Fast fünf Jahre ist das Attentat auf die Synagoge in Halle her. Nun richten sich Hasskommentare im Netz gegen die Institution. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach immer mehr Hasskommentaren in den Google-Rezensionen zu der Synagoge von Halle ermittelt nun die Polizei. Die Kommentare seien der Polizei bekannt, Ermittlungsverfahren seien eingeleitet worden, teilte eine Sprecherin der Polizeiinspektion Halle auf Anfrage mit. Die Sachbearbeitung liege beim Landeskriminalamt. Hasskommentare können mit Geld- oder Freiheitsstrafen geahndet werden. Vor fast genau fünf Jahren – am 9. Oktober 2019 – hatte ein Attentäter am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur versucht, die Synagoge zu stürmen und ein Massaker anzurichten. Als ihm das nicht gelang, ermordete er nahe der Synagoge zwei Menschen. In den vergangenen Wochen hatte es verstärkt Hasskommentare in den Google-Rezensionen zur Synagoge Halle gegeben, die einen eindeutigen Bezug zu dem Anschlag vor fast genau fünf Jahren hatten – etwa durch Fotos des Attentäters
via tagesschau: Halle Hasskommentare gegen Synagoge – Polizei ermittelt
siehe auch: Polizei ermittelt nach Hasskommentaren zu Synagoge in Halle Fünf Jahre nach dem versuchten Attentat auf das jüdische Gotteshaus in Halle gibt es Hasskommentare auf Google gegen die Einrichtung. Die Polizei fahndet nach den Tätern. (…) In den vergangenen Wochen hatte es verstärkt Hasskommentare in den Google-Rezensionen gegeben, die einen eindeutigen Bezug zu dem Anschlag 2019 hatten, etwa durch Fotos des Attentäters. Das US-Unternehmen Google hat die Kommentare inzwischen gelöscht. “Sobald wir über den Fall informiert wurden, haben wir umgehend Maßnahmen ergriffen, um Inhalte zu entfernen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen”, teilte eine Sprecherin mit.