David Schwimmer calls for action against Kanye West after “Nazi” comments: “Silence is complicity”

“We can’t stop a deranged bigot from spewing hate filled, ignorant bile… but we CAN stop giving him a megaphone, Mr. Musk”. Friends star David Schwimmer has called on action to be taken against Kanye West for his hate-filled “Nazi” posts, arguing that “silence is complicity”. The rapper – now known as Ye – has made a high-profile return to social media activity over the last week, with a string of controversial posts that have seen him withdraw his apology to the Jewish community for past anti-Semitic comments, as well as declaring himself as “a Nazi”. Now, Schwimmer has written a response to Ye’s comments, suggesting that the people overseeing the social media companies have a responsibility to act. Alongside a photograph of Ye with the caption “Im a Nazi”, Schwimmer wrote: “This is so 2022. We can’t stop a deranged bigot from spewing hate filled, ignorant bile… but we CAN stop giving him a megaphone, Mr. Musk.” Referring to the CEO of the platform formerly known as Twitter, he added: “Kanye West has 32.7 million followers on your platform, X. That’s twice as many people than the number of Jews in existence. His sick hate speech results in REAL LIFE violence against Jews.” “I don’t know what’s worse, the fact that he identifies as a Nazi (which implies he wants to exterminate ALL marginalized communities including his own) or the fact that there is not sufficient OUTRAGE to remove and ban him from all social media at this point. Silence is complicity.”

via nme: David Schwimmer calls for action against Kanye West after “Nazi” comments: “Silence is complicity”

Ärger um Hitlergruß-Fotomontage – AfD-Politiker steht vor Aufhebung der Immunität

Der AfD-Europaabgeordnete Petr Bystron soll nationalsozialistische Symbolik verbreitet haben, was strafbar wäre. Er verteidigt sich mit Verweis auf die Kunstfreiheit. Dem EU-Abgeordneten Petr Bystron droht die Aufhebung der Immunität. Dem AfD-Politiker wird von der Münchner Staatsanwaltschaft das Verbreiten von Propagandamitteln verfassungswidriger und terroristischer Organisationen vorgeworfen. Hintergrund ist eine von Bystron verbreitete Fotomontage, auf der sechs Politiker – darunter Angela Merkel, Olaf Scholz und Martin Schulz – die Hand heben. Die Fotos sollen wohl insinuieren, die gezeigten Politiker zeigten den Hitlergruß. Auf der Montage steht auch noch »Bye, bye Melnyk«, gemeint ist der Abtritt des ukrainischen Botschafters Andrij Melnyk im Oktober 2022. Die Münchner Generalstaatsanwaltschaft hatte die Aufhebung der Immunität schon vor Monaten beantragt. Nun wurde Bystron im Rechtsausschuss angehört, eine Entscheidung steht unmittelbar bevor. Sie soll voraussichtlich am 17. Februar erfolgen. Aus dem EU-Parlament heißt es, die Aufhebung der Immunität von Bystron sei sehr wahrscheinlich. Aus dem SPIEGEL vorliegenden Unterlagen vom 20. Januar geht hervor, dass Bystron sich im EU-Parlament mit der Erklärung zu verteidigen versucht, die Ermittlungen seien politisch motiviert. Zudem beruft sich Bystron auf die Kunstfreiheit und verweist auf den Aktionskünstler Jonathan Meese. Dieser hatte bei einer Performance den Gruß gezeigt und wurde 2013 freigesprochen.

via spiegel: Ärger um Hitlergruß-Fotomontage AfD-Politiker steht vor Aufhebung der Immunität

Viral Texas knife shop owner talks about rejecting ‘Nazi bulls–t’

The 53-year-old bladesmith became popular for standing up. By Timothy Malcolm, Weekend Editor Feb 2, 2025 Knife sharpening. An East Texas knife shop co-owner has gone viral after refusing to re-brand a Hitler Youth knife with a Nazi emblem. Johnathan Sibley, an East Texas bladesmith and co-owner of The Blade Bar in Edom, was simply doing his job when a man and woman asked him to work on two knives. But the 20-second interaction between Sibley and the couple, captured on video, has quickly made Sibley a viral sensation. “What are we wanting to put on them?” asks Sibley after being shown the knives. The woman tells Sibley that they’re Hitler Youth knives, and she wanted Sibley to transfer the diamond emblem on one knife to the second, which had a visible engraving. “No, I won’t do it,” Sibley says, pushing the knives back to the woman, who asks why. “No Nazi bulls–t.” The woman pauses for a moment, then accepts Sibley’s answer. He then says that he would put a modern German forestry seal on the knife. “I will denazify s–t, but I won’t re-nazify s–t.” The woman says “No problem,” and she and the man walk out.

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@djinndesigns

Some orders aren’t worth taking… #buhbye #nonazis

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»Diese ganze Holocaust-Anheftung an die AfD ist nervtötend«

Alice Weidel fiel bei »Caren Miosga« erneut mit fragwürdigen Aussagen zur NS-Zeit auf. Das Thema Nationalsozialismus war ihr sichtlich unangenehm. »Warum verdrehen Sie da die Augen?« fragte Caren Miosga ihren Studiogast, die AfD-Partei- und Fraktionsvorsitzende Alice Weidel, zu Beginn der Talkshow am Sonntagabend. »Mach ich doch nicht«, antwortete die spitz. Doch die Kameras hatten Weidels genervten Blick schon eingefangen, als Miosga die Gedenkstunde zum Holocaust-Gedenktag am vergangenen Mittwoch im Deutschen Bundestag erwähnt hatte. (…) Was denn ihre persönlichen Lehren aus Auschwitz seien, wollte sie von Weidel wissen. Ihre Antwort: »Dass so etwas natürlich nicht nochmal passieren darf, und das wird es ja auch nicht.« Dann versuchte die 45-Jährige, sich und ihre Partei als Opfer der Medien und der etablierten Parteien zu präsentieren. »Recht verstörend« sei es, wenn der Holocaust für eine »politische Instrumentalisierung« genutzt werde. »Das Gedenken an diese schweren Verbrechen sollte über der Tagespolitik stehen«, so die AfD-Kanzlerkandidatin. Und über die Tagespolitik wollte sie reden, das machte Weidel mehrfach klar. Doch Miosga ließ nicht locker, bohrte nach. Sie kam auf den von Weidel in der Vergangenheit verwendeten Begriff von einem »Schuldkult« zu sprechen, der in Deutschland angeblich praktiziert werde. Erst gab sich die AfD-Chefin skeptisch, den Begriff in jüngster Zeit überhaupt verwendet zu haben (»Schuldkult mag ich vor Jahren mal gesagt haben«). Doch dann legte sie plötzlich den Schalter um und sagte: »Ich glaube nicht, dass wir permanent zurückblicken sollten, aus einem Schuldkult heraus.« Ob sie denn wisse, aus welchem problematischen Milieu der Begriff stamme, wollte Miosga wissen. Weidels flapsige Antwort: »Das interessiert mich nicht, das brauche ich gar nicht zu wissen.« Als die Interviewerin ihr vorhielt, sich hier eines Begriffs aus dem rechtsextremen Bereich zu bedienen, keilte Weidel zurück: »Na ja, Schuldkult ist Schuldkult. Also mittlerweile gibt es ja so einige Sachen, die man nicht mehr sagen darf. (…) Ihre offensichtliche Strategie, unangenehme Fragen zu Parteifreunden und Unterstützern mit einem »Fragen Sie die doch selbst« zu parieren, hielt Weidel auch später durch. Politische Verantwortung für die Aussagen anderer in der AfD übernahm sie nicht. Auch nicht für Christina Baum aus Baden-Württemberg, die einen Angriff auf ihr Wahlkampfbüro mit den Novemberpogromen der Nazis verglichen hatte. Ob das nicht eine Verharmlosung dessen sei, was 1938 passiert sei, fragte Miosga. Weidel: »Hier geht man doch auf Andersdenkende los. Also, auf AfD-Funktionäre werden permanent physisch Angriffe verübt. Wir haben eine hohe Gefährdungslage. Uns werden die Häuser beschmiert.« Miosga: »Die Reichskristallnacht vergleichen Sie mit einem Angriff auf ein Wahlkreisbüro?« Weidel: »Nein, Sie framen das so. Wenn Sie darüber weiter diskutieren wollen, dann laden Sie Christina Baum ein. Ich sage einfach nur, dass wir eine konservativ-liberale Partei sind. Lesen Sie unser Wahlprogramm, dann können wir uns darüber unterhalten. Aber über sowas – ich weiß nicht, wo das hinführen soll, was Sie damit erreichen wollen.«

via jüdische allgemeine: »Diese ganze Holocaust-Anheftung an die AfD ist nervtötend«

Eugenik in den USA USA first schon unter den Nazis

Die Nationalsozialisten schauten sich rassistische Praktiken in den USA ab. Dort forschten Eugeniker Anfang des 20. Jahrhunderts. Er habe Hitlers Reden als Nachtlektüre neben dem Bett liegen, erzählte Donald Trumps Ex-Frau Ivana Trump bereits 1990 dem Modemagazin Vanity Fair. Bei einer Wahlkampfveranstaltung im Dezember 2023 verkündete Trump, nie „Mein Kampf“ gelesen zu haben und daher auch nicht Hitler zu zitieren, als er vor seinen An­hän­ge­r:in­nen wiederholte, dass klandestine Grenz­gän­ge­r:in­nen „das Blut unserer Nation vergiften“. Seit Montag ist er erneut Präsident der Vereinigten Staaten. „Ein klares Hitler-Zitat“, ärgert sich der US-Historiker David Dorado Romo. „Doch vielleicht hat Trump recht, vielleicht haben US-amerikanische Eugeniker so etwas schon vor Hitler gesagt.“ Romo lebt in der texanischen Grenzstadt El Paso, seine Familie stammt aus dem benachbarten Mexiko. Er studierte an der Hebräischen Universität von Jerusalem. Heute konzentrieren sich seine Nachforschungen auf globale historische Zusammenhänge, die zur mexikanisch-amerikanischen Grenze führen und sich in der Mikrogeschichte seiner Stadt widerspiegeln. Dabei stößt er immer wieder auf ideologische Gemeinsamkeiten wie auch ganz direkte Verbindungen zwischen US-amerikanischen „Rassenkundlern“ und Nazideutschland. Die Bewegung der Eugeniker setzte sich in den USA für die Schaffung einer „Master Race“ – im nationalsozialistischen Deutschland wurde der Begriff „Herrenrasse“ verwendet – durch Geburtenkontrolle, Zwangssterilisa­tio­nen, Intelligenztests und Einwanderungsgesetze ein. Vor dem Ersten Weltkrieg hatte diese prominente Anhänger wie den Cornflakes-Schöpfer Dr. Harvey Kellogg und US-Präsident Woodrow Wilson und spielte noch bis nach dem Zweiten Weltkrieg eine bedeutende Rolle in den Vereinigten Staaten.

via taz: Eugenik in den USA USA first schon unter den Nazis

Die #Österreich-Connection des NS-Verbrechers #KlausBarbie – #Steyr

“Der Schlächter von Lyon” schickte Kinder und Widerstandskämpfer aus Wien in den Tod, nach dem Krieg verkaufte er österreichische Panzer. “Er war verrückt und war von dem Zwang beherrscht, zu schlagen. Es machte ihm Spaß, Menschen zu quälen”, so beschrieb die französische Widerstandskämpferin Lise Lesèvre jenen SS-Mann, der sie 19 Tage hintereinander verhört und dabei gefoltert hatte. Der Mann, das war Klaus Barbie. Von seinen Opfern wurde er “Schlächter von Lyon” genannt. Als Gestapo-Chef in der französischen Großstadt war er während der deutschen Besatzungszeit (1940 bis 1944) für Abertausende von Verhaftungen, Deportationen und Hinrichtungen verantwortlich. Unter den Opfern waren auch Kinder und Widerstandskämpfer und Widerstandskämpferinnen aus Wien. Nach Kriegsende konnte Barbie über Jahrzehnte ein komfortables Leben in Südamerika führen, als Agent für westliche Geheimdienste, Berater von Militärs und Drogenhändlern sowie als Vertreter für das österreichische Unternehmen Steyr Daimler Puch – das damals mehrheitlich in Staatsbesitz war. Der Wiener Bahoe-Verlag hat dieser Tage eine 154 Seiten dicke Graphic Novel über das Leben von Klaus Barbie auf Deutsch veröffentlicht. Sie ist eigentlich eines der ausführlichsten und profundesten Sachbücher über den NS-Verbrecher, der zeit seines Lebens ein Deutschtümler, Antisemit und Hitler-Verehrer war. Der Sender Sky arbeitet derzeit an einer mehrteiligen Dokumentation über die Verstrickungen von Barbie mit der Kokainmafia in Südamerika. Zu seinen Verbrechen zählte die Verschleppung von 44 Waisenkindern aus einem Heim im französischen Izieu im April 1944. Auf seinen Befehl hin wurden die jüdischen Kinder im Alter zwischen acht und zehn Jahren in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert, wo sie ermordet wurden. Darunter waren auch sieben Wiener Kinder. Ein Denkmal auf dem Wiener Schwedenplatz erinnert seit einigen Jahren an sie. Darauf sind ihre Namen zu lesen: Georgy Halpern, Hans Amendt, Liane und Renate Krochmal, Martha und Senta Spiegel sowie Sigmund Springer.

via standard: Die Österreich-Connection des NS-Verbrechers Klaus Barbie

Klaus Barbie in uniform.jpg
Von Unknown photographer (for the NSDAP) – https://www.rue89lyon.fr/2017/05/05/1987-2017-trente-ans-proces-klaus-barbie-a-lyon/, Gemeinfrei, Link

Bundestagsvotum zu Migration – Holocaust-Überlebender gibt Verdienstkreuz zurück

Mit den Stimmen der AfD wurde ein Unionsantrag zur Verschärfung der Migrationspolitik verabschiedet. Ein Holocaust-Überlebender zieht nun Konsequenzen und will sein Bundesverdienstkreuz zurückgeben.Der Holocaust-Überlebende Albrecht Weinberg will sein Bundesverdienstkreuz zurückgeben. Grund ist die gestrige Zustimmung des Bundestags zu einem Fünf-Punkte-Plan der Union für eine Verschärfung der Migrationspolitik. Ein entsprechender Antrag fand unter anderem mit den Stimmen der AfD eine Mehrheit.Weinberg zeigte sich schockiert über das gestrige Ergebnis. Es sei eine spontane Entscheidung gewesen, das Bundesverdienstkreuz zurückzugeben, das eine hohe Ehre für ihn sei. “Es ist zu schwer geworden, es zu tragen, wenn man solche Nachrichten hat. Furchtbar”, sagte der 99-Jährige der Nachrichtenagentur dpa. Auch der Mannheimer Fotograf Luigi Toscano, der sich wie Weinberg für ein NS-Gedenken engagiert, möchte es ihm gleichtun. Er werde die ihm 2021 verliehene Ehrung zusammen mit Weinberg bald an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zurückgeben. “Entweder empfängt uns der Bundespräsident, oder wir werfen es bei ihm in den Briefkasten”, sagte er.

via tagesschau: Bundestagsvotum zu Migration Holocaust-Überlebender gibt Verdienstkreuz zurück

siehe auch: Holocaustüberlebender Weinberg will Bundesverdienstkreuz zurückgeben Die Union hat mit der AfD einen Antrag zur Migrationspolitik durchgebracht. Der Holocaustüberlebende Albrecht Weinberg kündigt nun die Rückgabe seines Bundesverdienstkreuzes an. Der Fotograf Luigi Toscano will es ihm gleichtun. (…) Weinberg ist schockiert über das Abstimmungsergebnis im Bundestag. Es sei eine spontane Entscheidung gewesen, das Bundesverdienstkreuz, das eine hohe Ehre für ihn darstelle, zurückzugeben. »Ich habe es gern mal angesteckt«, sagte Weinberg dem Redaktionsnetzwerk Deutschland . »Wissen Sie, nach allem, was ich in Deutschland erlebt habe als Jude, erfüllte mich das mit Stolz. Ich fühlte eine große, große Ehre, als ich es 2017 erhielt« wird der 99-Jährige zitiert. »Nun aber will ich es nicht mehr.«