„Kein Stillstand“ bei #Ermittlungen gegen Attila #Hildmann: Vier #Mobiltelefone ausgewertet

Die Ermittlungen gegen den Verschwörungstheoretiker Attila Hildmann gehen weiter. Laut Berliner Staatsanwaltschaft kommen neue Verdachtsfälle hinzu, wenn Hildmann sich öffentlich äußert. „Das bleibt nicht ungesehen“. Bei den Ermittlungen gegen den Verschwörungserzähler Attila Hildmann wegen Volksverhetzung ist kein Ende abzusehen. Es kämen auch neue Verdachtsfälle durch aktuelle Äußerungen im Internet hinzu, sagte eine Sprecherin der Berliner Staatsanwaltschaft Anfang Juli auf Anfrage. „Das bleibt nicht ungesehen.“ Es gebe keinen Stillstand in dem Ermittlungsverfahren. Die Anklagebehörde ermittelt seit Monaten. Dabei geht es zudem um den Verdacht der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Es würden Hunderte Äußerungen überprüft, viele davon im Netz. Nun hat das Berliner LKA nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung vier Mobiltelefone ausgewertet, die bereits im November beschlagnahmt worden waren. Damit ermittle die Berliner Staatsanwaltschaft nun gegen 80 einzelne Straftaten gegen Hildmann. In den neuesten Vorwürfen sei von gespeicherten Bildern und Texten die Rede, die unter den Tatbestand „Volksverhetzung“ fallen könnten. Hildmann auf der Flucht Ein Haftbefehl gegen Hildmann kann nicht vollstreckt werden, denn er ist in der Türkei.

via rnd: „Kein Stillstand“ bei Ermittlungen gegen Attila Hildmann: Vier Mobiltelefone ausgewertet

siehe auch: Hildmann werden 80 einzelne Straftaten vorgeworfen. Das Berliner LKA hat vier Mobiltelefone ausgewertet, die im November beschlagnahmt worden waren. Die Ermittlungen gehen nur zäh voran – und der Verschwörungsideologe ist weiter auf der Flucht. (…) Es geht um gespeicherte Bilder und Texte, die den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllen können, aber auch den Vorwurf der Beleidigung und der Bedrohung. Noch vor Kurzem postete Hildmann, der ursprünglich als Kochbuchautor bekannt wurde, bei Telegram eine Fotomontage mit Angela Merkel in KZ-Kleidung und schrieb dazu: “Sperrt diese Untermenschen Jüdin endlich nach Auschwitz wo sie hingehört bevor noch mehr Kinder Selbstmord begehen und wehrlose Alte mit Judenspritzen ermordet werden!”
Hildmann ist seit Ende des vergangenen Jahres flüchtig. In Berlin wartet ein Haftbefehl auf ihn. Doch soll er sich in der Türkei aufhalten. Von dort aus agitiert er weiter für seine mehr als 100 000 Online-Follower. Ein Grund, weshalb er sich der Justiz bislang entziehen konnte, ist die Langsamkeit, mit der gegen ihn ermittelt wurde. Man habe auch Unveröffentlichtes auf den Handys gefunden, heißt es jetzt in Ermittlerkreisen, etwa halb fertige Pamphlete. Aber: Mehrere Notebooks, die bereits vor mehr als einem halben Jahr bei Hildmann sichergestellt wurden, seien weiter nicht vollständig ausgewertet. Zwei seiner Telegram-Kanäle sind gesperrt Die einzigen Richter, die unterdessen auch in Abwesenheit Hildmanns ein Urteil fällen können, sitzen in der Pressekammer des Landgerichts Berlin. An sie hat sich der ehemalige Grünen-Politiker Volker Beck gewandt, um zumindest einen zivilrechtlichen Unterlassungsanspruch gegen Hildmann zu erstreiten. Hildmann hatte mehrmals erklärt: Wenn er “Reichskanzler” wäre, würde er für den Grünen die Todesstrafe “durch Eier-Treten” einführen. Die Pressekammer verhandelt am 4. August weiter, ob Hildmann zumindest ein Ordnungsgeld angedroht wird, wenn er solche Sätze wiederholt.

Ausschnitt screenshot telegram

Exklusiv: Nazi-Affäre belastet AfD-Landesvize in NRW

Recherchen des WDR belasten den Vize-Chef der AfD in Nordrhein-Westfalen. Mal wollte Matthias Helferich in einem Chat den “demokratischen Freisler” geben, mal schrieb er unter ein Foto von sich selbst: “das freundliche gesicht des ns”. NS ist die Abkürzung für Nationalsozialismus. Vergangenen Montagabend kam der AfD-Landesvorstand Nordrhein-Westfalen per Telefonschalte zu einer Sitzung zusammen. Der Vorsitzende Rüdiger Lucassen hatte den Termin kurzfristig einberufen. Nun berichtete er seinen Kollegen, dass er ein Schriftstück mit Chat-Aussagen seines Stellvertreters Matthias Helferich erhalten habe. Helferich gilt als Lucassens Vertrauter und als Shootingstar im größten Landesverband der AfD. Auf der AfD-Landesliste für die Bundestagswahl belegt er den aussichtsreichen Platz sieben. Im Herbst soll es für Helferich nach Berlin gehen. Dokumente gewähren Einblick in Fall Helferich Vergangenen Freitag gab dann der Bundesvorstand der AfD bekannt, dass er sich am Montag mit Chats von Matthias Helferich befasse. Inhaltliche Angaben dazu will der Pressesprecher des Bundesvorstands nicht machen. Ein Insider spricht von “krassen Aussagen”.
Dem WDR liegen nun ein Mitschnitt der AfD-Landesvorstandssitzung und Chat-Aussagen Matthias Helferichs vor. Die Dokumente gewähren Einblick in einen Fall, der zwei Monate vor der Bundestagswahl weder der AfD-Führung noch ihren beiden Spitzenkandidaten Alice Weidel und Tino Chrupalla gefallen dürfte. Der Fall Helferich bringt die Partei in die Bredouille. AfD-Chef in NRW: Sachverhalte, die den Nationalsozialismus beinhalten “Hier wird sicherlich (…) schon versucht, Matthias Helferich in vielen Dingen zu beschuldigen”, sagte Rüdiger Lucassen bei der Sitzung des Landesvorstands mit Blick auf dessen Aussagen und die dazugehörigen Kommentare. Der Landeschef äußerte sich auch inhaltlich: “Anonym habe ich bekommen ein Schriftstück, in dem, sag ich mal, fünf, sechs, sieben Sachverhalte sind, Themen, die indirekt oder direkt den Nationalsozialismus beinhalten, beschrieben sind.” Fünf bis sieben Sachverhalte, die den Nationalsozialismus betreffen – manche Mitglieder des Landesvorstands wollten da gern mehr wissen. Doch Lucassen weigerte sich, seinen Vorstandskollegen die konkreten Zitate zu nennen. “Das geht zum jetzigen Zeitpunkt nicht”, begründete er sein Schweigen. “Das ist eine rufschädigende Äußerung offensichtlich, die Matthias betrifft.” “Das freundliche Gesicht des NS” als Foto-Unterzeile In den Auszügen eines Facebook-Messenger-Chats von Matthias Helferich, die dem WDR vorliegen, finden sich Äußerungen, die offenbar aus den Jahren 2016 und 2017 stammen und die in der Tat “direkt oder indirekt” den Nationalsozialismus zum Thema haben. Einmal postet Helferich ein Foto von sich mit AfD-Flyer in der Hand vor einer Kirche. Darunter schreibt er: “das freundliche gesicht des ns”. Die Abkürzung NS steht für den Nationalsozialismus. Jahre später, im Mai 2021, als die NRW-AfD ihre Liste für den Bundestag wählte, löschte er offenbar diesen Chateintrag. Kornblumen: “Geheimes Symbol der Nationalsozialisten” An einem anderen Tag stellt der AfD-Funktionär ein Foto in den Chat, das neben einer Kerze eine kleine Vase mit einer blauen Kornblume zeigt. “Gemütlich”, antwortet sein Chat-Partner – und bekommt dann gleich eine Erklärung von Helferich: “Die kornblumen: geheimes symbol der nationalsozialisten während des verbots in österreich”.
Weiter schreibt Helferich: “ich züchte sie im garten”, und zeigt ein Kornblumenfoto in einem Beet. Sein Gesprächspartner antwortet, er verbinde mit der Kornblume den Dichter Novalis. “Ich die Erschießung der österreichischen Staatsführung”, antwortet Helferich. Nationalsozialisten in Österreich erschossen dort 1934 den Staatspräsidenten Engelbert Dollfuss. Chat über Freisler-Video
In einem Chat-Auszug bezeichnet Helferich einen Parteifreund als “bullen-tucke” und kündigt an, ihn “im persönlichen Gespräch” zu bedrohen. Über eine andere Person, den sein Chatpartner als verformten Charakter bezeichnet, schreibt Helferich, jetzt erneut mit Blick auf die NS-Zeit: “lebensborn in falsch”. Der Verein Lebensborn versuchte während des Nationalsozialismus, die Zahl sogenannter arischer Kinder zu erhöhen. Dabei orientierte er sich streng an der menschenverachtenden Rassenlehre der NSDAP.

via wdr: Exklusiv: Nazi-Affäre belastet AfD-Landesvize in NRW

https://twitter.com/kerstinkoeditz/status/1414288097710329863

Trump klagt nach Rauswurf gegen Twitter, Facebook und Google

Bei Facebook soll Trump noch mindestens bis Anfang 2023 gesperrt bleiben, Twitter sieht sogar gar keinen Weg zurück für den Ex-Präsidenten. Der amerikanische Ex-Präsident Donald Trump klagt gegen Twitter, Facebook und Google, die ihn von ihren Plattformen verbannt haben. Er fordere die rasche Wiederherstellung seiner Accounts, sagte der 75-Jährige am Mittwoch. Bei Facebook soll Trump noch mindestens bis Anfang 2023 gesperrt bleiben, Twitter sieht sogar gar keinen Weg zurück für den Ex-Präsidenten. Auslöser für die Sperre war die Erstürmung des US-Kapitols durch Anhänger Trumps im Jänner. Trump hatte Sympathie für die Angreifer bekundet, die mit dem Kapitolsturm die Bestätigung von Trumps Wahlniederlage durch die beiden Kammern des amerikanischen Parlaments vereiteln wollten. Der Ex-Präsident behauptet nach wie vor ohne jegliche Belege, dass ihm der Sieg bei der Präsidentenwahl im November durch Betrug gestohlen worden sei. Damit heizte er die Stimmung im Land auf. Twitter, wo Trump mehr als 80 Millionen Nutzer folgten, war für ihn bis dahin die wichtigste Kommunikationsplattform. Facebook hatte Trumps Account zunächst bis auf Weiteres gesperrt.

via standard: Trump klagt nach Rauswurf gegen Twitter, Facebook und Google

#TikTok algorithm error sparks allegations of racial bias – #racism

Ziggi Tyler, a popular Black creator, posted viral videos demonstrating how he could not use phrases with the word “Black” in his Creator Marketplace bio. A series of TikTok videos have gone viral featuring a user being censored for trying to put pro-Black Lives Matter phrases in his bio on the platform’s Creator Marketplace. Ziggi Tyler, a popular Black TikTok creator with more than 370,000 followers, posted several videos this week demonstrating how he could not include phrases in his bio including the word “Black” without being immediately flagged for “inappropriate content.” The Creator Marketplace connects popular TikTok users with brands for promotions. Tyler tried a number of phrases, including ones declaring his support for “Black Lives Matter,” “black people,” “black voices” and “black success,” and simply stating “I am a black man” — all of which would immediately trigger a pop-up message prompting him to “remove any inappropriate content.”
But putting “supporting white supremacy” or “supporting white success” in his bio did not prompt the same inappropriate content message. Neither did “I am a neo-Nazi.” Tyler’s videos gained wide attention on the platform, with two of them reaching more than 1 million views. His concerns also gained attention on Twitter.

via nbcnnews TikTok algorithm error sparks allegations of racial bias

Die geheimen #Abhörprotokolle – Italo-#Terrorist besuchte Neonazis in der #Schweiz!

Vier Rechtsextreme aus Mailand planten Anschläge in Italien. Überwachungsprotokolle zeigen: Kurz vor seiner Verhaftung war der Kopf der Zelle zu Besuch in Bern – bei der Gruppierung Junge Tat. Die junge Gruppierung macht den Sicherheitsbehörden zunehmend Sorgen. Sie wächst schnell und tritt militant auf. Mit professionell produzierten Propagandavideos haben sie es geschafft, den Rechtsextremismus wieder attraktiv für junge Menschen erscheinen zu lassen. Sie waren zu allem bereit. Vier Neonazis aus Mailand (I), Politikwissenschaftsstudenten, alle Anfang 20. Ihr Plan: Anschläge auf Linke und Migranten. Ihr Ziel: Der Umsturz, die Errichtung einer faschistischen Diktatur. Am 16. Juni machte sich die rechtsextreme Zelle auf den Weg, ihr erstes Opfer anzugreifen – einen muslimischen Schwarzen. Die Ermittler der italienischen Antiterror-Einheit Digos stoppten sie in letzter Minute. Sie verhafteten die jungen Männer im Zentrum von Mailand. Im Rucksack von einem der vier fanden die Beamten Sturmmasken, Schlagstöcke und ein Messer.
Verbindung zu Schweizer Gesinnungskameraden. Was die Nachwuchsterroristen nicht wussten: Die Fahnder hatten sie über Monate hinweg observiert. Dem SonntagsBlick liegen Überwachungsprotokolle der Mailänder Justiz vor. Sie zeigen, wie gefährlich die vier Neonazis waren – und wie sie kurz vor ihrer Verhaftung Verbindungen zu Schweizer Gesinnungskameraden aufbauten. Zuständig für den Kontakt in die Schweiz war der Kopf der Mailänder Zelle, A. T.*. In verschlüsselten Chats mit seinen Mitstreitern agierte der 20-Jährige unter dem Decknamen «Breivik» – benannt nach dem Rechtsterroristen Anders Breivik, der 2011 beim Anschlag auf der norwegischen Insel Utøya 77 Menschen ermordet hatte.Am 15. Mai reiste der Nachwuchs-Breivik nach Bern. Dort besuchte er Mitglieder der rechtsextremen Gruppierung Junge Tat, die ihn eingeladen hatten. Sicherheitsbehörden beobachteten das Treffen. Die Neonazis unternahmen gemeinsam eine Wanderung in ein «abgelegenes, bewaldetes Gebiet», später lieferten sie sich eine Schlägerei mit Antifa-Aktivisten. Der Mailänder T. wollte in der Schweiz nicht nur Kontakte zu Gleichgesinnten knüpfen, sondern auch eine Waffe kaufen. Bereits vor seiner Reise nach Bern hatte er einen Deal eingefädelt, der jedoch am Ende scheiterte. Unklar ist, ob der Besitzer der Waffe ein Mitglied der Jungen Tat war.

via blick: Die geheimen Abhörprotokolle – Italo-Terrorist besuchte Neonazis in der Schweiz!

“VOR #FASCHISMUS WARNEN” – Kern-Sohn mit #Guerilla-Aktion gegen #Identitäre – #noIB #AntifaIstHandarbeit

Die Aufregung um die Islam-Landkarte ist um eine Facette reicher: Nachdem die Identitären “Islam”-Warnschilder vor Moscheen platzierten, drehten Niko Kern – Sohn des Ex-Kanzlers Christian Kern und Mitbegründer der “Sektion ohne Namen” – und Neos-Bezirksrätin Lisa Maria Goger den Spieß um. In einer Guerilla-Aktion beklebten sie am Samstag, nun im Gegenzug ein Identitären-Lokal im 5. Wiener Bezirk. Mit einem Sticker warnen sie vor “politischem Faschismus”. Auf den Aufklebern ist “Achtung! Politischer Faschismus in deiner Nähe” zu lesen. “Wir haben den Identitären einen Besuch abgestattet. Wenn vor dem “politischen Islam” gewarnt wird, muss man erst recht vor dem politischen Faschismus warnen!”, beschreibt Niko Kern die Sticker-Aktion auf Twitter. Neos-Bezirksrätin Lisa Maria Goger sagt dazu: “Ich werde mich immer dafür einsetzen, dass Faschismus in meinem Bezirk und unserer Stadt keinen Platz hat. Ich werde daher einen Antrag auf Schließung dieses rechtsextremen Treffpunkts in unserem Bezirk einbringen.”

via oe24: “VOR FASCHISMUS WARNEN” – Kern-Sohn mit Guerilla-Aktion gegen Identitäre

https://www.facebook.com/KernNiko/posts/4374501575946794

#WAFFEN, #MUNITION UND #DROGEN GEFUNDEN: #ERMITTLUNGEN GEGEN RECHTSEXTREME #MILIZ

Bei den Ermittlungen zu möglichen Plänen für eine rechtsextreme Miliz sind in Österreich weitere Waffen und Munition sichergestellt worden. Derzeit gelten 14 Personen in Österreich und Deutschland als Verdächtige, wie das Innenministerium in Wien am Samstag berichtete. Zuvor hatten österreichische Ermittler im Dezember ein großes Waffenarsenal ausgehoben. Damals seien noch nicht bei allen Verdächtigen Razzien erfolgt, sagte Ministeriumssprecher Harald Sörös der Deutschen Presse-Agentur. Nach weiteren Ermittlungen kam es dann am 1. Juli zu Hausdurchsuchungen in Niederösterreich, Oberösterreich, Wien und im Burgenland. Verfassungsschützer beschlagnahmten voll- und halbautomatische Waffen, Kisten mit Munition, viele NS-Devotionalien und Drogen. Die Waffen stammten nicht aus Polizei- oder Militärbeständen in Österreich oder Deutschland, sagte Sörös. Laut dem Ministerium hatten sich Verdächtige in Chatgruppen über den Aufbau einer “Miliz der Anständigen” ausgetauscht, um “das System zu kippen”.

via tag24: WAFFEN, MUNITION UND DROGEN GEFUNDEN: ERMITTLUNGEN GEGEN RECHTSEXTREME MILIZ

siehe auch: Rechtsextremes Netzwerk: Weitere Hausdurchsuchungen in Österreich. Umfangreiche Ermittlungen gegen Gruppe von Neonazis in Österreich und Deutschland. Im Zuge seit Dezember 2020 laufender umfangreicher Ermittlungen gegen eine Gruppe von Neonazis in Österreich und Deutschland sind am 1. Juli neun weitere Hausdurchsuchungen in Niederösterreich, im Burgenland und in Wien durchgeführt worden. Dabei wurden nach Angaben des Innenministeriums zahlreiche Waffen, Munition und NS-Devotionalien sichergestellt. Derzeit gibt es vorerst 14 Tatverdächtige in Österreich und Deutschland, gegen weitere würde noch ermittelt. (…) Im Zuge der jüngsten koordinierten Razzia wurden in Wohngebäuden der Beschuldigten zahlreiche NS-Devotionalien, vollautomatische und halbautomatische Schusswaffen, kistenweise Munition, Magazine, Kriegsmaterial, Suchtmittel sowie Mobiltelefone, Notebooks sichergestellt. (…) Seit Dezember 2020 gab es zahlreiche Sicherstellungen von automatischen Waffen und Sprengstoff. Beteiligt an der Gruppe ist ein bekannter Neonazi, der bereits im Rahmen der Briefbombenermittlungen in Erscheinung getreten war und nach wie vor in U-Haft sitzt. Die Ermittlungen ergaben bereits damals Verbindungen zu rechten Extremisten in Österreich und Deutschland, insbesondere auch Verbindungen zum Motorradrockermilieu.

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