SPACEX: Explosion von Starship 2 riss Loch in die Atmosphäre

Ein Forschungsteam hat die Auswirkungen der Starship-2-Explosion auf die Ionosphäre untersucht und dafür Daten von über 2.500 Bodenstationen verwendet. Am 18. November 2023 ist das private Raumfahrtunternehmen SpaceX bei seinem zweiten Starship-Flug mit einer Explosion gescheitert. Ein Forschungsteam zeigt, dass diese Explosion eines der größten jemals entdeckten Löcher in die Ionosphäre – eine dünne Luftschicht in der oberen Atmosphäre – riss. Das Loch erstreckte sich über tausende von Kilometern und blieb fast eine Stunde lang bestehen. Der Co-Autor und Atmosphärenphysiker am Institut für solar-terrestrische Physik in Irkutsk (Russland), Juri Jasjukewitsch, erklärt in einer Pressemitteilung im Fachmagazin Nature, dass das Ausmaß der Störung sein Team überraschte: “Das bedeutet, dass wir die Prozesse in der Atmosphäre nicht verstehen.” Welche Auswirkung hat eine solche Explosion auf die Ionosphäre? Die Ionosphäre ist ein Bereich der Atmosphäre, der sich in einer Höhe von etwa 50 bis 1.000 Kilometern über dem Meeresspiegel befindet und in dem die Sonnenstrahlung einigen Luftmolekülen ihre Elektronen entziehen kann. Das Forschungsteam wollte herausfinden, wie sich eine solch gewaltige Explosion wie vom Starship auf die Ionosphäre auswirkt.

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Streit um Onlinedienst – Sperrung von X in Brasilien bestätigt

Der Oberste Gerichtshof in Brasilien bestätigt die Sperrung der Social-Media-Plattform X. Die Richter werfen dem Dienst vor, nicht entschlossen genug gegen die Verbreitung von Hassrede und Fake News vorzugehen. Die Mehrheit eines fünfköpfigen Gremiums des brasilianischen Obersten Gerichtshofs hat die Entscheidung des Richters Alexandre de Moraes bestätigt, die Social-Media-Plattform X in Brasilien zu sperren. Am Freitag hatte de Moraes, Richter am Obersten Gericht, angeordnet, die Plattform des Tech-Milliardärs Elon Musk solle seine Geschäftstätigkeit im nach Einwohnern siebtgrößten Land der Welt sofort und vollständig einstellen.Musk habe “völlige Missachtung der brasilianischen Souveränität und insbesondere der Justiz” gezeigt, begründete de Moraes die Entscheidung. Elon Musk schrieb auf seiner Plattform, die Quelle Nummer 1 für die Wahrheit werde damit geschlossen. De Moraes nannte er einen bösen Diktator, der sich als Richter verkleidet habe. (…) De Moraes hatte im April Ermittlungen gegen Musk eingeleitet und ihm vorgeworfen, illegale Accounts wieder aktiviert zu haben. Musk warf dem Richter daraufhin Zensur vor.In der Folge kündigte Musk an, die X-Vertretung in Brasilien zu schließen, weil er um die Sicherheit der Mitarbeiter fürchte. Am Donnerstag dann setzte de Moraes Musk eine 24-Stunden Frist, erneut einen Rechtsvertreter für X einzusetzen und ordnete dann die Sperrung von X an, als Musk die Frist verstreichen ließ.

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Bei #Landtagswahl in #Thüringen – Zwei fehlende #Unterschriften bringen Höcke jetzt doch in den #Landtag – #bauernopfer

Die AfD hatte am Sonntagabend in Thüringen einiges zu feiern. Mittendrin: Björn Höcke. Dabei musste der Landesvorsitzende eine Niederlage einstecken – schafft es jetzt wegen zwei fehlender Unterschriften aber doch in den Landtag. In Siegerpose ließ sich Höcke am Sonntagabend vor dem Restaurant „Hopfenberg“ ablichten. Seine AfD wurde stärkste Partei in Thüringen, meldete sogleich auch Regierungsanspruch an. Doch der Landesvorsitzende musste zittern: Sein Einzug in den Thüringer Landtag stand auf der Kippe. Denn Höcke hatte seinen Direktwahlkreis Greiz II nicht für sich entscheiden können. Stattdessen gewann CDU-Kandidat Christian Tischner. Für Höcke ein Problem, denn die AfD hatte nach der Wahl 32 Plätze im Landtag sicher – aber bereits 31 Wahlkreise für sich entschieden. Nur ein Sitz konnte daher über den Listenplatz vergeben werden. Diesen sicherte sich nun der auf Platz 1 gesetzte Höcke. Brisant dabei: In den Wahlkreisen Wartburgkreis I und Wartburgkreis II konnte kein AfD-Kandidat direkt gewählt werden. Dort stand schlicht kein Kandidat zur Wahl, da die Unterschrift des Landesvorsitzenden Höcke für die Zulassung fehlte. (…) Offiziell handelt es sich dabei um einen Formfehler, ohne den Fehler hätte Höcke den Einzug in den Landtag aber wohl verpasst

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Debatte um Abschiebungen – Wo viele Asylsuchende in Deutschland leben

Nach dem Messerangriff in Solingen debattiert die Politik wieder über Asylsuchende. Wo leben Geflüchtete in Deutschland, aus welchen Ländern stammen sie und wie viele Abschiebungen gibt es? Ein Überblick. Knapp vier Prozent der Menschen in Deutschland sind Geflüchtete. In Ostdeutschland ist ihr Anteil an der Bevölkerung geringer als in den westdeutschen Bundesländern und Berlin. Insgesamt wohnen Geflüchtete häufiger in den Städten als auf dem Land, auch weil es dort bessere Chancen auf Arbeit gibt.Besonders deutlich sieht man dies in Bayern: Jede zehnte Person in der Stadt Bayreuth ist ein Geflüchteter, während es im gleichnamigen Landkreis lediglich einer von hundert ist.Außerdem leben in den Städten oft bereits viele Landsleute oder sogar Bekannte und Familie. Das vorhandene Netzwerk kann helfen, im fremden Land anzukommen. (…) Die meisten Menschen, die in Deutschland Schutz suchen, stammen aus der Ukraine. Sie sind fast alle infolge des russischen Angriffskriegs nach Deutschland geflüchtet. Vor allem durch diesen Zuzug von Ukrainern leben heute in Ostdeutschland fast doppelt so viele Geflüchtete wie noch vor drei Jahren. Nach der Ukraine sind Syrien und Afghanistan die Länder, aus denen die meisten Geflüchteten stammen. Der Großteil der Schutzsuchenden darf in Deutschland bleiben, zumindest befristet. Bei einem Teil steht die Entscheidung noch aus. Lediglich sechs Prozent aller Geflüchteten sollen ausreisen, werden allerdings größtenteils weiterhin in Deutschland geduldet.Für eine solche Duldung gibt es viele Gründe: Wenn die Menschen Familie in Deutschland haben, dürfen sie oft bleiben. Gleiches gilt, wenn sie noch zur Schule gehen, in einer Ausbildung sind oder arbeiten. (…) Ein Prozent aller Schutzsuchenden wird nicht geduldet und soll ausreisen. Fast die Hälfte davon kann noch rechtlich dagegen vorgehen und ist meist nicht unmittelbar von einer Abschiebung bedroht.Im Jahr 2023 wurden 16.430 Geflüchtete aus Deutschland abgeschoben, mehr als in den Vorjahren. Dennoch blieb die Zahl der Geflüchteten, denen eine Abschiebung drohte, in etwa gleich. Sowohl Ende 2022 als auch Ende 2023 sollten etwa 18.000 Geflüchtete abgeschoben werden.

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WER WÄHLTE WEN? Der große Gender-Gap beim Wahlsieger AfD in Thüringen

Die AfD verdankt ihren deutlichen Wahlsieg in Thüringen vor allem den Männern und Wählern ohne Abitur oder Studium. Bei den über 60-Jährigen liegt die CDU vorn – ebenso bei Beamten. Laut Analyse der Forschungsgruppe Wahlen gibt es beim Wahlsieger AfD einen massiven Gender-Gap. Bei den Wählerinnen erreicht die Partei „nur“ 28 Prozent, bei Wählern sind es 39 Prozent. Bei den anderen Parteien sind diese Unterschiede der Geschlechter deutlich geringer. Die CDU ist bei den Frauen vier Prozentpunkte stärker als bei den Männern (26:22), das BSW drei (16:13), die Linke zwei (13:11), SPD und Grüne jeweils einen Prozentpunkt (7:6 bzw. 5:4). Beim Alter fällt auf, dass die AfD von den unter 60-jährigen Männern besonders viel Zuspruch (43 Prozent) erhält, während die CDU wie gewohnt bei den ab 60-Jährigen besonders erfolgreich ist (31 Prozent) – bei den unter 30-Jährigen erzielt sie nur 13 Prozent. Die Linke bricht bei der beteiligungsstarken Gruppe der ab 60-Jährigen ein: minus 27 Prozentpunkte auf nur noch 14 Prozent. Umgekehrt erzielt das BSW in dieser Altersgruppe ihr bestes Ergebnis (17 Prozent), während SPD und Grüne mit jeweils 9 Prozent ihre besten Ergebnisse bei den unter 30-Jährigen einfuhr.

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Hvaldimir: Russian ‘spy’ whale found dead in Norway

Hvaldimir was first spotted near the Norwegian island of Ingoya in April 2019. He was wearing a harness and what appeared to be a mount for a small camera which read “equipment St Petersburg”. A beluga whale suspected of being trained as a Russian spy has been found dead. The animal – who was known as Hvaldimir – was found floating at the Risavika Bay in southern Norway on Saturday by a father and son who were fishing, Norwegian public broadcaster NRK reported. Marine biologist Sebastian Strand, who has monitored the whale for the past three years, said it is unclear what Hvladimir died of, adding no major external injuries were visible. “It’s absolutely horrible,” Mr Strand said. “He was apparently in good condition [as of Friday]. So we just have to figure out what might have happened here.” Regina Crosby Haug from One Whale, an organisation that campaigned to protect Hvaldimir, added he was a “healthy young whale with no signs of illness”. Image: Hvaldimir was said to be very tame and liked human interaction. Pic: AP “I really hope that this is not human-related,” she added. Hvaldimir was first spotted near the Norwegian island of Ingoya in April 2019. He was wearing a harness and what appeared to be a mount for a small camera.

via sky: Hvaldimir: Russian ‘spy’ whale found dead in Norway

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Von DiFronzo – Hvaldimir skilt, CC BY 2.0, Link

Inside the neo-Nazi ‘Active Clubs’ preparing for ‘Day X’ – #terror

A network of white supremacist ‘Active Clubs’ whose members aim to be combat-ready is expanding across the UK, an investigation shows.  The extreme-right movement is part of around 100 groups worldwide said to be preparing for ‘Day X’ — a power struggle with other groups.  Originating in the US, the guiding strategy is to build decentralised, shadow militias with a veneer of legitimacy to avoid law enforcement scrutiny.   Resembling mixed martial arts (MMA) clubs, members are asked to avoid threatening behaviour or displaying obvious Nazi symbols in public.   However underneath the focus on combat sports and ‘brotherhood’ lie groups which are often founded by members with neo-Nazi or similar extreme-right agendas who are trying to attract recruits from mainstream society — an approach known as the ‘3.0 model’.   The clubs are ‘arguably the largest and fastest growing violent extreme-right network’, and are spreading across the UK, according to the insights provided to Metro.co.uk by the Counter Extremism Project (CEP).   The government responded to the research by highlighting ‘rapid’ work taking place to counter ‘growing and changing patterns of extremism.’ ‘The Active Club strategy was specifically developed to evade law enforcement monitoring and intervention and to prepare for a Day X scenario,’ senior CEP advisor Alexander Ritzmann said. ‘For example, this could be serving as the militia to a political extreme-right party and to fight their political enemies. ‘Violence by groups and individuals that follow the Active Club strategy will likely come without manifestos in the meantime.’

via metro: Inside the neo-Nazi ‘Active Clubs’ preparing for ‘Day X’

https://twitter.com/mxscottkernest/status/1830315789779657063