Das Wohnhaus des kürzlich verstorbenen Völkermord-Überlebenden Stefan Köcher wurde rassistisch beschmiert. Der VVN-BdA zeigt sich bestürzt. Worms. Den Porajmos, den nationalsozialistischen Völkermord an den Sinti und Roma, hatte Stefan Köcher überlebt. Als Vierjähriger wurde er mit 81 Wormser Sinti am 16. Mai 1940 in das Sammellager Hohenasperg deportiert. Doch der Hass hörte auch nach der Nazi-Herrschaft nicht auf – und auch nicht nach seinem Tod. Am 9. Dezember 2024 starb Köcher nach langer Krankheit im Alter von 88 Jahren. Nur kurze Zeit später wurde das Haus, in dem sein Sohn lebt, mit Hakenkreuzen und rassistischen Beschimpfungen besprüht. (…) Die Schmierereien seien eine Schande für Worms und eine Beleidigung für alle Opfer des Faschismus und engagierte Antifaschistinnen und Antifaschisten. „Wir leben in einem rechtslastigen unmenschlichen Klima, das rechtsextreme Taten befördert“, heißt es in der VVN-Erklärung. Als exemplarische Beispiele werden Anfragen und Anträge der AfD zur Registrierung der Sinti und Roma angeführt.

via wormser zeitung: Solidaritätsaufruf nach Hakenkreuz-Schmierereien in Worms

Der VVN/BdA zeigt sich bestürzt über antiziganistische Graffiti und Hakenkreuz-Schmiererei am Wohnhaus des kürzlich verstorbenen #Holocaust Überlebenden Stefan Köcher in #Worms. Auch das Auto von Köchers Sohn wurde beschädigt.www.wormser-zeitung.de/lokales/worm…

Kai Schwerdt (@kaischwerdt.bsky.social) 2025-01-02T21:27:39.807Z