AfD-Politikerin Peggy Lindemann (46) teilt einen Instagram-Beitrag, in dem gegen Juden gehetzt und Hitler verteidigt wird. Angeblich „aus Versehen“. Brandenburgs Antisemitismus-Beauftragter zeigt sie wegen Volksverhetzung an. Zwei Juden, die blonde Kinder anstechen und ihr Blut einsammeln. Dazu die Frage: Glaubst du immer noch, dass ein Maler aus Österreich, der das behauptete, der Böse war? Gemeint: Adolf Hitler. Das Juden-Bild stammt aus dem Nazi-Hetzblatt „Der Stürmer“. „Das ist der schlimmste Post, den ich je gesehen habe“, sagt Brandenburgs Antisemitismus-Beauftragter Andreas Büttner (52) empört, „am Montag stelle ich Strafanzeige wegen Volksverhetzung.“ Entdeckt hatte Büttner den üblen Post auf der Instagram-Seite von Peggy Lindemann. Sie sitzt für die AfD im Kreistag Uckermark und im Stadtrat von Schwedt. Zudem ist sie Betriebsrätin der PCK-Raffinerie. Verfasst hatte den Insta-Post die rechtsextreme Influencerin Denise Kettler alias „independent.mom“. Lindemann verbreitete ihn als Repost weiter. Büttner: „Ich zeige beide an!“ Wirklich „blind“ einen Beitrag repostet? Lindemann behauptet: „Ich habe nicht erkannt, dass es um Hitler ging und dass es antisemitische Hetze ist.“ Trotz des Spruchs: „Die Juden sind unser Unglück“. Sie habe Vieles „blind repostet“, sagt Lindemann, „weil ich so empört war über den Epstein-Skandal.“

via bz berlin: Strafanzeige wegen Volksverhetzung AfD-Politikerin verbreitet (angeblich „aus Versehen“) Hitler-Hetze

siehe auch: Mausgerutscht bei Hitler: Brandenburger AfD-Politikerin teilt NS-Propaganda auf Instagram AfD-Frau Peggy Lindemann verbreitet einen Instagram-Beitrag, in dem Hitler verteidigt wird. Brandenburgs Antisemitismus-Beauftragter fordert Konsequenzen. Der AfD-Kreisvorsitzende spricht von einem „Versehen“.