#AUSCHWITZ-#BIRKENAU ROMANI #UPRISING – #otd #RomaniResistanceDay


On 15th May 1944, Auschwitz Commander Rudolf Höss gave the order for the killing of the entire ‘Gypsy Family Camp’, in order to house a new consignment of Hungarian Jewish prisoners. SS Officer Georg Bonigut, despite his role as commander of the Romani camp, appears to have had some sympathy for the prisoners, and warned them that the entire camp was soon to be massacred and that they should resist at all costs. Assembling whatever weaponry they could muster, including shovels, pipes and stones, the 6,500 remaining inmates prepared to face down the troops who would escort them to certain death. Some of the German Sinti prisoners had previously served in the Wehrmacht, and had therefore had some combat training. When the 50 to 60 SS troops arrived, they were astonished to find that the residents had barricaded themselves into their accommodation and were refusing to come out when ordered. The shock factor clearly worked, as the heavily-armed guards departed without firing a shot, despite massively outgunning the rebellion.
Moreover, the immediate threat was withdrawn and the Family Camp was to survive for another three months. On 2nd August, having gradually separated all working-age inmates from the rest, the order was finally given for the liquidation of the remaining inmates, primarily women, children, the elderly and infirm. The brave stand of the Family Camp against all possible odds has become a focal point of commemoration, with May 16th known as ‘Romani Resistance Day’. 

via herosoftheresistance: AUSCHWITZ-BIRKENAU ROMANI UPRISING

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Even in hell, she chose good: Alfreda Markowska, the Polish #Romani woman who saved Jewish and Romani children from the Nazis

The life story of Alfreda Noncia Markowska reads like a screenplay for a film. She was a Polish Romani woman who saved at least 50 Jewish and Romani children from the Nazis. “Grandma Noncia”, as her family called her, passed away this year on 30 January at the age of 94. She has been called the “Romani Irena Sendler” and is the very first member of the Romani nation to ever receive a Commander’s Cross with the star of the Order of Polonia Restituta, which is the second-highest civilian honor the Polish Republic awards for exceptional service.  “If the Jewish nation exists today, if the Romani nation exists today, that is just thanks to people like you,” then-President Lech Kaczyński told Markowská when giving her the commendation at an official ceremony on 17 October 2006. Held at the Presidential Palace, the event was attended by representatives of the Polish state and public life, guests from Germany, Israel and the USA, and Romani representatives. “This commendation is in honor of an act of the highest value – saving human lives under the conditions of the hell prepared for our country by the Third Reich, Hitler’s Nazism. You saved citizens of our country when there was not just the danger of being imprisoned or exiled for saving them, but the danger of being put to death,” the Polish President said on that occasion. “I thank you for your exceptional heroism,” Kaczyński told Markowska. She was 80 years old at the time.   

via romea: Even in hell, she chose good: Alfreda Markowska, the Polish Romani woman who saved Jewish and Romani children from the Nazis

siehe auch: ALFREDA NONCIA MARKOWSKA. RETTERIN DER KINDER. Alfreda Noncia Markowska. Retterin der Kinder. Als die Wehrmacht Polen überfällt, ist Alfreda Markowska ein junges Mädchen. Sie wurde um 1926 in eine nicht-sesshafte Roma-Familie in Galizien geboren. Während des Krieges flieht die Roma-Gruppe, in der sie lebt, vor den ukrainischen Nationalisten in das von den Deutschen besetzte Gebiet Polens. Eines Tages im Jahr 1941 lässt sich die Gruppe am Rand eines Waldes in der Nähe von Biała Podlaska nieder. Alfreda, die Noncia genannt wird, ist in nahen Dörfern unterwegs, um Essen zu besorgen. Als sie zurück kommt, findet sie nur noch die schwelenden Reste des Camps vor. Die Menschen sind von den Deutschen überfallen, ihre Eltern, Geschwister, Großeltern, Tanten und Onkel ermordet worden. Bauern werden gezwungen, ihre Leichen zu verscharren. Auch ihr Mann Gucio überlebt das Massaker zufällig, da er zu diesem Zeitpunkt bereits in Stalowa Wola als Zwangsarbeiter der Organisation Todt bei der Bahn arbeitet. Nachdem sie sich einige Tage versteckt hat, schafft Noncia es, zu ihm zu gelangen. Durch Schmiergelder können sie sich als Bahnarbeiter registrieren und erhalten Papiere, durch die sie reisen können. Sie fährt an verschiedene Orte, die von den deutschen Truppen verwüstet oder abgebrannt wurden, und sucht nach überlebenden Kindern. In der Gegend halten oft Züge, die in die Vernichtungslager Auschwitz und Belzec fahren. Die Zwangsarbeiter_innen müssen die Toten aus den Zügen holen. Dies nutzt Noncia, um Kinder aus den Zügen zu retten. Eines dieser Kinder ist Parno, ein vierjähriger Sinti-Junge. Seine Mutter drückt Noncia das Kind in die Arme, bevor der Zug weiter nach Auschwitz fährt. Von dort wird sie nicht zurück kommen. So retten Noncia und Gucio 50 Roma-Kinder, jüdische und polnische Kinder und besorgen ihnen gefälschte Dokumente. Sie verstecken Kinder bei befreundeten Roma- und polnischen Familien. Andere bringen sie in den Baracken der Bahnarbeiter unter. Und wenn sich keine Angehörigen der Kinder mehr finden lassen, bleiben sie bei Noncia. Sie wachsen zusammen mit ihren fünf leiblichen Kindern auf. Alfreda Markowska und ihr Mann gehören zu den wenigen polnischen Roma, die den Krieg und den Porajmos überleben. Zunächst zieht die Familie mit Pferdewagen durch Polen. 1964 wird das Nomadentum verboten und sie ziehen in ein Haus. Sie verzinnen Kessel, und Noncia handelt mit Teppichen. Ihr Traum von einer großen Familie ging in Erfüllung. Heute belaufen sich ihre Angehörigen auf fast 500 Menschen. Sie nennen sie Babcia Noncia, Oma Noncia.

Alfreda Markowska Noncia.jpg
Von <a href=”//commons.wikimedia.org/w/index.php?title=User:Ask_wiki&amp;action=edit&amp;redlink=1″ class=”new” title=”User:Ask wiki (page does not exist)”>Ask wiki</a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, CC BY-SA 4.0, Link

Holocaust-Leugnung: AfD-Politiker aus Oranienburg tritt nach Verurteilung wegen Volksverhetzung zurück

Bodo Radtke hatte kürzlich einen Strafbefehl des Amtsgerichts Oranienburg angenommen. Der AfD-Politiker war wegen Volksverhetzung verurteilt worden. Die Politik zeigt sich erleichtert. Für seine Fraktion ist die Situation schwierig. Der AfD-Politiker Bodo Radtke hat seinen Rücktritt aus der Stadtverordnetenversammlung Oranienburg erklärt. Auch für den Ortsbeirat Lehnitz hat der Rücktritt Folgen. Radtke reagierte auf die rechtskräftige Verurteilung wegen Volksverhetzung und Holocaust-Leugnung.

via moz: Holocaust-Leugnung: AfD-Politiker aus Oranienburg tritt nach Verurteilung wegen Volksverhetzung zurück

siehe auch: Forum Oranienburg fordert AfD-Stadtverordneten nach Verurteilung wegen Volksverhetzung zum Rücktritt auf. Das Forum gegen Rassismus und rechte Gewalt Oranienburg fordert Konsequenzen: Bodo Radtke (AfD) soll sein Mandat abgeben. Der Lehnitzer hatte Videos verbreitet, in denen der Holocaust geleugnet wird. Aus der Anklage geht hervor, was im Einzelnen in den Videos zu sehen war.; Oranienburg  – Volksverhetzungs-Urteil: AfD-Stadtverordneter tritt zurück. Nach einer Verurteilung wegen Volksverhetzung ist der Oranienburger AfD-Stadtverordnete Bodo Radtke zurückgetreten. (…) Nach Angaben des Amtsgerichts Oranienburg war Radtke per Strafbefehl zu einer Geldstrafe in Höhe von insgesamt 2700 Euro verurteilt worden. Weil Radtke einen Einspruch zurückgezogen habe, sei der Strafbefehl rechtskräftig, teilte Gerichtsdirektor Olaf Adamus mit. Der Stadtverordnete habe in einem sozialen Netzwerk Inhalte mit Leugnung des Holocaust veröffentlicht.

#tagderbefreiung #8mai1945 #niewiederfaschismus #otd

Jahrestag der Befreiung vom Faschismus – Thank you! Merci! Спасибо! Dzięki! Dziękuję! Danke!

Bremer #Verfassungsschutz stuft “#Querdenker” als Verdachtsfall ein – #covidioten

Gruppierung entwickelt sich laut Innensenator zur ernsthaften Bedrohung. Überschneidung mit Rechtsextremen sei offenkundig. Mäurer will besonders gegen Holocaust-Leugnung vorgehen. Der Bremer Verfassungsschutz stuft die Gruppierung “Querdenken 421” nun als Verdachtsfall ein. Das hat Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) mitgeteilt. (…) Wesentlich für die gesamte “Querdenken”-Bewegung sei ein grundsätzliches Misstrauen in die Handlungsfähigkeit des Staates sowie die Verbreitung antisemitisch besetzter Verschwörungsideologien. Mäurer setzt sich auch dafür ein, dass der gelbe Stern mit dem Aufdruck “ungeimpft” bei Demonstrationen künftig nicht mehr getragen werden darf. Es handele sich um eine schlimme Relativierung des Holocaust.

via buten un binnen: Bremer Verfassungsschutz stuft “Querdenker” als Verdachtsfall ein

Mehr als zwei Jahre nach Hetzrede klopft Behörde Neonazi auf die Finger

Die Kundgebung der rechtsextremen Partei national orientierter Schweizer (Pnos) vom November 2018 in Basel bleibt vor allem wegen der massiven Gegendemonstration in Erinnerung. Nun gibt es eine erste Sanktion gegen den damaligen Basler Pnos-Chef. Darum gehts: Rund 8200 Franken kosten den Neonazi Tobias Steiger antisemitische Aussagen und Facebook-Posts. Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt hat den ehemaligen Basler Sektionschef der Pnos per Strafbefehl zu einer Busse von 2200 Franken verurteilt, zudem muss er das Verfahren bezahlen. Eine Geldstrafe von 160 Tagessätzen à 80 Franken (12’800 Franken) wurde mit einer Probezeit von zwei Jahren bedingt ausgesprochen. Der Basler Neonazi und ehemalige Sektionschef der Partei national orientierter Schweizer (Pnos) Tobias Steiger wurde von der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt wegen mehrfacher Rassendiskriminerung verurteilt. (…) Steiger hatte an einer Kundgebung am 24. November 2018 in Basel eine Rede gehalten und sie auf Youtube hochgeladen. Dabei sprach der heute 46-Jährige über eine angebliche jüdische Weltverschwörung, deren Ziel es sei, mit Hilfe der USA die Herrschaft über den Planeten an sich zu reissen. 20 Minuten verzichtet an dieser Stelle darauf, genauer auf die von Steiger verbreiteten Verschwörungstheorien einzugehen. Hass gegen Juden, Verharmlosung des Holocaust
«Mit seinen Aussagen rief der Beschuldigte öffentlich zu Hass gegen Juden auf und verbreitete hetzerische, antisemitische Ideologien, welche auf die systematische Herabsetzung von Juden gerichtet waren», schreibt die Staatsanwaltschaft. Mit seinen Aussagen habe Steiger «teilweise den Holocaust in grober Weise verharmlost». Mit der Verbreitung des Materials im Internet habe er darauf abgezielt, möglichst viele Personen mit dem Gedankengut zu beeinflussen. Ebenfalls legt die Staatsanwaltschaft Steiger eine Reihe von Facebook-Posts zur Last. In ihnen soll er etwa behauptet haben, der Islamische Staat kämpfe für Israel oder der Holocaust, in dem das Nazi-Regime Millionen von Menschen – davon rund sechs Millionen Juden – tötete, sei ein Witz. Hier erkennt die Anklage Verstösse gegen die Menschenwürde und öffentliche Anstachelung zu Judenhass.

via 20min: Mehr als zwei Jahre nach Hetzrede klopft Behörde Neonazi auf die Finger

Von der Grenze geteilt: Das ehemalige KZ Ellrich-Juliushütte

Direkt am Bahnhof der Kleinstadt Ellrich wird im Mai 1944 ein KZ eingerichtet. Mehr als 8.000 Häftlinge schuften für aberwitzige Bauprojekte der SS im Südharz. Wer dorthin kommt, hat eine Überlebenszeit von vier bis sechs Wochen. Wie wird heute an das Lager und die Schicksale erinnert? (…) Die Häftlinge bauen zum Beispiel nur mit Schaufel und Hacke die Helmetalbahn, eine Ausweichmöglichkeit für die Verbindung Nordhausen – Northeim. Die Bahnstrecke war wichtig für die Transporte zum Konzentrationslager Mittelbau-Dora und den Abtransport der dort montierten Waffen. Ellrich im heutigen Kreis Nordhausen ist 1944 eine durchschnittliche Kleinstadt. Etwa 4.700 Einwohner leben am Rand des Harzes. Für den Bau von weiteren Untertagefabriken zur Waffenproduktion und für Infrastrukturprojekte werden Arbeitskräfte gebraucht. Deshalb richtet die SS in den Ruinen einer alten Gipsfabrik am Bahnhof von Ellrich ein Konzentrationslager ein. Jeder, der 1944/45 am Bahnhof in Ellrich ankommt, schaut auf das mit Stacheldraht gesicherte Lagertor. Die Zustände sind schlimm. Bereits im September 1944 sind mehr als 8.200 Häftlinge auf dem ehemaligen Fabrikgelände eingepfercht, doppelt so viele Menschen wie die Stadt Ellrich Einwohner hat. Das Sterben ist gewollt
Die hygienischen Bedingungen sind unvorstellbar. Sechs Wasserhähne gibt es, eine Dusche für Tausende Menschen. Die Häftlinge müssen ihre Kleidung abwechselnd tragen, weil der Nachschub fehlt. Vier teilen sich einen Essensnapf. Am zweiten Weihnachtsfeiertag 1944 schreibt Emile Delaunois in sein Tagebuch: “Niemand kann sich einen ähnlichen Abgrund von Hilflosigkeit vorstellen, einen ähnlichen Schrecken. Wenn man seine Kameraden hier ankommen sah, vollkommen gesund und voller Hoffnung dem Erschießungspfahl oder dem Galgen entgangen zu sein … und dann, nach einigen Monaten siechen sie dahin. Sie gehen nur noch gebeugt, sind blass und magern furchtbar ab. Unumkehrbar wird einem nach den anderen der Tod auf die Stirn gebrannt.” Die Sterberate im Lager Ellrich liegt sogar noch über der vom KZ Mittelbau-Dora. Arbeitsunfähige werden “zur Schonung” aussortiert. Die “Schonung” besteht aus der Halbierung der ohnehin kaum ausreichenden Essensration, der Isolation und dem Entzug der Bekleidung.

via mdr: Von der Grenze geteilt: Das ehemalige KZ Ellrich-Juliushütte

KZ Aussenlager Ellrich Juliushütte Gedenkstein Krematorium.jpg
Von Foto: Axel Hindemith, CC BY-SA 3.0, Link