In einem KI-generierten Wahlkampfvideo der Brandenburger AfD werden Politiker als Straftäter und Migranten als gefährliche Verbrecher präsentiert. Es ist nicht das erste Mal, dass die Partei mit einem solchen Video provoziert. Anzeige Dunkelhäutige Männer, die in finsteren Gassen jungen Frauen auflauern oder Ausländer, die mit Drogen handeln: Die AfD Brandenburg hat mit einem neuen KI-Wahlkampfvideo für Kritik gesorgt. Das auf dem X-Kanal des Landesverbands veröffentlichte Video zeichnet ein dystopisches Bild von Deutschland. Verspätete Züge, prekäre Arbeitsbedingungen, finanzielle Unsicherheit – zu jedem Aspekt generierte die Partei eine dramatische Szene. Das Video zeigt etwa dunkelhäutige Männer und bringt sie mit „Übergriffen“ an Bahnhöfen und Drogenhandel auf den Straßen in Verbindung. Weiter sieht man ebendiese Männer, die junge, hellhäutige Frauen verfolgen und ihnen nachts auflauern. Weiter knöpft sich die Partei konkrete Personen vor, die sie für die Missstände im Land verantwortlich macht. Die Rede ist von Politikern, die einen „beruflichen Neuanfang“ machen müssten, da sie das Land in den Ruin geführt hätten. Eingeblendet sieht man Bilder von Karl Lauterbach, der in einem Gerichtsgebäude sitzt und schließlich in Handschellen abgeführt wird. In der nächsten Szene wartet Robert Habeck bei der Agentur für Arbeit und sammelt später Müll in einem Park ein.
via welt: KI-BILDER Lauterbach in Handschellen und Habeck als Müllsammler – AfD-Video sorgt für Kritik
