Dortmunder Bundestagsabgeordneter – AfD schmeißt wohl Matthias Helferich aus der Partei

Er nannte sich “das freundliche Gesicht des Nationalsozialismus” und ist auch der AfD zu rechts. Nun wirft die Partei Matthias Helferich offenbar aus ihren Reihen. Der Dortmunder AfD-Bundestagsabgeordnete Matthias Helferich war der Partei ein Dorn im Auge – und ist nun wohl kein Mitglied der AfD mehr. Das berichtet der “Stern” unter Berufung auf einen Beschluss des Landesschiedsgerichts der Partei. Der Beschluss liege der Zeitung vor. Das Schiedsgericht hatte sich mit einem Antrag beschäftigt, Helferich aus der AfD auszuschließen. Laut dem “Stern” hätte das Gericht dem Antrag stattgegeben und Helferich aus der Partei geworfen. (…) So hatte Helferich etwa ein Foto auf Instagram geteilt, das einen Rückspiegelanhänger zeigt, auf dem das Zitat “Raus mit die Viecher” stand. Helferich versah den Post mit den Worten “Super” und “#remigration”. Dazu zitiert der “Stern” aus dem Beschluss des AfD-Schiedsgerichts: “Die Verknüpfung des Slogans ‘Raus mit die Viecher’ mit dem Begriff ‘Remigration’ zeigt eine Einstellung einer extrem die Menschenwürde verletzenden Abqualifizierung von Migranten, die augenscheinlich mit Viechern gleichgesetzt werden.” Auch soll Helferich gegen das Grundgesetz und das Grundsatzprogramm der AfD verstoßen sowie Parteikollegen bedroht und beleidigt haben.

via t-online: Dortmunder Bundestagsabgeordneter AfD schmeißt wohl Matthias Helferich aus der Partei

siehe auch: BEDROHUNG VON PARTEIFREUNDEN AfD-Gericht bestätigt Parteiausschluss von Abgeordnetem Helferich. Ein Parteigericht wirft dem AfD-Politiker Matthias Helferich vor, Mitglieder bedroht zu haben. In dem Beschluss, der dem stern vorliegt, geht es auch um Kontakte zu Altnazis – und die vermeintliche Arbeit einer AfD-Frau “als Nutte”. Es ist erst ein halbes Jahr her, da schickte die AfD in Nordrhein-Westfalen den Bundestagsabgeordneten Matthias Helferich als Beisitzer in ihren Landesvorstand. Die Wahl war ein Bekenntnis der Delegierten zu dem Mann, der sich einst als “freundliches Gesicht des NS”, des Nationalsozialsozialismus, bezeichnet hat. Helferich, 35, ist in der AfD eng vernetzt, beim Parteinachwuchs “Junge Alternative” genauso wie im Lager von Björn Höcke. Wenige Monate nach seiner Wahl votierte eine Mehrheit im Landesvorstand dafür, Helferich aus der Partei zu werfen. (…) Den größten Raum in dem Gerichtsbeschluss nimmt ein, was die beiden Schiedsrichter als “tatsächliche oder indirekte/subtile Bedrohungen von Parteimitgliedern” bezeichnen. Helferich schaffe “Bedrohungsszenarien”, habe wiederholt und gezielt “Fehltritte oder vermeintliche Fehltritte anderer Parteimitglieder” platziert und das getan, “um Druck auszuüben”. In seinem Beschluss führt das Schiedsgericht dafür mehrere Beispiele an, und das erste führt gleich tief hinein in die Machtarithmetik des größten Landesverbandes der AfD. Dort übt der Duisburger Andreas Laasch, Chef des mitgliederstarken AfD-Bezirks Düsseldorf, einen zunehmend größeren Einfluss aus. Über Laasch berichtete der “Spiegel” 2019, dass sein Name in den Neunzigerjahren in einem Dokument der rechtsextremen Neonazi-Partei FAP aufgetaucht sei, der Freiheitlichen Arbeiterpartei Deutschlands. Die FAP-Leute aus Duisburg wollten demnach damals auf eine Gegendemo zu einer Maikundgebung nach Dortmund fahren, um “dem linken Pack zu zeigen, dass wir ihnen nicht die Straße überlassen”. Für das “Fahrzeug 5” war laut dem Papier auch Andreas Laasch eingetragen. Laasch hatte damals versichert, niemals Kontakt zur FAP gehabt zu haben. Das Schreiben könne “nur eine Fälschung sein”. “Mit besten Kontakten zur alten Rechten” Im Juni 2024, als Andreas Laasch zum AfD-Bezirksvorsitzenden gewählt worden war, meldete sich Matthias Helferich auf der Plattform X zu Wort. Er beglückwünschte Laasch und schrieb, der AfD-Landesvorsitzende Martin Vincentz und der Bundesvorsitzende Tino Chrupalla hätten “mit ihm einen guten Netzwerker – mit besten Kontakten zur alten Rechten u. einem V-Mann”. (…) Im Januar 2024 hatte sich Helferich in einer Whatsapp-Gruppe über eine AfD-Frau aus NRW geäußert, die ihre Partei über Jahre an exponierter Stellung vertrat. Das Schiedsgericht führt nun auch diesen Fall auf. Der Antragsgegner, wie er im Beschluss genannt wird, habe sich gerühmt, “Kenntnisse über eine vermeintliche Tätigkeit des Parteimitgliedes (…) in der Vergangenheit zu besitzen, indem er behauptet, ihre Tätigkeit als Nutte verteidigt zu haben und indem er äußert: ‘Eure neuerliche Hygiene, die dir ganz besonders steht als ehemalige Prostituierte …'”. Die Landesschiedsrichter trauten Helferich offenbar einiges zu. In diesem Fall ist ihrer Einschätzung nach “zumindest von einer strafbaren Formalbeleidigung auszugehen”. Und es stehe, ergänzen sie, “auch die Drohung im Raum, dass der Antragsgegner dieses vermeintliche Wissen aus der Vergangenheit der (…) zu ihrem Nachteil an geeigneter Stelle nutzen will”. “Beste Kontakte zu Putins Nachtwölfen” Dem früheren AfD-Bundestagskandidaten  Henning Zoz schließlich, einem Unternehmer aus Südwestfalen, schrieb Helferich im Juni 2024 auf X “beste Kontakte zu Putins Nachtwölfen und den ostukrainischen Teilrepubliken” zu. Laut AfD-Schiedsgericht tat er das, “um dessen Ruf zu schädigen”. Helferich lasse dabei “bewusst außer Acht, dass das Parteimitglied Zoz als Unternehmer mit geschäftlichen Beziehungen in den ukrainischen Ostgebieten tätig ist und sich dort auf sensiblem Terrain bewegen muss”. Die Schiedsrichter erkennen in solchen Sätzen Helferichs das Ziel, “Parteimitglieder oder deren Mitarbeiter mit sachfremden Geschehnissen oder Tätigkeiten aus ihrer Vergangenheit unter Druck setzen zu wollen”.

“J’aime Adolf Hitler, je ne vais pas me cacher” : au tribunal, un néonazi de 19 ans qui menaçait les JO part en prison – #terror

Théo M., alias « Panzer », administrateur de la chaîne Telegram « Division aryenne française », a été condamné par le tribunal correctionnel de Paris, ce 20 juillet, à deux ans de prison ferme pour des menaces de mort et des provocations à commettre un crime contre les personnes. Un procès nocturne qui a offert une plongée dans la mentalité d’un radicalisé d’extrême droite, raciste et violent revendiqué, fan d’Anders Breivik, aussi immature que dangereux. « Si un parti nazi existait, j’y adhérerais. » Il est un peu plus de 22 heures, vendredi 19 juillet, lorsque Théo M., un militant néonazi alsacien de 19 ans, est escorté dans le box du tribunal correctionnel de Paris. Teint pâle, crâne rasé, silhouette frêle, l’allure de ce jeune homme sans diplôme tranche avec l’extrême violence des propos qu’il tenait en 2023 et 2024 sur sa chaîne Telegram « Division aryenne française » (DAF). Une boucle de discussion en ligne radicale, où il a fédéré une communauté de jeunes nationalistes et néonazis en perdition, prêts à répondre à ses appels à commettre guets-apens et ratonnades.

via marianne: “J’aime Adolf Hitler, je ne vais pas me cacher” : au tribunal, un néonazi de 19 ans qui menaçait les JO part en prison

siehe dazu auch: Antiterror-Polizei nimmt Neonazi fest: 18-Jähriger soll Angriff während Olympischer Spiele geplant haben – #terror. Erst kürzlich hat der französische Innenminister Telegram-Gruppen verboten, die rassistische Propaganda verbreiteten. Ein junger Neonazi soll dort mit einem Angriff während Olympia gedroht haben. Wegen mutmaßlicher Planung von Gewaltakten im Vorfeld der Olympischen Spiele in Paris ist ein 18-jähriger Neonazi festgenommen worden. Nach Justizangaben vom Mittwoch wurde der 18-Jährige von der Antiterror-Polizei im Elsass gefasst. Er habe im Onlinedienst Telegram damit gedroht, den Staffellauf der Olympischen Flamme zu stören, wenn die Dragqueen Minima Gesté die Flamme übernimmt. Die Tatsache, dass die bekannte Dragqueen die Olympische Flamme tragen sollte, hatte in rechtsextremen Kreisen zu homophoben Reaktionen geführt. Innenminister Gérald Darmanin hatte im April mehrere Telegram-Gruppen einer rechtsextremen Gruppe verboten, in denen Mitglieder rassistische Propaganda verbreiteten und zu Gewalt aufriefen: A French alleged neo-Nazi sympathizer, suspected of targeting Olympic torch, sentenced to 2 years. A French alleged neo-Nazi sympathizer was sentenced to two years in prison after making threats online and was suspected of wanting to target the Olympic torch relay, authorities said Saturday. The Paris public prosecutor’s office said in a statement the 19-year-old man was convicted after a swift trial overnight Friday on charges of sharing bomb-making instructions on social media, posts inciting hate and death threats as well as posts with personal information that put people at risk. The man — detained on Wednesday morning at his home in the Alsace region of eastern France — ran a group called “French Aryan division” on the social media channel Telegram, the statement said.

screenshot; archive is GsmNV

Europawahl: Tiktok bevorzugte AfD-Inhalte

Laut einer Untersuchung wurden bei Suchanfragen zu anderen Parteien oft Inhalte der teilweise als rechtsextrem eingestuften Partei angezeigt. Wenn es um Reichweite auf Tiktok geht, dann schlägt sich in der deutschen Parteienlandschaft die Alternative für Deutschland (AfD) besonders gut. Sowohl in Sachen Follower als auch bei Interaktionen und Reichweite ist sie ihrer Konkurrenz deutlich voraus. Ein Teil des Erfolgs ist aber womöglich nicht hausgemacht, zeigt eine Untersuchung der europäischen Thinktanks Interface und AI Forensics. Im Rahmen des “Tiktok Audit” wurde in den Wochen vor der Europaparlamentswahl im Juni analysiert, wie sich die Plattform verhält, wenn man nach deutschen Parteien und ihren bekannteren Vertretern sucht. Und wie sich herausstellt, scheint der Algorithmus dabei stark die AfD bevorzugt zu haben. Konkret bedeutet dies, dass nicht nur generell bei Suchen häufiger AfD-Content auftaucht, weil die Partei sich dort eine starke Präsenz aufgebaut hat. Auch bei der Suche nach anderen Parteien werden häufig AfD-Inhalte mitgeliefert. “Man sucht nach den Grünen, und die AfD taucht auf, man sucht nach der CDU, und die AfD taucht auf”, wird Martin Degeling von Wired zitiert, der sich mit der Beobachtung KI-basierter Empfehlungssysteme beschäftigt. “Man sucht nach der AfD, und es tauchen keine anderen Parteien auf.”

via standard: Europawahl: Tiktok bevorzugte AfD-Inhalte

Täter ist flüchtig Ukrainische Ex-Abgeordnete stirbt nach Attentat

Die ultrarechte ukrainische Aktivistin und Politikerin Iryna Farion ist nach Schüssen auf offener Straße gestorben. Farion war in der Ukraine hochumstritten. Die ehemalige ukrainische Abgeordnete Iryna Farion ist infolge eines Attentats am späten Freitagabend ums Leben gekommen. Das berichten mehrere ukrainische Medien übereinstimmend. Demnach soll am Freitag gegen 19 Uhr ein Mann wohl vor dem Wohnhaus Farions in der westukrainischen Stadt Lwiw das Feuer auf Farion eröffnet haben. Laut lokalen Medien soll ein Schuss die 60-Jährige in die Schläfe getroffen haben. Der Täter konnte fliehen, Farion wurde zunächst in ein Krankenhaus gebracht und notoperiert. Die Ärzte konnten sie jedoch nicht mehr retten.

via t-online: Täter ist flüchtig Ukrainische Ex-Abgeordnete stirbt nach Attentat

siehe auch: Ukrainian nationalist ex-MP shot dead in Lviv street. A former Ukrainian nationalist MP has died after being shot on the street in the western city of Lviv. Iryna Farion caused controversy in 2023 by suggesting that “true patriots” of Ukraine should not speak Russian under any circumstances. The 60-year-old linguistic professor’s killing on Friday is being investigated and police say it may have been a targeted attack. Her attacker has not been identified. Police say a power outage affected CCTV in the area. Lviv Regional Governor Maksym Kozytskyi said on Telegram that Ms Farion died in hospital after the shooting. Interior Minister Ihor Klymenko said “this was not a spontaneous killing” and police were looking for a motive. “We already have several versions. The main ones, I can say, are [linked to Farion’s] social and political activities and personal dislike,” he said in a statement via the Telegram message service. “We do not rule out that the murder has a commissioned character,” he added. On Saturday President Volodymyr Zelensky said a major police operation was under way. “All versions are being investigated, including the one that leads to Russia,” he said. The hardline nationalist Svoboda (Freedom) political party Ms Farion was a member of blamed Russia directly for the killing.

Rechtsextreme in den USA machen Stimmung gegen Ehefrau von Trump-Vize Vance

Nach der Nominierung von J.D. Vance als Trumps Kandidat, geraten seine indische Frau und ihre Familie ins Visier von Rassisten. Milwaukee – Senator J.D. Vance sprach am Mittwoch liebevoll von seiner Frau und ihrer Familie, als er die Nominierung der Republikaner als Kandidat von Donald Trump annahm. Stolz erklärte er den Delegierten in der Kongresshalle in Milwaukee, dass er mit der Tochter südasiatischer Einwanderer verheiratet sei, „Menschen, die dieses Land wirklich in vielerlei Hinsicht bereichert haben“. Doch im Internet hatten extremistische Trump-Fans bereits ihre Angriffe auf Vances Frau Usha wegen ihrer indischen Herkunft geschärft und das Paar, seine gemischtrassige Familie und Usha Vances Migrationshintergrund verunglimpft. Kurz nachdem Trump am Montag bekannt gegeben hatte, dass Vance zu seinem Kandidaten für die Präsidentschaftskandidatur ernannt werden würde, teilte der rechtsextreme Aktivist Jaden McNeil auf X ein undatiertes Bild der Vances und ihres neugeborenen Kindes mit der Bildunterschrift: „Ich bin mir sicher, dass dieser Kerl in Sachen Einwanderung großartig sein wird.“ In einem Podcast, in dem er die Vances angriff, wiederholte Nick Fuentes, ein bekennender weißer Rassist, Rhetorik, die oft mit der rassistischen Erzählungen vom „Großen Austausch“ in Verbindung gebracht wird. Dabei handelt es sich um eine Argumentationslinie, die in der rechten, weißen nationalistischen Szene beliebt ist und fälschlicherweise behauptet, dass es einen Plan gebe, gebürtige weiße Amerikaner durch Einwanderer zu „ersetzen“. Fuentes, der auch Antisemitismus propagiert hat und 2017 an der tödlichen weißen nationalistischen Kundgebung in Charlottesville teilnahm, sagte, er erwarte nicht, dass „der Typ, der eine indische Frau“ habe, „die weiße Identität unterstützt“. „Was genau haben wir hier? Und das ist keine Anspielung auf ihn, nur weil ich ein Rassist bin oder so“, sagte Fuentes. „Weiße Menschen werden in Amerika und in Europa systematisch durch Einwanderung und – in einem viel geringeren Ausmaß – durch Mischehen ersetzt. Dieser Mann hat eine nicht-weiße Frau.“ Fuentes, der Trump im November 2022 zusammen mit dem Rapper Ye in seinem Mar-a-Lago-Resort in Florida besuchte, sagte auf X auch, dass Usha Vance „nicht christlich erzogen wurde und nicht christlich ist“, und fügte hinzu: „Was für eine Familie ist das?“ Die Eltern von Usha Vance sind Hindus.

via merkur: Rechtsextreme in den USA machen Stimmung gegen Ehefrau von Trump-Vize Vance

Verfassungsschutz – „Kämpferisch-aggressiv“: Geheimgutachten belastet Thüringer AfD

Der Thüringer Verfassungsschutz hat den Landesverband der AfD nach Medieninformationen in einem geheimen Vermerk von Ende Juni als „kämpferisch-aggressiv“ eingeordnet. Das berichtet die Zeitung „Welt am Sonntag“ und zitiert aus dem Dokument, das dem Landesinnenministerium übermittelt wurde. Demnach schüre die AfD in Thüringen beständig die Ablehnung der verfassungsmäßigen staatlichen Ordnung. Der Verband falle durch Diffamierungen staatlicher Institutionen und der sie tragenden Parteien auf. Er vertrete die Auffassung, dass die Ursache für Missstände – Zitat – „im Wesen des demokratischen Rechtsstaats“ liege.

via dlf: Verfassungsschutz „Kämpferisch-aggressiv“: Geheimgutachten belastet Thüringer AfD

Keine Fußpflege für AfD-Wähler in Rüsselsheimer Studio

Nach der Europawahl wollte Anastasia Veloni ein Statement gegen die Partei setzen. Die Reaktionen reichen von Zustimmung bis Ablehnung. Kritik kommt von einer Stadtverordneten. „Und wenn du die AfD gewählt hast, komm mir nicht in die Hütte.“ Am Montag nach der Europawahl hat Anastasia Veloni das handgeschriebene Plakat ins Schaufenster ihres Fußpflegestudios an der Ecke Bahnhofstraße/Grabenstraße gehängt. Darunter hat sie eine Hand mit dem ausgestreckten Mittelfinger gemalt. Das Plakat lässt nicht viel Interpretationsspielraum. Die 33 Jahre alte Griechin, die gerade erst Anfang Mai mit ihrem Fußpflegestudio in die Selbstständigkeit gestartet ist, möchte keine AfD-Wähler in ihrem Geschäft haben. Sie schleudert ihnen sogar noch ein grafisches „Fuck you“ entgegen. (…) Die Reaktionen auf ihr Plakat seien übrigens fast ausnahmslos positiv gewesen, sagt Veloni. Daumen-hoch-Gesten vor dem Schaufenster, Zuspruch von Kunden im Studio. Sie wisse natürlich auch, dass nicht alle begeistert seien. Das kann sie verstehen, und damit hat sie auch kein Problem – „solange mich niemand dumm anmacht“. Wie lange es so bleibt, weiß sie nicht. „Ich denke jeden Tag, dass ich Ärger bekomme, und ich habe Angst davor.“ Anastasia Veloni will aber auch nicht zurückstecken. „Ich will mich grade machen, die Leute sollen sehen, wofür ich stehe.“ AfD-Stadtverordnete sieht Ausgrenzung und Diffamierung Für die Rüsselsheimer AfD-Stadtverordnete Irmgard Horesnyi passt das Plakat in das Bild der Ausgrenzung und Diffamierung, die AfD-Wählern entgegenschlage.

via main-spitze: Keine Fußpflege für AfD-Wähler in Rüsselsheimer Studio