Er war 2018 Kandidat für den Landtag, sitzt für seine Partei im Bezirksausschuss in München. Jetzt ist der AfD-Lokalpolitiker Bruno F. (72) vorbestraft! Vor dem Amtsgericht München ist der gelernte Architekt zu einer Freiheitsstrafe von 9 Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Wegen Volksverhetzung und u.a. der Verwendung verfassungsfeindlicher Kennzeichen. Der Rentner postete in sozialen Medien u.a. antisemitische Hetze! Das postete er im Netz – Antisemitische Karikaturen, Hakenkreuze, Hetze gegen Flüchtlinge „Weil sein Facebook-Account gesperrt wurde, wich er auf ein russisches Portal aus, wo er ungehindert weitere Veröffentlichungen tätigen konnte“, sagte Generalstaatsanwalt und Antisemitismus-Beauftragter der bayerischen Justiz, Andreas Franck, bei der Verhandlung in seinem Plädoyer. Politiker F. postete u.a. reihenweise geschmacklose, antisemitische Karikaturen, postete auch Hakenkreuze und in einem Beitrag auf seinem Profil auch eine Fotomontage, die Adolf Hitler in einem VW-Werk zeigt. Dazu der Satz: „VW hat den weltweit führenden Experten für Vergaser eingestellt.“ Auch Hetz-Sprüche gegen Flüchtlinge wie „Lieber täglich 500 Abschiebungen als 50 Messerattacken“ fanden sich auf seinem Profil. „Sie hetzen hier gegen Minderheiten und nehmen dadurch auch in Kauf, dass Straftaten gegen diese Menschen begangen werden könnten“, mahnte Generalstaatsanwalt Franck im Prozess.

via bild: 9 Monate auf Bewährung für Münchner Lokalpolitiker Volksverhetzung: AfD-Mann verurteilt