Ein Schüler mit Messer verletzt – 13-Jähriger nach Bedrohungslage an Schule in Bretten festgenommen – #terror

An der Pestalozzischule in Bretten hat ein 13-jähriger Schüler einen anderen mit einem Messer verletzt. Den Behörden war er bereits Wochen vorher durch Äußerungen im Internet aufgefallen. An der Pestalozzischule in Bretten (Kreis Karlsruhe) hat es am Montagvormittag einen Großeinsatz gegeben. Laut Polizei hat ein 13 Jahre alter Schüler gegen 8 Uhr einen anderen Jungen mit einem Messer leicht verletzt. (…) Vor wenigen Wochen waren die Behörden bereits auf den 13-Jährigen aufmerksam geworden, da er rechtsextremistische Äußerungen im Internet von sich gab, wie das Landeskriminalamt (LKA) Baden-Württemberg mitteilte, das nun die Ermittlungen übernommen hat. Das Kompetenzzentrum gegen Extremismus beim Staatsschutz sowie das Anti-Terrorismuszentrum des LKA seien involviert. Man habe bereits Kontakt zur Familie des Jungen sowie zum örtlichen Jugendamt hergestellt. Nach Messerangriff an Schule in Bretten ermittelt das LKA Da der 13-Jährige noch nicht strafmündig ist, wird es auch kein strafrechtliches Verfahren geben, wie das LKA weiter mitteilt. Dennoch wolle man die Hintergründe der Tat aufklären und das Jugendamt dabei unterstützen, dem Jungen und seiner Familie die notwendige Hilfe zukommen zu lassen.

via swr: Ein Schüler mit Messer verletzt 13-Jähriger nach Bedrohungslage an Schule in Bretten festgenommen

Strafanzeige wegen Volksverhetzung AfD-Politikerin verbreitet (angeblich „aus Versehen“) Hitler-Hetze

AfD-Politikerin Peggy Lindemann (46) teilt einen Instagram-Beitrag, in dem gegen Juden gehetzt und Hitler verteidigt wird. Angeblich „aus Versehen“. Brandenburgs Antisemitismus-Beauftragter zeigt sie wegen Volksverhetzung an. Zwei Juden, die blonde Kinder anstechen und ihr Blut einsammeln. Dazu die Frage: Glaubst du immer noch, dass ein Maler aus Österreich, der das behauptete, der Böse war? Gemeint: Adolf Hitler. Das Juden-Bild stammt aus dem Nazi-Hetzblatt „Der Stürmer“. „Das ist der schlimmste Post, den ich je gesehen habe“, sagt Brandenburgs Antisemitismus-Beauftragter Andreas Büttner (52) empört, „am Montag stelle ich Strafanzeige wegen Volksverhetzung.“ Entdeckt hatte Büttner den üblen Post auf der Instagram-Seite von Peggy Lindemann. Sie sitzt für die AfD im Kreistag Uckermark und im Stadtrat von Schwedt. Zudem ist sie Betriebsrätin der PCK-Raffinerie. Verfasst hatte den Insta-Post die rechtsextreme Influencerin Denise Kettler alias „independent.mom“. Lindemann verbreitete ihn als Repost weiter. Büttner: „Ich zeige beide an!“ Wirklich „blind“ einen Beitrag repostet? Lindemann behauptet: „Ich habe nicht erkannt, dass es um Hitler ging und dass es antisemitische Hetze ist.“ Trotz des Spruchs: „Die Juden sind unser Unglück“. Sie habe Vieles „blind repostet“, sagt Lindemann, „weil ich so empört war über den Epstein-Skandal.“

via bz berlin: Strafanzeige wegen Volksverhetzung AfD-Politikerin verbreitet (angeblich „aus Versehen“) Hitler-Hetze

siehe auch: Mausgerutscht bei Hitler: Brandenburger AfD-Politikerin teilt NS-Propaganda auf Instagram AfD-Frau Peggy Lindemann verbreitet einen Instagram-Beitrag, in dem Hitler verteidigt wird. Brandenburgs Antisemitismus-Beauftragter fordert Konsequenzen. Der AfD-Kreisvorsitzende spricht von einem „Versehen“.

A “Goofy” DJ’s Secret Life at the Center of an Online Terrorism Network – #terror

Early last year, Matthew Allison could be found at the Space Banana dance club, awkwardly swaying to his own beat. Clutching the cheapest house beer, he’d greet people with a bear hug, a broad grin and his familiar, “Yo, bro!” salutations. Allison, then a 37-year-old convenience store worker and Saturday-night DJ, seemed to like everyone he met in Boise, Idaho’s small electronic dance music scene. And most people seemed to like him back. He was so gentle, former friends remember, that for a time he eschewed honey so as not to cause harm to bees. He was “a little goofy,” a former friend, Tyler Whitt, recalled. “But bro goofy.” But that lovable persona hid a more sinister core. When he was behind his computer screen, Allison used the handle BTC, short for BanThisChannel, he told ProPublica and FRONTLINE. On the social media and messaging platform Telegram, authorities say, Allison was a key figure in a network of white supremacist and neo-Nazi chat groups and channels known as Terrorgram. There, Allison held court, promoting himself as “the most infamous and prolific propagandist of our time.” Hyperbole aside, BTC was infamous. Extremism researchers in the U.S. and in Europe studied his posts but did not know who he was. Leftist activists sought to expose him. And law enforcement authorities tried to identify and jail him. Last September, he was finally arrested. Prosecutors allege that Allison was one of the leaders in the Terrorgram Collective, a secretive group that produced propaganda and instructions for terrorists, and disseminated that information through the Terrorgram ecosystem. They say Allison used the Telegram platform to solicit “attacks on government infrastructure, such as government buildings and energy facilities,” to encourage the assassination of “‘high-value targets’ — like politicians and government officials” with a “hit list,” and to help produce and distribute a Terrorgram Collective publication that featured instructions for making “Napalm, thermite, chlorine gas, pipe bombs, and dirty bombs.” Authorities also contend in court filings that Allison had fantasies about committing gruesome violence and sexual assault, and that he may have been planning to act on them. Allison has pleaded not guilty. For about five years, the Terrorgram network operated largely unchallenged on Telegram, which has nearly one billion users. The Dubai-based company did little to prevent influencers like Allison from circulating their propaganda and encouraging isolated young men to kill, a ProPublica and FRONTLINE investigation found. The news organizations obtained a trove of now-deleted Telegram chats and channel logs and used them to trace Allison’s activity and influence in the Terrorgram network.

via propublica: A “Goofy” DJ’s Secret Life at the Center of an Online Terrorism Network

Portal gegen Social-Media-Verbot AfD-Bezug verschwiegen: “Nius” trickst bei Anti-CDU-Umfrage

Das Portal “Nius” wirft ARD und ZDF angeblich parteiische Straßenumfragen vor. Nun zeigt eine eigene Umfrage: “Nius” selbst macht mit einem AfD-Mitarbeiter verdeckt Stimmung gegen CDU-Pläne für ein Social-Media-Verbot. “Wenn Journalisten Passanten befragen, wollen sie ‘die neutrale Sicht der Bürger’ zeigen. Nicht mehr ganz so neutral ist das dann, wenn die zufälligen Passanten gar keine sind. Sondern Politiker, parteinahe Funktionäre oder Journalisten-Kollegen. Und das nicht gekennzeichnet wird.” Mit diesen Worten beginnt ein Text des rechtspopulistischen Portals “Nius” über ARD und ZDF. Verschwiegene politische Interessen – das ärgert Menschen, und da muss der öffentlich-rechtliche Rundfunk immer wieder Versäumnisse eingestehen. Bei “Nius” wird man aber sehr schweigsam, wenn es um den eigenen Fall einer Straßenumfrage geht, der viele Fragen aufwirft. Interviewpartner war ein Mitarbeiter der AfD-Bundestagsabgeordneten Beatrix von Storch. Und der sagte das, was “Nius” in einer Reihe von Beiträgen gegen ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche vorbringt. Er sollte damit stellvertretend für die Meinung junger Leute stehen. “So denken junge Berliner über ein Social-Media-Verbot”, so präsentierte “Nius” einen Artikel und ein Video zum Vorstoß der CDU zu einem Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige. Das Portal verriet nicht, dass der junge Mann im Mittelpunkt der Beiträge für die AfD-Abgeordnete Beatrix von Storch arbeitet und täglich mit Spitzenpolitikern der Partei auf Tuchfühlung ist. Zufall? Oder Teil einer Kampagne im Vorfeld des CDU-Parteitags, wo das Thema auf der Agenda steht?

via t-online: Portal gegen Social-Media-Verbot AfD-Bezug verschwiegen: “Nius” trickst bei Anti-CDU-Umfrage

Far-Right Croatian MP Sparks Crisis by Singing About Fascist Leader

The Croatian Liberals have threatened to quit the governing coalition unless Prime Minister Andrej Plenkovic takes action to curb a far-right Homeland Movement MP who hymned a World War II-era fascist on video. Far-right Homeland Movement MP Josip Dabro is back at the centre of attention in Croatian politics after appearing in controversial video footage again. Dabro was appointed a minister at the beginning of the current coalition government’s mandate in 2024 but was quickly dismissed after a video became public of him shooting a gun through a car window in a populated area. Then in January 2025, video footage was leaked of Dabro stripped to the waist and gleefully wielding an illegal Kalashnikov in a cornfield. The latest incident centres around a recording published on February 15 in which Dabro, with a glass in his hand and accompanied by an accordionist, sings a song that appears to glorify Ante Pavelic, who was the head of the Nazi-allied Independent State of Croatia from 1941 to 1945, when fascist Ustasha forces killed Jews, Serbs and Roma people

via balkan insight: Far-Right Croatian MP Sparks Crisis by Singing About Fascist Leader

„Direkt aus dem Mund des Präsidenten“ – Weißes Haus verstrickt sich in Widersprüche

Wenige Wochen, nachdem das Weiße Haus einen Mitarbeiter für einen rassistisch kritisierten Beitrag auf Trumps Social-Media-Konto verantwortlich gemacht hatte, sorgt ein Statement von US-Pressesprecherin Karoline Leavitt für Aufmerksamkeit. Am Mittwoch (18. Februar) erklärte sie auf einer Pressekonferenz in Washington, dass alle Beiträge auf Trumps Plattform Truth Social „direkt aus dem Mund des Präsidenten“ stammten. Nach einem rassistischen Video-Post von Donald Trump wächst die Empörung, während das Weiße Haus abwiegelt. Zwar bezog sich Leavitt auf einen Post, den Trump kurz zuvor veröffentlicht hatte und der sich gegen ein umstrittenes Abkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und Mauritius über die Chagos‑Inseln richtete. Dennoch steht ihre Verteidigung der Social-Media-Aktivitäten des Präsidenten im Widerspruch zu früheren Reaktionen des Weißen Hauses und Trumps selbst. Dies gilt insbesondere für Beiträge, die in den vergangenen Tagen für erhebliche Diskussionen gesorgt hatten. Trumps Video auf Truth Social löst Empörung aus – Obamas Gesichter auf Affenkörpern sorgen für Kritik Noch vor wenigen Tagen hatte ein auf Trumps Truth-Social-Account veröffentlichtes Video für viel Ärger gesorgt. Das Video stieß selbst bei einigen Kongressmitgliedern Trumps auf Kritik. Ein Mitarbeiter des Weißen Hauses erklärte gegenüber The Independent, dass der Beitrag „irrtümlich verfasst“ worden sei und nicht direkt vom Präsidenten stamme.

via fr: „Direkt aus dem Mund des Präsidenten“ – Weißes Haus verstrickt sich in Widersprüche

Némésis, the identitarian activists behind feminist masks

Named for the Greek goddess of retribution, the French group specializes in provocative protests and perpetually blames immigrants and Muslims for sexual violence. Since its creation in 2019, members have regularly infiltrated left-wing protests to shout their own slogans. With her face hidden under a cap and dark glasses, Alice Cordier, 27, walked up central Paris’s Rue Turbigo. In her hands, she held a sign reading “Jordan, faut qu’il se Bardella” – a pun on far-right leader Jordan Bardella’s name, saying he should “go away.” But it was a decoy. The sign’s brown paper wrapping hid another slogan beneath it, which she planned to reveal later. She marched toward the violence she herself would provoke. The head of a security service, hired for the occasion, walked beside her. Together, they joined a crowd of thousands of people who had gathered at Paris’s Place de la République to protest against the far right on the night of Thursday, June 27, 2024. The demonstration had been set up by a group of nonprofit organizations, independent media outlets and the CGT trade union. (…) Cordier made her way to the center of the gathered crowd. She was soon joined by nine other young women, all also carrying signs bearing anti-RN slogans, and surrounded by their bodyguards. It was almost 8 pm. Suddenly, the 10 young women ripped off the paper that covered their placards and revealed their actual slogans: A vote for the left-wing Nouveau Front Populaire alliance, they accused, was a vote for radical left leader Jean-Luc Mélenchon, “convicted of rebellion and provocation,” for French-Palestinian MEP Rima Hassan, “summoned for advocating terrorism,” or for Mélenchon’s lieutenant Adrien Quatennens, “convicted of domestic violence.” The women chanted: “You’re not feminists!” (…) Provocative actions, anti-immigrant rhetoric, media presence and building up a brand: Némésis’s members are highly skilled at political communication. Its activists have been honing their methods over the past five years, and today they enjoy a growing audience, with tens of thousands of subscribers to their social media accounts. The group claims to have 200 activists, but its inner circle numbers just a few dozen people.

via lemonde: Némésis, the identitarian activists behind feminist masks