POLIZEI-EINSATZ WEGEN NEONAZI-KONZERT IM WALD

Ein Live-Konzert mit “möglicherweise verbotenen Texten rechter Popkultur” führte in der Nacht zu Samstag zu einem Großeinsatz in einem Wald in Horka (Landkreis Görlitz) auf den Plan. Die Polizei hatte einen nächtlichen Einsatz im Wald. Das teilte die Polizei mit. Zeugenhinweise führten die Beamten nach Biehain, wo laute Musik und verbotene Neonazi-Parolen aus einem Wald drangen. Kräfte der Reviere Görlitz und Weißwasser, des Einsatzzuges und der Diensthundestaffel fanden Zelte, Pavillons und Lagerfeuer sowie insgesamt zwölf Personen vor, die plötzlich Schlagermusik spielten.

via tag24: POLIZEI-EINSATZ WEGEN NEONAZI-KONZERT IM WALD

#PROZESS IN #AUGSBURG – Nach rechtsradikalem #Übergriff sollen die Schläger ins #Gefängnis kommen

Die Vorwürfe waren gravierend: Drei Männer aus dem Raum Augsburg im Alter von 29, 31 und 37 Jahren sollen in einer Nacht im März vergangenen Jahres zwei andere Männer attackiert haben, einen noch vor Mitternacht an der Aral-Tankstelle in der Inninger Straße in Haunstetten, zweieinhalb Stunden später dann einen dunkelhäutigen Mann mit eritreischer Staatsangehörigkeit an der Esso-Tankstelle an der Blauen Kappe. Vermutlich, so legt es die Anklage der Staatsanwaltschaft nahe, agierten die Angeklagten aus ausländerfeindlichen Motiven heraus. Auch das erste der beiden Opfer soll nach Angaben des Amtsgerichtes Wurzeln im Ausland haben. Offenbar suchten die drei Männer an dem Abend bewusst nach Opfern. Vor der zweiten Attacke soll das Trio Passanten an der Tankstelle in der Innenstadt zu einer Schlägerei aufgefordert haben, und, als dies den Ermittlungen zufolge ohne Erfolg blieb, gemeinsam die Textzeile “Türke, Türke, was hast du getan” eines rechtsradikalen Liedes angestimmt haben. In der Anklageschrift ging es unter anderem um gefährliche Körperverletzung in zwei Fällen. Ein Opfer erlitt Hämatome, das andere blutende Wunden am Mund. Wie das Amtsgericht nun mitteilt, wurden die drei Angeklagten am zweiten Verhandlungstag jeweils zu Haftstrafen ohne Bewährung verurteilt. Einer der Angeklagten muss dem Urteil zufolge für zwei Jahre und drei Monate ins Gefängnis, die beiden anderen jeweils zwei Jahre und sechs Monate.

via augsburger allgemeine: PROZESS IN AUGSBURG – Nach rechtsradikalem Übergriff sollen die Schläger ins Gefängnis kommen

man clenching fist near a woman covering face while sitting
Photo by Karolina Grabowska on Pexels.com – symbolbild

Die #Wallis-Connection deutscher Neonazis – #GexCollet #BNIGexCollet #ThorstenHeise

Der Schweizer Silvan Gex-Collet pflegt freundschaftliche Kontakte zum deutschen Neonazi-Führer Thorsten Heise. Heises Sohn N. steht wegen Körperverletzung und Raub in Deutschland derzeit vor Gericht. Der Walliser Geschäftsmann Gex-Collet hatte N. mehrere Jahre bei  sich aufgenommen. Wegen seiner Aktivitäten in der Neonazi-Szene hat die Unternehmerplattform BNI Gex-Collet nun suspendiert. Der Walliser Silvan Gex-Collet ist ein umtriebiger Mensch. Er betreibt einen Textildruck, ein Tattoostudio und ein Werbebüro. Er ist sogar Schatzmeister im Unternehmensnetzwerk BNI. Zumindest war er es bis Anfang dieser Woche. Nach den gemeinsamen Recherchen von der Rundschau und der WOZ wurde Gex-Collet von der Organisation suspendiert. Dass Gex-Collet ein politischer Rechtsaussen ist, wusste man im Wallis. Im September 2005 organisierte er in Brig ein Neonazi-Konzert. Dort ertönten Sieg-heil-Rufe, die deutsche Band «Feldherren» sang «Wetzt die langen Messer auf dem Bürgersteig, lasst die Messer flutschen in den Judenleib». Gex-Collet wurde 2009 verurteilt wegen rassistischen Gedankenguts. Jetzt zeigen Recherchen: Gex-Collet hat sich offenbar nicht geändert. Noch im letzten Jahr marschierte er in Sempach an einer Neonazi-Kundgebung der «Nationalen Aktionsfront» mit. Drei Jahre zuvor war Gex-Collet am Neonazi-Festival «Schild und Schwert» im ostdeutschen Ostritz. Rechte Freundschaft Gex-Collet ist mit dem deutschen NPD-Vizepräsidenten Thorsten Heise befreundet. So eng, dass er ihm aus der Patsche geholfen hat. Heises Sohn N. hatte 2018 zwei linke Fotografen angegriffen und schwer verletzt. Nach dem Vorfall brachte Thorsten Heise seinen Sohn zu seinem Walliser Freund. In dessen Wohnort Brig machte N. eine Lehre als Heizungsinstallateur. (…) Bei einer gemeinsamen Ferienreise der Familien Heise und Gex-Collet in Griechenland schreiben sie unter ein Foto aus einem Museum, sie seien gerade «an einem der Brennpunkte unserer arischen Hochkultur».

via srf: Die Wallis-Connection deutscher Neonazis

siehe auch: Die zwei Leben des Silvan G. Recherchen der WOZ und der «Rundschau» zeigen: Ein umtriebiger Walliser Textilunternehmer pflegt enge Kontakte zur internationalen militanten Neonaziszene. Der Oberwalliser Silvan Gex-Collet führt zwei Leben: ein brav-bürgerliches rund um die Kleinstadt Brig-Glis – und ein abgründiges, dessen Spuren tief in die militante internationale Neonaziszene führen. Das zeigt eine gemeinsame Recherche der WOZ und der SRF-«Rundschau». Gestützt auf Gerichtsunterlagen, antifaschistische Recherchearbeit, Medienberichte und Social-Media-Posts lässt sich die «Karriere» von Gex-Collet im braunen Sumpf gut nachzeichnen. In Brig ist Gex-Collet als umtriebiger, gut vernetzter Gewerbler bekannt. Er betreibt in der Industriezone ein erfolgreiches Geschäft für Textilhandel und -druck namens GexTex, das lokale Sportvereine ausstattet und im «Walliser Boten» Inserate platziert. Hinzu kommen ein kleines Bauunternehmen, das Tattoostudio Nordic Thunder und seit diesem Frühjahr auch ein «Büro für Kommunikationsdesign», das Werbefilme produziert, etwa für ein Briger Restaurant. Zudem ist der 42-Jährige Schatzmeister im örtlichen Ableger von Business Network International (BNI), über das sich lokale Unternehmer:innen gegenseitig Aufträge vermitteln. 350 000 Euro für die Neonaziszene Die militante «Karriere» von Gex-Collet beginnt mit einem Paukenschlag. Im September 2005 organisiert er in der damaligen Disco Crazy Palace (heute ein Kinder-Indoor-Spielplatz) in Gamsen bei Brig einen Gedenkanlass für Ian Stuart Donaldson, den Gründer der Neonaziorganisation Blood and Honour mit. Während der Konzerte – auch Gex-Collet tritt mit seiner Band Hellvetica auf – werden die rund 400 Besucher:innen mehrfach zu Sieg-Heil-Rufen und Hitlergrüssen animiert, eine Band spielt gar das antisemitische Lied «Blut muss fliessen». 2009 stellt das Bezirksgericht Brig fest, dass Gex-Collet selber Mitglied von Blood and Honour Oberwallis sei, und verurteilt ihn für die Organisation der Veranstaltung zu einer bedingten Haftstrafe wegen «Verstosses gegen die Antirassismusstrafnorm». Ein Jahrzehnt später ist Gex-Collet an einem noch grösseren Anlass beteiligt: Im Oktober 2016 reisen weit über 5000 Neonazis aus ganz Europa nach Unterwasser im Toggenburg zum «Rocktoberfest» (siehe WOZ Nr. 42/2016). Geleakte Videos des Konzerts belegen, wie Tausende die Hände zum Hitlergruss recken. Gemäss vertraulichen Unterlagen deutscher Sicherheitsbehörden, die die WOZ einsehen konnte, ist es «eines der grössten rechtsextremen Konzerte der letzten Jahre in Europa» mit Gesamteinnahmen von rund 350 000 Euro. Die Schweizer Behörden hatten im Vorfeld nichts vom Anlass in Unterwasser mitbekommen und waren am Abend selbst völlig unterbesetzt.

Rechtsextreme und islamistische Inhalte Polizei geht gegen Gewaltverherrlichung auf SoundCloud vor

Das BKA und andere Behörden haben auf SoundCloud rund 1100 Lieder islamistischer oder rechtsextremer Gruppierungen entdeckt. Die Plattform löschte die Titel – und hilft nun bei der Identifizierung der verantwortlichen Nutzer. Vertreter sechs europäischer Staaten, darunter Deutschland, haben in der vergangenen Woche islamistische und rechtsextreme Audiopropaganda aus dem Internet entfernen lassen. Die internationale Aktion sei mit der europäischen Polizeibehörde Europol und dem Musikdiensteanbieter SoundCloud organisiert worden, teilte das Bundeskriminalamt (BKA) am Freitag in Wiesbaden mit . Die Sicherheitsbehörden hätten die Inhalte von SoundCloud im Zeitraum vom 5. bis 13. Mai gesichtet. Diese seien dann auf mögliche Gesetzesverstöße überprüft worden. Etwa 1100 einschlägige Inhalte seien an SoundCloud zur Löschung gemeldet worden, hieß es weiter, darunter »zahlreiche gewaltverherrlichende Lieder«, die von islamistischen oder rechtsextremen Gruppierungen erstellt oder veröffentlicht worden seien. SoundCloud habe diese Titel umgehend gelöscht. Darüber hinaus seien Maßnahmen ergriffen worden, »um die verantwortlichen Nutzer zu identifizieren«, erklärte das BKA.

via spiegel: Rechtsextreme und islamistische Inhalte Polizei geht gegen Gewaltverherrlichung auf SoundCloud vor

#SPENDEN FÜR #INHAFTIERTE Nach #Razzia gegen Rechtsextremisten: Neonazi-#Benefiz-#Konzert in #Eisenach – #NSU #Landser #Knockout51

In Eisenach ist ein Rechtsrock-Konzert veranstaltet worden, bei dem offenbar Spenden für inhaftierte Neonazis gesammelt wurden. Auch ein mutmaßlicher Unterstützer des rechtsextremen NSU soll zugegen gewesen sein. Nur wenige Wochen nach einer groß angelegten Razzia gibt es bei der rechtsextremen Szene in Eisenach offenbar weitere Aktivitäten. Erst am Wochenende wurde im “Flieder Volkshaus” ein Konzert veranstaltet, bei dem der Frontmann der 2003 verbotenen Band “Landser” auftrat. Nach Angaben der Linke-Landtagsabgeordneten Katharina König-Preuss sollen bei dem Konzert auch Spenden für die bei der Razzia verhafteten Rechtsextremisten gesammelt worden sein. König-Preuss beobachtet als Landtagsabgeordnete seit Jahren die rechtsextreme Szene im Freistaat. NPD-Mann organisierte Rechtsrock-Konzert in Eisenach Organisiert hatte das Konzert der NPD-Mann Patrick Wieschke. (…) Auch ein mutmaßlicher Unterstützer des rechtsextremen NSU soll beim Konzert teilgenommen haben. André K. aus dem Raum Jena war viele Jahre kaum in Erscheinung getreten. Er gehörte damals zum engsten Umfeld der NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos sowie dem verurteilten Waffenbeschaffer des NSU, Ralf Wohlleben.

via mdr: SPENDEN FÜR INHAFTIERTE Nach Razzia gegen Rechtsextremisten: Neonazi-Benefiz-Konzert in Eisenach

Anwalt: #PussyRiot-Aktivistin #Aljochina aus #Russland verschwunden

Die Aktivistin der Punkband Pussy Riot, Maria Aljochina, hat nach Angaben ihres Anwalts trotz polizeilicher Überwachung Russland auf noch unbekanntem Weg verlassen. Aljochina befinde sich nicht mehr auf russischem Staatsgebiet, sagte ihr Anwalt Daniil Berman am Dienstagabend nach Angaben der Agentur Interfax. Nach unbestätigten Berichten soll sie ihren Wohnort in der Uniform eines Kurierdienstes verlassen haben. Ihr aktueller Aufenthaltsort ist nicht bekannt.

via watson: Anwalt: Pussy-Riot-Aktivistin Aljochina aus Russland verschwunden

Etwa 100 Rechtsextreme feiern in #Veltheim – #Polizei verhindert Neonazi-#Konzert in Veltheim nicht – #polizeiproblem

Offenbar ungestört konnten am Samstag in Veltheim etwa 100 Neonazis feiern. Die Polizei war bei dem Auftritt einer rechtsextremen Band zwar vor Ort, schritt aber nach nicht ein. Wegen eines in rechtsextremen Kreisen angekündigten Konzertes war die Polizei am Samstagabend im Portaner Ortsteil Veltheim im Einsatz. Wie die Polizei auf MT-Anfrage bestätigt, waren zivile Beamten im Bereich Sprengelweg eingesetzt. Nach unbestätigten Informationen soll auch der Staatsschutz vor Ort gewesen sein. Doch wieso schritten sie nicht ein? Auf eine Anfrage unserer Zeitung kam bis Redaktionsschluss keine Antwort. Es sollen etwa 100 Besucher aus der organisierten rechtsextremen Szene vor Ort gewesen sein. Fotos, die der Redaktion vorliegen, zeigen Menschen mit szenetypischer Kleidung. Kennzeichen, die auf 1488 (Ein Szene-Code für ein rechtsextremes Zitat sowie „Heil Hitler“) enden, Kutten mit „Brothers of Honour“-Aufschrift (Nachfolgenetzwerk des verbotenen rechtsextremen Blood and Honour Netzwerks) sowie Oidoxie-Fanshirts. Mehrere Anwesende trugen auch Aufdrucke der „Mindener Jungs“, eine lokale Neonazi-Gruppe.

via szlz: Etwa 100 Rechtsextreme feiern in Veltheim Polizei verhindert Neonazi-Konzert in Veltheim nicht

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