Gastgeber Katar hat dutzenden Fans eine WM-Reise als Gegenleistung für eine positive Darstellung des Turniers spendiert. Einige von ihnen sind nun wohl besonders negativ in Erscheinung getreten. Der britische Fußballverband schreitet ein. Anzeige Der britische Fußballverband Football Association (FA) geht einem Bericht zufolge Rassismus-Vorwürfen gegen eine Gruppe von Fans nach, die bei der anstehenden Fußball-WM von Gastgeber Katar gesponsert werden. Man habe die Rassismus-Vorwürfe an die Polizei gemeldet, teilte die Football Association der Zeitung „Times“ mit, die am Freitag über die Fälle berichtete. Der Zeitung zufolge sollen in WhatsApp-Chats Angehörige der Fan-Vereinigung Block 109 unter anderem rassistische, homophobe und sexistische Bilder und Kommentare ausgetauscht worden sein – etwa Witze über den britischen Premier Rishi Sunak mit indischen Wurzeln oder Anfeindungen gegen arabischstämmige Menschen. Die Football Association will nach eigenen Angaben auch prüfen, ob es Verstöße gegen die Regeln des sogenannten England Supporters Travel Club gegeben hat und Sanktionen nötig sind. Mehrere der Beschuldigten gehören der „Times“ zufolge diesem Klub an und hatten damit bislang etwa bei England-Spielen das Vorrecht, gruppenweise Tickets zu kaufen.
President Biden said on Wednesday that the role of foreign investors in funding Elon Musk’s $44 billion purchase of Twitter is “worth being looked at.” Mr. Biden made the comment in response to a question at a press conference about whether Musk’s actions — including securing the backing of Prince Alwaleed bin Talal of Saudi Arabia and Qatar Holding, an investment firm owned by the Arab country’s sovereign wealth fund, to help fund his deal to buy Twitter — could post a threat to U.S. national security. “I think that Elon Musk’s cooperation and/or technical relationships with other countries is worthy of being looked at,” Mr. Biden said. “Whether or not he’s doing anything inappropriate, I’m not saying that, but it’s worth being looked at.” Musk financed much of the purchase through his own fortune, but $7.1 billion was provided by equity investors including fellow billionaire Larry Ellison as well as foreign sources, such as Prince Alwaleed and Qatar Holding, according to Reuters. The importance of Twitter “as a platform for political discourse in the U.S.” raises implications for national security, experts with the Brookings Institution, a liberal-leaning think tank, wrote on November 4. In their view, the Twitter deal should be investigated by the Committee on Foreign Investment in the United States, or CFIUS, an agency that reviews the national security implications of foreign investment in U.S. companies.
A hodgepodge of Twitter’s worst individuals were sporting shiny blue check marks on Friday, including notorious punching bag and literal neo-Nazi Richard Spencer, thanks to the ill-conceived money grab of the platform’s new owner, Elon Musk. In addition to Spencer, who’s argued on behalf of turning the U.S. into a white ethnostate, Musk’s new blue check marks are being donned by major transphobic accounts like Libs of TikTok, which has baselessly accused LGBTQ people of being pedophiles and has been tied to waves of harassment aimed at hospitals providing medical care to transgender kids and teens. (Children’s hospitals around the country have reported bomb threats and other acts of intimidation in the wake of the account naming them.) Gays Against Groomers, one of the most prominent accounts attacking the parents of transgender children online, has faced multiple suspensions on Twitter for hate speech. But its account now, too, bears one of Musk’s badges. In late October, the account thanked Musk directly for helping further its anti-trans agenda. The blue check marks were previously employed to prevent users from being duped by accounts impersonating celebrities, brands, and government officials, among others. Now, however, a blue check mark is part of an $US8 ($11) per month subscription to Twitter Blue, available to anyone with a credit card, though some users have spotted a vacancy where the subscription options used to be in Twitter’s menu. Musk, whose acquisition saddled the company with $US13 ($18) billion in debt, has said that users purchasing the badges will eventually attain greater visibility on the platform. Speaking to advertisers on Wednesday, he compared tweets from users without them to emails ending up in a “spam folder.” Also now “verified” is Jason Kessler, the white supremacist who organised the Unite the Right rally that ended with murder of counterprotester Heather Heyer, a 32-year-old paralegal. Like Spencer, Twitter had previously verified Kessler in 2017 — after he referred to Heyer as a “fat, disgusting Communist” whose murder he called “payback time.”
Vergangenen Samstag lud die rechtsextreme „Neue Stärke” zur konspirativ organisierten „Bundesparteitagsversammlung” nach Erfurt. Weder der improvisiert wirkende Rahmen der Veranstaltung noch deren Ergebnis waren ein Zeichen der Stärke: Nach dem „unehrenhaften Rücktritt’’ der Vorstandsvorsitzenden Michel Fischer und Bryan Kahnes straften die Anwesenden den kompletten Bundesvorstand ab und setzten stattdessen auf gänzlich unerfahrene Personen. (…) Ein Polizist spricht von einem Treffer, als er vor Ort nach dem Vernetzungstreffen gefragt wird. Man sei zur Gefahrenabwehr präsent, Teilnehmende müssten entsprechend mit An- und Abreisekontrollen rechnen. So zum Beispiel Dietmar Möller, einst Erfurter Ortsteilbeirat für die NPD und Die Rechte, der im Verlauf des Tages in die Rolle des Schatzmeisters der Partei gewählt wurde. Sara Storch aus Leipzig, frisch gewählte Vorsitzende, passiert die Polizei und verlässt den Parteitag vorzeitig. An Storchs Seite wird Christoph Thews, Neonazi aus dem mecklenburgischen Waren an der Müritz, die Partei leiten. Beide sind parteipolitisch gänzlich unerfahren, die Wahl der Personalien überrascht. Thews fiel bereits kurz nach seiner Wahl als Störer bei einer Gedenkveranstaltung an die Reichspogromnacht in seinem Heimatort Waren auf. David Liermann, Florian Reibe und Benjamin Pötzsch fungieren zukünftig als stellvertretende Parteichefs, gleich ein ganzes Dutzend Personen sind zudem Beisitzer im Bundesvorstand geworden. Klatsche für alte Leitung Ihre Vorgänger hingegen wurden abgestraft (…) So zum Beispiel Florian Grabowski, Teil der „Neuen Stärke Rheinhessen’’, welche nach mehreren gescheiterten Aufmarschversuchen im Raum Mainz nicht mehr an Demonstrationen in Thüringen oder Sachsen-Anhalt teilnahm. So verbleibt mit Sven Ermel nur eine Person aus der Region der Rheinhessen im Leitungsgremium der Partei. Auch Patrick Schmidt, ehemaliger Vorstandsvorsitzender aus Magdeburg, verlor seinen Posten. Damit verschwinden innerhalb kurzer Zeit mit Michel Fischer, Enrico Biczysko und Bryan Kahnes drei Thüringer Kader aus der Chefetage, auch alte Bekannte aus Rheinland-Pfalz und Magdeburg müssen ihren Platz verlassen.
Auf dem neuen Telegram Kanal der #fightnsp werden die gleichen Beiträge gepostet wie auf dem alten. Jedoch existiert die "Abteilung Rheinhessen" gar nicht mehr, "Abteilung Gera" und "Abteilung Magdeburg" genauso wenig. Die NSP ist und bleibt die Resterampe. #nonazispic.twitter.com/yPP57PqnfN
Die Verbliebenen sollen Rechts-Compliance laut Bericht vorerst selbst einschätzen. Twitter unterliegt strengen Auflagen der FTC, Milliardenstrafen drohen. Nur weil Elon Musk vor wenigen Tagen fast die Hälfte der Belegschaft von Twitter gekündigt hat, heißt das noch nicht, dass der verbliebene Rest bei dem Unternehmen bleiben will. Nun werden erste größere Abwanderungstendenzen öffentlich. Innerhalb weniger Stunden hat Twitter am Mittwoch sowohl die Sicherheitschefin als auch den Leiter der Datenschutzabteilung verloren – und offenbar folgen ihnen zahlreiche Mitarbeiter. Abgang Den Anfang machte mit Lea Kissner die bisherige Chief Information Security Officer des Unternehmens. Kissner tweetete am Donnerstagnachmittag, dass sie die “schwere Entscheidung” getroffen habe, zu kündigen. Einen Grund nannte Kissner zwar nicht, ein Zusammenhang mit den aktuellen Entwicklungen bei dem Unternehmen ist aber unübersehbar, zumal sie nicht die Einzige blieb. So berichtet der irische “Independent”, dass mit Damien Kieran parallel dazu auch der Privacy-Chef von Twitter seinen Hut genommen habe. Aus internen Slack-Nachrichten, die mehreren US-Medien vorliegen, geht wiederum hervor, dass der Chef der Compliance-Abteilung ebenfalls gegangen ist. Darüber hinaus sollen sich zahlreiche Mitarbeiter der jeweiligen Abteilungen angeschlossen haben. Schwierige Situation All das bringt Twitter in eine ziemlich prekäre Situation: Neben der generellen Sicherheitsproblematik darf nicht vergessen werden, dass das Unternehmen zahlreichen Datenschutz- und Sicherheitsauflagen der US-Handelsbehörde FTC unterliegt. Diese wurden bereits im Jahr 2011 verhängt, und zwar nach Vorwürfen, dass Twitter E-Mail-Adressen und Telefonnummern seiner Nutzer unter dem Vorwand der Sicherheit für Werbezwecke gesammelt habe. Was die Angelegenheit noch brisanter macht: Das Unternehmen wurde bereits im Mai wegen eines Verstoßes gegen ebendiese Vorschriften zu einer Strafe von 150 Millionen US-Dollar verdonnert. Bei einem weiteren Vorfall könnten jetzt Milliardenstrafen drohen.
Knapp zwei Dutzend Polizisten und drei Staatsanwälte haben am Donnerstag Räume der AfD-Fraktion im bayerischen Landtag in München durchsucht und Beweismittel beschlagnahmt. Hintergrund ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft München und des Landtags eine Strafanzeige des Landtagsamts gegen Unbekannt, und zwar wegen des Verdachts auf einen Verstoß gegen Urheberrecht. Die AfD protestierte und kündigte rechtliche Schritte an. Konkret geht es um ein schon älteres, von der AfD-Fraktion in sozialen Netzwerken veröffentlichtes Video. Darin sollen Aussagen von Abgeordneten anderer Fraktionen in einer Landtagsdebatte verfälscht – weil aus dem Zusammenhang gerissen – wiedergegeben worden sein.
siehe auch: Staatsanwaltschaft durchsucht Räume der bayerischen AfD-Fraktion. Die Staatsanwaltschaft München I hat am Donnerstag die Räume der AfD-Fraktion im bayerischen Landtag durchsucht. Verdacht auf Urheberrechtsverletzung in Zusammenhang mit Video. Grund dafür war der Verdacht eines Verstosses gegen das Urheberrechtsgesetz, wie eine Parlamentssprecherin sagte. In einem von der Fraktion veröffentlichten und später wieder gelöschten Video zu einer Debatte im Landtag sollen die Äusserungen einer Politikerin aus dem Zusammenhang gerissen und neu zusammengesetzt worden sein.
KFC has apologised after sending a promotional message to customers in Germany, urging them to commemorate Kristallnacht with cheesy chicken. The Nazi-led series of attacks in the country in 1938 left more than 90 people dead, and destroyed Jewish-owned businesses and places of worship. It is widely seen as the beginning of the Holocaust. The message, heavily criticised for its insensitivity, was later blamed on “an error in our system”. The fast food chain sent an app alert on Wednesday, saying: “It’s memorial day for Kristallnacht! Treat yourself with more tender cheese on your crispy chicken. Now at KFCheese!” Around an hour later another message was sent with an apology, according to the Bild newspaper. “We are very sorry, we will check our internal processes immediately so that this does not happen again. Please excuse this error,” the message is reported to have said. Germany takes the 9 November anniversary of Kristallnacht (the night of broken glass) seriously, with numerous memorial events and discussions scheduled to reflect the Nazis’ murder of more than six million Jewish people. Daniel Sugarman, Director of Public Affairs at the Board of Deputies of British Jews described the original KFC message as “absolutely hideous”.
siehe auch: Gedenktag zur Reichspogromnacht: KFC-Werbung sorgt für Empörung – Unternehmen bezieht Stellung. Am Gedenktag zur Reichspogromnacht sorgt die Fastfood-Kette Kentucky Fried Chicken mit einer fragwürdigen Nachricht für Entsetzen. Nun äußert sich das Unternehmen. Update vom Donnerstag, 10. November, 10.15 Uhr: Nachdem offenbar an mehrere Kundinnen und Kunden per Push-Nachricht eine fragwürdige Werbung von Kentucky Fried Chicken am Gedenktag der Reichspogromnacht verschickt wurde, hat sich das Unternehmen inzwischen dazu geäußert. Die Frage, wie es dazu hätte kommen können, beantwortet KFC wie folgt: „Die Erstellung von Inhalten für die App erfolgt bei KFC Deutschland auf Basis eines halbautomatischen Prozesses, der mit Kalendern verbunden ist, die Feier-, Gedenk- und Aktionstage enthalten. In diesem Einzelfall wurde unser interner Überprüfungsprozess nicht ordnungsgemäß eingehalten.“ Das habe schließlich dazu geführt, „dass versehentlich diese nicht autorisierte Meldung verbreitet wurde.“ KFC habe daraufhin umgehend die App-Kommunikation eingestellt und „alle Prozesse und Kontrollmechanismen im Zusammenhang mit unserer App-Kommunikation“ überprüft. Das Unternehmen wolle damit sicherstellen, „dass sich ein solcher Vorfall nicht wiederholt.“ In einer Benachrichtigung kurz nach der besagten Push-Mitteilung zum Gedenktag der Reichspogromnacht, entschuldigte sich die Fastfood-Kette bereits für den „Fehler“. Das macht das Unternehmen auch in einem offiziellen Statement nochmals deutlich. „Wir betonen, dass es in keiner Weise unsere Absicht war, den Ernst und die historische Bedeutung der Reichspogromnacht zu verharmlosen oder Opfer bzw. deren Nachfahren zu verletzen. KFC setzt sich dauerhaft und aktiv für Gleichberechtigung, Inklusion und Teilhabe aller Menschen ein“, heißt es darin; KFC blames its bot for promoting its cheese-covered chicken on Kristallnacht / The fast food chain sent app users in Germany a promotional push notification reading in part, ‘Treat yourself with more tender cheese on your crispy chicken’ on the anniversary of Kristallnacht. KFC sent customers in Germany a message encouraging them to “treat [themselves]” to the restaurant’s food to mark the anniversary of Kristallnacht, the coordinated anti-Jewish attacks by the Nazi Party many consider to be the beginning of the Holocaust. Customers in Germany were horrified to receive the push notification from the fast food restaurant yesterday, on the anniversary of the 1938 attacks when Nazis orchestrated and carried out the destruction of thousands of Jewish homes, businesses, and schools, killed dozens, and sent 30,000 people to concentration camps. The KFC promotion read, “It’s memorial day for [Kristallnacht]! Treat yourself with more tender cheese on your crispy chicken. Now at KFCheese!” A second notification came an hour later, according to the BBC, apologizing for the Kristallnacht promotion with a promise to “check [KFC’s] internal process immediately.” In a statement to Newsweek, KFC blamed the initial offensive alert on a “semi-automated content creation process” that is linked to a calendar of national holidays and observances.