NJ Teen Admits to Coordinating Neo-Nazi Group’s Plot to Deface Synagogues Across U.S. – #terror

The 19-year-old told FBI agents that he was “triggered by the state of the country” and recounted a time when he became enraged at seeing large crowds of Black people at a mall in Edison, New Jersey. A New Jersey man admitted Friday to coordinating a neo-Nazi group’s plot to vandalize two Midwestern synagogues and cause other damage across the country. Richard Tobin, 19, of Brooklawn, pleaded guilty to conspiracy against rights, according to federal prosecutors in New Jersey. He faces up to 10 years in prison when he’s sentenced June 28. Tobin admitted communicating online in September 2019 with other members of The Base, a neo-Nazi group, and directed them to vandalize synagogues in Michigan and Wisconsin. At the time, he told investigators that he had launched “Operation Kristallnacht,” a reference to the deadly pogrom in 1938 when Nazis looted and burned synagogues and Jewish-owned homes and stores in Germany. Tobin also told FBI agents that he was “triggered by the state of the country” and recounted a time when he became enraged at seeing large crowds of Black people at a mall in Edison, New Jersey.

via nbcnewyork: NJ Teen Admits to Coordinating Neo-Nazi Group’s Plot to Deface Synagogues Across U.S.

Menschliche Überreste auf Hochschulgelände – Verschränktes Erinnern – #auschwitz #mengele #FZBerlin #OSI #Eugenik #KWIA

Die Untersuchung der Knochen auf dem Gelände des Berliner Otto-Suhr-Instituts enthüllt sich überlappende Unrechtskontexte. Jetzt wird es kompliziert, dachte womöglich die ein oder andere am vergangenen Dienstag. Mehr als 250 Menschen waren digital dabei, als die Freie Universität Berlin (FU) die Erkenntnisse präsentierte, die sie über Fragmente menschlicher und tierischer Knochen gewonnen hatte, die auf einem ihrer Gelände geborgen worden waren. Die Grabungen, die die Knochen zutage gefördert hatten, hatte die FU 2015 und 2016 in Auftrag gegeben – auch in Reaktion auf harsche Kritik. Denn zuvor waren im Zuge von Bauarbeiten bereits vergleichbare Funde gemacht worden. Diese hatte man aber entsorgt, ohne zuvor zu versuchen, der Identität der Menschen auf die Spur zu kommen, von denen die Überreste stammten. Dafür gab es Schelte. Mit gutem Grund, denn der Fundort der Überreste ist ein historisch sensibles Gelände. Auf dem Grundstück, das heute der FU gehört, befand sich von 1927 bis 1945 das Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik (KWI-A). Vom KWI-A ist bekannt, dass es enge Verbindungen zum Vernichtungslager Auschwitz unterhielt. Damals kam deshalb die Vermutung auf, dass es sich um Knochenfragmente von NS-Opfern handeln könnte. Der Befund, der am Dienstag vorgestellt wurde, ist allerdings komplizierter. Danach kann zwar nicht ausgeschlossen werden, dass es sich bei einigen der Funde um Überreste von Ermordeten aus nationalsozialistischen Konzentrationslagern handelt. (…) Über eine genauere regionale Herkunft der Menschen, deren Überreste in Dahlem verscharrt wurden, lässt sich, ausgehend von den bisher verwendeten Methoden, nichts sagen. Klar ist aber, dass die Überreste bewusst vergraben wurden, um sie entweder zu entsorgen oder zu verstecken. Die Erkenntnisse von vergangenem Dienstag sind erschreckend. Denn, wie Susan Pollock, die Leiterin der Untersuchungen, hervorhob: Die Überreste sind in jedem Fall mit einer menschenverachtenden Respektlosigkeit auf dem Gelände verscharrt worden. Zugleich weiten die neuen Erkenntnisse den erinnerungspolitischen Blick. Sie legen nahe, dass Unrechtskontexte, die üblicherweise als getrennte Phänomene gedacht werden, sich mitunter überlappen. Und dass diese Überlappungen ein verschränktes und solidarisches Erinnern nötig machen. (…) Mit­ar­bei­te­r*in­nen des KWI-A beteiligten sich aber auch aktiv an der Umsetzung eugenischer Maßnahmen, etwa an der behindertenfeindlichen und rassistischen Sterilisierungspolitik der Nationalsozialisten, der schätzungsweise 400.000 Personen zum Opfer fielen. Körperteile aus den Händen Josef Mengeles Das KWI-A unterstützte die Verfolgungs- und Vernichtungspolitik der Nazis und profitierte zugleich von ihr – auf besonders drastische Weise, als die Biologin Karin Magnussen sich aus dem Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau für ihre Forschung Körperteile von dort ermordeten Angehörigen der Sinti-Familie Mechau zusenden ließ. Absender war Josef Mengele, der im Lager als „Arzt“ stationiert war. Die Forschungen des KWI-A bauten auch auf kolonialem Wissen auf: Eugen Fischer hatte 1908 in Deutsch-Südwestafrika, heute Namibia, Nach­fah­r*in­nen von weißen Siedlern und Khoi Khoi beforscht. Er war dadurch zu dem Ruhm erlangt, der ihm den Weg zum Direktorat in Dahlem ebnete. Und er übernahm am Dahlemer Institut eine anthropologische Sammlung mit Gebeinen von mehreren Tausend Menschen, die Felix von Luschan zum großen Teil während der Kolonialzeit hatte zusammentragen lassen und die auch am KWI-A beforscht wurde. Die Wissensbestände und Ideen, die das KWI-A prägten, lassen sich freilich nicht einfach in Schubladen stecken: hier „koloniales Wissen“, dort „eugenisches Wissen der Weimarer Zeit“, dort „NS-Wissen“.

via taz: Menschliche Überreste auf Hochschulgelände :Verschränktes Erinnern

NPD möchte Samstag Kundgebung in Pforzheim durchführen

Rechtsextreme Partei möchte mit 40 Teilnehmern Kundgebung am geschichtsträchtigen Wallberg abhalten. In einem Schreiben an den Arbeitskreis 23. Februar hat Oberbürgermeister Peter Boch mitgeteilt, dass die rechtsextreme Partei NPD am gestrigen Donnerstag beim Amt für öffentliche Ordnung eine Kundgebung „zum Gedenken an den 23. Februar“ für den morgigen Samstag ab 16 Uhr angekündigt. Nachdem der Anmelder der Kundgebung zunächst beantragt hat, für die Kundgebung mit 40 Personen die Kuppe des Wallbergs nutzen zu dürfen, hat die Stadt dies nach eigenen Angaben „auf Grund einer bestehenden Baustelle“ verhindern können. Nach einem Abstimmungsgespräch mit Anmelder, Polizei und dem Amt für öffentliche Ordnung, das am heutigen Morgen stattgefunden habe, hat der Anmelder nun den Parkplatz „Auf der Wanne“ am Fuße des Wallbergs angezeigt.

via pf bits: NPD möchte Samstag Kundgebung in Pforzheim durchführen

#Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus bei der #Polizei in NRW – #Ermittlungen gegen #Bielefelder eingestellt – #polizeiproblem #staatsversagen

Ein Bielefelder Hauptkommissar, der in einer Chat-Gruppe der Polizei das Foto einer Christbaumkugel mit Hakenkreuz verbreitet hatte, hat sich damit nicht strafbar gemacht Zu diesem Ergebnis ist die Staatsanwaltschaft Bielefeld gekommen. Sie hat das Verfahren gegen den Beamten eingestellt. Aus dem Schneider ist der Polizist damit noch nicht, denn nun läuft im Polizeipräsidium ein Disziplinarverfahren gegen ihn – das Posten des Fotos könnte gegen die Wohlverhaltenspflicht eines Beamten verstoßen haben. Im Zusammenhang mit Rechtsextremismus, Antisemitismus, Reichsbürgertum und Rassismus stehen aktuell 156 Polizisten aus Nordrhein-Westfalen im Fokus strafrechtlicher und/oder dienstrechtlicher Ermittlungen. Innenminister Herbert Reul (CDU) hatte die Aufklärung des Komplexes zur Chefsache gemacht, nachdem Polizisten aus Essen und Mülheim an der Ruhr 2020 mit volksverhetzenden Chats aufgeflogen waren. Eine der Chat-Gruppen hieß „Alphateam“, eine andere „Kunta Kinte“ – nach einem schwarzen Sklaven aus dem Roman „Roots“ (1976). (…) Der Dienstgruppenleiter hatte 2016 in einer Whats­App-Gruppe, die für dienstliche Zwecke genutzt wurde, das Foto der Christbaumkugel mit Hakenkreuz gepostet. Solche Kugeln wurden während der Nazi-Herrschaft produziert. Weitere extremistische Inhalte sollen nicht auf dem Handy des Beamten gefunden worden sein. Moritz Kutkuhn, Sprecher der Staatsanwaltschaft Bielefeld: „Das öffentliche Verbreiten von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen steht unter Strafe.“ Die vergleichsweise kleine Bielefelder Chatgruppe sei aber nicht als Öffentlichkeit zu werten gewesen. Deshalb sei das Verfahren eingestellt worden. Weil sich in Essen und Mülheim die Verdachtsfälle häuften, übernahm im vergangenen Jahr das Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei (LAFP) in Selm die dienstrechtlichen Ermittlungen für die beiden Dienststellen. „Aktuell sind dort noch 26 Beamte suspendiert“, sagte Ministeriumssprecher Markus Niesczery am Mittwoch. (…) Bisher sind Hinweise auf 222 Polizeibeschäftigte aus NRW eingegangen. 39 hatten keine straf- oder dienstrechtliche Relevanz. 31 Fälle wurden bereits straf- oder dienstrechtlich geahndet. In 156 Fällen läuft die Überprüfung noch. Dabei handelt es sich in 82 Fällen nur noch um eine dienstrechtliche Prüfung (weil Staatsanwaltschaften strafbares Handeln bereits verneint haben). In 74 Fällen dauern die staatsanwaltschaftlichen und die dienstrechtlichen Ermittlungen noch an

via westfalen blatt: Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus bei der Polizei in NRW – Ermittlungen gegen Bielefelder eingestellt

Logo der Polizei Nordrhein-Westfalen
Von <a href=”//commons.wikimedia.org/w/index.php?title=User:Hellboy3690&amp;action=edit&amp;redlink=1″ class=”new” title=”User:Hellboy3690 (page does not exist)”>Hellboy3690</a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, CC BY-SA 3.0, Link

#Polizei ermittelt wegen #Hetzvideos zu #Hanauer #Anschlag – #terror #volkslehrer #lockhimup

Im Internet ist ein Hetzvideo im Zusammenhang mit dem rassistisch motivierten Anschlag in Hanau veröffentlicht worden. Nun ermitteln die Berliner Polizei und das Polizeipräsidium Südosthessen in dem Fall. Das Video stammt auch nach Erkenntnissen der Polizei von einem rechtsextremen Aktivisten und Videoblogger. Die Veröffentlichung eines Hetzvideos im Internet im Zusammenhang mit dem rassistisch motivierten Anschlag mit neun Toten in Hanau zieht Ermittlungen nach sich. Mit dem Vorgang seien die Berliner Polizei und das Polizeipräsidium Südosthessen befasst, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag.Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) hatte gegen den Macher des Videos Strafanzeige gestellt und den Vorgang an den Staatsschutz weitergeleitet, wie die Stadt am Dienstag bekanntgab. Das Video stammt auch nach Erkenntnissen der Polizei von einem rechtsextremen Aktivisten und Videoblogger. Darin verhöhne und diffamiere dieser unter anderem die Opfer des Anschlags.

via rnd: Polizei ermittelt wegen Hetzvideos zu Hanauer Anschlag

sieeh auch: ATTENTATS-OPFER VERHÖHNT: – Stadt Hanau zeigt Hetzer an. Ein Mann, der schon wegen Volksverhetzung vor Gericht stand, soll die Opfer des Attentats von Hanau per Video verunglimpft haben. Deshalb hat der Rathauschef ihn angezeigt. Eine Strafanzeige gegen einen Mann, der die Opfer des rassistischen Anschlags vom 19. Februar 2020 in einem Video-Blogg verhöhnt haben soll, hat Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) gestellt. Wie die Stadt am Dienstag mitteilte, wurde der Vorgang an den Staatsschutz weitergeleitet. Der Mann wird in der Mitteilung namentlich benannt, er heißt Nikolai Nerling und soll sich selbst „Volkslehrer“ nennen. Der Beitrag wurde den Angaben zufolge am 20. Februar veröffentlicht. In dem Video beleidige und verhöhne der rechtsgerichtete Blogger die Opfer des Anschlags. Er diffamiere sie als Kriminelle. Außerdem sage er einen baldigen „Rassenkrieg“ voraus. Nerling stelle die rassistischen Motive des Täters in Abrede und bediene migrantenfeindliche Einstellungen.

#Staatsschutz ermittelt – #Gedenkort für Opfer von #Hanau in Köln zerstört – #terror #nazipack


Unbekannte haben Bilder der Opfer des rassistischen Anschlags abgerissen. Am Wochenende waren Gedenktafeln bereits mit Hakenkreuzen beschmiert worden. Unbekannte haben einen Gedenkort für Opfer des rassistisch motivierten Anschlags von Hanau in Köln zerstört. Sie hätten Folien mit Namen und Bildern der Opfer abgerissen und in die Böschung am Rhein geworfen. Die Polizei bestätigte am Sonntag einen entsprechenden Vorfall in Köln-Rodenkirchen, über den zunächst die Kölner Jusos berichtet hatten. Die Täter hatten den Gedenkort nach Angaben der Jugendorganisation der SPD in der Nacht von Samstag auf Sonntag zerstört. Der Vorfall wurde als Sachbeschädigung angezeigt. Bei den Ermittlungen werde der Staatsschutz hinzugezogen, hieß es. Am Wochenende haben Unbekannte in Frankfurt zwei Gedenkplakate für die Opfer mit Hakenkreuzen beschmiert. Die Kreuze seien spiegelverkehrt vermutlich mit einem dicken Filzschreiber auf die Plakate gemalt worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Der Staatsschutz ermittelt.

via tagesspiegel: Staatsschutz ermittelt – Gedenkort für Opfer von Hanau in Köln zerstört

https://twitter.com/SawsanChebli/status/1363814601461268484

Liliana Segre nach Corona-Impfung antisemitisch beleidigt

Die 90-jährige italienische Senatorin und Auschwitz-Überlebende Liliana Segre ist nach ihrer Corona-Schutzimpfung mit antisemitischen Beleidigungen in digitalen Medien attackiert worden. Politiker reagierten empört. Innenministerin Luciana Lamorgese (parteilos) bekundete Segre ihre Solidarität und sprach in einer Erklärung am Freitag von einer »hochgefährlichen Mischung von Hass, Gewalt und Rassismus«. Derartige Taten im Internet würden strafrechtlich verfolgt, betonte Lamorgese. IMPFKAMPAGNE Segre hatte am Donnerstag am Beginn der Corona-Impfkampagne in der norditalienischen Region Lombardei teilgenommen und andere Senioren ermuntert, sich ebenfalls immunisieren zu lassen. Ein Beitrag zu ihrer Impfung, der unter anderem auf der Facebook-Seite von Regionalpräsident Attilio Fontana (Lega) veröffentlicht wurde, zog zahlreiche schmähende Kommentare nach sich.

via jüdische allgemeine: Liliana Segre nach Corona-Impfung antisemitisch beleidigt

siehe auch: Italian Holocaust survivor’s plug for vaccine sparks online anti-Semitic abuse. Liliana Segre, a prominent Holocaust educator, encourages other seniors to get virus shot, triggering wave of anti-Jewish invective on social media. An Italian Holocaust survivor’s attempt to encourage other older adults to receive the COVID-19 vaccine has triggered a wave of anti-Semitic comments and other invective on social media. Liliana Segre, 90, received the first of the two-shot vaccine in Milan on Thursday. She urged people who reach her age “to not be afraid and to take the vaccine.” “I’m not afraid of the vaccine, I’m afraid of the illness,” Segre said. After Segre’s comments received negative social media attention, Italian Interior Minister Luciana Lamorgese expressed solidarity with her and denounced the “new and unacceptable attack” which he said was marked by “a very dangerous mix of hate, violence and racism.” Segre publicly bared a shoulder to receive her vaccine injection at a hospital on the first day that Milan began administering the shots to residents age 80 and older. She said that she believed that those who refuse to be vaccinated are “either too frightened or not informed enough.”

Liliana Segre (XVIII Legislatura Senato).jpg
By Senato della Repubblica – <a rel=”nofollow” class=”external free” href=”http://www.senato.it/leg/18/BGT/Schede/Attsen/00032435.htm”>http://www.senato.it/leg/18/BGT/Schede/Attsen/00032435.htm</a>, CC BY 1.0, Link