Nach einem Auschwitz-Gedenken soll ein Strausberger AfD-Stadtverordneter Menschen bedroht haben. Nun wurde er zu einer Geldstrafe verurteilt. Der Strausberger AfD-Stadtverordnete Nicolai Schirocki wurde am Mittwoch wegen Bedrohungen, Körperverletzung und des Mitführens einer Waffe auf einer öffentlichen Veranstaltung zu einer Geldstrafe von 70 Tagessätzen zu je 30 Euro verurteilt. Schirocki soll Ende Januar dieses Jahres nach einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des NS-Regimes ein Messer gezückt und damit Teilnehmende bedroht haben. Kurz darauf eintreffende Polizist:innen konnten zwar kein Messer bei Schirocki sicherstellen. Das Amtsgericht in Strausberg sah es jedoch als erwiesen an, dass Schirocki einen Teilnehmenden zunächst geschubst und dann das Messer gezückt hatte. Mehrere Zeug:innen hatten dem Gericht übereinstimmend davon berichtet. Das Urteil gegen Schirocki, der beruflich auch in einer privaten Sicherheitsfirma tätig ist, ist noch nicht rechtskräftig
via taz: AfD-Stadtverordneter verurteilt Mit Klappmesser beim Gedenken
