Far-Right European Youth Groups Using Mix of Social Media Platforms to Lure Peers to Racist, Antisemitic Ideologies, Report Reveals

A new report published on Tuesday explored how a generation of far-right teenagers are using mainstream social media platforms, including Instagram, Twitter, TikTok and Telegram, to radicalize and recruit other teens and young people into racist and antisemitic ideologies. Research for the report was carried out by two UK organizations, the International Centre for the Study of Radicalization (ICSR) and the Community Security Trust (CST). In view of the rising number of teens arrested for terrorism offenses, the report — “We are Generation Terror!”: Youth-on-youth Radicalization in Extreme-Right Youth Groups” — dove deep into the dynamics and recruitment strategies of ten racial nationalist youth groups across Western Europe. The groups include recently convicted British Hand activists, who operate mainly online; the rapidly-growing Spanish group Bastión Frontal; and the UK’s Blutkrieg Division, founded by a 16-year-old boy in Newcastle, who has been convicted of encouraging terrorism and stirring up racial and religious hatred. “Young people – politicized, active and highly connected – are no longer just passive consumers of online terrorist content by adult groomers but are themselves propaganda creators, group organizers, peer recruiters, extremist financiers and terrorist convicts,” wrote ICSR Research Fellow Hannah Rose, who co-authored the report.

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#MORDPLÄNE AN #KRETSCHMER – „Schlag gegen #Rechtsextremismus“: #Razzia in #Dresden – Erste Details aus #Vernehmungen – #terror


Auf Telegram soll der Mord an Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer geplant worden sein. Die Behörden reagieren mit einer Razzia in Dresden, mitsamt SEK – die Lage im News-Ticker. Auf Telegram sollen mehrere Verdächtige Mordpläne an Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer geschmiedet haben. In Dresden hat die Polizei deshalb Razzien durchgeführt. Dabei wurden unter anderem Waffen gefunden. Nach der Razzia bei sechs Mitgliedern einer Telegram-Chatgruppe wegen Morddrohungen gegen Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer sind die ersten Vernehmungen abgeschlossen. Teilweise hätten die Beschuldigten Angaben gemacht, sagte Sabine Wylegalla, Sprecherin der sächsischen Generalstaatsanwaltschaft in Dresden am Donnerstag auf Anfrage. Details nannte sie nicht. Zudem wurden keine Angaben zu den Beschuldigten gemacht. Der Administrator der Chatgruppe habe sich bisher nicht zum Tatvorwurf eingelassen, hieß es. Derzeit sei nicht beabsichtigt, Haftbefehle zu beantragen, da bislang keine Haftgründe nach der Strafprozessordnung vorlägen. Nach Angaben des Landeskriminalamtes Sachsen werden die Befragungen fortgesetzt, die sichergestellten Beweismittel ausgewertet. „Wir werden dann sehen, ob es Folgemaßnahmen gibt“, sagte ein Sprecher des LKA. Nach seinen Angaben hat die betroffene Chat-Gruppe namens „Dresden Offlinevernetzung“ mehr als 100 Mitglieder. Rund 140 Beamte hatten am Mittwoch die Wohnungen der fünf Männer zwischen 32 und 64 Jahren und einer 34-Jährigen in Dresden sowie ein weiteres Objekt in Heidenau bei Dresden durchsucht. Dabei waren auch drei Armbrüste, Waffen und Waffenteile gefunden sowie Handys, Computer und Speichermedien sichergestellt worden. Die Durchsuchungen dauerten bis zum späten Nachmittag. An dem Einsatz waren rund 140 Beamte beteiligt, darunter Spezialkräfte des LKA. Die Beschuldigten stehen unter dem Verdacht, eine schwere staatsgefährdende Gewalttat vorbereitet zu haben. Die Verdächtigen verbindet laut Generalstaatsanwaltschaft die Ablehnung gegen Impfungen, den Staat und die gegenwärtige Corona-Politik. Sie sollen im Chat und bei realen Treffen Mordpläne gegen Kretschmer und weitere Vertreter der Landesregierung geäußert haben

via fr: MORDPLÄNE AN KRETSCHMER – „Schlag gegen Rechtsextremismus“: Razzia in Dresden – Erste Details aus Vernehmungen

siehe auch: AFD-„KAMERAD“? BESCHULDIGTER DER MORDPLÄNE GEGEN KRETSCHMER IST AFD-AKTIVIST. Nach einem Enthüllungsberichts von ZDFFrontal kam heraus: Eine Dresdner „Querdenker“-Zelle hat einen Anschlag auf den sächsischen Ministerpräsidenten Kretschmer geplant. Jetzt wurden Razzien bei sechs Tatverdächtigen durchgeführt. Die Polizei findet bei den Wohnungsdurchsuchungen Waffen und Waffenteile. Und die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Verdachts auf „staatsgefährdende Gewalttat“ (Quelle). Mehrere der Tatverdächtigen kommen aus dem rechtsextremen Milieu: Und sind aus dem Pegida-Umfeld bekannt oder standen auch schon vor Gericht (Quelle). Einer wurde auf Demos der rechtsextremen Splitterpartei „Freie Sachsen“ unter dem Chemnitzer Neonazi Martin Kohlmann gesehen. Ein anderer, Jürgen S., ist bekannter Pegida-Aktivist – und eng vernetzt mit der AfD und für die rechtsextreme Partei aktiv.

18 ANZEIGEN UND 28 FESTNAHMEN – „Querdenker“-Demo in München eskaliert

Die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen haben seit Anfang Dezember bundesweit deutlich zugenommen. Die Anzahl an Demonstrationen sowie die Teilnehmerzahl haben sich teilweise verdreifacht. So kam es in München Mittwochnacht zu einer großen Querdenker-Demo. Mehrere Hundert Gegner der Corona-Vorschriften hatten sich zu einer unerlaubten Demonstration durch die Innenstadt getroffen. (…) Ab Siegestor war die Ludwigstraße stadteinwärts dicht. Für die Querdenker wurde extra ein Bereich mit Gittern abgesperrt. Unter den Demonstranten waren auch polizeibekannte Reichsbürger. Kurz nach 19.30 Uhr eskalierte die Situation. Fast 1000 Demonstranten marschierten plötzlich in die Theresienstraße. An der Fürstenstraße versuchte die Polizei sie zu stoppen. Vergeblich. Es entwickelte sich ein ungenehmigter Zug. Schreiend und pfeifend zogen die Demonstranten zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. Von dort ging es weiter in Richtung Stachus. Vorneweg Personen, die zur Neonazi-Szene gehören und andere, die als Hooligans von 1860 München bekannt sind. (…) Um 20.30 Uhr erreichten gut 100 der Wild-Marschierer die Fußgängerzone in der Sendlinger Straße. Hier wurden sie von verstärkten Polizeikräften eingekreist und gestoppt. Folgende Verstöße wurden festgestellt: ► 18 Anzeigen wegen Verstoß gegen die Maskenpflicht ► 28 Festnahmen wegen Beleidigung und Körperverletzung Die „Querdenker“ vernetzen sich vor allem über den umstrittenen Messenger-Dienst Telegram. In dortigen Gruppen werden Demos organisiert. Teile der Wild-Demonstranten sollen über Telegram verabredet haben, dass sie von der Ludwigstraße zum Sendlinger Tor marschieren wollten.

via bild: 18 ANZEIGEN UND 28 FESTNAHMEN – „Querdenker“-Demo in München eskaliert

Tipp zum #Testbetrug: #AfD-Politiker #Huber im Visier der #Justiz – #covidioten

Eine Anleitung zum Erschleichen eines positiven PCR-Testergebnisses – für seinen Tipp bei Telegram fängt sich der bayerische AfD-Bundestagsabgeordnete Johannes Huber deutliche Kritik ein. Nun drohen ihm auch juristische Konsequenzen. Es ist ein aktueller Chateintrag mit Brisanz: Der Bundestagsabgeordnete Johannes Huber hatte in einem internen AfD-Forum auf Telegram detailliert beschrieben, wie man sich ein positives Testergebnis erschleicht, ohne selbst erkrankt zu sein. Sein Eintrag sei nicht ernst gewesen, sagt Huber gegenüber dem BR. Die Echtheit seiner Aussage in einer internen Telegram-Chatgruppe des AfD-Kreisverbands Freising-Pfaffenhofen zweifelt er nicht an. Konkret empfahl der AfD-Politiker aus Nandlstadt in der Hallertau im Zusammenhang mit 3G plus Kontrollen am Arbeitsplatz, die Spucke eines Infizierten zu präparieren und sich dann vor einem PCR-Test selbst zu verabreichen. Das Ergebnis würde dann positiv ausfallen, aber man selbst sei nicht mit Corona infiziert, schreibt Huber im Chat. (…) Die zuständige Staatsanwaltschaft Landshut will die Aussagen prüfen. Allgemein gelte: die Täuschung der Behörden im Rahmen eines Corona-Tests ist strafbar. Neben dem Strafgesetzbuch sieht auch das Infektionsschutzgesetz bei einem erschlichenen Testzertifikat eine Strafandrohung einer Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr vor.

via br: Tipp zum Testbetrug: AfD-Politiker Huber im Visier der Justiz

siehe auch: Corona-#Infektion – #AfD-#Abgeordneter gibt Tipp zum #Testbetrug. Johannes Huber: Der AfD-Abgeordnete aus Bayern hat sich umgehört, wie beim Corona-Test betrogen werden kann – und erklärt jetzt, sein Tipp in einer geschlossenen Gruppe sei nur ein Scherz gewesen. Ein AfD-Bundestagsabgeordneter verschickt eine Anleitung, wie sich angeblich bei einem PCR-Test betrügen lässt. Nun könnten ihm Konsequenzen drohen. Er wiegelt ab. Dem AfD-Bundestagsabgeordneten Johannes Huber war wohl die Brisanz dessen klar, was er da am 26. November in einer von ihm geführten Telegram-Gruppe schrieb. “Wenn das von hier jemand weiterleitet”, warnte er, “dann mache ich die Gruppe dicht und wir haben keine Chance mehr uns auszutauschen”. Er hatte gerade einen Tipp gegeben, wie sich ein positiver PCR-Test vortäuschen lassen soll, ohne infiziert zu sein.

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Von Olaf Kosinsky – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, CC BY-SA 3.0 de, Link

#Polizei-Einsatz wegen #Telegramgruppe – #Querdenker-Szene reagiert auf #Razzien in #Sachsen – #terror

Am Mittwochmorgen hat das sächsische LKA in Dresden und Heidenau mehrere Objekte durchsucht. Hintergrund waren Drohungen in der Telegram-Chatgruppe “Dresden Offlinevernetzung” gegen Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer. Unmittelbar danach begann das Rauschen auf Telegram, gab es Reaktionen von Impfgegnern und Gegnern der Corona-Maßnahmen. 140 Polizisten, Spezialeinsatzkommandos und Sprengstoffexperten: Durchsuchungen an insgesamt sechs Orten in Dresden und Heidenau haben am Mittwochmorgen bundesweit für Aufsehen gesorgt. Eine der Razzien fand nach MDR-Informationen im Dresdner Stadtteil Pieschen statt. Dort soll Daniel G. wohnen. Er ist einer der Menschen, die im Telegram-Kanal “Dresden-Offlinevernetzung” Mordpläne gegen Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer diskutiert haben sollen. Durchsuchungen gab es außerdem bei weiteren Beschuldigten im Alter von 32 bis 64 Jahren.

via mdr: Polizei-Einsatz wegen Telegramgruppe – Querdenker-Szene reagiert auf Razzien in Sachsen

schwurbler lügen sich die welt zurecht; archive is GoCAb

#Busfahrer #ThomasBrauner – “#Querdenker” aus #Laschet-#Wahlkampf zu #Haftstrafe verurteilt – #covidioten

“Querdenker” Thomas Brauner sprang im Wahlkampf von Armin Laschet auf die Bühne – nun saß er vor Gericht. Ein Attest spielte dabei eine besondere Rolle. Das Amtsgericht Hannover hat den Thüringer “Querdenker” Thomas Brauner wegen Verwendens falscher Gesundheitszeugnisse zu einer Strafe von zwei Monaten auf Bewährung verurteilt. Das bestätigte ein Sprecher des Gerichts t-online. Brauner wurde bundesweit bekannt, weil er im Bundestagswahlkampf zu CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet auf die Bühne gesprungen war. Zuvor hatte er schon einmal Aufsehen erregt, da er als Busfahrer Kinder aufgefordert hatte, ihre Masken abzunehmen, und ein Video davon ins Netz stellte. Er verlor wenig später seinen Job.* (…) Am Mittwoch war Brauner schließlich wegen eines Vorfalls bei einer Demonstration am 21. Februar in Hannover angeklagt. Die Polizei traf ihn ohne Maske an und setzte ihn vorübergehend zur Kontrolle und Personalienfeststellung fest. (…) Beim verhandelten Vorfall im Februar am Rande einer Kundgebung hatte Brauner einem Polizisten das Attest der Ärztin Carola Javid-Kistel gezeigt. Javid-Kistel, die nach eigener Darstellung vor dem Entzug der Approbation steht und in deren Praxis es eine Hausdurchsuchung gegeben hatte, war als Zeugin geladen. Brauner hatte sie aber nicht von der Schweigepflicht entbunden. Verurteilungen ihrer Patienten wegen des Gebrauchs falscher Gesundheitszeugnisse haben auch mögliche Folgen auf ein Verfahren gegen sie wegen Erstellens falscher Atteste. (…) Der Richter blieb mit dem Urteil von zwei Monaten unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die auf drei Monate plädiert hatte. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass Geldstrafen wenig Wirkung auf Brauner hätten, so die Anklagevertretung. Das Gericht verhängte dafür zusätzlich statt der geforderten 80 Sozialstunden 150 Stunden, die Brauner nun ableisten muss. Der Richter verwies darauf, dass Brauner, der angab, erwerbslos zu sein, schließlich Zeit habe. Im Prozess kamen auch die Vorstrafen zur Sprache: Brauner ist demnach bereits wegen Diebstahls, Sachbeschädigung, Betrugs und Körperverletzung verurteilt worden

via t-online: Busfahrer Thomas Brauner – “Querdenker” aus Laschet-Wahlkampf zu Haftstrafe verurteilt

siehe auch: ENDSTATION FÜR DEN BUSFAHRER – QUERDENKER „BUSFAHRER BRAUNER“ ZU HAFTSTRAFE VERURTEILT: GEFÄLSCHTE MASKENATTESTE. Unter den Pandemie-Leugnern ist er eine kleine Prominenz – jetzt muss sich “Busfahrer” Thomas Brauner wegen eines falschen Maskenattests in Hannover vor Gericht verantworten. Knapp ein dutzend Menschen warten schon vor dem Gericht – hinein kommen sie nicht. Im Gebäude gilt Maskenpflicht und 3G. Das lehnen diese Leute ab. Sie sind Impfskeptiker, Pandemie-Leugner und Maskenverweigerer. Am 15.12. muss sich einer von ihnen vor dem Amtsgericht in Hannover verantworten. Und mit Thomas Brauner kein Unbekannter. (…) Im Saal wird hitzig diskutiert. Auf die Frage, worunter er denn leide, dass er keine Maske tragen könne, gibt der Angeklagte keine Antwort. Die Staatsanwaltschaft wirft Brauner vor, das Attest aus rein ideologischen Gründen ohne Untersuchung erhalten zu haben. SEINE ÄRZTIN DR. CAROLA JAVID-KISTEL IST SELBST EINE SZENE-GRÖSS Die Homöopathin aus Duderstadt organisiert Proteste gegen die Corona-Maßnahmen. Aktuell laufen zahlreiche Verfahren wegen der Ausstellung falscher Atteste gegen sie, die Noch-Ärztin bangt um ihre Approbation (Quelle). Auch Dr. Carola Javid-Kistel ist heute als Zeugin geladen. Mit “Gib Gates keine Chance!”-Button und ohne Maske erscheint die 55-Jährige vor Gericht. Neben einer eidesstattlichen Erklärung von ihr werden allerdings keine weiteren Fragen zugelassen. Ihre Patientenakte über Thomas Brauner hat es ohnehin schon in den Saal geschafft. Bei einer Hausdurchsuchung wurden die entsprechenden Unterlagen beschlagnahmt. Für die Staatsanwältin ist der Fall klar: “Hier liegt nicht der Hauch eines Anhalts einer schwerwiegenden gesundheitlichen Erkrankung vor.” Auch der vorsitzende Richter folgt der Argumentation. Der Besuch bei der Ärztin sei ideologisch bedingt gewesen, Dr. Carola Javid-Kistel weithin als Maskengegnerin bekannt. Für eine schwerwiegende Vorerkrankung, die eine Befreiung der Maskenpflicht rechtfertigen würde, gibt es auch in der Patientenaktie keine Indizien.

Querdenker wollen den Staat vor Bergkamens Rathaus herausfordern

Die aufkommenden Proteste gegen die Corona-Politik haben die Region erreicht. Nach Aufzügen unter anderem in Unna und Hamm soll es Sonntag in Bergkamen einen bisher nicht angemeldeten Aufzug geben. Nach dem Vorbild der teils massiven Proteste gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie etwa in Sachsen suchen Gleichgesinnte in der hiesigen Region und der Stadt Bergkamen den ideologischen Schulterschluss. Unter anderem über den Kanal „Bergkamen wehrt sich“ beim Messengerdienst Telegram. Der liefert ein Video eines Aufzugs am Rathaus vergangenen Sonntag und den Aufruf zum „Spaziergang“ am kommenden Sonntag. Telegram-Kanal als Plattform Telegram steht wegen seines nachlässigen Umgangs mit fragwürdigen Inhalten auch von Amts wegen in der Kritik, Marktplatz von Rechtsextremen, dem daran angelehnten Querdenker-Milieu und sich davon nicht abgrenzenden Impfgegnern zu sein. Dieser Mix mit dem Unterton des Aufbegehrens bestimmt auch die Beiträge des Bergkamener Kanals, dessen Mitgliederzahl rasch auf über 130 gewachsen ist.
Unbemerkter erster Auftakt. Mehrfach ergeht dort der Hinweis, Polizei und Presse nicht über die Verabredung zu informieren. Das scheinbar zufällige Aufeinandertreffen der Akteure beim „Spaziergang“ soll dem Aufzug erklärtermaßen den Status einer Demonstration nehmen, um den Staat herauszufordern. „Jetzt geht es auch in Bergkamen los (…) gehen wir ein bisschen spazieren“, heißt es auch in einem Videoclip auf dem Kanal, das knapp 40 Menschen vor dem Rathaus zeigt. Das ist wohl ein erster, von den Behörden nicht bemerkten Aufzug besagter Kreise am vergangenen Sonntagnachmittag. Darauf machen via Facebook auch die „BürgerInnen gegen Rechts Bergkamen/Kamen“ (BgR) aufmerksam. Noch keine Anmeldung erfolgt. Eine Demonstration wäre nach dem Gesetz von einem Veranstalter anzumelden. Für den 19. Dezember in Bergkamen ist das nach Auskunft der Polizei noch nicht passiert. Eine gegenteilige Pressemeldung erklärte die Behörde mit einem Missverständnis. Der Aufruf für Sonntag, den es im selben Design für Unna gibt, ist mittlerweile aber auch via Facebook in einer Bergkamener Gruppe und die BgR verbreitet worden. Wie die Polizei sich auf die Lage einstellt, wird in der Direktion noch beraten.

via wa: Querdenker wollen den Staat vor Bergkamens Rathaus herausfordern