Diese Falschinformationen und Gerüchte kursieren zum Ukraine-Russland-Konflikt

International verbreiten sich in Sozialen Netzwerken Gerüchte und fragwürdige Informationen zum Konflikt zwischen der Ukraine und Russland. Was dahinter steckt, und welche Behauptungen auch in Deutschland kursieren, dokumentieren wir hier. (…) In der aktuellen angespannten Situation kursieren zunehmend unbelegte Behauptungen und auch Falschmeldungen über den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine im Internet. An dem verbreiteten Video- und Bildmaterial gibt es teilweise Zweifel. CORRECTIV.Faktencheck dokumentiert hier, welche dieser Meldungen auch in Deutschland kursieren, und was darüber bekannt ist.  Hinweis: Dieser Artikel wird fortlaufend mit allen Faktenchecks zum Thema aktualisiert

via correctiv: Diese Falschinformationen und Gerüchte kursieren zum Ukraine-Russland-Konflikt

#Ukraine news – live: US warns invasion ‘underway’ as Russia’s upper house grants consent to use troops abroad

The White House dismissed Moscow’s claim that troops were sent to Ukraine for ‘peacekeeping’. A Russian invasion of Ukraine is already underway, the White House said after the Kremlin ordered troops into two separatist-controlled regions in Donbass. Russia’s upper parliamentary house has approved Vladimir Putin’s request for permission to deploy troops abroad, including to eastern Ukraine – where two separatist groups were formally recognised by the Russian president on Monday. A defence minister had addressed the chamber to make the plea for approval, claiming that Russia had been left with no choice. Speaking on CNN, White House deputy national security adviser Jon Finer dismissed Moscow’s claim that the forces were sent for “peacekeeping” purposes, adding: “An invasion is an invasion and that is what is underway.” (…) Ukraine’s Western allies have made plans to inflict fresh sanctions on Russian politicians and entities amid the escalating conflict. (…) The 27 European Union nations have unanimously agreed on an initial set of sanctions targeting the same number of Russian officials and entities over actions in Ukraine. EU foreign affairs chief Josep Borrell said the package approved today “will hurt Russia, and it will hurt a lot.” He said sanctions would affect members of Russia’s lower house of parliament and individuals involved in approving the deployment of Russian troops to separatist-held regions of eastern Ukraine. These sanctions typically involve travel bans and asset freezes. The package will also affect Russia’s financing of policies linked to Ukraine by limiting access to EU financial markets, Mr Borrell added.

via independent: Ukraine news – live: US warns invasion ‘underway’ as Russia’s upper house grants consent to use troops abroad

siehe auch: Putin orders Russian troops into Ukraine on ‘peacekeeping mission’. Putin signs decree recognising two separatist regions in Ukraine. European leaders condemn Russian recognition of breakaway republics. US and UK plan fresh sanctions targeting Russia. European stocks drop on mounting Russia-Ukraine tensions. UK government to relax remaining. Vladimir Putin has ordered Russian troops into Ukraine on a “peacekeeping mission” after recognising two Moscow-backed breakaway territories. Putin’s decrees, published by the Kremlin in the early hours of Tuesday morning, ordered the armed forces to enter the Donetsk and Luhansk People’s Republics. The decree says the troops are to remain in the territory until both separatist states sign treaties about “friendship, co-operation, and mutual aid”; EU-Kommission will Hunderte Personen auf Sanktionsliste setzen. Die Kommission hat unerwartet weitreichende Sanktionen gegen Russland vorgeschlagen. Ein Entwurf sieht unter anderem ein Handelsverbot für russische Staatsanleihen vor. Russland drohen nach der Anerkennung der selbst ernannten Volksrepubliken Luhansk und Donezk in der Ostukraine Sanktionen. Diese könnten nach einem Vorschlag der EU-Kommission sehr weitreichend sein. Ein den Mitgliedsstaaten präsentierter Entwurf sieht Angaben von Diplomaten zufolge vor, den Handel mit russischen Staatsanleihen zu verbieten, um eine Refinanzierung des russischen Staats zu erschweren. (…) Teil des Pakets sind auch Sanktionen gegen Hunderte Personen. Damit wären sämtliche von ihnen in der EU vorhandenen Vermögenswerte eingefroren. Zudem dürfen gelistete Personen nicht mehr in die EU einreisen, mit ihnen dürfen keine Geschäfte mehr gemacht werden. Es gehe darum, dass “die Verantwortlichen die wirtschaftlichen Konsequenzen ihrer illegalen und aggressiven Handlungen deutlich spüren”. Die Sanktionen zielten weiter auf Banken, Finanzmärkte und den Handel mit Russland ab, wie von der Leyen und Michel mitteilten. Nach ihren Angaben sieht der Entwurf einen eingeschränkten Zugang für Russland zu den Kapital- und Finanzmärkten der EU vor; Genehmigung von Nord Stream 2 gestoppt. Die Bundesregierung legt die umstrittene Erdgaspipeline Nord Stream 2 vorerst auf Eis: Das Genehmigungsverfahren sei angesichts des russischen Vorgehens in der Ukraine gestoppt worden, sagte Kanzler Scholz. Putin verstoße massiv gegen das Völkerrecht. (…) Mit Blick auf die neuen Entwicklungen habe die Lage neu bewertet werden müssen, begründete Scholz die Entscheidung. Deshalb habe er das Bundeswirtschaftsministerium gebeten, die nötigen verwaltungsrechtlichen Schritte zu unternehmen, damit vorerst keine Zertifizierung der Gaspipeline erfolgen kann. Das Genehmigungsverfahren wird nun also neu aufgerollt – und das “wird sich sicher hinziehen”, so Scholz. “Und ohne diese Zertifizierung kann Nord Stream 2 ja nicht in Betrieb gehen.”

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Von Kremlin.ru, CC-BY 4.0, Link – symbolbild

Putin orders Russian troops into Ukraine on ‘peacekeeping mission’

Putin signs decree recognising two separatist regions in Ukraine. European leaders condemn Russian recognition of breakaway republics. US and UK plan fresh sanctions targeting Russia. European stocks drop on mounting Russia-Ukraine tensions. UK government to relax remaining. Vladimir Putin has ordered Russian troops into Ukraine on a “peacekeeping mission” after recognising two Moscow-backed breakaway territories. Putin’s decrees, published by the Kremlin in the early hours of Tuesday morning, ordered the armed forces to enter the Donetsk and Luhansk People’s Republics. The decree says the troops are to remain in the territory until both separatist states sign treaties about “friendship, co-operation, and mutual aid”. (…) German foreign minister Annalena Baerbock joined the international condemnation of Russia’s recognition of the breakaway regions in Ukraine. “The recognition today of the separatist self-declared ‘people’s republics’ in eastern Ukraine by President Putin represents a flagrant breach of international law and is a grave blow for all diplomatic efforts to find a political solution to the current conflict,” she said. “Efforts over years in the Normandy format and the OSCE are being destroyed willfully and without any comprehensible reason. Russia’s commitment to a diplomatic solution to the crisis is severely damaged.” She added: “The recognition is also a further violation of Ukraine’s territorial integrity and sovereignty.”

via financial times: Putin orders Russian troops into Ukraine on ‘peacekeeping mission’

siehe auch: Putin erkennt #Donezk und #Luhansk als unabhängig an – #Ukraine #Donbas. Der russische Präsident Wladimir Putin hat die selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk im Osten der Ukraine als unabhängige Staaten anerkannt. Der Kremlchef unterzeichnete am Montag ein entsprechendes Dekret, wie das Staatsfernsehen zeigte. Zugleich schloss er mit den Vertretern der beiden prorussischen Separatistenrepubliken einen Vertrag über “Freundschaft und Beistand”. Damit wird eine Stationierung russischer Soldaten dort möglich; USA und EU kündigen Sanktionen an. Die USA und die EU wollen mit Sanktionen auf Russlands Entscheidung reagieren, die selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk als unabhängige Staaten anzuerkennen. Welche Strafmaßnahmen genau verhängt werden, ist noch offen. Die EU und die USA haben nach der Anerkennung der Unabhängigkeit der Separatistengebiete in der Ostukraine durch Russland Sanktionen angekündigt. Die Strafmaßnahmen zielten auf jene ab, die an der russischen Anerkennung der prorussischen Separatistengebiete in der Ostukraine als unabhängige Staaten beteiligt seien, kündigten Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Charles Michel an. (…) Auch die USA kündigten nach der Anerkennung Sanktionen gegen die beiden Separatistengebiete an. Wie das Weiße Haus mitteilte, wird US-Präsident Joe Biden per Exekutivorder Investitionen in, Handel mit und die Finanzierung der sogenannten “Volksrepubliken” Donezk und Luhansk durch US-Bürger unter Strafe stellen. Sanktionen könnten auch gegen all jene verhängt werden, “die in diesen Gebieten der Ukraine operieren” wollten; „Friedenstruppen für die Volksrepubliken“ – Putin ordnet Einmarsch in die Ostukraine an. Schon kurz nach der Anerkennung der Volksrepubliken im Osten der Ukraine hat Wladimir Putin wohl den Befehl gegeben, Soldaten dorthin zu schicken.

#Geschlagen und #beschimpft – #Angriff auf #Berliner #Taxifahrer – Rechtsextremist verurteilt – #terror #neukölln


Er ist einer der Hauptverdächtigen der rechtsextremen Anschlagsserie in Neukölln: Nun ist ein Rechtsextremist in Berlin verurteilt worden – allerdings wegen einer anderen Tat. Einer der Hauptverdächtigen der rechtsextremen Anschlagsserie in Berlin-Neukölln ist in einem anderen Verfahren zu eineinhalb Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Der geständige 39-Jährige wurde am Montag vom Amtsgericht Berlin-Tiergarten der gefährlichen Körperverletzung, Beleidigung, Nötigung, Sachbeschädigung sowie eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens schuldig gesprochen. Er hatte laut Urteil im November 2021 einen Taxifahrer im Stadtteil Steglitz angegriffen. Das Gericht verhängte gegen den 39-Jährigen zudem eine Führerscheinsperre von einem Jahr und neun Monaten. Außerdem soll er den 56 Jahre alten Taxifahrer, den er in der Auseinandersetzung im Straßenverkehr mit der Faust geschlagen und auch rassistisch beschimpft habe, 1.000 Euro zahlen, hieß es weiter im Urteil. Ein 34-jähriger Mitangeklagter erhielt acht Monate Haft auf Bewährung.  

via t-online: Geschlagen und beschimpft – Angriff auf Berliner Taxifahrer – Rechtsextremist verurteilt

Rassistischer Angriff auf 17-jährige Dilan: Polizei identifiziert sechs Tatverdächtige

Eine Jugendliche war von sechs Erwachsenen rassistisch beleidigt und angegriffen worden, musste danach im Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei hat die Tatverdächtigen nun identifiziert. Auch die Ursache für die falsche Pressemitteilung der Polizei scheint gefunden. Etwa zwei Wochen nach einem rassistischen Angriff auf eine türkeistämmige Jugendliche in Berlin-Prenzlauer Berg hat die Polizei alle sechs mutmaßlichen Täter identifiziert. Das sagte Polizei-Vizepräsident Marco Langner im Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses am Montag. Zu dem genauen Verlauf der Auseinandersetzung in einer Straßenbahn und an einer Haltestelle werde weiterhin ermittelt. Es gebe sehr gutes Videomaterial. Die 17-Jährige war von drei Frauen und drei Männern rassistisch angepöbelt, verprügelt und getreten worden und musste im Krankenhaus behandelt werden. Nach dem Vorfall hatte die Polizei zunächst eine fehlerhafte Pressemitteilung herausgegeben, in der eine fehlende Maske als Auslöser für den Angriff dargestellt wurde. Das hatte sich als falsch herausgestellt. (…) Bereits wenige Tage nach dem Vorfall hatte die Polizei mitgeteilt, dass einige der mutmaßlichen Täter gestellt werden konnten. Aufgrund des Handyvideos der Jugendlichen hätten Polizisten einen der beteiligten Männer aus vorangegangenen Polizeieinsätzen wiedererkannt. Er und zwei weitere Tatverdächtige im Alter zwischen 42 und 51 Jahren wurden schließlich in einer nahegelegenen Kneipe vorläufig festgenommen – sie bestritten aber den Angaben zufolge die Tatvorwürfe. Laut Polizei waren die Männer alkoholisiert, außerdem fanden die Beamten bei einem von ihnen Drogen.

via rbb: Rassistischer Angriff auf 17-jährige Dilan: Polizei identifiziert sechs Tatverdächtige

Offenbar rassistischer Vorfall beim Gedenken der Opfer von #Hanau – #terror #saarbrücken

Bei einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des Anschlags von Hanau hat es am Samstag in Saarbrücken einen mutmaßlich rassistischen Vorfall gegeben. Mehrere Männer aus der Fußball-Fanszene sollen die Veranstaltung gestört, die Opfer verhöhnt und eine Reichsflagge gezeigt haben. Die Polizei hat mittlerweile die Ermittlungen ausgeweitet. Die Organisatoren der Mahnwache gedachten in Saarbrücken gerade der Opfer des rassistischen Anschlags von Hanau vor zwei Jahren, als sechs Männer die Veranstaltung störten, indem sie die Plakate der Opfer runterrissen. Als die Organisatoren damit drohten, die Polizei zu rufen, packte einer der Männer eine Reichsflagge aus. Das bestätigt auch die Polizei. Nach Angaben der Veranstalter sagten die Männer auch, die Opfer seien keine Deutschen gewesen. Die Polizei, die zunächst nur wegen einer Ordnungswidrigkeit und wegen Sachbeschädigung gegen einen 28-Jährigen und einen 30-Jährigen aus der Fußball-Fanszene ermittelte, hat die Ermittlungen inzwischen ausgeweitet.
Im Verdacht stehen nun auch die Störung von Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz und die Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener nach dem Strafgesetzbuch. Einer der beiden Männer ist offenbar bis vor kurzem Mitglied der Partei Die Linke gewesen. Dies bestätigte der Linken-Landesvorsitzende Thomas Lutze dem SR. Der aus Neunkirchen stammende 28-Jährige sei Anfang des Jahres aus der Mitgliederliste gestrichen worden, da er keine Beiträge mehr gezahlt habe. Da er in den vergangenen Monaten zunehmend rechtsextreme Thesen vertreten und sich in der Querdenkerszene engagiert habe, hätte er aber auch bei bezahlten Mitgliedsbeiträgen mit einem Parteiausschlussverfahren rechnen müssen.

via sr: Offenbar rassistischer Vorfall beim Gedenken der Opfer von Hanau

#Prozess gegen mutmaßliche Rechtsextreme wegen #Waffenhandels – #terror

Pistolen, Pumpguns, Uzis und Kalaschnikows: Mutmaßliche Rechtsextreme sollen Waffen aus den Balkankriegen in Kroatien besorgt und nach Deutschland gebracht haben. Jetzt stehen sie vor Gericht. Kriegswaffen im Kofferraum: Am Landgericht München I beginnt der Prozess gegen drei mutmaßliche Rechtsextremisten, die mit Waffen aus den Balkankriegen gehandelt und sich auch selbst solche beschafft haben sollen. Es geht um Pistolen, Pumpguns, Uzis und Kalaschnikows. Mindestens zwischen 2015 und 2018 sollen die Geschäfte mit den verbotenen Kriegswaffen stattgefunden haben – in den Wohnungen der Angeklagten, in Kroatien oder auf einem Parkplatz im oberbayerischen Tuntenhausen. Angeklagt sind die drei Männer im Alter von 45 bis 49 Jahren unter anderem wegen unerlaubter Einfuhr von Kriegswaffen in das Bundesgebiet. Die Waffen waren mutmaßlich für Mitglieder der rechtsextremen Szene bestimmt. (…) Es handle sich um Mitglieder der rechten Szene mit Bezügen zur NPD, zu sogenannten Reichsbürgern und zur AfD, teilte ein Sprecher der Behörde zur Anklageerhebung mit. Einige von ihnen sollen auch zur Pegida-Bewegung gehören.

via boyens-medien: Prozess gegen mutmaßliche Rechtsextreme wegen Waffenhandels

siehe auch: Prozess: Mutmaßliche Rechtsextremisten schweigen. Im Prozess gegen drei mutmaßliche Rechtsextremisten wegen illegalen Waffenhandels haben die Angeklagten die Aussage verweigert. Zunächst würden ihre Mandanten keine Angaben machen, erklärten die Verteidiger zum Prozessauftakt am Montag vor dem Landgericht München I. Die Münchner Generalstaatsanwaltschaft wirft den drei Männern im Alter von 45 bis 49 Jahren vor, zwischen 2015 und 2018 unter anderem Kriegswaffen aus dem ehemaligen Jugoslawien gehandelt und sich selbst solche beschafft zu haben. Es geht um Pistolen, Uzis und Kalaschnikows. Die Beschuldigten sollen die Waffen in Kroatien gekauft, nach Deutschland geschmuggelt und dort in Wohnungen und einer Münchner Autowerkstatt gelagert haben. Der Weiterverkauf erfolgte laut Anklage unter anderem auf Parkplätzen in den oberbayerischen Gemeinden Oberaudorf und Tuntenhausen. Zwei der Beschuldigten sollen auch den Einkauf und Weiterverkauf mehrerer Handgranaten geplant haben.

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By spaxspore (Kirk Smith) // <a rel=”nofollow” class=”external free” href=”http://spaxspore.deviantart.com”>http://spaxspore.deviantart.com</a> – <a rel=”nofollow” class=”external free” href=”http://spaxspore.deviantart.com/art/Do-you-Know-My-Name-474100721″>http://spaxspore.deviantart.com/art/Do-you-Know-My-Name-474100721</a>, CC BY 3.0, Link