Im Alter von 84 Jahren Holocaust-Leugner Williamson ist tot

Der Holocaust-Leugner und wegen Volksverhetzung in Deutschland verurteilte britische Geistliche Richard Williamson ist tot. Er hatte für einen der größten Skandale im Pontifikat des deutschen Papst Benedikt gesorgt.Der als Holocaust-Leugner bekannte britische Geistliche Richard Williamson ist tot. Er sei am späten Mittwochabend im Alter von 84 Jahren nach einer Hirnblutung im Krankenhaus gestorben, teilte die deutsche Sektion der erzkonservativen Pius-Bruderschaft am Donnerstag in Stuttgart mit.Die Pius-Bruderschaft hatte Williamson 2012 wegen fehlenden Gehorsams aus ihrer Gemeinschaft ausgeschlossen. Er hatte seit Ende der 1980er-Jahre wiederholt den Holocaust geleugnet und ihn als eine “Erfindung der Juden” bezeichnet. Nach seinem Ausschluss aus der Pius-Bruderschaft gehörte er zu den sogenannten Sedisvakantisten, die dem Papst die Legitimität absprechen und der katholischen Kirche Verrat am überlieferten Glauben vorwerfen. Im Oktober 2008 löste Williamson mit seinen Behauptungen einen Skandal in der katholischen Kirche aus. Damals bestritt er im Priesterseminar der Vereinigung bei Regensburg in einem Interview für das schwedische Fernsehen die Existenz von Gaskammern und die millionenfache Tötung von Juden durch die Nazis.

via tagesschau: Im Alter von 84 Jahren Holocaust-Leugner Williamson ist tot

siehe auch: Britischer Skandalbischof Holocaustleugner Richard Williamson ist tot Er bestritt die millionenfache Tötung von Juden durch die Nazis und stürzte die katholische Kirche unter Papst Benedikt XVI. in eine schwere Krise. Nun ist Richard Williamson im Alter von 84 Jahren gestorben. Er sorgte für einen der größten Skandale im Pontifikat des deutschen Papstes Benedikt XVI.: Der Holocaustleugner Bischof Richard Williamson ist tot. Er sei am späten Mittwochabend im Alter von 84 Jahren nach einer Hirnblutung im Krankenhaus gestorben, teilte die deutsche Sektion der erzkonservativen Piusbruderschaft mit. »Sein Weg und jener der Bruderschaft haben sich unglücklicherweise vor vielen Jahren getrennt«, schrieb das Generalhaus der Piusbruderschaft in der Erklärung zum Tod Williamsons – tatsächlich hatte die Gemeinschaft den Briten 2012 wegen fehlenden Gehorsams ausgeschlossen. Williamson hatte im Oktober 2008 mit der Leugnung des Holocaust einen Skandal in der katholischen Kirche ausgelöst. Damals bestritt er im Priesterseminar der Vereinigung bei Regensburg in einem Interview für das schwedische Fernsehen die Existenz von Gaskammern und die millionenfache Tötung von Juden durch die Nazis.

Holocaust-Gedenken – Die AfD muss draußen bleiben

Um die Rechtsaußen-Partei nicht dabei zu haben, gehen sie in der Erinnerungskultur Brandenburgs neue Wege: Erstmals hat zum zentralen Gedenken des Landes nicht der Landtag, sondern die Stiftung Gedenkstätten eingeladen. Es ist eine Veranstaltung in der Gedenkstätte Sachsenhausen, die sich auf den ersten Blick kaum abhebt von jenen der vergangenen Jahre: Die Landtagspräsidentin spricht, Schüler musizieren und gestalten den Tag mit. Es werden Kränze niedergelegt. Und doch ist dieses Mal etwas anders. Die Gedenkveranstaltung – 80 Jahre nach der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau – findet in diesem Jahr ohne Vertreter der AfD statt, derzeit immerhin die zweitgrößte Fraktion im Brandenburger Parlament. In der Vergangenheit konnten AfD-Abgeordnete teilnehmen, diesmal waren sie gar nicht erst eingeladen. Möglich wurde das durch einen Kniff in der Einladungspraxis. Diesmal hatte nicht – wie sonst – der Landtag eingeladen, sondern die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten. Da diese – anders als der Landtag – nicht verpflichtet ist, alle Abgeordneten einzuladen, musste die AfD gar nicht erst angesprochen werden. (…) Dem Leiter der Gedenkstätten-Stiftung, Axel Drecoll, zufolge waren vor allem die Opferverbände treibende Kräfte für den AfD-Ausschluss. “Die Überlebenden und Angehörigen lehnen ein Gedenken mit führenden Protagonisten dieser Partei klar ab”, so Drecoll gegenüber rbb24. Danach habe sich auch die Stiftung gerichtet. Er rechtfertigt den Schritt aber auch aus eigenen Motiven heraus: “Viele Protagonisten der AfD vertreten ein Geschichtsbild, das unseren Vermittlungsbemühungen diametral entgegenläuft, etwa wenn es um den Stolz auf die Leistung von Wehrmachtssoldaten geht. Die Wehrmacht war ganz entscheidend in die nationalsozialistische Kriegs- und Vernichtungsmaschinerie eingegliedert.”

via rbb: Holocaust-Gedenken Die AfD muss draußen bleiben

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Von Stephan KaphleEigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Link

Gedenken an NS-Opfer in #Strausberg – AfD-Mann soll #Messer gezückt haben

Beim Gedenken an die NS-Opfer in Strausberg soll ein AfD-Mann zunächst gestört haben. Dann soll ein Parteikollege gar mit einem Messer gedroht haben. skalation auf einer Gedenkveranstaltung an die Opfer des Nationalsozialismus im Brandenburgischen Strausberg: Am Montagabend störte laut Angaben von Teilnehmenden ein AfD-Lokalabgeordneter zunächst eine Gedenkrede. Ein weiterer AfD-Stadtverordneter soll im Anschluss ein Messer gezückt und damit Teilnehmende bedroht haben. Die Polizei ermittelt. Wie in den vergangenen Jahren hatten die Stadt Strausberg und die „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschist:innen“ (VVN-BdA) Märkisch-Oderland zu dem Gedenken an die NS-Opfer geladen. Dieses fand an einem Gedenkstein hinter einem lokalen Seniorenzentrum statt. Schon während der Rede eines Vertreters der VVN-BdA, in der dieser auch das AfD-Programm kritisierte, soll dabei ein AfD-Lokalpolitiker, Horst Baldszus, mit Zwischenrufen gestört und die Rede unterbrochen haben. Nach der Veranstaltung seien dann drei AfD-Anhänger vor Ort geblieben, berichtete VVN-BdA-Sprecher Samuel Signer der taz. Ein Mann sei dabei verbal aggressiv auf Teilnehmende zugegangen. Dann sei ein zweiter, junger Mann dazugekommen, der AfD-Stadtverordnete Nikolai S., der das Gespräch weiter eskaliert und Personen geschubst habe. Als S. zurückgewiesen wurde, habe dieser plötzlich ein Messer mit etwa 9 Zentimeter langer Klinge gezogen und damit herumgefuchtelt, berichtete eine der bedrohten Personen der taz. Eine Frau aus der AfD-Gruppe sei dann dazwischengegangen und habe S. zurechtgewiesen.

via taz: Gedenken an NS-Opfer in Strausberg AfD-Mann soll Messer gezückt haben

siehe auch: Gewählter AfD-Verordneter zückt Messer bei Gedenkveranstaltung zum Tag der Befreiung von Auschwitz. Am 27. Januar 2025 bedrohte der AfD-Stadtverordnete Nikolai Schirocki Teilnehmende der Gedenkveranstaltung zum Tag der Befreiung von Auschwitz mit einem Messer. Nach dem Ende der Veranstaltung räumten Teilnehmende Stühle und Veranstaltungstechnik zusammen. Während die meisten Teilnehmenden nun den Ort verließen, blieben drei Vertreter:innen der AfD-Fraktion und eine weitere Person vor Ort. In dieser Situation ging ein AfD-Stadtverordneter auf einen jungen Antifaschisten zu und bedrohte ihn. Als dieser nicht auf die Provokationen einging, zog der AfD-Stadtverordnete ein Klappmesser. Die bedrohten Antifaschist:innen flüchteten in das angrenzende Seniorenheim. Währenddessen griff eine AfD-Stadtverordnete beschwichtigend ein und drängte den Angreifer ab.

14 Jewish Groups Leave X as Elon Musk Doubles Down on Nazi Rhetoric

Musk has ramped up the far-right extremism even more since Trump won. Fourteen U.S. Jewish groups announced they were leaving the social media platform X on Monday. A statement from the groups cited the rise of antisemitism on the social media platform since Elon Musk purchased the site in late 2022, as well as the “coarsening of discourse that is so pervasive on X,” but didn’t specifically call out Musk’s recent Nazi-style salutes. The 14 groups released a joint letter explaining their decision to leave X, signed by leaders at the Union for Reform Judaism and the Central Conference of American Rabbis, among others. “As Jewish groups committed to healing what is broken in our world, we aim to do our work through means that similarly foster repair,” the statement read. “In study after study, as well as our lived experiences, X has become a platform that promotes hate, antisemitism, and societal division. Under the leadership of Elon Musk, X has reduced content moderation, promoted white supremacists, and re-platformed purveyors of conspiracy theories.” The statement also called out the billionaire owner directly, noting that, “Musk himself has re-posted content that is antisemitic and xenophobic, promoting it to his millions of followers.”

via gizmodo: 14 Jewish Groups Leave X as Elon Musk Doubles Down on Nazi Rhetoric

Fears for ‘security of Jews worldwide’ in wake of Elon Musk AfD speech

Top US Jewish advocate Halie Soifer calls Trump adviser’s address to far-right Germany rally ‘incredibly dangerous’ Elon Musk’s remarks to a German far-right party that Germans should not focus on their country’s Nazi past should prompt “deep concern” about “the security of American Jews” and “of Jews worldwide”, a leading US Jewish advocate has told the Guardian. “Speaking as a deeply concerned American Jew,” said Halie Soifer, chief executive of the Jewish Democratic Council of America (JDCA), “I am deeply concerned about the security of American Jews, of Jews worldwide, given our president’s clear alignment with dangerous rightwing extremists.” Musk, the owner of Tesla, SpaceX and X and the world’s richest person, donated hundreds of millions of dollars to Donald Trump’s campaign and is now a close adviser with an office in the White House complex. In a video address to the Alternative für Deutschland (AfD) party on Friday, Musk said it was “good to be proud of German culture, German values, and not to lose that in some sort of multiculturalism that dilutes everything”; said “children should not be guilty of the sins of their parents, let alone their great-grandparents”; and said there was “too much focus on past guilt, and we need to move beyond that”. He also gave two fascist-style salutes last week, during a speech at Trump’s inauguration. Soifer’s response comes after world leaders marked the 80th anniversary of the liberation of the Nazi death camp at Auschwitz, in Poland. (…) Soifer said it was imperative opponents of Trump and Musk continue to condemn extremist behavior and language, because “words and signaling have dangerous consequences and Trump and his allies, including Elon Musk, are giving a green light to extremists. “It’s important that that American voters, especially those who may have supported Donald Trump, open their eyes and see what’s right in front of them. He said he would be a dictator on day one, and for once he is making good on his promise.” On Monday evening, Soifer noted that Trump had then not issued a statement marking Holocaust Remembrance Day, a step he took each year in his first term, though in 2017 he caused controversy when his statement did not mention Jewish people. “Donald Trump is taking Elon’s advice to ‘move beyond’ the Holocaust,” Soifer said in a post on social media. “It’s (the end of) Holocaust Remembrance Day and Trump hasn’t said a word about it. But he did pardon the ‘Camp Auschwitz’ insurrectionist just in time for the 80th anniversary of the liberation of Auschwitz.” That was a reference to Robert Keith Packer, now 59, who was sentenced to 75 days in prison for his part in the Capitol attack, during which he was photographed wearing a hoodie with “Camp Auschwitz” printed on the front.

via guardian: Fears for ‘security of Jews worldwide’ in wake of Elon Musk AfD speech

Berliner AfD-Politiker sorgt am Holocaust-Gedenktag für Eklat

Der AfD-Abgeordnete Marc Vallendar sorgte am Montag mit einer Aussage zum Holocaust für einen Eklat im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses. Während einer Debatte darüber, wie sich das Land Berlin zu einem Verbot der AfD positioniert, sorgte der AfD-Abgeordnete Marc Vallendar am Montag im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses für einen Eklat. „Es mag sein, dass es Kriegsverbrechen gegeben hat“, sagte der Politiker in Hinblick auf den Holocaust. Mitglieder der anderen Parteien warfen Vallendar daraufhin vor, die NS-Kriegsverbrechen zu relativieren. „Hier im Ausschuss relativiert ein Abgeordneter den Mord an sechs Millionen Juden“, sagte etwa der innenpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion Vasili Franco. Er sei „fassungslos“. (…) Der 27. Januar ist der internationale Holocaust-Gedenktag. An diesem Tag vor genau 80 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. „Es hat Kriegsverbrechen gegeben“, sagte Vallendar schließlich. Er habe das Gedenken an die Opfer nicht schmälern wollen. Empörung kam auch aus den anderen Fraktionen. „Ich bin schockiert, was hier wieder sagbar ist“, sagte der SPD-Abgeordnete Orkan Özdemir. „Das ist gutes Material für die Verfassungsschutzämter.“

via morgenpost: Berliner AfD-Politiker sorgt am Holocaust-Gedenktag für Eklat

Zu Gast bei AfD-Veranstaltung Musk mischt erneut im deutschen Wahlkampf mit – #holocaustrelativierung

Auf Elon Musk kann sich die AfD verlassen: Nach seinem Gespräch mit Parteichefin Weidel auf seiner Plattform X hat sich der Tech-Milliardär nun auch live zum Wahlkampfauftakt der Partei dazugeschaltet. Wenige Wochen vor der Bundestagswahl mischt Tech-Milliardär Elon Musk erneut im deutschen Wahlkampf mit. Bei einem Gastauftritt auf einer Wahlkampfveranstaltung der AfD bekräftigte Musk seine Unterstützung für die Partei. Zu Beginn der Rede von AfD-Chefin Alice Weidel wurde der Trump-Berater und Tesla-Chef live aus den USA zugeschaltet. Die AfD sei die beste Hoffnung für Deutschland, sagte er. “Kämpft für eine großartige Zukunft für Deutschland”, sagte Musk unter dem Jubel der nach Parteiangaben etwa 4.500 AfD-Anhänger in der Messe in Halle (Saale). Wie Musk sich in den Wahlkampf einmischt Elon Musk macht keinen Hehl daraus, dass er die AfD im Wahlkampf unterstützt. mehr AfD hat Musks volle Unterstützung Der Unternehmer beklagte zudem, es gebe “zu viel Fokus auf vergangener Schuld”, man müsse das hinter sich lassen. Kinder sollten nicht schuldig für die Sünden ihrer Urgroßeltern sein, sagte er und rief zu Optimismus auf. “Es ist sehr wichtig, dass die Menschen in Deutschland stolz darauf sind, Deutsche zu sein”, so Musk.Die AfD habe seine volle Unterstützung und – so glaube er – auch die Unterstützung der Trump-Regierung. Weidel bedankte sich mit besten Wünschen für die US-Regierung unter Präsident Donald Trump und dessen Wahlspruch “Make America great again”. Sie fügte später ein “Make Germany great again” hinzu.

via tagesschau: Zu Gast bei AfD-Veranstaltung Musk mischt erneut im deutschen Wahlkampf mit

siehe auch: Holocaust-Gedenkstätte kritisiert Musk: Tech-Milliardär beklagt bei AfD-Veranstaltung „Fokus auf vergangener Schuld“ Elon Musk hat sich mit seinen Sympathiebekundungen für die AfD bereits in den deutschen Wahlkampf eingemischt. Jetzt ist er noch einen Schritt weiter gegangen. Der Trump-Unterstützer auf dem großen Bildschirm einer deutschen Wahlkampfveranstaltung: Vier Wochen vor der Bundestagswahl hat Tech-Milliardär Elon Musk erneut für die AfD geworben. Beim offiziellen Wahlkampfauftakt der rechtspopulistischen Partei in Halle (Saale) am Samstag wurde der Tesla-Chef zu Beginn der Rede von Parteichefin Alice Weidel live aus den USA zugeschaltet. „Es ist sehr wichtig, dass die Menschen in Deutschland stolz darauf sind, Deutsche zu sein“, sagte Musk. Die „deutsche Kultur“ gehe „tausende Jahre zurück“. Schon der römische Kaiser Julius Cäsar sei „beeindruckt“ gewesen vom Kampfeswillen der germanischen Stämme, sagte Musk weiter. Musk beklagt „Fokus auf vergangener Schuld“ Der Unternehmer beklagte, es gebe in Deutschland „zu viel Fokus auf vergangener Schuld.“ Man müsse das hinter sich lassen. Kinder sollten nicht schuldig für die Sünden ihrer Urgroßeltern sein, sagte er und rief zu Optimismus auf. Diese Sätze fielen kurz vor dem 27. Januar, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Rechtsextremisten diffamieren die Erinnerung an die Nazi-Verbrechen als Unterdrückung Deutschlands.

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