#KZSTUTTHOF – Ehemalige Sekretärin kommt vor #Gericht – #NichtsUndNiemandIstVergessen #KeinVergebenKeinVergessen

Die Nationalsozialisten ermordeten im Konzentrationslager Stutthof nahe Danzig mehr als 65.000 Menschen. Hauptverfahren gegen die 96-Jährige eröffnet – Vorwurf der Beihilfe zum Mord in mehr als 11.000 Fällen. Eine ehemalige Sekretärin im deutschen Konzentrationslager Stutthof bei Danzig muss sich vor Gericht verantworten. Das Landgericht Itzehoe habe am Freitag das Hauptverfahren gegen die 96-Jährige eröffnet, teilte eine Sprecherin des Gerichts mit. Der Angeklagten werde Beihilfe zu mehr als 11.000 Fällen des Mordes vorgeworfen. Der Prozess soll am 30. September beginnen. Das Verfahren werde vor einer Jugendkammer stattfinden, weil die Beschuldigte zur Tatzeit mit 18 oder 19 Jahren noch eine Heranwachsende war. »Der Angeklagten wird zur Last gelegt, in ihrer Funktion als Stenotypistin und Schreibkraft in der Lagerkommandantur des ehemaligen Konzentrationslagers Stutthof zwischen Juni 1943 und April 1945 den Verantwortlichen des Lagers bei der systematischen Tötung von dort Inhaftierten Hilfe geleistet zu haben«, hieß es in der Mitteilung des Gerichts in der Stadt in Schleswig-Holstein. Die 3. Große Jugendkammer erachte die Angeklagte für hinreichend verdächtig, durch eine Handlung Beihilfe zu 11.387 Fällen des Mordes geleistet zu haben, wovon es in sieben Fällen beim Versuch geblieben sein soll. Die Gerichtssprecherin wies darauf hin, dass jeder Angeklagte bis zu einer eventuellen rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig gilt.

via jüdische allgemeine: KZ STUTTHOF – Ehemalige Sekretärin kommt vor Gericht

Sztutowo KL Stutthof 04.jpg
Von <a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/User:Andrzej_O” title=”User:Andrzej O”>Andrzej Otrębski</a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, CC BY-SA 4.0, Link

Mass grave of 20,000 Nazi execution victims including children found in Russia

Experts have discovered the remains of civilians killed by the Nazis 80 years ago in a Russian village occupied by German forces in July 1941. Up to 20,000 bodies have been found in a mass grave of Nazi execution victims in a village in Russia 80 years after it was occupied by the Third Reich. Experts found the remains dating back to the Second World War in various burial sites around the village of Borki in Pskov region. Remains of up to 50 victims with multiple gunshot wounds have been found in the first exhumation, with many more expected to be discovered. The hunt began after the work of local teacher and ethnographer Olga Petrova in researching genocide committed during the war in that region. It is believed that women, children and the elderly were brought in trucks to be executed.

via mirror: Mass grave of 20,000 Nazi execution victims including children found in Russia

#Corona-Leugner und #Antisemit? “#Querdenker”-Prof Bhakdi angezeigt – #antisemitismus

Der Arzt Sucharit Bhakdi ist bei Querdenkern und Corona-Kritikern beliebt. Nun ist er auch mit antisemitischen Aussagen aufgefallen. Der Mediziner Sucharit Bhakdi verbreitet Unwahrheiten oder nicht belegbare Theorien über Corona, Todeszahlen und die Impfung. Bei Querdenkern ist der Bundestagskandidat sehr beliebt. Nun ist er auch mit antisemitischen Äußerungen aufgefallen – seine Partei sieht kein Problem. Der Arzt und Corona-Kritiker Sucharit Bhakdi hat mit antisemitischen Aussagen in einem Video-Interview für einen Skandal gesorgt. Als Antwort auf die bereits absurde Frage, ob es sich bei der Impfkampagne der Bundesregierung um kalkulierten Mord handele, verbreitete Sucharit Falschaussagen über einen angeblichen Impfzwang in Israel. “Sie haben ihr eigenes Land in etwas verwandelt, das noch schlimmer ist als Deutschland (während der nationalsozialistischen Diktatur Anm.d.Red.) war”, sagte Bhakdi. Das Schlimme an den Juden sei, dass sie sehr gut lernen würden. “Aber sie haben das Böse jetzt gelernt”, so Bhakdi weiter.
Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter wurde der entsprechende Ausschnitt des Interviews geteilt und hunderttausendfach angesehen. Der Sturm der Entrüstung ist groß. Der Antisemitismus-Beauftragte der jüdischen Gemeinde zu Berlin, Sigmount Königsberg, hat Strafanzeige gegen Bhakdi wegen Volksverhetzung gestellt. Die Staatsanwaltschaft Berlin hat den Erhalt der Anzeige bestätigt. Es werde derzeit überprüft, ob aufgrund der Aussagen Bhaktis Ermittlungen eingeleitet werden müssen. (…) Das nun aufgetauchte Video-Interview mit den antisemitischen Aussagen wurde laut Angabe der Produzenten ebenfalls im April dieses Jahres aufgenommen. Der ehemalige Sportfotograf Kai Stuht hat das Interview geführt und jetzt auf seiner Website veröffentlicht. Stuht gehört seit längerem zur “Querdenker”-Bewegung und nahm an mehreren Corona-Demonstrationen teil. Auf seiner Website finden sich auch Interviews mit dem “Querdenken”-Gründer Michael Ballweg, dem Verschwörungstheoretiker Ken Jebsen sowie dem “Querdenker” und Arzt Bodo Schiffmann. Gegen Schiffmann ermittelt die Heidelberger Staatsanwaltschaft wegen Volksverhetzung. Mehr zum Thema Corona lesen Sie in unserem Newsletter. Jetzt anmelden!
Königsberg sieht eine enge Verbindung zwischen der “Querdenker”-Bewegung und antisemitischen Aussagen in deren Umfeld. Die Organisatoren hinter den “Querdenken”-Protesten hätten nie dafür gesorgt, dass Reichsbürger und Rechtsextreme von den Demos verbannt wurden, so Königsberg. “Bereits bei sogenannten Hygiene-Demos im April 2020 wurden der gelbe Stern getragen und so der Holocaust bagatellisiert.”

via tkz: Corona-Leugner und Antisemit? “Querdenker”-Prof Bhakdi angezeigt

https://twitter.com/robert_fietzke/status/1415375354882052097

„Kein Stillstand“ bei #Ermittlungen gegen Attila #Hildmann: Vier #Mobiltelefone ausgewertet

Die Ermittlungen gegen den Verschwörungstheoretiker Attila Hildmann gehen weiter. Laut Berliner Staatsanwaltschaft kommen neue Verdachtsfälle hinzu, wenn Hildmann sich öffentlich äußert. „Das bleibt nicht ungesehen“. Bei den Ermittlungen gegen den Verschwörungserzähler Attila Hildmann wegen Volksverhetzung ist kein Ende abzusehen. Es kämen auch neue Verdachtsfälle durch aktuelle Äußerungen im Internet hinzu, sagte eine Sprecherin der Berliner Staatsanwaltschaft Anfang Juli auf Anfrage. „Das bleibt nicht ungesehen.“ Es gebe keinen Stillstand in dem Ermittlungsverfahren. Die Anklagebehörde ermittelt seit Monaten. Dabei geht es zudem um den Verdacht der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Es würden Hunderte Äußerungen überprüft, viele davon im Netz. Nun hat das Berliner LKA nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung vier Mobiltelefone ausgewertet, die bereits im November beschlagnahmt worden waren. Damit ermittle die Berliner Staatsanwaltschaft nun gegen 80 einzelne Straftaten gegen Hildmann. In den neuesten Vorwürfen sei von gespeicherten Bildern und Texten die Rede, die unter den Tatbestand „Volksverhetzung“ fallen könnten. Hildmann auf der Flucht Ein Haftbefehl gegen Hildmann kann nicht vollstreckt werden, denn er ist in der Türkei.

via rnd: „Kein Stillstand“ bei Ermittlungen gegen Attila Hildmann: Vier Mobiltelefone ausgewertet

siehe auch: Hildmann werden 80 einzelne Straftaten vorgeworfen. Das Berliner LKA hat vier Mobiltelefone ausgewertet, die im November beschlagnahmt worden waren. Die Ermittlungen gehen nur zäh voran – und der Verschwörungsideologe ist weiter auf der Flucht. (…) Es geht um gespeicherte Bilder und Texte, die den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllen können, aber auch den Vorwurf der Beleidigung und der Bedrohung. Noch vor Kurzem postete Hildmann, der ursprünglich als Kochbuchautor bekannt wurde, bei Telegram eine Fotomontage mit Angela Merkel in KZ-Kleidung und schrieb dazu: “Sperrt diese Untermenschen Jüdin endlich nach Auschwitz wo sie hingehört bevor noch mehr Kinder Selbstmord begehen und wehrlose Alte mit Judenspritzen ermordet werden!”
Hildmann ist seit Ende des vergangenen Jahres flüchtig. In Berlin wartet ein Haftbefehl auf ihn. Doch soll er sich in der Türkei aufhalten. Von dort aus agitiert er weiter für seine mehr als 100 000 Online-Follower. Ein Grund, weshalb er sich der Justiz bislang entziehen konnte, ist die Langsamkeit, mit der gegen ihn ermittelt wurde. Man habe auch Unveröffentlichtes auf den Handys gefunden, heißt es jetzt in Ermittlerkreisen, etwa halb fertige Pamphlete. Aber: Mehrere Notebooks, die bereits vor mehr als einem halben Jahr bei Hildmann sichergestellt wurden, seien weiter nicht vollständig ausgewertet. Zwei seiner Telegram-Kanäle sind gesperrt Die einzigen Richter, die unterdessen auch in Abwesenheit Hildmanns ein Urteil fällen können, sitzen in der Pressekammer des Landgerichts Berlin. An sie hat sich der ehemalige Grünen-Politiker Volker Beck gewandt, um zumindest einen zivilrechtlichen Unterlassungsanspruch gegen Hildmann zu erstreiten. Hildmann hatte mehrmals erklärt: Wenn er “Reichskanzler” wäre, würde er für den Grünen die Todesstrafe “durch Eier-Treten” einführen. Die Pressekammer verhandelt am 4. August weiter, ob Hildmann zumindest ein Ordnungsgeld angedroht wird, wenn er solche Sätze wiederholt.

Ausschnitt screenshot telegram

30’000 FRANKEN GELDSTRAFE: Komiker Dieudonné wegen Rassismus auf Schweizer Bühnen verurteilt

Wegen antisemitischer Äusserungen bei Auftritten in der Schweiz ist der französische Comedian Dieudonné M’Bala M’Bala (55) zu einer unbedingten Geldstrafe verurteilt worden. Er hatte auf der Bühne indirekt den Holocaust geleugnet. Der umstrittene französische Comedian Dieudonné muss laut dem Urteil eines Genfer Gerichts eine Geldstrafe von insgesamt 30’600 Franken zahlen. Er war wegen Rassendiskriminierung, Beleidigung und übler Nachrede angeklagt worden. Der Comedian gilt seit Jahren als überzeugter Antisemit und Holocaust-Leugner. «Die Gaskammern gab es nie»: Diese Aussage, die Dieudonné M’Bala M’Bala während Auftritten in Nyon und Genf im Jahr 2019 in der Rolle einer seiner Bühnenfiguren machte, brachte ihn wegen des Vorwurfs der Rassendiskriminierung nun vor das Genfer Polizeigericht. Das Tribunal fällte nun sein Urteil und hat den 55-jährigen französisch-kamerunischen Komiker zu einer 180-tägigen Geldstrafe von 170 Franken ohne Bewährung verurteilt, also insgesamt 30’600 Franken. Der Richterspruch beinhaltet auch eine Verurteilung wegen Beleidigung der Koordination gegen Antisemitismus und Diffamierung (CICAD).

via 20min: 30’000 FRANKEN GELDSTRAFE: Komiker Dieudonné wegen Rassismus auf Schweizer Bühnen verurteilt

Bulgarian far-right candidate denies Holocaust, praises Hitler, Nazis

Mirolsav Ivanov of the Bulgarian National Union – New Democracy Party was condemned by the Bulgarian Jewish umbrella group Shalom for spreading antisemitic propaganda. Ultra-nationalist Bulgarian politician Miroslav Ivanov was condemned by Shalom, a Jewish umbrella organization in Bulgaria, for a television interview denying the Holocaust and praising Adolf Hitler, the Sofia Globe reported. Interviewed by Bulgarian broadcaster Nova Televizia (NTV) ahead of the July 11 interviews for the Bulgarian legislature, the National Assembly, Ivanov made numerous claims, such as that Nazism wasn’t fascist but was national socialism, a picture of him doing a Nazi salute was actually a “Roman salute,” saying that Jews were happy under Hitler because they could work freely and that the gas chambers operated by the Nazis were used for deworming, as noted by the Sofia Globe. (…) The Bulgarian National Union – New Democracy Party is a far-right party that espouses what they call “Bulgarian values” and is widely considered neo-Nazi. In 2019, the party hosted a conference of other far-right and neo-Nazi groups from across Europe, coming from Germany, Poland, France, Hungary and the Czech Republic, according to Balkan Investigative Reporting Network (BIRN).
However, as noted by BIRN, while spreading neo-Nazi ideology is illegal in Bulgaria, it is rarely actually prosecuted. 

via jerusalem post: Bulgarian far-right candidate denies Holocaust, praises Hitler, Nazis

ANKLAGE AUF BEIHILFE ZUM MORD: Justiz ermittelt gegen Kriegsgefangenenlager-Wachmann

Einem 95 Jahre alten Mann wird zur Last gelegt, während des Zweiten Weltkriegs im Stalag Bathorn Dienst geleistet zu haben. Dort kamen viele sowjetische Kriegsgefangene zu Tode. Die Generalstaatsanwaltschaft im niedersächsischen Celle ermittelt gegen einen heute 95 Jahre alten  ehemaligen Wachmann eines Kriegsgefangenenlagers. Der Mann habe seinen Wohnsitz in Bayern, die Ermittler werfen ihm „Beihilfe zum Mord“ vor, berichtete die „tageszeitung“ (Montag). Dem Mann wird zur Last gelegt, zwischen Oktober 1943 und April 1945 Dienst im Kriegsgefangenen-Mannschaftslager (Stalag) VI C Bathorn geleistet zu haben. In dem Lager auf dem Gebiet der Gemeinde Hoogstede (Kreis Grafschaft Bentheim) kamen viele sowjetische Kriegsgefangene zu Tode, hieß es. Die „taz“ berichtet, die Generalstaatsanwaltschaft in Celle habe die Ermittlungen bestätigt.

via faz: ANKLAGE AUF BEIHILFE ZUM MORD: Justiz ermittelt gegen Kriegsgefangenenlager-Wachmann

siehe auch: Une enquête ouverte contre un ancien gardien de Stalag âgé de 95 ans. Un Allemand de 95 ans est l’objet d’une enquête pour avoir été le gardien d’un camp de prisonniers soviétiques entre 1943 et 1945. Il est suspecté de complicité d’assassinats. La justice allemande enquête sur un nonagénaire qui aurait été gardien dans un camp de détenus soviétiques entre 1943 et 1945 et suspecté de complicité d’assassinats, a annoncé lundi le parquet général de Celle. « Je peux confirmer qu’une procédure est en cours » concernant un homme de 95 ans résidant en Bavière, a indiqué un porte-parole du parquet, Bernd Kolkmeier. Le gardien d’un stalag Le suspect aurait travaillé dans le stalag VI C Bathorn, aujourd’hui dans l’État régional allemand de Basse-Saxe, entre le 26 octobre 1943 et la libération de ce camp de prisonniers le 5 avril 1945, selon le quotidien allemand Taz qui a révélé l’affaire. Un grand nombre de soldats de l’Armée rouge sont morts dans ce camp, selon la justice allemande qui a basé son dossier sur le travail effectué par l’Office central pour l’élucidation des crimes du national-socialisme, seule institution judiciaire compétente pour des pré-enquêtes; Germany Probes Ex-Nazi Guard Over Soviet POW Deaths. German prosecutors on Monday said they were investigating a 95-year-old man for complicity in murder over his role as a Nazi guard at a prisoner of war camp where many Soviet soldiers died during World War II. “I can confirm that a probe is ongoing,” Bernd Kolkmeier, a spokesman for the prosecutor’s office in the northern city of Celle, told AFP. TAZ newspaper had reported that the suspect was stationed at Stalag VI C Bathorn in northwestern Germany from October 1943 until Polish troops liberated the camp in April 1945. German authorities say thousands of the prisoners held at the camp were Soviet soldiers, many of whom died from illness, mistreatment, overwork or starvation. Prosecution spokesman Kolkmeier did not give an exact toll, but told TAZ that Soviet prisoners of war died “in large numbers” at the camp. The investigation is the result of two years of preliminary inquiries by Germany’s Central Office for the Investigation of National Socialist Crimes, according to TAZ. German prosecutors are in a race against time to bring to justice the last surviving perpetrators of Nazi-era crimes. Only a dozen cases are still open, according to German media. In March, Celle prosecutors closed their case against a 95-year-old former concentration camp guard for lack of evidence.