Czech Govt commits to investigating property confiscated from Romani people during WWII in order to compensate them

An analysis should soon be undertaken in the Czech Republic to map the property owned by Romani people living in the Czech lands during the interwar period that was subsequently confiscated from them by authorities between 1938 and 1945 during the Nazi German occupation; the analysis should serve as a background material for establishing a compensation procedure. The new Strategy for the Equality, Inclusion and Participation of Roma 2021-2030 counts on performing such an analysis and was approved by the Czech Government at its most recent cabinet session. According to the Holocaust.cz website, the authorities of the Protectorate of Bohemia and Moravia (1939–1945) ultimately deported more than 5 500 Romani people from the Czech lands to the Auschwitz death camp. After the war, roughly one-tenth of that 5 500 returned to their homes.  The website also reminds people of the Protectorate-era camps at Hodonín u Kunštátu and Lety u Písku and their role in that process. “The Government of the Czech Republic has not yet taken the step of fairly compensating Romani people for the property confiscated from them during the Second World War,” the new Strategy states. 
According to that document, this would be an important, symbolic step in the process of reconciliation. The Strategy calls for producing an analysis of the property held by Romani and Sinti people living in Bohemia, Moravia and Silesia during the interwar period. The analysis should then facilitate the creation of a compensation mechanism and the subsequent compensation of the victims. The Committee for the Redress of the Roma Holocaust in the Czech Republic, which brings together Holocaust victims who are Romani and their relatives, is meant to collaborate on the analysis with the Human Rights Section of the Office of the Czech Government and the Institute for the Study of Totalitarian Regimes. 

via romea.cz: Czech Govt commits to investigating property confiscated from Romani people during WWII in order to compensate them

#Wehrmachtspanzer als Sticker am Rucksack: #Polizei #Münster ermittelt gegen Beamten – #polizeiproblem

Auf dem Stoffflicken steht: „Panther Panzerkampfwagen V“. Polizeipräsident Schnabel lässt den Vorfall disziplinar- und strafrechtlich bewerten. Symbole, die rechtsstaatliche Aufgabenerfüllung anzweifeln lassen, seien inakzeptabel. Die Polizei in Münster prüft nach Informationen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) rechtliche Schritte gegen einen Beamten ihrer Bereitschaftspolizeihundertschaft, der einen Stoffflicken mit der Abbildung eines Wehrmachtspanzers an seinem Einsatzrucksack getragen haben soll.„Dass ein Angehöriger der Polizei im Dienst eine Abbildung eines Wehrmachtspanzers bei sich getragen haben soll, hat mich sehr betroffen gemacht“, sagte Polizeipräsident Schnabel dem RND.„Alle Zeichen und Symbole, die Zweifel an einer neutralen und rechtsstaatlichen Aufgabenerfüllung durch die Polizei aufkommen lassen, sind für uns inakzeptabel. Der Vorfall muss nun unverzüglich aufgeklärt und disziplinar- und strafrechtlich bewertet werden.“ Der Rucksack hatte am vergangenen Samstag sichtbar in der Fahrerkabine eines Einsatzfahrzeugs in der Münsteraner Innenstadt gelegen. Die Hundertschaft war dort im Rahmen einer antiisraelischen Demonstration und einer gleichzeitig stattfindenden israelsolidarischen Gegendemonstration im Einsatz. (…) Der Polizist, um dessen Einsatztasche es sich ersten Erkenntnissen zufolge handele, ist laut Polizeiangaben Beamter der 17. Bereitschaftspolizeihundertschaft, die am Samstag den Auftrag hatte, „Eingreifkräfte für mögliche Auseinandersetzungen bei den an diesem Tag in Münster stattfindenden Demonstrationen zu stellen und sogenannte Raumschutzmaßnahmen umzusetzen“. Dazu gehörten „gegebenenfalls auch Schutzmaßnahmen für jüdische Einrichtungen.“ Der Schutz der Münsteraner Synagoge gehöre auch außerhalb von Demonstrationsgeschehen zu den Aufgaben der Polizeihundertschaft.

via rnd: Wehrmachtspanzer als Sticker am Rucksack: Polizei Münster ermittelt gegen Beamten

Haftbefehl – Wer warnte Attila Hildmann?

Im Februar wurde ein Haftbefehl gegen Attila Hildmann ausgestellt. Der Extremist hat davon offenbar noch vor der Staatsanwaltschaft erfahren. Seitdem wird der Maulwurf gesucht. Plötzlich war Attila Hildmann weg. Der Kochbuchautor und extremistische Verschwörungsideologe veröffentlichte im Februar auf seinem Telegram-Kanal ein Foto, das ihn vor einer antiken Tempelanlage zeigte. “Fluchtgefahr als Grund für einen Haftbefehl. Und nicht eine einzige Anklage!”, schrieb Hildmann unter das Foto. “Bin seit ein paar Wochen im wohlverdienten Urlaub! Was will man aktuell in Mao-Merkels-GULAG?” Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt seit einigen Monaten gegen Hildmann, es geht unter anderem um Volksverhetzung, um Beleidigung und Bedrohung in Dutzenden Fällen. Mittlerweile ist klar: Hildmann hat Deutschland verlassen und hält sich offenbar in der Türkei auf. Die genauen Umstände seiner Flucht sind weiter unklar.Hildmann war vor Staatsanwaltschaft informiertNach Recherchen von WDR und “Süddeutscher Zeitung” beschäftigt sich nun auch die Berliner Justiz mit dem Fall. Es geht um die Frage, ob Hildmann durch einen Informanten vor den Ermittlungen gegen ihn gewarnt wurde. Denn als der Gesuchte erstmals hämisch über den Haftbefehl gegen ihn schrieb, war dieser gerade erst ausgestellt worden. Nicht einmal die zuständige Staatsanwaltschaft soll zu diesem Zeitpunkt davon gewusst haben. Woher wusste Hildmann so früh, dass ein Haftbefehl gegen ihn vorlag? Die Staatsanwaltschaft Berlin hat dazu ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, es richtet sich gegen “Unbekannt” und der Vorwurf lautet “Verrat von Dienstgeheimnissen”. Die Behörde hat die Vorgänge und den zeitlichen Ablauf inzwischen rekonstruiert. (…) Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass zu diesem frühen Zeitpunkt nur wenige Menschen Kenntnis von dem frisch ausgestellten Haftbefehl hatten: die Haftrichterin, deren Mitarbeiter, eine Sekretärin in der Geschäftsstelle oder auch ein Sicherheitsmann, der die Akte transportiert hatte. Weder Hildmann noch seine Anwälte wurden vom Gericht informiert.Hildmann verweist auf Polizei als QuelleHildmann behauptet indes, die Polizei selbst habe die Existenz des Haftbefehls noch an besagtem Wochenende ausgeplaudert. Er schrieb damals auf Telegram, mehrere Polizisten hätten seine Mutter aufgesucht. Sie hätten nach ihm gefragt und erklärt, es läge ein Haftbefehl gegen ihn vor.

via tagesschau: Haftbefehl – Wer warnte Attila Hildmann?

screenshot telegram

Alice Weidel qualifiziert sich für Kandidatur zur Bundestagswahl – #verdachtsfall #antisemitismus

An einer Abstimmung in Baden-Württemberg beteiligte sich knapp die Hälfte der AfD-Mitglieder. Auch aus der Partei ausgeschlossene Politikerinnen konnten sich bewerben. Alice Weidel hat sich mit neun weiteren AfD-Politikern aus Baden-Württemberg für eine Kandidatur zur Bundestagswahl qualifiziert. Für Weidel, die sich bereits mit dem AfD-Bundeschef Tino Chrupalla als Spitzenduo für den Bundestagswahlkampf bewirbt, stimmten 71 Prozent der Parteimitglieder, die an einer Urwahl in Baden-Württemberg teilnahmen. Das geht aus dem Abstimmungsergebnis hervor, das ZEIT ONLINE vorliegt. Beteiligt hatten sich nach Angaben aus dem Landesverband 45 Prozent der etwa 5.000 Mitglieder. Das zweitbeste Ergebnis der Abstimmung, erzielte der ebenfalls bereits im Bundestag vertretene Markus Frohnmaier, gefolgt von dem Abgeordneten Marc Jongen. Unter den zehn Bestplatzierten ist auch Christina Baum, die dem formal aufgelösten völkischen AfD-Flügel zugerechnet wird. Baum war bisher im Landtag vertreten, scheiterte aber zur Landtagswahl im April und bewarb sich nun für den Bundestag. Bei der AfD Baden-Württemberg sind auch parteifremde Kandidatinnen und Kandidaten zugelassen. Daher konnte sich auch der im April ebenfalls gescheiterte und wegen antisemitischer Äußerungen aus der AfD ausgeschlossene ehemalige Landtagsabgeordnete Wolfgang Gedeon bewerben. Für ihn stimmten 26 Prozent der Teilnehmenden. Auch der Ex-AfD-Abgeordnete Heinrich Fiechtner hatte sich beworben, er erhielt 33 Prozent. Fichtner hatte die AfD im Streit verlassen, im Stuttgarter Landtag war er zuletzt vor allem durch verbale Ausfälligkeiten aufgefallen, wofür er zahlreiche Ordnungsrufe erhielt.

via zeit: Alice Weidel qualifiziert sich für Kandidatur zur Bundestagswahl

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#AUSCHWITZ-#BIRKENAU ROMANI #UPRISING – #otd #RomaniResistanceDay


On 15th May 1944, Auschwitz Commander Rudolf Höss gave the order for the killing of the entire ‘Gypsy Family Camp’, in order to house a new consignment of Hungarian Jewish prisoners. SS Officer Georg Bonigut, despite his role as commander of the Romani camp, appears to have had some sympathy for the prisoners, and warned them that the entire camp was soon to be massacred and that they should resist at all costs. Assembling whatever weaponry they could muster, including shovels, pipes and stones, the 6,500 remaining inmates prepared to face down the troops who would escort them to certain death. Some of the German Sinti prisoners had previously served in the Wehrmacht, and had therefore had some combat training. When the 50 to 60 SS troops arrived, they were astonished to find that the residents had barricaded themselves into their accommodation and were refusing to come out when ordered. The shock factor clearly worked, as the heavily-armed guards departed without firing a shot, despite massively outgunning the rebellion.
Moreover, the immediate threat was withdrawn and the Family Camp was to survive for another three months. On 2nd August, having gradually separated all working-age inmates from the rest, the order was finally given for the liquidation of the remaining inmates, primarily women, children, the elderly and infirm. The brave stand of the Family Camp against all possible odds has become a focal point of commemoration, with May 16th known as ‘Romani Resistance Day’. 

via herosoftheresistance: AUSCHWITZ-BIRKENAU ROMANI UPRISING

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Even in hell, she chose good: Alfreda Markowska, the Polish #Romani woman who saved Jewish and Romani children from the Nazis

The life story of Alfreda Noncia Markowska reads like a screenplay for a film. She was a Polish Romani woman who saved at least 50 Jewish and Romani children from the Nazis. “Grandma Noncia”, as her family called her, passed away this year on 30 January at the age of 94. She has been called the “Romani Irena Sendler” and is the very first member of the Romani nation to ever receive a Commander’s Cross with the star of the Order of Polonia Restituta, which is the second-highest civilian honor the Polish Republic awards for exceptional service.  “If the Jewish nation exists today, if the Romani nation exists today, that is just thanks to people like you,” then-President Lech Kaczyński told Markowská when giving her the commendation at an official ceremony on 17 October 2006. Held at the Presidential Palace, the event was attended by representatives of the Polish state and public life, guests from Germany, Israel and the USA, and Romani representatives. “This commendation is in honor of an act of the highest value – saving human lives under the conditions of the hell prepared for our country by the Third Reich, Hitler’s Nazism. You saved citizens of our country when there was not just the danger of being imprisoned or exiled for saving them, but the danger of being put to death,” the Polish President said on that occasion. “I thank you for your exceptional heroism,” Kaczyński told Markowska. She was 80 years old at the time.   

via romea: Even in hell, she chose good: Alfreda Markowska, the Polish Romani woman who saved Jewish and Romani children from the Nazis

siehe auch: ALFREDA NONCIA MARKOWSKA. RETTERIN DER KINDER. Alfreda Noncia Markowska. Retterin der Kinder. Als die Wehrmacht Polen überfällt, ist Alfreda Markowska ein junges Mädchen. Sie wurde um 1926 in eine nicht-sesshafte Roma-Familie in Galizien geboren. Während des Krieges flieht die Roma-Gruppe, in der sie lebt, vor den ukrainischen Nationalisten in das von den Deutschen besetzte Gebiet Polens. Eines Tages im Jahr 1941 lässt sich die Gruppe am Rand eines Waldes in der Nähe von Biała Podlaska nieder. Alfreda, die Noncia genannt wird, ist in nahen Dörfern unterwegs, um Essen zu besorgen. Als sie zurück kommt, findet sie nur noch die schwelenden Reste des Camps vor. Die Menschen sind von den Deutschen überfallen, ihre Eltern, Geschwister, Großeltern, Tanten und Onkel ermordet worden. Bauern werden gezwungen, ihre Leichen zu verscharren. Auch ihr Mann Gucio überlebt das Massaker zufällig, da er zu diesem Zeitpunkt bereits in Stalowa Wola als Zwangsarbeiter der Organisation Todt bei der Bahn arbeitet. Nachdem sie sich einige Tage versteckt hat, schafft Noncia es, zu ihm zu gelangen. Durch Schmiergelder können sie sich als Bahnarbeiter registrieren und erhalten Papiere, durch die sie reisen können. Sie fährt an verschiedene Orte, die von den deutschen Truppen verwüstet oder abgebrannt wurden, und sucht nach überlebenden Kindern. In der Gegend halten oft Züge, die in die Vernichtungslager Auschwitz und Belzec fahren. Die Zwangsarbeiter_innen müssen die Toten aus den Zügen holen. Dies nutzt Noncia, um Kinder aus den Zügen zu retten. Eines dieser Kinder ist Parno, ein vierjähriger Sinti-Junge. Seine Mutter drückt Noncia das Kind in die Arme, bevor der Zug weiter nach Auschwitz fährt. Von dort wird sie nicht zurück kommen. So retten Noncia und Gucio 50 Roma-Kinder, jüdische und polnische Kinder und besorgen ihnen gefälschte Dokumente. Sie verstecken Kinder bei befreundeten Roma- und polnischen Familien. Andere bringen sie in den Baracken der Bahnarbeiter unter. Und wenn sich keine Angehörigen der Kinder mehr finden lassen, bleiben sie bei Noncia. Sie wachsen zusammen mit ihren fünf leiblichen Kindern auf. Alfreda Markowska und ihr Mann gehören zu den wenigen polnischen Roma, die den Krieg und den Porajmos überleben. Zunächst zieht die Familie mit Pferdewagen durch Polen. 1964 wird das Nomadentum verboten und sie ziehen in ein Haus. Sie verzinnen Kessel, und Noncia handelt mit Teppichen. Ihr Traum von einer großen Familie ging in Erfüllung. Heute belaufen sich ihre Angehörigen auf fast 500 Menschen. Sie nennen sie Babcia Noncia, Oma Noncia.

Alfreda Markowska Noncia.jpg
Von <a href=”//commons.wikimedia.org/w/index.php?title=User:Ask_wiki&amp;action=edit&amp;redlink=1″ class=”new” title=”User:Ask wiki (page does not exist)”>Ask wiki</a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, CC BY-SA 4.0, Link

Holocaust-Leugnung: AfD-Politiker aus Oranienburg tritt nach Verurteilung wegen Volksverhetzung zurück

Bodo Radtke hatte kürzlich einen Strafbefehl des Amtsgerichts Oranienburg angenommen. Der AfD-Politiker war wegen Volksverhetzung verurteilt worden. Die Politik zeigt sich erleichtert. Für seine Fraktion ist die Situation schwierig. Der AfD-Politiker Bodo Radtke hat seinen Rücktritt aus der Stadtverordnetenversammlung Oranienburg erklärt. Auch für den Ortsbeirat Lehnitz hat der Rücktritt Folgen. Radtke reagierte auf die rechtskräftige Verurteilung wegen Volksverhetzung und Holocaust-Leugnung.

via moz: Holocaust-Leugnung: AfD-Politiker aus Oranienburg tritt nach Verurteilung wegen Volksverhetzung zurück

siehe auch: Forum Oranienburg fordert AfD-Stadtverordneten nach Verurteilung wegen Volksverhetzung zum Rücktritt auf. Das Forum gegen Rassismus und rechte Gewalt Oranienburg fordert Konsequenzen: Bodo Radtke (AfD) soll sein Mandat abgeben. Der Lehnitzer hatte Videos verbreitet, in denen der Holocaust geleugnet wird. Aus der Anklage geht hervor, was im Einzelnen in den Videos zu sehen war.; Oranienburg  – Volksverhetzungs-Urteil: AfD-Stadtverordneter tritt zurück. Nach einer Verurteilung wegen Volksverhetzung ist der Oranienburger AfD-Stadtverordnete Bodo Radtke zurückgetreten. (…) Nach Angaben des Amtsgerichts Oranienburg war Radtke per Strafbefehl zu einer Geldstrafe in Höhe von insgesamt 2700 Euro verurteilt worden. Weil Radtke einen Einspruch zurückgezogen habe, sei der Strafbefehl rechtskräftig, teilte Gerichtsdirektor Olaf Adamus mit. Der Stadtverordnete habe in einem sozialen Netzwerk Inhalte mit Leugnung des Holocaust veröffentlicht.