AUCH MITLESEN #RASSISTISCHER CHATS KANN FOLGEN HABEN – #Ebling: Ministerium prüft Verhalten weiterer #Polizisten in #Chatgruppen – #polizeiprblem

Im Fall der bekannt gewordenen rassistischen Chatgruppen prüft das rheinland-pfälzische Innenministerium, ob weitere Polizisten belangt werden müssen. Das teilte Innenminister Michael Ebling (SPD) im Innenausschuss des Landtags mit. Laut Innenminister Ebling geht es um rheinland-pfälzische Polizisten in den Chatgruppen, die dort selbst zwar nichts gepostet hätten, die Chats aber mitgelesen und nicht gemeldet hätten. Es gebe zu viele, die in den Chatgruppen nicht aktiv gewesen seien, aber auch nicht eingegriffen hätten, sagte Ebling: “Das ist zu wenig, nichts zu tun.” Die Landesregierung habe andere Erwartungen an die Mitglieder der Polizei. Es werde derzeit geprüft, ob gegen diese Beamten auch disziplinarrechtliche Maßnahmen einzuleiten seien. Dass gegen vier Polizisten und einen früheren Polizeistudenten aus Rheinland-Pfalz ermittelt wird, war schon bekannt. Gegen die fünf laufen inzwischen Disziplinarverfahren, wie Ebling im Innenausschuss mitteilte. Sie sollen über WhatsApp rassistische, fremden- und behindertenfeindliche Bilder und Sticker sowie Nazi-Inhalte verschickt haben. Es gehe um den Anfangsverdacht möglicherweise strafbarer Posts in Chatgruppen, so Ebling. (…) Insgesamt richten sich die Ermittlungen gegen mehr als 50 Beschuldigte im Alter zwischen 19 und 34 Jahren, wie Justiz-Staatssekretärin Elisabeth Volk im Innenausschuss berichtete. Neben den fünf Polizisten sind auch zwei Bundespolizisten aus Rheinland-Pfalz darunter. Volk sprach von umfangreichen Ermittlungen bei der Staatsanwaltschaft Koblenz, die voraussichtlich noch eine Weile andauern würden.

via swr: AUCH MITLESEN RASSISTISCHER CHATS KANN FOLGEN HABEN Ebling: Ministerium prüft Verhalten weiterer Polizisten in Chatgruppen

ARD-„Kontraste“ attackiert Dieter Nuhr: Er verbreite verschwörungstheoretisch angehauchte Thesen

Auf den sozialen Medien hat ein „Kontraste“-Beitrag eine Debatte ausgelöst. Es geht um Dieter Nuhr, den Einfluss woker Identitätspolitik und die CDU. In den sozialen Netzwerken hat die Ausstrahlung eines „Kontraste“-Beitrags eine Debatte angestoßen, der den Einfluss reaktionärer Tendenzen in der CDU thematisiert. Unter dem Titel „Feindbild Wokeness? Die Union auf der Suche nach ihrer DNA“ werden Führungsfiguren in der CDU vorgestellt, die sich gegen wokes Gedankengut stellen und identitätspolitisch geprägte Aktivisten, die gendergerechte Sprache und Unisex-Toiletten befürworten, als Bedrohung für Meinungsfreiheit und Demokratie darzustellen versuchen. Ein Ausschnitt des ARD-Beitrags wird von Twitter-Nutzern besonders angegriffen, da dort eine Gesprächsrunde mit dem Komiker Dieter Nuhr und der CDU-Politikerin Kristina Schröder gezeigt wird, die sich über eine „machtvolle kleine Elite“ erzürnen, die Deutschland angeblich zu steuern versuche. Die Diskussionsveranstaltung „Wokes Deutschland: Identitätspolitik als Bedrohung unserer Freiheit?“ wurde vom Historiker Andreas Rödder mit organisiert, der die CDU-nahe Denkfabrik r21 in München leitet. Ihm sei die Aufgabe zugetragen worden, die CDU in ihrer Wertefindung zu beraten, so der ARD-Beitrag. Die konservative Autorin Judith Sevinç Basad war ebenso Gast der Konferenz. Im Beitrag wird sie mit den Worten zitiert: „Ich glaube, dass die woke Bewegung gerade die größte Gefahr für unsere Gesellschaft darstellt.“ Ex-Bundesministerin Kristina Schröder von der CDU sagt im Beitrag wiederum, dass die woke Generation eine Minderheit sei, aber dafür die kulturellen Produktionsmittel besitze – und zwar „in den Medien, in den Universitäten und in den NGOs“. Dieter Nuhr wird mit den Worten zitiert: „Man hat das Gefühl, dass eine machtvolle kleine Elite versucht, zu steuern. Gegen einen Großteil der Bevölkerung.“ Im Beitrag werden die Thesen als „verschwörungstheoretisch angehaucht“ bezeichnet. Außerdem wird nahegelegt, dass der politische Fokus auf einen vermeintlich linken Radikalismus die eigentliche Gefahr für moderne Demokratien verkenne: Rechtsextremismus und verschwörungstheoretisch inspirierte Gewalt, die sich immer weiter ausbreite und Taten wie den Sturm auf das Kapitol in den USA möglich gemacht habe.

via berliner zeitung: ARD-„Kontraste“ attackiert Dieter Nuhr: Er verbreite verschwörungstheoretisch angehauchte Thesen

Marvin Wildhage wird zum Reichsbürger

Marvin Wildhage hat erneut eine wilde Aktion gewagt. Für ein Video schleuste er sich bei den Reichsbürgern ins „Königreich Deutschland“ ein. Marvin Wildhage schleust sich bei Reichsbürgern ein YouTube-Star Marvin Wildhage schnuppert Verschwörungs-Luft. Für sein neues Video ist der Content Creator in ein Königreich gereist, das gar nicht existiert. Der 26-Jährige schleuste sich bei Reichsbürgern ein und holte sich sogar die Staatsbürgerschaft eines Königreichs. Hier erfahrt ihr mehr. Marvin Wildhage: Reichsbürger sind Menschen „wie du und ich“ „Hallo, da bin ich wieder“, beginnt Marvin Wildhage wie gewohnt sein neues YouTube-Video. Diesmal ist es aber kein lustiger Prank an YouTube-Kollegen oder naive Influencer. Der Content Creator wird zum Reichsbürger. Reichsbürger sind Menschen, die die Demokratie als Staatsform ablehnen und Deutschland als eine Firma sehen. In ihren Augen existiert das Deutsche Reich auch heute noch und dementsprechend ebenso die Grenzen des deutschen Kaiserreichs. Viele Anhänger der Bewegung werden als rechtsextrem, antisemitisch und esoterisch eingestuft. Um sich ein Bild der Reichsbürger-Szene zu machen, besucht Marvin das Hauptquartier der Anhänger: das sogenannte Königreich Deutschland. Der selbsternannte König Peter Fitzek hatte 2012 das neue Staatsgebiet ausgerufen. Marvin bricht mit Geschenken nach Wittenberg auf, um mehr über die Reichsbürger-Szene zu erfahren. Zudem spricht er mit dem Schriftsteller Tobias Ginsburg, der zuvor monatelang im Königreich für sein Buch „Reise ins Reich“ recherchierte.

via selfies: Marvin Wildhage wird zum Reichsbürger

Russia’s Sway Over Criminal Ransomware Gangs Is Coming Into Focus

RUSSIA-BASED RANSOMWARE GANGS are some of the most prolific and aggressive, in part thanks to an apparent safe harbor the Russian government extends to them. The Kremlin doesn’t cooperate with international ransomware investigations and typically declines to prosecute cybercriminals operating in the country so long as they don’t attack domestic targets. A long-standing question, though, is whether these financially motivated hackers ever receive directives from the Russian government and to what extent the gangs are connected to the Kremlin’s offensive hacking. The answer is starting to become clearer. New research presented at the Cyberwarcon security conference in Arlington, Virginia, today looks at the frequency and targeting of ransomware attacks against organizations based in the United States, Canada, the United Kingdom, Germany, Italy, and France in the lead-up to these countries’ national elections. The findings suggest a loose but visible alignment between Russian government priorities and activities and ransomware attacks leading up to elections in the six countries. The project analyzed a data set of over 4,000 ransomware attacks perpetrated against victims in 102 countries between May 2019 and May 2022. Led by Karen Nershi, a researcher at the Stanford Internet Observatory and the Center for International Security and Cooperation, the analysis showed a statistically significant increase in ransomware attacks from Russia-based gangs against organizations in the six victim countries ahead of their national elections. These nations suffered the most total ransomware attacks per year in the data set, about three-quarters of all the attacks. “We used the data to compare the timing of attacks for groups we think are based out of Russia and groups based everywhere else,” Nershi told WIRED ahead of her talk. “Our model looked at the number of attacks on any given day, and what we find is this interesting relationship where for these Russia-based groups, we see an increase in the number of attacks starting four months before an election and moving three, two, one month in, up to the event.” The data set was culled from the dark-web sites that ransomware gangs maintain to name and shame victims and pressure them to pay up. Nershi and fellow researcher Shelby Grossman, a scholar at the Stanford Internet Observatory, focused on popular so-called “double extortion” attacks in which hackers breach a target network and exfiltrate data before planting ransomware to encrypt systems. Then the attackers demand a ransom not only for the decryption key but to keep the stolen data secret instead of selling it. The researchers may not have captured data from every single double-extortion actor out there, and attackers may not post about all of their targets, but Nershi says the data collection was thorough and that the groups typically have an interest in publicizing their attacks. The findings showed broadly that non-Russian ransomware gangs didn’t have a statistically significant increase in attacks in the lead-up to elections. Whereas two months out from a national election, for example, the researchers found that organizations in the six top victim countries were at a 41 percent greater chance of having a ransomware attack from a Russia-based gang on a given day, compared to the baseline.

via wired: Russia’s Sway Over Criminal Ransomware Gangs Is Coming Into Focus

CW – #VLAD’S #BUTCHERS – Soldiers in #Putin’s savage private army beat #Russian conscript to death with a #sledgehammer after he joined #Ukraine army – #wagnerGroup

MEMBERS of Putin’s brutal private army are believed to have beaten a Russian conscript to death using a sledgehammer after he joined the Ukraine army. Convicted murderer Yevgeny Nuzhin, 55, is seen being smashed in the face with a sledgehammer in a barbaric uncensored video in what is deemed an extrajudicial killing by the notorious Wagner group. He is thought to have been killed “for treachery”. In September there had been reports that the convicted killer had defected to Ukraine soon after arriving to fight for Vladimir Putin at the front. He spoke on video at the time saying he had felt like “cannon fodder” in the Russian forces. He told a Ukrainian journalist Yury Butusov that he had decided in advance to surrender to Ukraine, where some of his family live. According to pro-Russia source Grey Zone, he was later kidnapped by pro-Moscow forces and made to answer by Wagner – which is headed by close Putin crony Yevgeny Prizohin – for his treachery. The media outlet posted the graphic and grotesque video, calling it: “Hammer of Vengeance.” (…) He is then hit evidently by a long-handled mallet, and after falling backwards is struck again. “Those who understand know that a sledgehammer and traitors have a close relationship,” said the pro-Wagner Grey Zone Telegram channel. Founder of the military charity Dzyga’s Paw Dimko Zhluktenko, who claims to have known Nuzhin, wrote on Twitter: “That is why this morning is very tough for me mentally.

via thesun: VLAD’S BUTCHERS Soldiers in Putin’s savage private army beat Russian conscript to death with a sledgehammer after he joined Ukraine army

Nach #Cyberangriff auf #Verwaltung: Daten ukrainischer Geflüchteter im #Darknet – #RheinlandPfalz

Nach erfolglosen Lösegeldforderungen hat eine Ransomware-Gruppe unter anderem Daten von Zensusverweigerern und ukrainischen Geflüchteten veröffentlicht. Eine kriminelle Bande hat die Kreisverwaltung des Rhein-Pfalz-Kreises lahmgelegt und zahlreiche Daten kopiert. Diese wurden inzwischen im Darknet hochgeladen, weil die Kreisverwaltung der Lösegeldforderung nicht nachgekommen ist, wie Landrat Clemens Körner (CDU) laut dem SWR mitteilte. Derzeit laufen strafrechtliche Ermittlungen gegen die Cyberkriminellen, die sich Ransomware Vice Society nennen. Unter den gestohlenen Informationen befinden sich unter anderem Daten von 54 Zensusverweigerern sowie Namen, Anschriften und Geburtsdaten von ukrainischen Geflüchteten, die in dem Landkreis untergebracht wurden. Derzeit stehe die Kreisverwaltung mit allen beteiligten Behörden und der Polizei im Austausch. Man wolle zeitnah geeignete Maßnahmen ergreifen. Die Website der Kreisverwaltung war am Freitagabend noch nicht wieder vollumfänglich erreichbar.

via heise: Nach Cyberangriff auf Verwaltung: Daten ukrainischer Geflüchteter im Darknet

#Prozess in #Potsdam – 18-jähriger Rechtsextremer soll #Anschlag geplant haben – #terror #feuerkriegdivision #fkd

Für die Behörden ist er hochgefährlich: Ein 18-Jähriger soll staatsgefährdende Gewalttaten geplant haben. Nun muss er vor Gericht. Wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat hat die Generalstaatsanwaltschaft Brandenburg nach einem Medienbericht Anklage gegen einen 18-Jährigen erhoben. (…) Der als Gefährder eingestufte Deutsche steht im Verdacht, einen Sprengstoffanschlag geplant zu haben. Er gilt als Mitglied eines weltweiten Neonazi-Netzwerks namens “Feuerkrieg-Division”. Anfang Juni war der Verdächtige in Untersuchungshaft gekommen. Angeklagter soll erste Sprengversuche gemacht haben Er soll sich sowohl Anleitungen zum Bau von Waffen, Munition und Sprengkörpern verschafft als auch erste Sprengversuche gemacht haben. Bei Durchsuchungen waren Anleitungen dafür sichergestellt worden. Die Straftaten sollen einen rechtsextremen Hintergrund haben.

via t-online: Prozess in Potsdam 18-jähriger Rechtsextremer soll Anschlag geplant haben

siehe auch: „SCHWERE STAATSGEFÄHRDENDE GEWALTTAT“ Nachwuchs-Neonazi auf der Anklagebank Er baute Bomben für rechten Terror und sitzt seit Juni in U-Haft: Lukas F. (17) posiert mit Totenmaske vor einem Hakenkreuz. Auf Fotos posiert Lukas F. mit Totenkopfmaske und Kampfmesser im Tarnanzug vor einem Hakenkreuz. Potsdam – Bereits im Juli rückte die Polizei bei dem damals noch 17-jährigen Neonazi an. Jetzt hat die Generalstaatsanwaltschaft Brandenburg Anklage gegen den heute 18-Jährigen wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat erhoben. (…) Er soll sich sowohl Anleitungen zum Bau von Waffen, Munition und Sprengkörpern verschafft als auch erste Sprengversuche gemacht haben. Bei Durchsuchungen waren Anleitungen dafür sichergestellt worden. Die Straftaten sollen einen rechtsextremen Hintergrund haben. Wann der Prozess beginnt, war noch unklar. Die Ermittler waren schon einige Zeit zuvor auf der Spur des jungen Mannes aus Potsdam. In Sozialen Medien versuchte er nach einer Mitteilung der Behörden vom Sommer, vor allem Jugendliche für eine „Revolution gegen das System“ zu werben. Bereits im Juli 2021 hatte die Polizei bei der Durchsuchung von Räumen bei F. Chemikalien sowie eine Vielzahl den Nationalsozialismus verherrlichender Dinge gefunden, wie es hieß.