Nach einer Strafanzeige des Queeren Jugendzentrums Mühlhausen ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den AfD-Stadtrat Ronny Poppner. Auslöser waren Kommentare Poppners in einer Facebook-Gruppe. Gegen den Mühlhäuser AfD-Stadtrat Ronny Poppner wird wegen queerfeindlicher Äußerungen ermittelt. Darüber berichtete zuerst der MDR. Angezeigt hatte den Fraktionsvorsitzenden der Rechtsaußenpartei das Queere Jugendzentrum Mühlhausen. Poppner hatte sich im vergangenen Herbst in mehreren Kommentaren zu einem Post des Zentrums in der Facebook-Gruppe “Stadtgespräch-Mühlhausen” abfällig über queere Menschen geäußert. Der AfD-Politiker schrieb u.a. von “kranken Neigungen”. (…) Nach erneuten Entgleisungen Poppners in der Facebook-Gruppe “Stadtgespräch-Mühlhausen” zu einem Post des Queeren Jugendzentrums zeigte auch der Superintendent des Kirchenkreises Mühlhausen, Christian Beuchel, den AfD-Fraktionsvorsitzenden an. “Herr Poppner hat sich im Verlauf des Chats verleumderisch und rufschädigend gegenüber der Kirche und ihren Einrichtungen geäußert”, teilte der Kirchenkreis in einer Pressemitteilung mit. “Dies wurde entsprechend zur Anzeige gebracht.”
via queer: “Kranke Neigungen” Ermittlungen gegen AfD-Stadtrat nach queerfeindlichen Äußerungen