Beschäftigte des Facebook-Konzerns Meta haben einem Medienbericht zufolge intern eingeräumt, die Instagram-Konten des brasilianischen Präsidenten Luiz Inacio Lula da Silva während des Wahlkampfs eingeschränkt zu haben. Das berichtete die brasilianische Zeitung „Folha de S.Paulo“ gestern unter Berufung auf ihr vorliegende interne Kommunikation. Der Konzern wies die Vorwürfe einer politischen Einflussnahme später aber zurück. Dem Bericht zufolge wurde zudem das Profil von Lulas Herausforderer Flavio Bolsonaro sowie dessen WhatsApp-Kanal von der Plattform empfohlen. Meta teilte mit, die in dem Bericht genannten technischen Probleme seien bereits öffentlich bekannt gewesen. Die zitierten Unterhaltungen hätten sich ausschließlich auf die Schwere der Probleme bezogen und nicht auf politische Einflussnahme. „Jede Behauptung, Meta bevorzuge eine Seite, ist falsch“, hieß es in einer Mitteilung weiter.
AUF1-Chef Magnet wärmt antisemitische Haider-Mordlegende auf
AUF1-Betreiber Stefan Magnet verbreitet zum 18. Todestag Jörg Haiders die Behauptung, der Mossad habe den früheren Kärntner Landeshauptmann ermordet. Als Kronzeugen präsentiert er einen Holocaustrevisionisten und einen wegen antisemitischer Verhetzung verurteilten Ex-FPÖ-Politiker. Der israelische Geheimdienst Mossad habe Jörg Haider „eliminiert“: Diese Geschichte verbreitete AUF1-Chef Stefan Magnet am 11. Oktober auf Facebook, Insta, Telegram und X. Er empfiehlt ein Interview mit dem selbst ernannten „Rabbiner“ Moshe Aryeh Friedman, das Karlheinz Klement, früher FPÖ-Nationalratsabgeordneter und BZÖ-Funktionär, geführt und im April 2020 auf YouTube veröffentlicht hat. Auf Telegram und X erreichte Magnet um die 30.000 Aufrufe. Der Anlass passt zur Inszenierung: Haider starb am 11. Oktober 2008. Wie Magnet arbeitet, zeigt, dass ein von ihm mit den Postings verbreiteter Videoausschnitt aus einer am 2. Oktober 2019 auf YouTube veröffentlichten Aufnahme stammt und nicht aus jenem Video, das Magnet mit „das ganze Interview“ verlinkt. Im Videoausschnitt behauptet Friedman, der Mossad verfüge über Spezialisten für Automanipulationen. Außerdem habe der Geheimdienst Haider erpresst, damit dieser seine eigene Security und Cobra-Beamte durch Mossad-Leute ersetze. So hätten sich israelische Agenten bei FPÖ-Veranstaltungen „mitten drinnen“ befunden. Belege? Fehlanzeige! Ein Unfall wird zum Mordkomplott Bei Haiders Unfall hatte die Justiz wenig Spielraum für solche Fantasien: Der Politiker lenkte seinen VW Phaeton mit mindestens 142 km/h durch eine 70er-Zone, hatte 1,8 Promille Alkohol im Blut und verlor die Kontrolle über das Auto. Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt stellte das Verfahren im April 2009 ein. Die technische Untersuchung ergab einen einwandfreien Zustand des Fahrzeugs und keinerlei Hinweise auf Manipulationen. Auch die gerichtsmedizinischen Befunde wurden unabhängig überprüft. Im verlinkten Interview von 2020 erklären Klement und Friedman diese Ergebnisse kurzerhand zur Vertuschung. Friedman beschuldigt die Staatsanwaltschaft Klagenfurt schwerer Amtsmissbräuche, spricht von vernichteten Blutproben und stellt Beamte als Mitwirkende des vermeintlichen Komplotts dar. Der Presserat hatte bereits im Dezember 2019 eine entsprechende skandalisierende Berichterstattung von oe24 beanstandet: Eine behauptete zehnjährige Aufbewahrungspflicht für Haiders Blutproben war unzureichend belegt. Das „verschwundene“ Interview liegt im Archiv Eines der angeblich stärksten Indizien führt ausgerechnet zu einem Gegenbeweis. Friedman behauptet, ein Al-Jazeera-Interview mit Haider aus dem Jahr 2002 sei gezielt aus dem Internet gelöscht worden. Darin hatte Haider zur Palästinafrage Stellung bezogen. Friedman deutet einen Hackerangriff der angeblichen Hintermänner des Mordes an. Ein Transkript des Gesprächs ist jedoch bis heute im Archiv von Al Jazeera inklusive Videoausschnitt nachzulesen.
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FPÖ-Männer, Neonazis & NS-Rassenmythen: Der deutsche Verein „Ur-Europa“
Ein ehemaliger FPÖ-Ortschef leitet den deutschen Verein „Ur-Europa“, der die rassischen Ideen des SS-„Ahnenerbe“-Mitgründers Herman Wirth pflegt. Kürzlich tagte „Ur-Europa“ in Deutschland. 2024 hielt der Verein seine Jahrestagung im niederösterreichischen Zöbern ab. Mit einem früheren FPÖ-Landtagsabgeordneten und viel Pseudowissenschaft. Warum hat ein Verein, der im winzigen Ort Thallichtenberg (Rheinland-Pfalz) residiert, einen Obmann aus dem nicht viel größeren Kemeten im österreichischen Burgenland? Wieso ist der Freiheitliche Martin Bauer Obmann in einem Verein, der von den rassistischen und sozialdarwinistischen Vorstellungen seines Gründers Herman Wirth lebt? Und was war 2024 in Zöbern? „Ur-Europa“ heißt der Verein, in dem Martin Bauer seit 2020 Obmann ist. Bis 2022 war Bauer auch noch Ortsobmann der FPÖ in der burgenländischen Gemeinde Kemeten. Dann gab es einen Generationenwechsel in der Ortspartei, aber Bauer versicherte, seiner Partei auch weiterhin „mit Rat und Tat zur Seite stehen“ zu wollen. Zu lesen ist das in einer Recherche von Timo Büchner für Belltower.News (8.10.26), der journalistischen Plattform der deutschen Amadeu Antonio Stiftung. FPÖ-(Ex-)Funktionäre und Neonazis bei den Jahrestagungen Es geht um eine Jahrestagung des Vereins „Ur-Europa“ im Allgäu Ende Juli 2026, bei der auch FPÖ-Funktionäre wie Bauer und Thomas Schinnerl sowie ein mehrfach wegen NS-Wiederbetätigung verurteilter Neonazi mit den Vornamen Günther Adolf präsent war. Günther A. ist seit rund 30 Jahren in der Neonazi-Szene aktiv und war so etwas wie der Lehrmeister des Objekt 21-Chefs Jürgen Windhofer. A. ist aber nicht der einzige Neonazi, der bei Veranstaltungen des Vereins „Ur-Europa“ aufgetaucht ist. Vor ihm nahmen laut „Hessische/Niedersächsische Allgemeine“ (16.7.22) schon Andreas Thierry, Roland Wuttke und Gerd Zikeli 2022 an einer Jahrestagung des Vereins teil. Noch früher wurden dort die mittlerweile verstorbenen Nazis Hans-Georg Haverbeck und der Holocaustleugner Rigolf Hennig als Referenten und der Nazi-Barde Frank Rennicke als Teilnehmer bei Jahrestagungen gesichtet. „Ur-Europa“ und sein Altnazi Wirth Der Verein „Ur-Europa“ mit seinem FPÖ-Mann Martin Bauer als Obmann hat eine Website, auf der zu lesen ist, dass der Verein 1928 gegründet wurde und aktuell 140 Mitglieder hat. Die Mitgliederzahl ist seit einigen Jahren konstant. (…) Der Verein „Ur-Europa“ definiert sich in der Tradition Wirths, übernimmt seine Fantasiekonstrukte von „nordischer Rasse“ und Kultur, spricht von einer „ungeheuren kulturellen Leistung der arktisch-atlantischen Menschheit“ und übernimmt auch dessen „Forschungsergebnisse“. Elisabeth Neumann-Gundrum, die dem Verein ihr Vermögen vermachte und die Umbenennung in „Ur-Europa“ veranlasst hatte, spricht von „geistig-seelischen, urwissend-tätigen“ Voraussetzungen, die man brauche, um in Felsformationen urzeitliche Felsbilder interpretieren zu können. Von Spital am Pyhrn nach Zöbern In den 1980er-Jahren kaufte die oberösterreichische Gemeinde Spital am Pyhrn den Nachlass von Herman Wirth an und präsentierte den in einem „Felsbildermuseum“ auch öffentlich. Nach Protesten wurde das Museum anscheinend still und heimlich geschlossen. Wohin man den Nachlass von Wirth verräumt hat, ist unklar. In vergangenen Jahren traten immer wieder Referenten aus Österreich bei Veranstaltungen des Vereins auf. Mehrmals fanden auch Tagungen des Vereins in Österreich statt – vorzugsweise in Spital am Pyhrn –, aber das ist bereits lange her. Umso überraschender ist es, dass der Verein 2024 seine Jahrestagung im niederösterreichischen Zöbern abhielt. Der Ort ist vielen nur durch seine Autobahnraststätte ein Begriff, beherbergt aber auch ein Seminarhotel, das sogar über einen hoteleigenen Steinkreis verfügt. War dort die Jahrestagung? Bekannt sind allerdings die Referent:innen dieser Jahrestagung, die dem Vermächtnis von Elisabeth Neumann-Gundrum, jener Frau mit den „geistig-seelischen, urwissend-tätigen Voraussetzungen“, gewidmet war. Ihre NSDAP-Mitgliedschaft dürfte vermutlich dabei ebenso wenig kritisch beleuchtet worden sein wie ihre Verbindung zum „Deutschen Kulturwerk Europäischen Geistes“ (DKEG) oder zur NPD, deren Politiker Wolfgang Gaewert sie mit einer hohen Spende für ihre Arbeit unterstützte.
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BEDROHUNGEN, MANIPULATION, GEWALT: WIE EINE RECHTE JUGENDGRUPPE DAS HOCHLAND IN ATEM HÄLT
Das Hochland hat ein Neonazi-Problem. Die vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestufte “Hochland Jugend” (die Abkürzung HJ erinnert an die Hitlerjugend) treibt am Stadtrand ihr Unwesen. Gegenspieler werden bedroht, politische Bemühungen im Ortschaftsrat blockiert. Umstritten ist dabei die Ratsvorsitzende Manuela Schreiter (53, WIR für’s Hochland): Ihr Sohn geriet bereits mehrfach ins Visier der Ermittler. Schon bevor sie die Verfassungsschützer im Juli als rechtsextrem einstuften, wurde die “Hochland Jugend” auffällig. In eigenen T-Shirts sah man sie im August 2025 beim rechten Protest gegen den CSD in Bautzen. Im Frühjahr fielen sie durch verfassungsfeindliche Sticker und Flyer auf. Auch für die Zivilgesellschaft wurde es unangenehm: “Da steckten Zettel mit meinem Gesicht im Fadenkreuz in meinem Briefkasten”, sagt Tom Keiling (40), Vorsitzender des Vereins “Zentrum Interkultureller Verständigung Dresden” (ZIVD). Auch sein Sohn wurde in der Schule drangsaliert. Zweimal wurden zudem die Bremsscheiben des Vereinsbusses mit Sprühfett manipuliert (…) Doch auch mit Unterstützung der CDU fand lediglich die Verurteilung der HJ-Aktivitäten eine knappe Mehrheit – alles andere blockierten AfD und das einst nach CDU-Austritt formierte Bündnis “WIR für’s Hochland” (WfH). Dessen Chefin und Ortsvorsteherin Manuela Schreiter hatte gegen sämtliche Punkte gestimmt. Das kommt kaum überraschend, wenn man das Treiben ihres Sohnes (19) beleuchtet. Bei Instagram posierte er 2023 mit Hitlergruß. Erst 2026 wurde deswegen der Staatsschutz aktiv.
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Schongauer Angriff: Laut Innenminister Herrmann rechte Gewalttat – #terror
Gut drei Monate, nachdem ein 16-Jähriger zwei Schülerinnen des Schongauer Gymnasiums schwer verletzt hatte, nennt Innenminister Herrmann Ermittlungsdetails. Es geht um die Motivation des Täters – und die Frage, was die Behörden wussten. Welche Motivation hatte der Angreifer von Schongau, am 8. Juli mit Pistole und zwei Messern ins Welfen-Gymnasium zu kommen und dort zwei Schülerinnen schwer zu verletzen? Warum befand sich der Jugendliche nicht in Untersuchungshaft – obwohl er den Behörden bereits vor der Gewalttat in Schongau bekannt war? Und: Welche Lehren müssen Behörden und Gesellschaft aus diesem Vorfall ziehen? Um diese und andere Fragen drehte sich die Debatte im Innenausschuss des bayerischen Landtags. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) stand im Ausschuss Rede und Antwort. In seinem Bericht bestätigte Herrmann vieles, was ohnehin schon Teil der öffentlichen Debatte war. Ermittler stufen Angriff als rechte Gewalttat ein So stufen die Ermittler Herrmann zufolge den Angriff in Schongau mittlerweile als rechte Gewalttat ein. “Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand hat der Beschuldigte ein sogenanntes Manifest verfasst”, so Herrmann. Es sei von Frauenhass, Queerfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus geprägt. (…) Und noch etwas wird durch den Bericht von Innenminister Herrmann erneut deutlich: Polizei, Schule und Jugendamt wussten schon ein halbes Jahr vor der Tat von der Gefährlichkeit des 16-jährigen Schongauer Angreifers. Der Kroate soll schon im März 2025, also mehr als ein Jahr vor dem Angriff, Amokläufe in sozialen Medien verherrlicht haben. Deshalb leitete die Staatsanwaltschaft München II Ermittlungen gegen ihn ein. Nach einer Hausdurchsuchung wurden Schutzweste, Sturmhaube und Messer gefunden. Der Jugendliche wurde befristet von der Schule ausgeschlossen, bevor er die Schule wechselte. Trotzdem wurde er laut dem bayerischen Innenministerium nicht als “Risikoperson” eingestuft und nicht ins sogenannte Bedrohungsmanagement aufgenommen – bei rund 600 auffälligen Fällen im Netz pro Jahr in Bayern stoßen die Behörden laut Innenministerium an Grenzen
via br: Schongauer Angriff: Laut Innenminister Herrmann rechte Gewalttat
siehe auch: Schongauer Schul-Attacke als rechte Tat eingestuft. Im Juli hat ein Jugendlicher zwei Mitschülerinnen mit einem Messer schwer verletzt. Bayerns Innenminister stuft den Angriff als rechte Gewalttat ein. Laut Bayerns Innenminister Joachim Herrmann stufen Ermittler den Angriff eines 16-Jährigen an einem Gymnasium im oberbayerischen Schongau als rechte Gewalttat ein. „Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand hat der Beschuldigte ein sogenanntes Manifest verfasst. Es ist unter anderem durch Frauenhass, durch Queerfeindlichkeit, durch Rassismus und Antisemitismus geprägt“, sagte der CSU-Politiker im Innenausschuss des Landtags in München. „Aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse wurde die Tat durch die Polizei als rechte Gewalttat eingestuft.“
KI hat gerade eine Schusswaffe entworfen
Ein Aktivist hat eine Waffe vorgestellt, die eine speziell trainierte KI entworfen hat. Bereits 2012 hat er die weltweit erste 3D-gedruckte Schusswaffe vorgestellt. Der Waffenrechtsaktivist Cody Wilson, der vor mehr als einem Jahrzehnt die erste 3D-gedruckte Schusswaffe enthüllt hatte, hat nun das präsentiert, was er die erste von KI entworfene Waffe nennt. Die Waffe mit dem Namen Wasp wurde laut einem Bericht von The Verge von einem eigens trainierten KI-Modell erstellt, das Wilson GatGPT taufte. Die Waffe selbst ist minimalistisch aufgebaut. The Verge beschreibt sie als eine Kombination aus einem Pistolenlauf, der an einem Plastikkasten befestigt ist, in dem der Auslöser sitzt. Die KI-entwickelte Waffe weist eine starke Ähnlichkeit mit dem Liberator auf, der einschüssigen 3D-gedruckten Waffe, die Wilson Jahre zuvor vorgestellt hatte. Griff und Gesamtform unterscheiden sich spürbar von herkömmlichen Schusswaffen. Wilson argumentiert, dass der eigentliche Clou nicht die Waffe sei, sondern das System dahinter. Er beschreibt GatGPT als KI-Büchsenmacher und nicht als einmaliges Entwurfswerkzeug. Das Modell wurde Berichten zufolge mit der Waffendatei-Bibliothek von Defcad trainiert, die als größtes Onlinearchiv digitaler Schusswaffenkonstruktionen gilt und Bastlern dabei helfen soll, Teile für ihre Projekte auszuwählen. Dem Bericht zufolge wurde die Wasp durch eine Unterhaltung mit dem KI-Modell entworfen, ein Ansatz, der umgangssprachlich als Vibe-Coding bekannt ist. Die Waffe verschießt scharfe Munition und trägt keine Seriennummer. Damit fällt sie in die Kategorie der sogenannten Geisterwaffen, selbstgebaute Schusswaffen, die für Behörden schwer nachzuverfolgen sind. Hürde für die Verbreitung 3D-gedruckter Waffen sinkt Die Entwicklung scheint eine Hürde zu senken, die bislang die Verbreitung 3D-gedruckter Waffen begrenzte. Bislang erforderte die Herstellung einer funktionierenden gedruckten Schusswaffe in der Regel zumindest gewisse technische Kenntnisse. Eine dialogfähige KI, die Nutzer durch Entwurf und Zusammenbau führt, könnte den Prozess grundsätzlich für nahezu jeden zugänglich machen, der über einen 3D-Drucker verfügt. Unklar bleibt allerdings, wie zuverlässig die Ergebnisse des Modells in der Praxis sind.
via golem: KI hat gerade eine Schusswaffe entworfen
siehe auch: KI-generierte 3D-Druck-Waffe abgefeuert: Ein neuer Höhepunkt im Streit um „Ghost Guns“ Die moralische oder juristische Verantwortung für die Entwürfe weist der Waffenrechtsaktivist Cody Wilson von sich. Der Waffenrechtsaktivist, Libertarier und Pionier für 3D-gedruckte Schusswaffen, Cody Wilson, hat laut einer Reportage des Technikmagazins The Verge die weltweit erste von einer Künstlichen Intelligenz entworfene Waffe präsentiert. Die „WASP“ getaufte, einschüssige .22-Kaliber-Pistole konnte bei einem Test in Texas erfolgreich abgefeuert werden – wenn auch erst nach anfänglichen Ladehemmungen. Eine gefährliche Entwicklung, auch in Sachen Verbreitung nicht registrierter Schusswaffen. Die Waffe aus dem Chatbot Hinter der Konstruktion steckt „GatGPT“, ein von Wilsons Organisation Defense Distributed maßgeschneidertes KI-Modell. Anstatt Texte oder Bilder zu generieren, ist GatGPT auf die Beantwortung von Fragen zu Schusswaffen spezialisiert. Trainiert wurde das Modell mit DEFCAD, der weltgrößten Onlinedatenbank für digitale Waffenbaupläne. Laut The Verge entstand die WASP aus einem Dialog zwischen einem Mitarbeiter und der KI (Vibe Coding). Der Mensch forderte ein funktionsfähiges, einzigartiges Design basierend auf einer bestehenden 3D-Druck-Waffe. Das Resultat ist eine Waffe mit bizarren, fast surrealen Zügen: Ein unfertiger Abzugsbügel lässt den Abzug ungeschützt, und der ergonomisch fragwürdige Griff wirkt verkehrt herum montiert. Historiker und Waffenexperten bezeichneten das Design gegenüber der Nachrichten-Website als technisch minderwertig und verglichen es mit einer „Science-Fiction-Strahlenkanone“. Dennoch ist die Waffe funktionsfähig und kommt ohne Seriennummer aus. Gefahr für neue Sicherheitsgesetze Für Waffengegner wie die Organisation Everytown for Gun Safety ist das Projekt ein Alarmsignal. Sie warnen, dass durch KI die Hemmschwelle zur Waffenherstellung drastisch sinkt: Laien könnten künftig mit wenigen Texteingaben voll funktionsfähige „Ghost Guns“ zu Hause ausdrucken.
Soldat soll Teenagerinnen beim Duschen gefilmt haben
Über Wochen soll ein Soldat Frauen mit einer versteckten Kamera in intimen Situationen gefilmt haben. Seinen Posten behielt der Mann wohl trotzdem. Ein Bundeswehrsoldat soll im Haus seiner damaligen Partnerin eine Kamera im Bad installiert haben – und so über Monate hinweg unerlaubt Videoaufnahmen erstellt haben. Das berichtet die Zeitung “Welt”. Zu den Geschädigten gehört demnach auch die zum Tatzeitpunkt minderjährigen Töchter seiner Ex. Wie die Zeitung berichtet, handelt es sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen Oberstleutnant der Luftwaffe. Er habe zum Tatzeitpunkt in dem Haus seiner damaligen Partnerin gelebt, gemeinsam mit ihren beiden minderjährigen Töchtern. “Welt” schreibt, dass die beiden zu diesem Zeitpunkt 14 und 17 Jahre alt gewesen sein. Laut Bericht wurde die Kamera bereits 2024 von der ehemaligen Partnerin des Soldaten entdeckt. Die Kamera soll im Bad in einer Kunstpflanze versteckt worden sein – mit perfektem Blick auf Badewanne, Dusche und Waschbecken. Wie die “Welt” schreibt, gab der Soldat später zu, dass die Kamera in dem versteckt für mindestens zehn Monate platziert gewesen war. (…) Bei der Bundeswehr soll er sich später selbst angezeigt haben. Zwischenzeitlich sei er von dem Dienst entbunden worden – nach einer Reha habe er aber wieder an seinen Posten zurückkehren dürfen
siehe tonline: Soldat soll Teenagerinnen beim Duschen gefilmt haben
siehe auch: NEUER BUNDESWEHR-SKANDAL: OFFIZIER SOLL MINDERJÄHRIGE STIEFTÖCHTER BEIM DUSCHEN HEIMLICH GEFILMT HABEN. Es sind erschütternde Vorwürfe! Ein Offizier der Bundeswehr soll über mehrere Jahre hinweg heimlich seine minderjährigen Stieftöchter unter anderem beim Duschen gefilmt haben. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) hat gegenüber “Welt am Sonntag” bestätigt, dass in dem Fall bereits seit fast zwei Jahren ermittelt werde. Der Beschuldigte soll demnach aktuell im Operativen Führungskommando tätig sein, das in der Julius-Leber-Kaserne in Berlin stationiert ist. Gegen den Oberstleutnant der Luftwaffe sollen vier Anzeigen vorliegen. In diesem Zusammenhang würde zudem auch Videomaterial ausgewertet. (…) Der Ex-Pilot der Luftwaffe ist demzufolge weiterhin im Dienst und sogar Geheimnisträger. Nachdem er zunächst zwar vorübergehend von diesem entbunden worden war, durfte er nach einer Reha in seine ursprüngliche Rolle zurückkehren, in der er Einsätze im In- und Ausland plant und führt.