Extremists planning #riots denied the #Holocaust and praised #Hitler – #terror

Far right activists have shared the location of immigration advice centres, Extremists attempting to organise attacks on immigration lawyers amid unrest sweeping the UK have also claimed that Jews “fabricated” the Holocaust and praised Adolf Hitler, the JC can reveal. The thugs insisted they support “neither brown nor Jew” as they encouraged demonstrators to revolt against migrants on the encrypted messaging app Telegram. On Monday, after violent disorder broke out in cities across the country, far right activists shared the names and addresses of immigration law firms and advice centres. “Wednesday night lads,” wrote one anonymous figure who runs a channel on Telegram first uncovered by The Times. Named “Southport Wake Up” it has hundreds of members. “They won’t stop coming until you tell them,” the message continued. “No more immigration. 8PM. Mask up. Spread this as far and wide as you can.” Underneath, dozens of addresses of organisations across Britain supporting asylum seekers and immigrants were listed. The post has been shared on Telegram by the British Movement, a neo-Nazi group, and James Goddard, a Patriotic Alternative campaigner who was convicted in 2019 of harassing Conservative MP Anna Soubry. (…) The far right Telegram channel has also published extreme pro-Nazi posts amid calls for demonstrations across the UK. On Sunday, the channel said: “Adolf Hitler was the only politician since Roman times to truly care for his people. Like we are seeing today, Germany in the 1920s was a pit of despair… The Weimar Republic [had] immigration, child prostitution, obscene inflation, degeneracy.” After the Second World War, the message said, “the jewish people fabricated the holocaust – ensuring they would never again be questioned by Europeans while they destroyed their homelands.”

via thejc: Extremists planning riots denied the Holocaust and praised Hitler

siehe auch: Neo-Nazis call for arson attacks on immigration-related charities, advice centres and solicitors. A far-right Telegram group with 13,000 members is sharing a list of 39 immigration-related charities, advice centres and solicitors as targets for arson attacks on Wednesday night. The group also includes calls to murder ethnic minorities, anti-fascists and government ministers. An administrator of the group is repeatedly posting a guide on how to commit arson attacks, authored by the Russian-Ukrainian neo-Nazi group National Socialism / White Power (NS/WP) Crew. NS/WP Crew is designated as a terrorist organisation in Russia. The Telegram group was started in the wake of the Southport attack and has grown rapidly. It appears to represent the mainstreaming of ‘Terrorgram’ content in the British far right, with neo-Nazi terrorist content being shared with a wider audience of anti-migrant rioters.

Screenshot Telegram: Terrordrohung online

Neonazi-Angriff am #Ostkreuz : Unbehelligte #Prügelattacke – #terror #polizeiproblem

Die Gefahr durch Neonazis war der Polizei bewusst. Trotzdem schützte sie die Anreisenden zu einer Antifa-Demo im Juli nicht, zeigt eine Senatsantwort. Die Gefahr durch gewaltbereite Neonazis war bekannt, trotzdem unternahm die Berliner Polizei Anfang Juli nichts, um die Anreisenden zu einer antifaschistischen Demo zu schützen. Das geht aus einer Antwort der Senatsinnenverwaltung auf eine Anfrage des Linken-Abgeordneten Ferat Koçak hervor. Der Hintergrund: Am ersten Juliwochenende griff eine Gruppe von 15 bis 20 vermummten Neonazis vor dem Bahnhof Ostkreuz mit Knüppeln, Schlagstöcken und Pfefferspray mehrere Personen an, die sich dort für die gemeinsame Anfahrt zur Demonstration „Nach den Rechten schauen“ in Kaulsdorf verabredet hatten. Der Überfall dauerte nur eine halbe Minute, mehrere An­ti­fa­schis­tin­nen wurden verletzt, zwei mussten mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus. Auch zwei Bundespolizistinnen, die einschreiten wollten, wurden leicht verletzt. Die Täter, die der Neonazipartei „Der Dritte Weg“ und deren Nachwuchsorganisation „Nationalrevolutionäre Jugend“ (NRJ) zugerechnet werden, konnten vorerst fliehen. Wie die Innenverwaltung nun einräumt, war den Behörden das Szenario eines Neonazi-Angriffs durchaus bewusst. Staatssekretärin Franziska Becker (SPD) schreibt, es „lag für die Polizei Berlin im Bereich des Wahrscheinlichen, dass Kleingruppen der rechten Szene vor und nach der Versammlung, den Kontakt zu (mutmaßlichen) Mitgliedern der linken Szene für eine körperliche Auseinandersetzung suchen würden“. Das sei in der Einsatzplanung und -durchführung auch berücksichtigt worden, heißt es weiter. Wie genau – das bleibt unklar, denn: „Eine polizeiliche Begleitung der Anreise von Versammlungsteilnehmenden durch die Polizei Berlin erfolgte nicht“, stellt Becker klar. Auf eine Nachfrage der taz am Montag, warum trotz der Bedrohungslage darauf verzichtet wurde, antwortete die Polizei bis Redaktionsschluss nicht. So durfte der Schlägertrupp die Prügelattacke am helllichten Tag, mitten in Friedrichshain, ohne nennenswerte Gegenwehr verüben. Zur Unterstützung herbeigerufene Streifen der Berliner Polizei konnten nur noch die Umgebung nach den Tätern absuchen.

via taz: Neonazi-Angriff am Ostkreuz :Unbehelligte Prügelattacke

siehe auch: Neue Details zur Neonazi-Attacke am Ostkreuz: Berliner Polizei erkannte die Gefahr – doch verzichtete auf Schutz Die Polizei hielt eine Neonazi-Attacke auf Demonstrierende für wahrscheinlich, doch begleitet die Anreise nicht. Die Linke fordert Aufklärung. (…) Aus einer Antwort der Senatsinnenverwaltung auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Ferat Koçak und Niklas Schrader geht hervor: Die Polizei hat durchaus mit vergleichbaren Angriffen gerechnet – doch auf einen Schutz der Demo-Anreisenden verzichtet. Da die Aufzugstrecke laut Polizei entlang der Wohnanschriften bekannter Neonazis entlangführte, „lag es für die Polizei Berlin im Bereich des Wahrscheinlichen, dass Kleingruppen der rechten Szene vor und nach der Versammlung“ die körperliche Auseinandersetzung suchen würden, heißt es in der Antwort. Man habe dies in der „Einsatzplanung und -durchführung berücksichtigt“. Dennoch erfolgte keine polizeiliche Begleitung der Anreise. Auch hat die Polizei demnach keine Verstärkung im Zuge der Attacke angefordert. Das Verhalten der Polizei wirft Fragen auf, schließlich ist die Gefahr, die von der Neonazi-Gruppierung ausgeht, den Sicherheitsbehörden bekannt: Berlins Verfassungsschutz-Chef Michael Fischer beschrieb die Kleinstpartei schon zu Beginn des Jahres im Verfassungsschutzausschuss des Abgeordnetenhauses als die „von allen Phänomenbereichen dynamischste Gruppierung“. „Die Polizei muss sich die Frage gefallen lassen, weshalb sie den Treffpunkt der antifaschistischen Demonstrationsteilnehmer*innen nicht geschützt hat“, sagt Ferat Koçak, Sprecher für antifaschistische Politik der Linken. „Der Angriff am Ostkreuz muss umfassend aufgeklärt werden und ebenso, ob er durch Unterlassungen bei der polizeilichen Einsatzplanung begünstigt wurde“, sagt er.

human fist
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Rechtsextremer Brite Tommy Robinson : Der Faktenverfälscher aus Luton

Den Islam nennt er „Krankheit“: Aktivist Tommy Robinson hat mit Fake-News seine Follower zu den rassistischen Ausschreitungen in England angestachelt. „Tommy, Tommy, Tommy“: Bei den rassistischen Unruhen in England wird hier und da sein Name skandiert. Gemeint ist der 41-jährige Tommy Robinson, der als Stephen Yaxley-Lennon in Luton nördlich von London aufwuchs. Seinen Namen änderte er, als er sich in rechten Kreisen etablierte, um damit einem Hooligan seiner Heimatstadt zu ehren. Nach dem Messerangriff eines 17-Jährigen vor einer Woche in Southport, bei dem drei Kinder starben, wandte sich Robinson an seine 800.000 Fol­lower. W(…) Immer wieder saß der Mann mit Kurzhaarfrisur für Schlägereien und Betrug hinter Gittern. Sein rowdyhafter Charakter prägte auch die EDL. Anders als die rechtsextremen Parteien BNP und National Front wollte die EDL eine reine Straßenbewegung sein, für die Robinson es verstand, Facebook zu nutzen. Die EDL organisierte Demonstrationen, etwa 2013 in Woolwich nach einem islamistischen Terrorattentat. Vor Moscheen legten sie Schweineköpfe ab. (…) Schließlich etablierte er sich, mit Hilfe des rechten kanadischen Kanals „Rebel Media“, als Film-Streamer und selbsternannter „Journalist“. Sein Spezialgebiet: das Verbreiten von Fake-News und die Faktenverfälschung. Sein erster Film handelte von einem Mann britisch-indischer Herkunft, der unter Drogeneinfluss einen Autounfall verursachte, bei dem drei weiße junge Briten starben: Robinson sah darin einen Terrorakt. Crowdfunding machte ihn zum Millionär. Nach einem Buch, in dem er den Koran als gewaltverherrlichendes Buch und den Islam als „Krankheit“ und Gefahr für den britischen Lebensstil beschrieb, inszeniert er sich seinen Fans gegenüber als antiislamischen Märtyrer und potenzielles Mordopfer.

via taz: Rechtsextremer Brite Tommy Robinson :Der Faktenverfälscher aus Luton

„Querdenker“-Initiator Ballweg ab Oktober vor Gericht – #LockHimUp

Der Prozess gegen den „Querdenken“-Initiator Michael Ballweg wegen versuchten Betrugs in 9450 Fällen beginnt am 2. Oktober vor dem Landgericht Stuttgart. Das teilte ein Gerichtssprecher mit. Zunächst seien bis Ende April nächsten Jahres über 30 Verhandlungstage vor der Wirtschaftsstrafkammer angesetzt. Ballweg soll nach früheren Angaben der Staatsanwaltschaft durch öffentliche Aufrufe von Tausenden Menschen mehr als eine Million Euro Zuwendungen für die Organisation eingeworben haben, die Spender aber über die Verwendung der Gelder getäuscht haben. Ballweg hatte die Vorwürfe stets bestritten. Sein Anwalt Reinhard Löffler sagte, die Verteidigung sei der Auffassung, dass die Vorwürfe haltlos seien. Dies werde das Verfahren bestätigen. Ballweg war im Juni 2022 in Untersuchungshaft in die Justizvollzugsanstalt Stuttgart-Stammheim gekommen, daraus dann aber im April 2023 entlassen worden. Die Strafkammer des Landgerichts hatte zunächst die Anklage bezüglich des versuchten Betrugs nicht zugelassen. Das Oberlandesgericht Stuttgart gab aber einer Beschwerde der Staatsanwaltschaft gegen die Nichtzulassung statt. So kommt es nun zu dem Strafverfahren vor der Wirtschaftsstrafkammer. Der Vorwurf der Geldwäsche wurde endgültig fallen gelassen.

vi MERKUR. „Querdenker“-Initiator Ballweg ab Oktober vor Gericht

Trump is running scared by trying to duck ABC debate, Harris’s team says

Former president instead offers head-to-head week earlier on Republican-sympathetic network Fox News, despite prearranged agreement Kamala Harris’s campaigners have suggested Donald Trump is running scared after he attempted to avoid taking part in a scheduled debate on ABC News on Sept 10. Instead, Trump has offered to go head-to-head with Ms Harris on Fox News, which is more sympathetic to his campaign, on Sept 4. The former president made his offer on his social media platform Truth Social, saying the meeting would have a “full arena” audience and take place in the pivotal swing state of Pennsylvania. “Donald Trump is running scared and trying to back out of the debate he already agreed to and running straight to Fox News to bail him out,” said Michael Tyler, the Harris campaign spokesman. Kamala Harris speaking in Houston on Thursday. She is scheduled to meet Trump in a TV debate on ABC News on Sept 10 CREDIT: LM Otero/AP He added that Ms Harris will turn up on Sept 10, the date that had been agreed for the ABC debate by the Trump and Biden camps before the incumbent US president quit the race. “The vice-president will be there one way or the other to take the opportunity to speak to a prime time national audience,” he added. “‘Mr Anytime, Anywhere, Anyplace’ should have no problem with that unless he’s too scared to show up on the 10th.”

via telegraph: Trump is running scared by trying to duck ABC debate, Harris’s team says

Far-right torch Rotherham Holiday Inn migrant hotel as Starmer warns thugs will regret violence – #terror

It comes after far-right riots rocked Liverpool, Bristol, Manchester, Hull, Belfast, Stoke and other cities on Saturday. Sir Keir Starmer has warned far-right thugs participating in violence they would “regret” it and feel the “full force of the law” after a mob set fire to a Rotherham hotel used to house asylum seekers. (…) It comes as masked rioters assembled outside a Holiday Express hotel in Manvers, South Yorkshire, and clashed with police. After thugs threw bricks and smashed windows, footage emerged of a fire raging from a bottom-floor window as hotel guests looked on from the top floor. (…) Far-right rioters made threatening ‘cut-throat’ gestures to migrants being housed in a Rotherham hotel. A video sent to a journalist, reportedly sent by a migrant in the hotel, showed several people shouting abuse at the migrant with one masked man drawing his hand across his throat.

via independent: UK riots live: Far-right torch Rotherham Holiday Inn migrant hotel as Starmer warns thugs will regret violence

siehe auch: Rioters try to torch Rotherham asylum seeker hotel amid far-right violence Home secretary condemns ‘utterly appalling’ scenes as bottles and chairs thrown outside Holiday Inn Express. A far-right-led mob of masked rioters tried to set fire to a hotel housing asylum seekers as further violence flared across the country at anti-immigration protests. Some 700 people gathered outside the Holiday Inn Express in Rotherham, before clashing with police. Some rioters hurled pieces of wood, bottles and chairs, and sprayed fire extinguishers at police officers. South Yorkshire police said at least 10 officers had been injured, including one who was left unconscious with a head injury. Footage from the scene showed a bin on fire and protesters, some draped in St George and union flags, chanting: “Get them out.” The demonstrators appeared at one point to storm into the hotel, with reports of a fire inside, and people peering out of windows. (…) Protests at the Holiday Inn Express began at midday, immediately turning into a riot when a mob of far-right individuals, mostly men, smashed windows and set a stairwell in the building alight, temporarily overwhelming police. Shabnam Shabir, who came as part of a group of counter-protesters, said she had been left traumatised after her group was surrounded and kettled by the mob, who chanted racist words and called her the p-word. “It was a lot of angry, angry, angry far right,” she said. “This is very scary.” She was left stranded in her car outside the hotel, unable to leave until the rioters did. “And we have people inside of the hotel who are scared for their lives so it’s terrifying.” Police closed roads around the hotel, which is on a major roundabout and connected by roads on three sides.By 5pm, they had made space around the building and pushed the rioters back with their shields.

https://twitter.com/mettlesome_teri/status/1820111754854101293

TikTok : Eine Woche im Männer-Fascho-Algo

TikTok ist essenziell in der Radikalisierung junger Männer. Jugendliche Unsicherheit und Kränkung ziehen sie in den Sumpf. Was sie dort sehen, ist kaum auszuhalten. (…) Junge Männer driften nach rechts – und das seit Jahren. Das hat eine Auswertung der Financial Times ergeben, das zeigen Umfragen und seit wenigen Wochen auch Wahlergebnisse. Junge Männer denken konservativer, sie sind wütender, sie sind antifeministischer. Nach einer Studie des Londoner King’s College bewerten junge Männer die Auswirkungen des Feminismus häufiger für schädlich als ihre Großväter mit über 60. Einen großen Anteil an dieser Entwicklung hat auch TikTok. Das sagen Expert:innen wie die Soziologin Veronika Kracher. Sie arbeitet für das Recherche- und Monitoring-Projekt de:hate der Amadeu Antonio Stiftung. Kaum jemand hat sich länger und intensiver mit Online-Radikalisierung befasst als sie. TikTok hat weltweit eine Milliarde Nutzer:innen, von denen rund 80 Prozent zwischen 16 und 34 Jahre alt sind. Das Herzstück der App ist ihr Algorithmus, der innerhalb von Sekunden zu erkennen glaubt, was wir online sehen wollen. Und weil der Algorithmus fast wie eine Blackbox ist, erstelle ich mir selbst einen unbelasteten Account (männlich, 19 Jahre) und setze mir ein Ziel: Eine Woche will ich mir Männlichkeitscontent reinziehen und schauen, welche Inhalte junge Männer da auf ihre Bildschirme bekommen. Ich werde auch mit jungen Männern sprechen, um herauszufinden, was das mit ihnen macht und ihrem Blick auf die Welt.

via zeit zett: TikTok : Eine Woche im Männer-Fascho-Algo