand der Hauptstadt Buenos Aires wurde sichergestellt und sein Besitzer festgenommen. Das teilten die Behörden am Freitag (Ortszeit) mit. Die Sammlung umfasst laut Polizei 60 Schusswaffen, darunter 43 Gewehre mit Nazi-Reichsadler-Abbildungen, 15 Pistolen, fünf Bajonette und ein Maschinengewehr. Die Ermittler fanden außerdem Flaggen, Militäruniformen, Mützen und Helme mit Symbolen des »Dritten Reichs« sowie Büsten Hitlers. (…) Bei einer Razzia im vergangenen Jahr hatte die argentinische Polizei eine Buchhandlung durchsucht und geschlossen, nachdem diese online nationalsozialistische Literatur verkauft hatte. Bereits 2017 waren in der Nähe von Buenos Aires mehr als 70 Relikte aus der Zeit des Nationalsozialismus sichergestellt worden.

via spiegel: Nach Hausdurchsuchung Argentinien beschlagnahmt Nazi-Waffen-Arsenal

Neonazi-Szene trauert um Holocaust-Leugnerin Haverbeck

In der rechtsextremen Szene gilt die Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck international als Galionsfigur. Nun wird dort der Tod der 96-Jährigen gemeldet. Die Neonaziszene trauert um Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel. Diverse bekannte Kanäle der rechtsextremen Szene in sozialen Medien melden den angeblichen Tod der 96-Jährigen. Darunter solche, die in der Vergangenheit Unterstützung für sie mobilisierten. Den Trauerbekundungen zufolge soll Haverbeck am Mittwoch im Alter von 96 Jahren gestorben sein. Eine Bestätigung ihres Anwalts oder ihres engen persönlichen Umfelds steht aus. (…) Am Mittwochabend vermeldete der Bundesvorstand der Kleinstpartei “Die Rechte” Haverbecks Tod. Für sie war Haverbeck im Jahr 2019 als Spitzenkandidatin zur Europawahl angetreten. Auch der bekannte Neonazi Michael Brück, früher Vorsitzender der Partei, veröffentlichte eine Trauerbekundung mit einem gemeinsamen Foto aus dem Wahlkampf. Sehr früh stand die Nachricht außerdem im “Rock Hate Forum”, das ein zentrales Vernetzungsinstrument der Neonaziszene ist

via t-online: Neonazi-Szene trauert um Holocaust-Leugnerin Haverbeck

siehe auch: Zentrale Figur der Neonazi-Szene: Holocaust-Leugnerin Haverbeck im Alter von 96 Jahren gestorben. Jahrzehntelang hat Ursula Haverbeck den Holocaust geleugnet und wurde immer wieder verurteilt. 2019 wollte sie für die Partei „Die Rechte“ ins EU-Parlament einziehen. Die mehrfach wegen Volksverhetzung verurteilte Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck ist tot. Das sagte ihr Anwalt Wolfram Nahrath der Deutschen Presse-Agentur auf Nachfrage. Die 96-Jährige starb demnach am 20. November. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet. Die in rechtsextremen Kreisen populäre Haverbeck aus dem ostwestfälischen Vlotho galt als Ikone der Szene. Sie war 2019 als Spitzenkandidatin der Partei „Die Rechte“ für das Europaparlament angetreten; Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck ist tot Die mehrfach wegen Volksverhetzung verurteilte Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck ist tot. Sie starb im Alter von 96 Jahren. Die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck ist im Alter von 96 Jahren gestorben. Das sagte ihr Anwalt Wolfram Nahrath der Nachrichtenagentur dpa. Sie starb demnach am 20. November. Haverbeck war mehrfach wegen Volksverhetzung verurteilt worden. Haverbeck war in rechtsextremen Kreisen populär. Im Jahr 2019 war sie als Spitzenkandidatin der Partei Die Rechte für das Europaparlament angetreten. Mehrere Haftstrafen Haverbeck hatte wiederholt behauptet, dass das Konzentrationslager Auschwitz kein Vernichtungslager gewesen sei und Massenmord dort nicht stattgefunden habe. Nach Schätzungen von Historikern ermordeten die Nazis allein im KZ Auschwitz-Birkenau mindestens 1,1 Millionen Menschen.

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