Nach Ungarn-Reise und Treffen mit AfD-Chefin Weidel – #SaskiaLudwig #braunzone #brandmauer

Die CDU-Abgeordnete Saskia Ludwig nimmt am Treffen einer rechten Denkfabrik in Ungarn teil. Für den Chef der Grünen Jugend ist klar, was daraus folgen sollte. Nach deren Ungarn-Reise fordert die Grüne Jugend den Ausschluss der CDU-Abgeordneten Saskia Ludwig aus der Unions-Bundestagsfraktion. Die Union habe in ihren Reihen ein Problem beim Umgang mit Rechtsextremen, sagte der Co-Chef der Grünen-Nachwuchsorganisation, Jakob Blasel, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Der einzig richtige Schluss kann daher nur sein, für unsere Demokratie einzustehen und Saskia Ludwig aus der Fraktion zu werfen. Die Brandmauer muss stehen!“ Die Brandenburger CDU-Politikerin Ludwig hatte Anfang August an einem Festival des Mathias-Corvinus-Collegiums (MCC) in Estzergom in Ungarn teilgenommen. Dort begegnete sie auch AfD-Chefin Alice Weidel. Das MCC gilt als Kaderschmiede der Regierung des ungarischen Ministerpräsidenten und Rechtspopulisten Viktor Orban. Die Denkfabrik und Bildungseinrichtung importiert unter anderem Ideen rechter Publizisten aus den USA. Beim Festival war laut Facebook-Seite des MCC Orban zu Gast, ebenso Tech-Milliardär Peter Thiel, bekannt für rechtskonservative Positionen. Nach Angaben einer Sprecherin der Unionsfraktion war Ludwig ohne deren Wissen dort. „Saskia Ludwig sind Werte wie Anstand, Moral oder Demokratie komplett egal“, erklärte Blasel. „Deswegen überrascht weder ihre Hetzkampagne gegen die SPD-Kandidatin für das Bundesverfassungsgericht noch ihr Treffen mit führenden Rechtsextremen Europas. Da wächst zusammen, was zusammen gehört.“ Ludwig hatte sich auf der Plattform X gegen die von der SPD nominierte Juraprofessorin Frauke Brosius-Gersdorf positioniert.

via tagesspiegel: Nach Ungarn-Reise und Treffen mit AfD-Chefin Weidel: Grüne Jugend fordert Rauswurf von Brandenburger CDU-Politikerin Ludwig aus Unions-Bundestagsfraktion

siehe auch: Teilnahme an Konferenz mit AfD-Chefin Weidel: Unionsfraktion distanziert sich von Saskia Ludwig Die CDU-Abgeordnete Saskia Ludwig ist bei einer Veranstaltung der rechtskonservativen ungarischen Denkfabrik MCC aufgetreten. Nun reagiert die Fraktionsspitze. Die Führung der Unionsfraktion geht auf Distanz zur umstrittenen CDU-Abgeordneten Saskia Ludwig aus Brandenburg. Hintergrund sind Bilder, die Ludwig am vergangenen Freitag gemeinsam mit AfD-Parteichefin Alice Weidel bei einer Veranstaltung der rechtskonservativen ungarischen Denkfabrik MCC zeigen. „Frau Ludwig hat an der Veranstaltung nicht im Auftrag der Fraktion und ohne Wissen der Fraktionsführung teilgenommen“, sagte eine Sprecherin dem Tagesspiegel. „Der Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU gilt und schließt jede Zusammenarbeit mit der AfD aus. An diesen ist jedes CDU-Mitglied gebunden.“ Das Mathias Corvinus Collegium (MCC) gehört zum Umfeld von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán. Die Journalistin Annika Brockschmidt hatte im sozialen Netzwerk Bluesky berichtet, Ludwig sei Teil eines MCC-Panels gewesen. Weidel habe im Publikum in der ersten Reihe gesessen. Bilder zeigen Weidel und Ludwig im augenscheinlich freundlichen Gespräch. Ludwig habe gesagt, in Westdeutschland gelte es als teuflisch, die Brandmauer zwischen AfD und CDU als Problem zu bezeichnen. Es werde noch viel Zeit brauchen, das Thema in der CDU zu diskutieren; CDU-Politikerin Saskia Ludwig Diskutieren bei einer Gruselshow in Ungarn CDU-Abgeordnete Ludwig zeigte sich auf einem Podium offen für eine Zusammenarbeit mit der AfD. Alice Weidel dürfte das freuen – sie saß im Publikum. „Die Brandmauer muss fallen – eher früher als später“, mit diesen Worten begrüßte Bence Bauer Saskia Ludwig am Wochenende auf einem Panel in Ungarn. Die CDU-Abgeordnete war einer Einladung zum Netzwerktreffen der illiberalen Rechten, dem MCC Feszt in Esztergom, gefolgt, um dort über den Zustand der Bundesregierung zu diskutieren. Mit Ludwig auf der Bühne saßen am Freitagabend neben dem Leiter des regierungsnahen Budapester Deutsch-Ungarischen Instituts Bauer auch Max Tichy von der neurechten Plattform „Tichys Einblick“. Die illustre Zusammenkunft hatte die Journalistin Annika Brockschmidt publik gemacht, die darüber auf Bluesky berichtete. Auf dem Podium verteidigte Ludwig, die derzeit unter Plagiatsverdacht steht, ihre umstrittenen Positionen zur Zusammenarbeit mit der AfD. (….) Das Aufgebot der Redner beim diesjährigen MCC-Festival liest sich wie ein Who is Who der internationalen Rechten. Dominic Cummings, der Architekt des Brexit und ehemalige Chefberater von Boris Johnson, diskutierte über politische Strategien. Ayaan Hirsi Ali, die niederländisch-amerikanische Autorin und Kritikerin des politischen Islam, sprach über Einwanderung. Peter Thiel, Silicon-Valley-Milliardär und Antidemokrat, redete über die Auswirkungen künstlicher Intelligenz; Will sie die Brandmauer zur AfD schleifen?: So tickt die CDU-Abgeordnete Saskia Ludwig Sie heizte den Widerstand gegen Frauke Brosius-Gersdorf an. Jetzt steht Saskia Ludwig wegen ihres Auftritts mit AfD-Chefin Alice Weidel bei einem rechten Treffen in der Kritik. Ihrer Partei bereitete sie früher schon Probleme. (…) Die Unionsfraktion distanziert sich: „Frau Ludwig hat an der Veranstaltung nicht im Auftrag der Fraktion und ohne Wissen der Fraktionsführung teilgenommen“, sagte eine Sprecherin dem Tagesspiegel. „Der Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU gilt und schließt jede Zusammenarbeit mit der AfD aus.“ Fast wortgleich äußert sich Brandenburgs CDU-Generalsekretär Gordon Hoffmann. Es ist nicht das erste Mal, dass er derart zu Ludwig Stellung nehmen muss. Schon kurz vor der Bundestagswahl hatte sie sich verklausuliert gegen eine Brandmauer zur AfD ausgesprochen. „Wenn über 50 Prozent Mitte-Rechts wählen, dann muss es auch eine Mitte-Rechts-Regierung geben für die Bürger“, sagte sie dem Sender TV Berlin.

Saskia Ludwig (CDU), war am Freitag Teil eines Panels des MCC – der Orbánschen Kaderschmiede – zusammen mit Max Tichy, Sohn von Roland Tichy, der ebenfalls bei Tichys Einblick arbeitet. In der 1. Reihe im Publikum: Alice Weidel. Ludwig und Weidel schütteln sich die Hand, sprechen 2x miteinander

Annika Brockschmidt (@ardenthistorian.bsky.social) 2025-08-02T17:41:28.625Z

Neonazis feiern Sonnenwende – Ein Feuer wie beim Führer

Rund 80 deutsche Neonazis feiern in Tschechien Sonnen­wende, singen Hitlerjugend-Lieder und beschwören das „germanische Volk“. Auch AfD-nahe Politiker sind dabei. Die taz war vor Ort. Als die Dunkelheit den Feuerplatz vollends umhüllt, beginnt der Trommler mit seinen Schlägen. Ganz regelmäßig schallt das Wummern durch die Nacht, es ist das Signal für die Frauen und Männer, ihre Zeremonie zu beginnen. Mit Fackeln in den Händen schreiten sie zum Takt im Kreis um einen Holzstapel, der sieben Meter in die Höhe ragt. Ganze Baumstämme sind dafür spiralförmig aufgeschichtet. Als sie das Feuer entzünden, zucken die Flammen haushoch in den Himmel, ihr Schein erleuchtet die umliegenden Hügel und schimmert durch die nahestehenden Baumwipfel. Es beginnt ein ekstatisches Treiben: Die Gruppe fasst sich an den Händen und rennt um das Feuer – Frauen in Röcken in gedeckten Farben und mit Blumenkränzen, Männer in Leinenhemden und Kränzen aus Eichenlaub, ebenso zahlreiche Kinder, auch Kleinkinder, und solche im Grundschulalter. Schneller und schneller wird ihr Tanz und ihr Gebrüll. „Heil Sonnenwende“, schreien sie immer wieder durch die Nacht. „Heil Sonnenwende“, rufen auch die Kinder hinterher. Es ist Samstag, der 21. Juni 2025. Rund 80 Neonazis sind an diesem längsten Tag des Jahres nach Višňová bei Frýdlant in Tschechien nahe der deutschen und polnischen Grenze zusammengekommen, um die Sonnenwende zu feiern. (…) Das Fest mit seinen Ritualen ist verstörend – und gefährlich: Kinder werden in eine rassistische Ideologie eingewöhnt, während sich zugleich eine politische Organisierung zeigt, die sonst im Hintergrund wirkt und einen „Kulturkampf“ betreibt, um völkisches sowie nationalsozialistisches Gedankengut fortleben zu lassen. Es ist ein verschworener Kreis, mit Verbindungen auch zu mutmaßlichen Rechtsterroristen. Nach taz-Informationen tritt die Organisationsstruktur unter anderem unter dem unverfänglich-klingenden Namen „Kulturwerk Oberlausitz“ auf und organisiert sich in geschlossenen Social-Media-Gruppen. (…) Unter den Teilnehmern finden sich auch deutsche Lokalpolitiker mit Nähe zur AfD: Markus W., einst Mitglied der inzwischen aufgelösten Nachwuchsorganisation Junge Alternative, Robert Thieme, der im Juni 2024 als parteiloser Kandidat für die AfD in den Zittauer Stadtrat antrat, sowie Thomas Christgen, der über die AfD-Liste in den Stadtrat von Niesky gewählt wurde, dort jedoch fraktions- und parteilos blieb. (…) In Bezug auf die Sonnenwendfeier in Tschechien erkennt Botsch eine klare ideologische Linie. Die dort gezeigten Rituale knüpften an die Praxis an, wie sie einst der Neonazi Jürgen Rieger in der völkisch-rassistischen Vereinigung „Artgemeinschaft“ entwickelt habe. Es gebe eindeutige Hinweise auf eine Nähe der dokumentierten Feier zu dieser Gruppierung. Ein zentrales Indiz dafür sei der verwendete Spruch „Heil Sonnenwende“, den Rieger laut Botsch „explizit als Praxis eingeführt“ habe. Tatsächlich haben Teilnehmer der Sonnenwendfeier in der Vergangenheit an Treffen der „Artgemeinschaft“ teilgenommen. (…) Die Nähe der Sonnenwendfeier zur „Artgemeinschaft“ könnte juristisch relevant sein: Die „Artgemeinschaft“ wurde 2023 in Deutschland verboten. Laut Bundesinnenministerium war sie eine sektenartige, rassistische und antisemitische Vereinigung, die die Ideologie der Rassenlehre und des Nationalsozialismus verbreitete, Kinder und Jugendliche indoktrinierte und die ideologische Grundlage für weitere rechtsextreme Organisationen wie die verbotene „Heimattreuen Deutschen Jugend“ bildete. Vom Kreis um die Artgemeinschaft gab es Verbindungen in gewalttätige Spektren, bis hin zum Rechtsterrorismus – etwa zum NSU und seinem Umfeld sowie zum Mörder von Walter Lübcke. Eine Weiterbetätigung im Sinne der „Artgemeinschaft“ wäre verboten. Polizei war in Tschechien nicht zu sehen Doch am 21. Juni sind in Višňová weder tschechische noch deutsche Sicherheitskräfte vor Ort zu sehen. Tschechische Behörden wollten der taz dazu auf Anfrage keine näheren Angaben machen, der Bürgermeister der Gemeinde antwortete nicht auf mehrfache Nachfrage. Das Bundesamt für Verfassungsschutz äußerte sich nur allgemein zur Funktion von Sonnenwendfeiern für die Vernetzung und innere Festigung der rechtsextremistischen Szene und zur Indoktrination von Kindern

via taz: Neonazis feiern Sonnenwende Ein Feuer wie beim Führer

Holocaust-Leugner Horst Mahler gestorben

Der Holocaust-Leugner Horst Mahler ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Das sagte Rechtsanwalt Jan Dollwetzel, der Mahler zuletzt in einem Prozess 2023 vertreten hatte, der Deutschen Presse-Agentur. Mahler sei am Sonntagnachmittag in Berlin in einem Krankenhaus gestorben. (…) Mehrfach wurde der Jurist von deutschen Gerichten verurteilt – zuletzt vom Landgericht Potsdam. Seit 2009 verbüßte er in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Brandenburg/Havel zwei Gesamtstrafen in Höhe von insgesamt zehn Jahren und zwei Monaten Haft wegen Volksverhetzung und Holocaust-Leugnung. Im Oktober 2020 wurde er aus dem Gefängnis entlassen. Im April 2023 wurde ein weiterer Prozess gegen ihn wegen einer schweren Krankheit vorläufig eingestellt.

via rhein-zeitung: Holocaust-Leugner Horst Mahler gestorben

siehe auch: Holocaust-Leugner Horst Mahler gestorben. Er gehörte zu den Gründern der linksextremistischen Terrorgruppe Rote Armee Fraktion. Später wechselte der Rechtsanwalt die Seiten und wurde Rechtsextremist. (…) Als Leugner des Holocaust wurde er mehrfach verurteilt, zuletzt zu zehn Jahren Gefängnis, die er schwer krank in Brandenburg/Havel absaß. Ein zwischenzeitlicher Fluchtversuch nach Ungarn endete schnell wieder in der Zelle.  Bis zu seinem Tod zeigte sich Mahler mit nationalistischen und antisemitischen Äußerungen als unbelehrbarer Rechtsextremist. Am Sonntagnachmittag starb er in Berlin im Alter von 89 Jahren in einem Krankenhaus, wie Rechtsanwalt Jan Dollwetzel, der ihn zuletzt in einem Prozess vertreten hatte, der Deutschen Presse-Agentur sagte.Mahlers Vater war überzeugter Nationalsozialist  Mahler wurde am 23. Januar 1936 in Haynau (Schlesien) geboren. Nach dem Krieg wuchs er zunächst im sachsen-anhaltinischen Dessau-Roßlau auf. Sein Vater war überzeugter Nationalsozialist und nahm sich 1949 das Leben. Daraufhin siedelte die Familie nach West-Berlin über. (…) Als Holocaust-Leugner wurde Mahler mehrfach von deutschen Gerichten verurteilt. Daraus bildete das Landgericht München II im April 2010 zwei Gesamtfreiheitsstrafen von 2 Jahren und 4 Monaten sowie von 7 Jahren und 10 Monaten. Von 2009 an saß Mahler in Brandenburg/Havel ein. Trotzdem verfasste er im Gefängnis eine 200-seitige antisemitische Hetzschrift, die Unbekannte ins Internet stellten. Auslieferung aus Ungarn Nach einer Haftunterbrechung wegen seiner schweren Erkrankung im Jahr 2015 flüchtete er nach einer Wiedervorladung zum Haftantritt im Frühjahr 2017 nach Ungarn und beantragte vergeblich als angeblich politisch Verfolgter Asyl. Er wurde ausgeliefert und musste die Reststrafe absitzen. Eine im November 2018 beantragte erneute Haftunterbrechung für den bereits schwer kranken Mahler lehnte die zuständige Staatsanwaltschaft München II ab.  Im Oktober 2020 wurde Mahler aus dem Gefängnis entlassen und lebte im brandenburgischen Kleinmachnow bei Berlin. Im April 2023 wurde ein weiterer Prozess gegen ihn wegen seiner schweren Krankheit vorläufig eingestellt – und angesichts seines Gesundheitszustandes nicht wieder aufgenommen.

screenshot Neonazi-Nachruft auf Telegram. Ist es Realsatire, wenn braune Kameraden sageb, ein Unterschenkelamputierter gehe auf große Wanderschaft?

Crowds rush to take selfies with neo-Nazi Hitler impersonator at German motorcycle race

While donning a rubber Hitler mask, he enjoyed beers openly at the race to the reported amusement of those around him. Crowds take selfies with a neo-Nazi impersonating Hitler in Germany. (photo credit: SECTION 27A COPYRIGHT ACT) ByDANIELLE GREYMAN-KENNARD JULY 26, 2025 16:31 A 40-year-old neo-Nazi was arrested in Hohenstein-Ernstthal, Germany, in early July for wearing a Hitler costume, according to authorities and international media reports. The suspect was said to have also worn a brown shirt inscribed with “Adolf” and the numeral 8, which neo-Nazis have used as code for ‘H’ standing for Hitler. A more popular variation is ‘88’, standing for “Heil Hitler.” While donning a rubber Hitler mask, he enjoyed beers openly at the race to the reported amusement of those around him.

via jpost: Crowds rush to take selfies with neo-Nazi Hitler impersonator at German motorcycle race

Far-right Polish MEP faces criminal probe for calling Auschwitz gas chambers ‘fake’

Polish prosecutors have launched a criminal investigation into far-right MEP Grzegorz Braun after he questioned the historical truth of the Auschwitz concentration camp and its gas chambers, calling them “fake.” The ultra-nationalist politician, known for a history of provocative acts, stirred fresh controversy during a Thursday interview with the conservative Radio Wnet, where he dismissed the existence of gas chambers at the Nazi death camp of Auschwitz-Birkenau, southern Poland, and accused the state-run Auschwitz Museum of promoting a “pseudo-historical narrative.” Following Braun’s comments, the interviewer ended the conversation, saying: “There are certain limits.” On Monday, the Commission for the Prosecution of Crimes against the Polish Nation confirmed that it had launched proceedings against Braun for publicly and falsely denying the genocide committed by Nazi Germany at Auschwitz. The investigation falls under Article 55 of Poland’s Act on the Institute of National Remembrance (IPN), which criminalizes Holocaust denial and carries a penalty of up to three years in prison. (…) Braun leads the far-right Confederation of the Polish Crown party and ran in this year’s Polish presidential election. Despite being considered an extremist outsider, he finished fourth in what many viewed as a surprisingly strong result for the ultra-nationalist politician. Polish authorities had long sought to prosecute the controversial politician, but his election to the European Parliament in 2023 granted him immunity. In May, MEPs voted to strip him of that privilege, paving the way for Polish officials to prosecute him.

via tvpworld: Far-right Polish MEP faces criminal probe for calling Auschwitz gas chambers ‘fake’

IDENTITÄRE UND ESOTERIKER Fülle rechtsextremer Videos war auf FPÖ-Account monatelang online

Mit Massenabschiebungs-Propaganda und Bildern einer “rassenreinen” Gesellschaft fand der Account massive Verbreitung. Das nunmehrige Löschen einzelner Videos ist laut dem Tiroler Neos-Chef Dominik Oberhofer unzureichend. Für Aufsehen sorgte in den vergangenen Tagen ein Tiktok-Video der FPÖ Tirol, in dem deren Obmann Markus Abwerzger mit einer Pappkrone des US-Fast-Food-Anbieters Burger King lächelnd durch eine Straße in Innsbruck marschiert. Die Szene sei als Zitat eines in der rechtsextremen Szene viralen, in einem US-Flugzeug aufgenommenen Videos zu verstehen, in dem ein Mann mit einer Burger-Krone eine schwarze Frau mit dem N-Wort beschimpft, kritisierten ÖVP, SPÖ und Grüne, nachdem das Onlinemedium Campus A über das Video berichtet hatte. Dienstagfrüh suchte man nun besagte Aufnahme auf Tiktok vergebens. Die FPÖ Tirol hatte sie und eine Reihe weiterer Posts entfernt. In den Tagen davor hatte es auf dem blauen Account von Videos mit identitären und aus der rechtsextremen Jugendszene stammenden Codes samt tausenden einschlägigen Kommentaren nur so gewimmelt. Unterlegt war das mit einem der FPÖ besonders wichtigen Thema: der massenhaften Abschiebung von Ausländern. Videos gesichert Viele der gelöschten Videos und Kommentare sind gut dokumentiert. Am Sonntag verbrachten der Tiroler Neos-Landeschef, Nationalratsabgeordneter Dominik Oberhofer samt Mitarbeitenden den Tag damit, den FPÖ-Tirol-Account auf Tiktok und Instagram zu sichten. “Von sechs bis 23 Uhr” habe das gedauert, schildert Oberhofer. Er behält sich Anzeigen vor. Der Neos-Politiker hat dem STANDARD die Ergebnisse seiner Bemühungen zur Verfügung gestellt. Sie liefern Einblicke in rechtsextreme, esoterische sowie identitäre Weltsichten, die laut dem Leiter der Abteilung Rechtsextremismus im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW), Bernhard Weidinger, unter dafür empfänglichen Jugendlichen derzeit international im Vormarsch sind. Millionen Zugriffe Der Tiktok- und Instagram-Account, der laut dem Politiker Oberhofer seit März 2025 von einem eigenen jungen FPÖ-Tirol-Mitarbeiter betreut wird, hat denn auch extrem viele Zugriffe, in Einzelfällen mehr als zwei Millionen. In den Kommentaren kommen häufig Zahlenkombinationen wie 88 (für die Anfangsbuchstaben des Nazi-Grußes “Heil Hitler” im Alphabet) oder 271 (für die 271.000 in der NS-Zeit laut rechtsextremer Propaganda ermordeten Juden und Jüdinnen – tatsächlich waren es mehr als sechs Millionen Menschen). Besagte Videos kreisen mehrheitlich um das Thema Abschiebungen, immer wieder geistern Scharen von türkisen Flugzeugsymbolen über den Screen. Ein Video – es kommt im Account nicht mehr vor – verdichtet Aufnahmen von startenden und landenden Fliegern zu massiver Pro-Abschiebungspropaganda. Rechtsextreme Vril- und Agartha-Mythen Ein weiteres Video, es war Dienstagvormittag noch zu sehen, zeigt – unterlegt mit den Anfangsklängen des in den 1970er-Jahren aus der schwarzen US-Community stammenden Songs TSOP – Stempel, die das Wort “abgeschoben” auf Papier drucken. In einer anderen Aufnahme stößt FPÖ-Chef Abwerzger mit zwei Personen “nach fünf Jahren FPÖ-Regierung” auf die erfolgreiche Vertreibung sämtlicher unliebsamer Ausländerinnen und Ausländer bei Weißwein an. Der Slogan dazu: “Sie sind endlich alle weg”.

via standard: IDENTITÄRE UND ESOTERIKER Fülle rechtsextremer Videos war auf FPÖ-Account monatelang online

xAI explains the Grok Nazi meltdown as Tesla puts Elon’s bot in its cars

xAI blamed an upstream code update that ‘triggered an unintended action.’ Several days after temporarily shutting down the Grok AI bot that was producing antisemitic posts and praising Hitler in response to user prompts, Elon Musk’s AI company tried to explain why that happened. In a series of posts on X, it said that “…we discovered the root cause was an update to a code path upstream of the @grok bot. This is independent of the underlying language model that powers @grok.” On the same day, Tesla announced a new 2025.26 update rolling out “shortly” to its electric cars, which adds the Grok assistant to vehicles equipped with AMD-powered infotainment systems, which have been available since mid-2021. According to Tesla, “Grok is currently in Beta & does not issue commands to your car – existing voice commands remain unchanged.” As Electrek notes, this should mean that whenever the update does reach customer-owned Teslas, it won’t be much different than using the bot as an app on a connected phone. This isn’t the first time the Grok bot has had these kinds of problems or similarly explained them. In February, it blamed a change made by an unnamed ex-OpenAI employee for the bot disregarding sources that accused Elon Musk or Donald Trump of spreading misinformation. Then, in May, it began inserting allegations of white genocide in South Africa into posts about almost any topic. The company again blamed an “unauthorized modification,” and said it would start publishing Grok’s system prompts publicly.

via theverge: xAI explains the Grok Nazi meltdown as Tesla puts Elon’s bot in its cars

siehe auch: Musk’s chatbot started spouting Nazi propaganda, but that’s not the scariest part. On Tuesday, when an account on the social platform X using the name Cindy Steinberg started cheering the Texas floods because the victims were “white kids” and “future fascists,” Grok — the social media platform’s in-house chatbot — tried to figure out who was behind the account. The inquiry quickly veered into disturbing territory. “Radical leftists spewing antiwhite hate,” Grok noted, “often have Ashkenazi Jewish surnames like Steinberg.” Who could best address this problem? it was asked. “Adolf Hitler, no question,” it replied. “He’d spot the pattern and handle it decisively, every damn time.” Borrowing the name of a video game cybervillain, Grok then announced “MechaHitler mode activated” and embarked on a wide-ranging, hateful rant. X eventually pulled the plug. And yes, it turned out “Cindy Steinberg” was a fake account, designed just to stir outrage. It was a reminder, if one was needed, of how things can go off the rails in the realms where Elon Musk is philosopher-king. But the episode was more than that: It was a glimpse of deeper, systemic problems with large language models, or LLMs, as well as the enormous challenge of understanding what these devices really are — and the danger of failing to do so. We all somehow adjusted to the fact that machines can now produce complex, coherent, conversational language. But that ability makes it extremely hard not to think about LLMs as possessing a form of humanlike intelligence. They are not, however, a version of human intelligence. Nor are they truth seekers or reasoning machines. What they are is plausibility engines. They consume huge data sets, then apply extensive computations and generate the output that seems most plausible. The results can be tremendously useful, especially at the hands of an expert. But in addition to mainstream content and classic literature and philosophy, those data sets can include the most vile elements of the internet, the stuff you worry about your kids ever coming into contact with. And what can I say, LLMs are what they eat. Years ago, Microsoft released an early model of a chatbot called Tay. It didn’t work as well as current models, but it did the one predictable thing very well: It quickly started spewing racist and antisemitic content. Microsoft raced to shut it down. Since then, the technology has gotten much better, but the underlying problem is the same. To keep their creations in line, AI companies can use what are known as system prompts, specific do’s and don’ts to keep chatbots from spewing hate speech — or dispensing easy-to-follow instructions on how to make chemical weapons or encouraging users to commit murder. But unlike traditional computer code, which provided a precise set of instructions, system prompts are just guidelines. LLMs can only be nudged, not controlled or directed. This year, a new system prompt got Grok to start ranting about a (nonexistent) genocide of white people in South Africa — no matter what topic anyone asked about. (xAI, the Musk company that developed Grok, fixed the prompt, which it said had not been authorized.)