Wegen Überfüllung – #Wuppertaler #Krematorium muss Leichen in Zelten lagern – #corona

Weil ein Krematorium in Wuppertal aufgrund der Corona-Toten nicht mehr genug Platz zum Lagern von Leichen hat, mussten nun vier Zelte aufgebaut werden. Das Technische Hilfswerk in Wuppertal hat am Silvestertag damit begonnen, Zelte vor dem Bergischen Krematorium in Wuppertal aufzubauen. Der Grund: Offenbar ist das Krematorium wegen zahlreicher Corona-Toten am Limit und kann nicht mehr alle Särge mit den Leichnamen im Gebäude lagern. Das teilte die Stadt mit. Demnach sei das privat betriebene Krematorium überlastet. Die Stadt habe das THW deswegen darum gebeten, die Zelte aufzustellen. Die Stadt betonte in einer Mitteilung, dass es sich um eine “Zwischenlösung” handele, die auch mit den Feiertagen zu tun hätte.

via t-online: Wegen Überfüllung – Wuppertaler Krematorium muss Leichen in Zelten lagern

“Blutiger” Brief: Reichsbürger drohen Schulen und Behörden

Vor allem in den Landkreisen Roth und Weißenburg-Gunzenhausen gingen offenbar Dutzende Schreiben ein. Ein mit blutroten Fingerabdrücken unterzeichnetes Schreiben, das in den vergangenen Wochen bei rund 150 Kommunen, Behörden, Schulen, Kindertagesstätten und Heime in ganz Westmittelfranken einging, fordert von diesen, sich gegen die Corona-Schutzmaẞnahmen zu stellen. Tun sie dies nicht, drohen die anonymen Verfasser den Einrichtungsleitern, sie “in private Haftung zu nehmen” und dies auch “durchzusetzen”. Dass sich unter die Proteste gegen die Corona-Schutzmaßnahmen schon seit Monaten Rechtspopulisten und -radikale, Verschwörungsgläubige und Staatsfeinde mischen, ist gut dokumentiert. Unter letzteren befinden sich immer wieder auch sogenannte “Reichsbürger”, die die Existenz Deutschlands als Staat bestreiten und glauben, durch einseitige Erklärungen aus der Bundesrepublik und dessen Rechtsordnung “austreten” zu können. Ein Drohbrief dieser vom Verfassungsschutz beobachteten Fantasievereinigung ist nun bei der Treuchtlinger Stadtverwaltung eingegangen. Das Auffälligste an dem eine knappe halbe DIN-A4-Seite langen Brief sind die “Unterschriften”: fünf rote Fingerabdrücke, die augenscheinlich wirken sollen, als seien sie aus Menschenblut. Unterzeichnet haben “Hochachtungsvoll Ihr Kreditor, Ihr Gläubiger und Ihr Souverän” sowie dessen “Gemeinschaft”. Die Begriffe aus dem Finanzdeutsch rühren von der Vorstellung der Reichsbürger her, die Bundesrepublik sei kein souveräner Staat, sondern ein Unternehmen mit “Personal” statt Bürgern. (…) Laut Treuchtlingens Bürgermeisterin Kristina Becker sind Polizei und Staatsschutz über das Schreiben informiert. Polizeichef Dieter Meyer konnte gestern aber noch keine weiteren Angaben zum Sachverhalt machen. Für Gunzenhausens Bürgermeister Karl-Heinz Fitz, der den Brief ebenfalls erhalten hat, ist dieser “mit der Aufforderung verbunden, sich rechtswidrig zu verhalten”. Dies könne strafrechtlich als Bedrohung gewertet werden. Es sei “Aufgabe des Rechtsstaats, das Treiben der Verschwörungstheoretiker zu prüfen und die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen”. Das Schreiben werde die Stadt an die Staatsanwaltschaft übergeben und Strafantrag stellen.
Erinnerung an Polizistenmord Ben Schwarz, Bürgermeister von Georgensgmünd im Nachbarlandkreis Roth, wo ein bekennender Reichsbürger vor vier Jahren einen Polizisten erschossen hat, hatte vor einigen Wochen ebenfalls zwei Versionen des Schreibens in der Post – eines schwarzweiß und eines in Farbe, abgestempelt im Briefzentrum 90. “Als persönliche Drohung habe ich die nicht aufgefasst”, erklärte er auf Nachfrage, “solche Schreiben kommen immer mal wieder rein.” Von der Sprache und der Unterschrift per Fingerabdruck her sei das Papier “klassischer Reichsbürgerstil”, so Schwarz. Alles erinnere sehr an die “Lebend-Erklärung” von Wolfgang Plan, dem 2019 zu lebenslänglicher Haft verurteilten Polizistenmörder.

via nordbayern: “Blutiger” Brief: Reichsbürger drohen Schulen und Behörden

#Polizei löst #Versammlung vor laufender #Kamera auf – #Corona-Verharmloser #streamen #Parteigründung in #Berliner #Bar – #covidioten #b1401 #füllmich #TeamHeimat

Als die Polizei die Versammlung auflöste, wurde eine Journalistin angegriffen. Mit dabei: die bekannte Berliner Hutmacherin Rike Feurstein. Julius Geiler Jette Wiese Die Polizei unterbrach die Veranstaltung, weil weder Abstandsregeln noch Maskenpflicht eingehalten wurden. In einer Bar in Berlin-Prenzlauer Berg trafen sich am Abend mehr als 20 Corona-Verharmloser:innen, um eine Partei zu gründen. Die Veranstaltung wurde im Livestream bei Youtube übertragen. Auch als die Berliner Polizei anrückte und die Veranstaltung auflösen wollte, lief die Kamera weiter. Die Teilnehmenden trugen größtenteils keine Masken, die Abstandsregeln wurden nicht eingehalten. Nach knapp zwei Stunden betraten Einsatzkräfte der Polizei den Kneipenraum und beendeten die Versammlung. Daraufhin kam es erst zu Diskussionen mit den Polizeibeamt:innen, die auch im Livestream zu sehen waren. Die Einführungsrede hielt die bekannte Berliner Hutmacherin Rike Feurstein. Sie tritt allerdings im Kosmos der Coronaleugner:innen als Rechtsanwältin Viviane Fischer auf.Nachdem das Video beendet wurde, wurde nach Tagesspiegel-Informationen eine Journalistin angegriffen, die über das Treffen und die Räumung berichtete. Eine Teilnehmerin der Veranstaltung schlug ihr auf die Kamera, die Teilnehmerin wurde anschließend festgenommen. Zur Verstärkung rückte später eine weitere Hundertschaft der Polizei an.

via tagesspiegel: Polizei löst Versammlung vor laufender Kamera auf Corona-Verharmloser streamen Parteigründung in Berliner Bar

https://twitter.com/Reaver_Phoenix/status/1349808316562763778

Angriff auf jüdischen Wirt in #Chemnitz: Anklage erhoben – rechtsextremes Tatmotiv – #terror

Fast zweieinhalb Jahre nach dem Angriff auf einen jüdischen Wirt in Chemnitz hat die Generalstaatsanwaltschaft Anklage gegen einen 29-Jährigen erhoben. Ihm wird vorgeworfen, mit Schottersteinen und einer Bierflasche auf den Restaurantbesitzer geworfen zu haben. Die Ermittler gehen von einer rechtsextremen Tatmotivation aus. Rund zweieinhalb Jahre nach dem Angriff auf den Wirt eines jüdischen Restaurants in Chemnitz (Sachsen) hat die Generalstaatsanwaltschaft Dresden Anklage gegen einen 29 Jahre alten mutmaßlichen Rechtsextremisten erhoben. Wie die Behörde am Donnerstag mitteilte, stammt er aus Stade in Niedersachsen. Der Mann soll am späten Abend des 27. August 2018 gemeinsam mit mindestens neun weiteren Personen Schottersteine und eine Bierflasche in Richtung des Wirtes geworfen haben, der vor seinem Restaurant stand. Es werde von einer rechtsextremen Tatmotivation ausgegangen. Der Restaurantbesitzer soll aus der Gruppe der Angreifer heraus zudem antisemitisch beschimpft worden sein. „Einer der Schottersteine traf den Wirt an der Schulter, wodurch er mehrere Tage Schmerzen erlitt. Weitere Steinwürfe führten zu Sachbeschädigungen an dem Restaurant“, hieß es. Dem 29-Jährigen werden gefährliche Körperverletzung, schwerer Landfriedensbruch und Sachbeschädigung vorgeworfen. Das Gesetz sieht im Falle einer Verurteilung dafür eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu 10 Jahren vor. Der Mann sei – zum Teil einschlägig – vorbestraft, hieß es.

via rnd: Angriff auf jüdischen Wirt in #Chemnitz: Anklage erhoben – rechtsextremes Tatmotiv

AfD Hamburg: Abgeordnete zeigt Fraktions-Geschäftsführer an

Neuer Streit rechtsaußen: Gerade ist Detlef Ehlebracht ausgetreten, nun geht Olga Petersen gegen Thorsten Prenzler vor. Die AfD Hamburg kommt nicht zur Ruhe: Nachdem Detlef Ehlebracht Anfang Dezember aus Fraktion und Partei ausgetreten war und kurz vor Weihnachten das Landesamt für Verfassungsschutz Erkenntnisse öffentlich machte, denen zufolge die Fraktion mehrere erwiesen Rechtsextreme beschäftigt, droht nun ein Streit vor Gericht. Wie die “Bild”-Zeitung und der NDR übereinstimmend berichten, geht die AfD-Bürgerschaftsabgeordnete Olga Petersen juristisch gegen ihren eigenen Fraktionsgeschäftsführer Thorsten Prenzler vor. Die Staatsanwaltschaft bestätigte, dass Ermittlungen wegen Urkundenfälschung durchgeführt würden. Es geht darum, ob Prenzler tatsächlich einen akademischen Abschluss hat. Der ehemalige CDU-Abgeordnete war bereits vor knapp 15 Jahren wegen Betrugs verurteilt worden

via abendblatt: AfD Hamburg: Abgeordnete zeigt Fraktions-Geschäftsführer an

Warnung vor AfD-Stiftung

Eine Kampagne will verhindern, dass Steuern in Millionenhöhe an die parteinahe Erasmus- Stiftung gehen. Eine Aufklärungskampagne zur Desiderius-Erasmus-Stiftung hat die Bildungsstätte Anne Frank am Donnerstag in Frankfurt gestartet. Die AfD-Stiftung verbreite extrem rechte und revisionistische Positionen. Bei einem Wiedereinzug der Rechtsaußen in den Bundestag würde sie mit Steuergeld in Millionenhöhe unterstützt. Ein Stiftungsgesetz könne dies verhindern. Dafür will die Organisation jetzt bei Bundestagsabgeordneten werben. In ihrem Kampagnenvideo kommen zahlreiche prominente Unterstützer zu Wort; von Ex-CDU-Generalsekretär Ruprecht Polenz über die ehemalige Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete, den Kabarettisten Max Uthoff und die deutsch-französische Journalistin Beate Klarsfeld bis hin zu Christoph Lübcke – Sohn des ermordeten hessischen CDU-Politikers Walter Lübcke. (…) „Die Erasmus-Stiftung verschafft menschenfeindlichen Positionen einen intellektuellen Anstrich – das macht sie besonders gefährlich.“ Sie bemühe sich in Schulen und Universitäten Fuß zu fassen. Mit Millionen aus dem Bundeshaushalt werde sie weiter an Einfluss gewinnen. Die Funktion der vor drei Jahren gegründete Stiftung sei, „der AfD ein bürgerliches Antlitz zu geben und so auch in gesellschaftliche Kreise vorzudringen, zu denen die Partei selbst längst keinen Zugang mehr hat“. Nur vordergründig seien die von ihr veranstalteten Vorträge und Diskussionsabende harmlos. Das zeige das Führungspersonal, so Cheema. Stiftungsvorsitzende Erika Steinbach etwa nenne AfD-Kinder „die neuen Judenkinder“. Kuratoriumsmitglied Marc Jonge lehne das Erinnern an die Verbrechen des Nationalsozialismus ab. An der Spitze der Stiftung tummelten sich „Rassentheoretiker und Verschwörungsideologen, völkische Pseudowissenschaftler und knallharte Rechtsextreme aus dem Umfeld der Identitären Bewegung und des Antaios-Verlags von Götz Kubitschek“, sagte Cheema und warnte vor den verheerende Wirkung. „Stellen Sie sich vor, dass Hunderte rechtsextremer Kader vom Schlag eines Björn Höcke in die Schulen, Universitäten, Museen, Gedenkstätten, YouTube-Kanäle und Leitmedien strömen.“

via fr: Warnung vor AfD-Stiftung

Nach Eklat im Bundestag – Hausverbot für zwei AfD-Gäste

Die Störaktionen von Gästen der AfD-Fraktion im Bundestag hat für zwei Beteiligte ein Nachspiel: Sie dürfen den Reichstag nicht mehr betreten. Andere müssen mit Bußgeldern rechnen. Zwei Monate nach der Störaktion im Bundestag gibt es erste Konsequenzen. “Bisher sind zwei Hausverbote ausgesprochen worden”, sagte ein Parlamentssprecher in Berlin. “Gegen mehrere Personen sind außerdem Verfahren nach dem Ordnungswidrigkeitengesetz eingeleitet worden, die Bußgelder zur Folge haben.” Die stellvertretende SPD-Fraktionschefin Katja Mast begrüßte dies. Die Störaktionen seien “nicht nur ein absoluter Tiefpunkt”, sondern auch “ein Angriff auf die Demokratie insgesamt” gewesen, der sich nicht wiederholen dürfe, sagte sie am Samstag. “Diese gezielten Angriffe auf unseren Parlamentarismus folgen einer Zersetzungsstrategie, die die AfD seit Langem verfolgt”, sagte sie. Während der Debatte über das umstrittene Infektionsschutzgesetz waren Abgeordnete am 18. November auf den Fluren des Reichstagsgebäudes von Besuchern bedrängt, gefilmt und beleidigt worden, darunter Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). In Altmaiers Fall filmten die Störer die Aktion und stellten das Video ins Internet. Aus einem Bericht der Bundestagspolizei geht hervor, dass die Besucher von drei AfD-Abgeordneten eingeladen worden waren.

via tagesschau: Nach Eklat im Bundestag Hausverbot für zwei AfD-Gäste

siehe auch: Hausverbot im Bundestag: Gäste der AfD-Fraktion hatten Politiker bedrängt. Weil sie eine Plenarsitzung im Bundestag störten, haben zwei Menschen nun Hausverbot im Bundestag erhalten. Nach der Störaktion im Bundestag von Gästen der AfD-Fraktion während einer Plenarsitzung Mitte November haben zwei Teilnehmer Hausverbot für das Parlament erhalten. »Gegen mehrere Personen sind außerdem Verfahren nach dem Ordnungswidrigkeitengesetz eingeleitet worden, die Bußgelder zur Folge haben«, erklärte ein Sprecher des Bundestags am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP. Zuvor hatten die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) darüber berichtet.