#STAATSGEWALT – Völlig ausgerastet – #hamburg #klimaaktivistInnen #HH1308 #EndeGelaende #SystemChangeCamp #polizeigewalt

Hamburg: Polizeigewalt gegen Klimaaktivisten. Falschinformationen zu Pfeffersprayeinsatz. Bei einem Einsatz gegen Klimaaktivisten am Hamburger Hafen hat die Polizei am Sonnabend einmal mehr erschreckende Bilder produziert: Bei den Protesten ist es – wie im Internet verbreitete Videos dokumentieren – zu teils heftiger Polizeigewalt gekommen. Zu sehen sind in den Ausschnitten, die über Twitter und andere soziale Medien verbreitet wurden, Beamte der Hamburger Bereitschaftspolizei, die mit roher Gewalt gegen Blockierer vorgehen. Die Blockaden im Hamburger Hafen, die diesen in Teilen für Stunden lahmlegten, sind Teil einer Aktionswoche rund um das »System Change Camp«, das seit vergangenen Dienstag und noch bis zu diesem Montag am Rande des Hamburger Volksparks stattfindet. Dessen Veranstalter schreiben auf ihrer Homepage: »Das System ist die Krise und die Krise hat System. Doch statt im Kapitalismus weiter von Krise zu Krise zu taumeln, wissen wir, wo wir hin wollen: Wir wollen das gute Leben für alle. Und wir wissen, dass es dafür einen System Change braucht.« Mehr als 40 Gruppen trafen sich in der Hansestadt auf den sogenannten Elly-Wiesen. Etwa 1.000 Aktivisten blockierten am Sonnabend zentrale Schienen- und Straßenverbindungen im Hamburger Hafen, einem wichtigen Umschlagplatz für Öl und Kohle. Ähnlich wie 2017 bei den Protesten gegen den G20-Gipfel kam es auch diesmal zu Gewaltausbrüchen der Polizeibeamten vor Ort. »Die sind völlig ausgerastet«, berichtete Charly Dietz, Kosprecherin des Aktionsbündnisses »Ende Gelände«, das gemeinsam mit dem Bündnis »ums Ganze!« die Proteste organisiert hatte, am Sonntag im Gespräch mit junge Welt. Die Polizei habe »komplett eskaliert«, sei »total unkoordiniert vorgegangen«, habe »ohne Ankündigung mit Knüppeln auf Aktivistinnen und Aktivisten eingeschlagen, mit mehreren Pfeffersprayflaschen in die Menge gezielt«. Die Beamten seien »völlig panisch und ohne jede Kontrolle gewesen«, so die Sprecherin. Pech für die Polizeieinheit: Der Wind wehte das freigesetzte Reizgas den eigenen Leuten ins Gesicht, wie auch auf den Videos zu sehen ist. Luka Scott, zweite Kosprecherin von »Ende Gelände«, sprach gegenüber jW von »einem großangelegten Angriff der Hamburger Polizei auf die Demokratie und die Versammlungsfreiheit«. Auf den Videoausschnitten ist eindeutig zu erkennen, dass eine Beamtin auf Blockierer zu stürmt und völlig enthemmt mit einem sogenannten Tonfa – einem potentiell lebensgefährlichen Schlagstock – auf die Demonstranten einschlägt und dabei Pfefferspray im Strahl aus einer großen Flasche in die Menge schießt. Auf anderen Ausschnitten ist zu sehen, wie Polizisten verbotene »Schmerzgriffe« gegen Blockierer anwenden, etwa indem der Kopf gewaltsam zur Seite gedreht wird. Im Anschluss bewies die Hamburger Polizei einmal mehr, dass sie in Sachen Verdrehung von Tatsachen unter den Länderpolizeien eine Führungsrolle inne hat. In Verschleierung der gut dokumentierten Polizeigewalt behauptete sie per Pressemitteilung, »Teilnehmer einer Blockade an der Kattwykbrücke« hätten die Beamten mit Pfefferspray attackiert, »worauf diese mit Pfefferspray, Schlagstöcken und Wasserwerfern reagierten, um die Blockade aufzulösen«. Einige Medien übernahmen, wie üblich, diese Version.

via jw: STAATSGEWALT Völlig ausgerastet

https://twitter.com/Ende__Gelaende/status/1558494382491320328
https://twitter.com/mgolejewski/status/1558766121607643140

“Predator”-Software Spähangriff auf griechische Opposition

Ein führender Oppositionspolitiker Griechenlands und ein Journalist wurden vom Inlandsgeheimdienst überwacht. Premier Mitsotakis hat sich im Fernsehen entschuldigt. Statt einer Regierungskrise gibt es bislang nur offene Fragen. Nikos Androulakis hat nun endgültig Gewissheit: Was er seit einigen Wochen befürchtet hatte, wurde von offizieller Seite bestätigt. “Heute habe ich erfahren, dass der Inlandsgeheimdienst EYP, der direkt dem Premierminister unterstellt ist, mich während des parteiinternen Wahlverfahrens um den Vorsitz der Sozialdemokraten überwacht hat”, gab er vor einer Woche bekannt. Androulakis ist nicht nur Vorsitzender der griechischen Sozialdemokratischen Partei PASOK, sondern auch EU-Abgeordneter. Im vergangenen Juni hat er einen Service des EU-Parlaments genutzt, um sein Handy auf Schadsoftware und mögliche Spionageangriffe untersuchen zu lassen. “Es wurden die Handys von 250 Abgeordneten und Dutzenden ihrer Kollegen überprüft. Auf keinem wurde eine Spur von ‘Predator’ gefunden, außer auf meinem”, sagt er. Per Phising auf das Handy”Predator” ist eine Spionagesoftware, mit der sich Handys live ausspionieren lassen. Das heißt: Alles, was über ein infiziertes Handy gesprochen oder geschrieben wird, kann über die Software mitgehört und mitgelesen werden, selbst wenn die Kommunikation verschlüsselt ist.Damit das Tool installiert wird, muss man aber zuerst auf einen Link klicken. Meist handelt es sich dabei um gekaperte Domains – das heißt, sie sehen zum Beispiel aus wie Links zu Nachrichtenseiten. Genau so einen Link hatte Androulakis zugeschickt bekommen.Auch wenn er ihn nicht angeklickt hat und der “Predator”-Angriff damit gescheitert war, hat ihn der Vorfall alarmiert – wie sich mittlerweile herausgestellt hat, zu Recht: “Ich habe heute bei der Staatsanwaltschaft des Obersten Gerichtshofs Klage eingereicht, weil jemand versucht hat, mein Handy mit der Spionagesoftware Predator abzuhören”, verkündete er Ende Juli in Athen.

via tagesschau: “Predator”-Software Spähangriff auf griechische Opposition

#Berliner #Polizei – #Durchsuchung bei früherem Mitarbeiter wegen rechter #Chats – #polizeiproblem #waffen

Weil er sich rassistisch in einem Chat geäußert hat, durchsuchten Berliner Polizisten die Wohnung eines ehemaligen Mitarbeiters. Die Beamten beschlagnahmten dabei auch Softair- und Schreckschusswaffen. Nach rassistischen und rechtsradikalen Äußerungen in einem Chat ist die Berliner Polizei zu einer Durchsuchung bei einem ehemaligen Mitarbeiter ausgerückt. Der Staatsschutz sei bei anderweitigen Ermittlungen in einem Messengerdienst auf einen entsprechenden Beitrag und ein Foto von einem Maschinengewehr gestoßen, teilten die Beamten am Donnerstag mit. Beim Verfasser handle es sich um einen 24-Jährigen, der bis Juni 2020 für zwei Jahre Angehöriger der Berliner Polizei gewesen sei.

via spiegel: Berliner Polizei Durchsuchung bei früherem Mitarbeiter wegen rechter Chats

siehe auch: Foto von Maschinengewehr: Razzia bei Berliner Ex-Polizist. In einer Chatgruppe stieß das LKA zufällig auf den ehemaligen Polizeischüler. Dort postete er rechte Parolen und das Foto einer Waffe. Das Gewehr stellte sich bei der Durchsuchung als sogenannte Softair-Waffe heraus. Wegen rechtsradikaler Parolen und dem Foto eines Maschinengewehrs an einer Zimmerwand hat die Berliner Polizei die Wohnung eines ehemaligen Polizei-Auszubildenden durchsucht. Dabei wurden drei Schreckschusspistolen gefunden, das Maschinengewehr stellte sich als sogenannte Softair-Waffe heraus. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

#ERMITTLUNGEN LAUFEN : Weitere rechtsextremistische Vorfälle bei #Sachsens #Polizei – #polizeiproblem #suxen

Bei der sächsischen Polizei gibt es laut Innenministerium weitere Verdachtsfälle mit Bezug zum Rechtsextremismus. Im ersten Halbjahr 2022 sind acht solcher Fälle registriert worden, wie aus der am Donnerstag in Dresden verbreiteten Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linken-Abgeordneten Kerstin Köditz hervorgeht. Demnach laufen aktuell Disziplinarverfahren gegen Bedienstete der Polizeidirektionen Chemnitz, Dresden und Leipzig sowie der Hochschule der sächsischen Polizei. Grund dafür sind den Angaben zufolge unter anderem rassistische Äußerungen, verfassungsfeindliche Beiträge in sozialen Netzwerken sowie „eine mögliche Nähe zu einer als rechtsextremistisch eingestuften Partei“. Hinzu kämen die Teilnahme an einer unerlaubten Corona-Demonstration, der Vergleich von Corona-Maßnahmen „mit dem Geschehen im Dritten Reich“ und das Tragen eines „Querdenken“-Emblems an der Dienstkleidung.

via faz: ERMITTLUNGEN LAUFEN : Weitere rechtsextremistische Vorfälle bei Sachsens Polizei

siehe auch: Polizei ermittelt gegen weitere Rechtsextreme in eigenen Reihen. Die Polizei in Sachsen ermittelt gegen weitere rechtsextreme Verdachtsfälle in ihren eigenen Reihen. Laut Innenministerium gibt es aktuell acht Disziplinarverfahren. Die sächsische Polizei hat in den eigenen Reihen weitere Verdachtsfälle mit Bezug zum Rechtsextremismus und zur sogenannten Delegitimierung des Staates festgestellt. Wie das Innenministerium in seiner Antwort auf eine Kleine Anfrage der Abgeordneten Kerstin Köditz (Linke) mitteilte, laufen aktuell Disziplinarverfahren gegen insgesamt acht Bedienstete der Polizeidirektionen Chemnitz, Dresden und Leipzig sowie der Hochschule der Sächsischen Polizei. Dabei gehe es unter anderem um rassistische Äußerungen, verfassungsfeindliche Beiträge in sozialen Netzwerken und die mögliche Nähe zu einer als rechtsextremistisch eingestuften Partei. (…) Erst kürzlich war bekannt geworden, dass zwei sächsischen Polizeischülern ein Disziplinarverfahren droht. Sie sollen während einer Dienstreise in Thüringen eine aus Polen stammende Frau beleidigt haben. Schon 2018 hatten sächsische SEK-Beamte in Berlin für Kopfschütteln gesorgt. Während des Einsatzes der Polizei zum Staatsbesuch des türkischen Präsidenten Erdogan trugen sich zwei Beamte in die Dienstliste mit dem Namen des rechtsextremen NSU-Mitglieds Uwe Böhnhardt ein.

Polizei Sachsen VW Passat.JPG
Von Der ursprünglich hochladende Benutzer war <a href=”https://en.wikipedia.org/wiki/de:User:Zieshan” class=”extiw” title=”w:de:User:Zieshan”>Zieshan</a> in der <a href=”https://en.wikipedia.org/wiki/de:” class=”extiw” title=”w:de:”>Wikipedia auf Deutsch</a> (SÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM DES INNERN) – Übertragen aus <span class=”plainlinks”><a class=”external text” href=”https://de.wikipedia.org”>de.wikipedia</a></span> nach Commons durch <a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/User:Ireas” title=”User:Ireas”>Ireas</a> mithilfe des <a href=”https://iw.toolforge.org/commonshelper/” class=”extiw” title=”toollabs:commonshelper/”>CommonsHelper</a>. (SÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM DES INNERN), CC BY-SA 3.0 de, Link – symbolbild

“Martialisches Auftreten” – #Kriminologe kritisiert tödlichen #Polizeieinsatz in NRW – #polizeiproblem #blm #do0908 #do1008 #Dortmund #justice4mouhamed

Bei einem Polizeieinsatz in Dortmund kommt ein 16-Jähriger ums Leben, die Beamten greifen zu Pfefferspray, Taser und am Ende zur Maschinenpistole. Ein Kriminologe kritisiert nun die Vorgehensweise der Polizisten und will ein Muster erkennen. Der Bochumer Kriminologe Prof. Thomas Feltes hat den Polizeieinsatz in Dortmund kritisiert, bei dem ein Jugendlicher erschossen wurde. “Warum wurde dort eine Maschinenpistole eingesetzt? Das ist überhaupt nicht nachvollziehbar”, sagte Feltes. Die Maschinenpistole sei vor allem für Amoklagen gedacht, nicht für Einsätze gegen psychisch auffällige Jugendliche. Das martialische Auftreten von elf Polizisten mit der automatischen Waffe mache sehr wohl einen Unterschied, weil es bei einem Menschen – vor allem, wenn er kein Deutsch verstehe – den Eindruck eines Angriffs erwecke. “Bei solchen Einsätzen sollte immer ein Psychologe oder Psychiater dabei sein”, sagte Feltes. PANORAMA 10.08.22 Von Polizist erschossen Nach Tod von 16-Jährigem sind viele Fragen offen Der Einsatz zeige zudem, dass Pfefferspray und Taser oft nicht die erhoffte Wirkung zeigen. Pfefferspray habe bei psychisch Kranken sogar einen paradoxen Effekt: “Sie empfinden das als unmotivierten Angriff und starten einen Gegenangriff. Es ist immer das gleiche Muster”, so Feltes. Die Frage sei auch, ob die Beamten wussten, dass der Jugendliche kein Deutsch versteht. Solche Situationen seien am ehesten mit Worten beherrschbar. “Wenn der Betroffene nichts versteht, ist ein Angriff programmiert.” Die Polizei in der Dortmunder Nordstadt, einem sozialen Brennpunkt, sei “nicht gerade für Zurückhaltung bekannt”, sagte Feltes. Er kritisierte, dass in den Köpfen der Polizisten die Maxime fest verankert sei, “das Problem jetzt und sofort zu lösen”. In solchen Fällen sei es aber oft besser, die Lage zu stabilisieren und sich, wenn möglich, zurückzuziehen, sagte der Kriminalitätsforscher.

via ntv: “Martialisches Auftreten” – #Kriminologe kritisiert tödlichen #Polizeieinsatz in NRW – #polizeiproblem

siehe auch: Getöteter Jugendlicher in #Dortmund #Projektile trafen 16-Jährigen unter anderem im Gesicht – #Staatsanwaltschaft ermittelt – #polizeiproblem #blm #do0908 Elf Polizisten waren beim Einsatz gegen einen 16-Jährigen in Dortmund dabei. Sie waren offenbar nicht imstande, ihn ohne Waffengewalt zu überwältigen. Die Staatsanwaltschaft führt nun einen Beamten als Beschuldigten. Auf einen 16-Jährigen aus einer Jugendhilfeeinrichtung in Dortmund hat die Polizei am Montag mehrmals mit einer Maschinenpistole geschossen. Gegen einen Beamten werde deshalb nun wegen des Verdachts auf Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt, sagte der Dortmunder Oberstaatsanwalt Carsten Dombert. Der Jugendliche starb trotz Not-OP in einem Krankenhaus. Bei dem Schützen soll es sich um einen Polizisten mit vergleichsweise wenigen Dienstjahren handeln, im Dienstrang eines Polizeikommissars. Bei dem Einsatz ging die Polizei laut Staatsanwaltschaft außer mit der Schusswaffe auch mit Reizgas und einem Taser gegen den Teenager vor. Insgesamt elf Polizisten – darunter viele junge – seien bei der Schussabgabe bereits vor Ort gewesen; Tödlicher Einsatz in Dortmund Kriminologe kritisiert Vorgehen der Polizei »Das ist überhaupt nicht nachvollziehbar«: Kriminalitätsforscher Thomas Feltes übt nach dem Tod eines 16-Jährigen durch fünf Schüsse aus einer Polizei-Maschinenpistole scharfe Kritik an dem Einsatz; Aus einer Kundgebung gegen Polizeigewalt wird ein Demonstrationszug 400 Teilnehmer:innen ziehen vor der Wache Nord. Der Tod des 16-jährigen Senegalesen, der am 8. August 2022 während eines Polizeieinsatzes mit einer Maschinenpistole erschossen wurde, versetzt die Nachbarschaft in Angst und Schrecken. Zur Protestkundgebung am Dienstagabend fanden sich laut Schätzungen der „Autonomen Antifa 170“ etwa 400 Menschen, laut Schätzungen der Polizei etwa 200 Personen am Kurt-Piehl-Platz ein. Er liegt unweit des Tatortes in der Holsteiner Straße.  Polizeieinsatz eskaliert dramatisch: 16- Jähriger Geflüchteter stirbt Betreuer:innen der Jugendpflege riefen am Dienstag, den 8. August gegen 16.15 Uhr die Polizei. Grund: einer der Bewohner:innen hielt sich mit einem Messer im Innenhof auf. Als die Polizei etwa 15 Minuten später in der Holsteinerstraße mit elf (!) Beamte:innen eintrifft, eskaliert die Situation. Fünf Schüsse aus einer Maschinenpoistole trafen den 16-jährigen Flüchtling und verletzten ihn tödlich.Nach dem Einsatz von Pfefferspray und Distanz-Elektroimpulsgeräten („Tasern“) feuert ein Beamter sechs Schüsse aus einer Maschinenpistole ab. Fünf Kugeln treffen den Jugendlichen in Schulter, Bauch, Arm und Kopf. Er erliegt seinen Schussverletzungen kurze Zeit später im Krankenhaus.  Was in der Zeit zwischen Eintreffen der Einsatzkräfte und Abfeuern der Schüsse geschah, ist weiterhin gänzlich unklar, da die („Bodycams“) offenbar ausgeschaltet waren. Da ein Anfangsverdacht wegen schwerer Körperverletzung mit Todesfolge besteht, ermittelt nun aus Neutralitätsgründen die Polizei Recklinghausen.

https://twitter.com/designateduses/status/1557388079949926404

#Trans woman, #Twitch streamer Keffals #doxxed, arrested at gunpoint by #London, Ont. police – #terror #polizeiproblem

A Increase article font size A + Clara Sorrenti’s fear came to life on Saturday morning as armed police knocked on her door, asking her to come out as they had a search warrant for her home. Sorrenti, a transgender woman and popular online streamer on Twitch, going by the name Keffals, had been doxxed — with harassers sending false death threats with her name, address to London, Ont. city councillors, leading to Sorrenti being arrested at gunpoint. “When I went into the hallway and then saw that assault rifle, I screamed and I thought I was going to die,” Sorrenti told Global News in a sit-down interview. Swatting is a tactic of calling the police to a live streamer’s home, as armed police show up on their doorstep in an attempt to intimidate them. Doxxing is publishing private information, like an address or phone number in public. Sorrenti was arrested on the morning of Aug. 5th, woken up by police yelling at her from her doorway. When she went to open the door she saw one London Police Service (LPS) officer crouched down wearing a riot shield and holding an assault rifle directly pointed at her, she alleged. Then, she was pulled out into the hallway by multiple officers and arrested, still puzzled as to why she was being handcuffed. London Police Service confirmed the arrest to Global News. (…) Dating back to March 27th, Sorrenti and her family were targeted by hate online and were doxxed. At that time, she said she and her brother allegedly told LPS that they were wanted to be put on a “no swatting list” foreshadowing what would eventually happen, but were told that no such list existed. Global News contacted LPS to ask about a potential swatting list and were “as this is an active investigation, we are unable to provide any further details.” Alleged transphobia of London Police Service With a fraught history of interactions with transgender people and police and lack of distrust of authorities, Sorrenti noted that she felt some of the actions of LPS officers were transphobic. She said that she was dead-named multiple times, including in the police report and on her evidence bags, which Global News confirmed. A dead name is the “birth name of a transgender person who has changed their name as part of their gender transition” and using one is considered harmful.

via globalnews: Trans woman, Twitch streamer Keffals doxxed, arrested at gunpoint by London, Ont. police

siehe auch: Twitch Streamer Keffals Arrested After Transphobic SWATing. Clara Sorrenti, also known as Keffals, was arrested on August 5th in what she says was a targetted attack on her. Streamer Clara Sorrenti, also known as Keffals, was arrested on August 5th after a fraudulent email was sent to every city councilor in London, Ontario saying that she intended to harm her family and members of the London Parliament. The raid resulted in her computers being seized by police, and happened amidst a wave of transphobic harassment against the streamer, which she says was further perpetrated by the police themselves. Clara is an outspoken trans streamer who has gained tens of thousands of followers on Twitch for aggressively debunking anti-trans talking points, as well as for her ability to “ratio” notable anti-trans activists on Twitter. A “ratio” on Twitter is when a reply to a tweet gets more likes than the tweet itself. Most famously, Clara ratioed former children’s book author and current transphobe J.K. Rowling.

#Facebook Gave #Nebraska #Cops A Teen’s #DMs So They Could #Prosecute Her For Having An #Abortion – #mybodymycoice #facebooksucks #misuseOfData #liars

This marks one of the first instances of a person’s Facebook activity being used to incriminate her in a state where abortion access is restricted. A Nebraska teenager is facing criminal charges alleging she aborted a fetus in violation of state law, after authorities obtained her Facebook messages using a search warrant. Seventeen-year-old Celeste Burgess, who is being tried as an adult along with her mother Jessica Burgess, is awaiting trial in Madison County District Court on charges that they broke a Nebraska law banning abortions after 20 weeks. This marks one of the first instances of a person’s Facebook activity being used to incriminate her in a state where abortion access is restricted — a scenario that has remained largely hypothetical in the weeks following the US Supreme Court’s decision to overturn Roe v. Wade. Nebraska currently outlaws abortions beyond 20 weeks. On Monday, Republican lawmakers in the state failed to secure enough votes to decrease that window to 12 weeks. (…) After this story’s publication, Meta spokesperson Andy Stone said in a statement on Twitter that “Nothing in the valid warrants we received from local law enforcement in early June, prior to the Supreme Court decision, mentioned abortion. The warrants concerned charges related to a criminal investigation and court documents indicate that police at the time were investigating the case of a stillborn baby who was burned and buried, not a decision to have an abortion.”Stone added that Meta was prohibited from sharing information about the search warrant by non-disclosure orders which have since been lifted. A month before Celeste was charged, Mark Zuckerberg, CEO of Facebook parent Meta, was asked by employees how the company will protect those seeking abortions. Zuckerberg replied that efforts to expand encryption across the platform will “keep people safe,” CyberScoop reported.

via forbes: Facebook Gave Nebraska Cops A Teen’s DMs So They Could Prosecute Her For Having An Abortion

siehe auch: This Is the Data Facebook Gave Police to Prosecute a Teenager for Abortion Motherboard has obtained court documents that show Facebook gave police a teenager’s private chats about her abortion. Cops then used those chats to seize her phone and computer. A 17-year-old girl and her mother have been charged with a series of felonies and misdemeanors after an apparent medication abortion at home in Nebraska. The state’s case relies on evidence from the teenager’s private Facebook messages, obtained directly from Facebook by court order, which show the mother and daughter allegedly bought medication to induce abortion online, and then disposed of the body of the fetus. While the court documents, obtained by Motherboard, allege that the abortion took place before the Supreme Court overturned Roe v Wade in June, they show in shocking detail how abortion could and will be prosecuted in the United States, and how tech companies will be enlisted by law enforcement to help prosecute their cases.