#Gericht: #Tagesmutter mit #NPD-Bezug darf ihren Job ausüben

Einer Tagesmutter, die Bezug zur rechten Szene hat, darf nicht aus diesem Grund die Berufserlaubnis verweigert werden. Es gebe keine gesetzliche Vorschrift, die von Kindertagespflegepersonen eine dem Grundgesetz förderliche Arbeit verlange, hieß es in der Urteilsbegründung der 6. Kammer des Verwaltungsgerichts Schwerin am Donnerstag. Geklagt hatte eine Tagesmutter, der die Erlaubnis zur Tagespflege durch den Landkreis verweigert worden war. Ihr Mann ist Mitglied der rechtsextremen NPD und auch sie selbst wird vom Verfassungsschutz laut Aussage des Gerichts «der lokal-rechtsextremistischen Szene» zugeordnet. Der Landkreis Ludwigslust-Parchim hatte argumentiert, dass daher eine mögliche ideologische Schädigung der Kinder nicht ausgeschlossen werden könne. Die Behörde stellte die Eignung der Frau zur Ausübung der Kinderbetreuung mit dem Verweis infrage, dass die gesellschaftliche Integration der Kinder gefährdet sei, womöglich könnten sie in eine Parallelgesellschaft abdriften. Das Gericht sieht für diese Entscheidung keine rechtliche Grundlage. Im zugehörigen Landesgesetz – dem Kindertagesförderungsgesetz (KiföG) – wird zwar von Kindertagesstätten gefordert, die Ziele des Grundgesetzes in ihre Arbeit einzubeziehen, nicht aber bei Tagespflegepersonen.

via zeit: Gericht: Tagesmutter mit NPD-Bezug darf ihren Job ausüben

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#OLG #Celle zu unrichtigen #Attesten – #Bef­reiung von #Mas­kenpf­licht ohne Unter­su­chung ist strafbar – #QuerdenkerSind Terroristen

OLG: Ein ärztliches Gesundheitszeugnis sei falsch, wenn die erforderliche Untersuchung nicht durchgeführt werdeOhne die Personen untersucht zu haben, dürfen Ärzte keine Gesundheitszeugnisse zur Befreiung von der Maskenpflicht ausstellen. Damit können sie sich strafbar machen. Die Atteste sind laut dem OLG Celle dann unrichtig. Ärzte können sich strafbar machen, indem sie ohne vorherige körperliche Untersuchung der Patienten Atteste zur Befreiung von der Maskentragepflicht erteilen. Das hat der 2. Strafsenat des Oberlandesgerichts (OLG) Celle entschieden (Beschl. v. 16.11.2022, Az. 2 Ss 137/22). Der Tatbestand des § 278 StGB – Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse – könnte dann erfüllt sein. Ein Arzt im konkreten Fall hatte nach den vom Amtsgericht (AG) Uelzen getroffenen Feststellungen insgesamt 29 Gesundheitszeugnisse ausgestellt, die die darin benannten Personen von der Verpflichtung befreien sollten, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Dabei hatte er diese Personen nicht begutachtet oder körperlich untersucht. Schon die erste Instanz hatte den Mann deshalb zu einer Geldstrafe von 8.400 Euro verurteilt.  Das OLG hat die Ansicht des AG nun bestätigt: Ein ärztliches Gesundheitszeugnis sei falsch, wenn die erforderliche Untersuchung nicht durchgeführt werde. Das ärztliche Attest solle Gewähr bieten, dass gegen das Tragen einer Maske tatsächlich gesundheitliche bzw. medizinische Gründe sprechen. Dies setze grundsätzlich voraus, dass eine körperliche Untersuchung tatsächlich stattgefunden habe, erklärte das Gericht.

via lto: OLG Celle zu unrichtigen Attesten Bef­reiung von Mas­kenpf­licht ohne Unter­su­chung ist strafbar

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Von <a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/User:Asurnipal” title=”User:Asurnipal”>Asurnipal</a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, CC BY-SA 4.0, Link

In #Telegram-Gruppe von »#Querdenkern« – #Todesdrohung gegen Ministerpräsidentin #Schwesig – #Strafbefehl erlassen – #querdenkersindterroristen

»Oder mit dem Leichenwagen«: Anfang des Jahres drohte ein Mitglied einer Telegram-Gruppe Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin. Jetzt sind die Ermittlungen abgeschlossen – eine Geldstrafe wurde festgesetzt. Knapp elf Monate nach Bekanntwerden einer Todesdrohung gegen Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) im Messengerdienst Telegram hat das Amtsgericht Rostock Strafbefehl gegen einen 57-Jährigen erlassen. Das bestätigte eine Sprecherin des Gerichts der Nachrichtenagentur dpa. Der Mann könne dagegen Einspruch erheben, dann werde es zu einer Hauptverhandlung kommen. Die Staatsanwaltschaft Rostock hatte den Strafbefehl, in dem eine Geldstrafe festgesetzt wird, gegen den Mann beim Amtsgericht Rostock beantragt. Die Ermittlungen wegen des Tatvorwurfs der Bedrohung seien abgeschlossen, sagte ein Sprecher. Der Mann soll am 3. Januar in einer Telegram-Chatgruppe geschrieben haben: »Sie wird abgeholt, entweder mit dem Streifenwagen in Jacke oder mit dem Leichenwagen, egal wie sie wird abgeholt.« Der Post wird der »Querdenker«-Szene in Mecklenburg-Vorpommern zugerechnet, die Coronamaßnahmen kritisiert hatte.

via spiegel: In Telegram-Gruppe von »Querdenkern« Todesdrohung gegen Ministerpräsidentin Schwesig – Strafbefehl erlassen

#NSU : Ralf #Wohlleben muss zurück ins Gefängnis – #wolle #nsu #terror

Der ehemalige NPD-Funktionär war wegen Unterstützung des NSU zu zehn Jahren Haft verurteilt, nach zwei Dritteln jedoch freigelassen worden. Jetzt muss er auch die Reststrafe absitzen. Ralf Wohlleben war der Mann, der den NSU unterstützte, der wie die Spinne im Netz darüber wachte, dass die rechtsradikale Mörderbande alles hatte, was sie brauchte. Er war der Mann, der die Tatwaffe für neun Morde an Migranten besorgte. Und der Kontakt hielt zu den drei untergetauchten Tätern Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos. Wohlleben stand auch während des Prozesses treu zu ihnen. Er war, so sieht es der Generalbundesanwalt, die “steuernde Zentralfigur” des NSU. Der ehemalige NPD-Funktionär wurde 2018 zu zehn Jahren Haft verurteilt – wegen Beihilfe zum neunfachen Mord. Doch kurz nach dem Urteil wurde er in die Freiheit entlassen, er hatte bereits fast zwei Drittel seiner zehn Haftjahre abgesessen – bis auf elf Tage. Und beim Zwei-Drittel-Zeitpunkt besteht die Möglichkeit, auf Bewährung freigelassen zu werden. (…) Wohlleben, mittlerweile 47, gilt in der rechten Szene als Märtyrer. Er wird bis heute umschwärmt von Getreuen, lebt in einer Art germanischer Dorfgemeinschaft und ist nach dem Urteil im NSU-Prozess erneut Vater geworden. Doch das Idyll hat nun bald ein Ende. Der Bundesgerichtshof hat festgestellt, dass von Wohlleben weiter ein Risiko für die Sicherheit der Bundesrepublik ausgehe – zwar nicht durch eigene Gewalttaten, aber das Gericht traut ihm zu, dass er Gewalttaten aus der rechtsextremen Szene “möglichst unauffällig” unterstützen würde, falls so etwas an ihn herangetragen würde. Das heißt: Auch das oberste deutsche Gericht in Strafsachen sieht ihn weiter als aktiven Teil der gewaltbereiten rechten Szene. (…) Wohlleben hatte den Mitgliedern des “Nationalsozialistischen Untergrunds”, kurz NSU, eine Pistole samt Schalldämpfer und Munition verschafft. Damit erschossen Böhnhardt und Mundlos von 2000 bis 2006 aus rassistischen Motiven heimtückisch acht türkeistämmige Männer und einen Mann aus Griechenland. Mit einer anderen Waffe töteten sie eine Polizistin.

via sz: NSU : Ralf Wohlleben muss zurück ins Gefängnis

VORWURF DER #SCHWARZARBEIT – #Strafbefehl für baden-württembergischen #AfD-#Fraktionschef #Gögel

Der Vorsitzende der AfD-Fraktion in BW, Bernd Gögel, hat einen Strafbefehl erhalten. Es geht um den Vorwurf der Schwarzarbeit. Gögel hat Einspruch eingelegt. Das Amtsgericht Pforzheim sieht es als erwiesen an, dass der Chef der AfD-Landtagsfraktion, Bernd Gögel, Arbeitsentgelt in elf Fällen vorenthalten und veruntreut hat. Es verhängte daher eine Geldstrafe von rund 27.000 Euro. Würde Gögel den Strafbefehl annehmen, wäre er vorbestraft. Laut einem Sprecher der AfD-Landtagsfraktion legte Gögel Einspruch gegen die Entscheidung ein. (…) . Vermutlich beziehen sich die Vorwürfe auf seine Zeit als selbstständiger Speditionskaufmann vor seiner Laufbahn als Abgeordneter. Der Ständige Ausschuss des Landtags hatte dem Vernehmen nach im September 2022 beschlossen, die Immunität Gögels aufzuheben.

via swr: VORWURF DER SCHWARZARBEIT Strafbefehl für baden-württembergischen AfD-Fraktionschef Gögel

siehe auch: Gögel legt Einspruch ein Amtsgericht Pforzheim erlässt Strafbefehl gegen AfD-Fraktionschef Gögel 27.300 Euro Geldstrafe soll AfD-Fraktionschef Bernd Gögel zahlen. Das Pforzheimer Amtsgericht hat gegen ihn einen Strafbefehl erlassen. Gögel hat offenbar bereits Einspruch eingelegt. Bernd Gögel, Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg. Das Amtsgericht Pforzheim hat im Ermittlungsverfahren gegen den AfD-Fraktionsvorsitzenden Bernd Gögel einen Strafbefehl wegen des Vorwurfs des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt in elf Fällen erlassen. Außerdem verhängte das Gericht eine Geldstrafe in Höhe von 140 Tagessätzen zu je 195 Euro. (…) Laut Handelsregister ist das Unternehmen 2003 gegründet und 2017 aufgelöst worden. Über mehrere Jahre und in mehreren Fällen sollen, so berichten übereinstimmend mehrere informierte Quellen, Personen für Arbeiten in dem Betrieb lediglich „Trinkgelder für Freundschaftsdienste“ erhalten haben, obwohl sie sozialversicherungspflichtig beschäftigt gewesen seien.

#Landtagsabgeordneter #Bayerbach in #Strafprozess freigesprochen – #afd #augsburg

Das Augsburger Amtsgericht hat den bayerischen Landtagsabgeordneten Markus Bayerbach vom Vorwurf der falschen Verdächtigung eines Ex-Mitarbeiters freigesprochen. Bayerbach ist ehemaliges Mitglied der AfD. Der parteilose bayerische Landtagsabgeordnete Markus Bayerbach ist am Freitag vom Vorwurf der falschen Verdächtigung eines Ex-Mitarbeiters freigesprochen worden. Das Augsburger Amtsgericht ging davon aus, dass der Politiker bei einer Polizeivernehmung nicht bewusst einen früheren Mitarbeiter beschuldigt hat. Bayerbach war früher bei der AfD aktiv, ist aber im März dieses Jahres aus der Partei ausgetreten. In dem Ermittlungsverfahren ging es um Daten, die Geflüchtete herabwürdigen oder den Nazi-Terror verharmlosen. Anzeige wegen Löschung von Bayerbachs Dienst-PC Hintergrund des Prozesses war, dass im Jahr 2019 der persönliche Referent Bayerbachs gekündigt hatte, um fortan für die AfD-Fraktion zu arbeiten. Es handelt sich um Andreas Jurca, der 2020 für die Partei auch Oberbürgermeisterkandidat in Augsburg war. Zwischen Bayerbach und Jurca kam es zum Zerwürfnis, und der Abgeordnete erstattete Anzeige, weil Jurca seinen Dienstcomputer gelöscht habe. “AfD Witze” – Strafrechtlich relevante Dateien auf der Festplatte Nach der Wiederherstellung der Daten fand sich ein Ordner namens “AfD Witze” auf einer Festplatte. Die Polizei stufte 38 Dateien als strafrechtlich relevant ein, weil diese Ausländer in ihrer Menschenwürde verletzt, die Herrschaft der Nazis verharmlost oder Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen gezeigt hätten. Dateien stammten nicht von Jurca Bayerbach sagte der Kripo, diese Dateien seien Jurca zuzuordnen – dies stellte sich letztlich als falsch heraus.

via br:Landtagsabgeordneter Bayerbach in Strafprozess freigesprochen

A federal #judge compared the #January6 mentality to ‘#Nazi Germany’ at the sentencing of a #Capitol #rioter – #trump

A federal judge compared the January 6 mentality to ‘Nazi Germany’ at the sentencing of a Capitol rioter Judge Reggie Walton previously said Trump cares only about power — not democracy. Walton made the comment as he sentenced a Capitol rioter who blamed Trump for January 6. The rioter, Dustin Thompson, was sentenced to three years in federal prison. A federal judge on Friday appeared to draw a comparison between Nazi Germany and the period leading up to January 6, 2021 — in which former President Donald Trump and his allies falsely claimed the election had been stolen — saying that both involved large swaths of the public being swayed by a “demagogue.” Judge Reggie Walton made the remark at the sentencing of Dustin Thompson, a Capitol rioter who blamed Trump for his involvement in the January 6, 2021, attack on the Capitol. As he sentenced Thompson to 3 years in prison, Walton said he was struck that the college-educated Capitol rioter fell into a self-described “rabbit hole” of conspiracy theories and came to believe false claims — spread by Trump and his political allies — that the 2020 election had been stolen. “It makes for a very difficult situation because I’m not unsympathetic to people being radicalized to engage in abhorrent behavior. We saw it happen in Nazi Germany — a very educated, intelligent population was able to be swayed to engage in the atrocities that took place in Germany based upon a demagogue,” Walton said. “It seems to me you bought into that same type of mentality,” the judge added, before saying it was “utterly scary” that many are “still buying a lie.” It was not the first time in Thompson’s case that Walton rebuked Trump over his efforts to lead supports into believing the 2020 election was stolen. In April, shortly after a jury found Thompson guilty, Walton expressed concerns about the future of American democracy and had harsh words for Trump. “I think our democracy is in trouble because, unfortunately, we have charlatans like our former president, who doesn’t, in my view, really care about democracy but only about power,” Walton said. “And as a result of that, it’s tearing this country apart.”

via yahoo: A federal judge compared the January 6 mentality to ‘Nazi Germany’ at the sentencing of a Capitol rioter

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