Er kämpfte für Putin: Russische Soldaten foltern und töten den «Donbass-Cowboy»

Ein Texaner kämpfte an der Seite Russlands in der Ukraine – bis er im Frühjahr verschwand. Jetzt kommt raus: Ausgerechnet russische Soldaten haben ihn wohl umgebracht. Russische Soldaten haben offenbar den sogenannten «Donbass-Cowboy» Russell Bentley gefoltert und umgebracht. Der US-Amerikaner Bentley hatte zuvor für die pro-russischen Separatisten in der Ukraine gekämpft und war dann verschwunden. Ein für die Untersuchung schwerer Verbrechen zuständiges Ermittlungskomitee aus Russland gab nun bekannt, dass der Mord im April von drei russischen Soldaten begangen worden sei, berichtet die russische Regierungszeitung «Rg.ru». Demnach wendeten die Soldaten am 8. April in Donezk «körperliche Gewalt und Folter» gegen Bentley an, «was zu seinem Tod führte». Im Anschluss brachten sie Bentleys Autos mit dessen Leichnam darin durch einen TNT-Block zur Explosion. Ein vierter Soldat sollte offenbar die Leiche entsorgen. Die Handlung lag laut dem Bericht ausserhalb ihrer Befugnisse. Vom US-Veteran zum Sträfling und pro-russischem Separatisten Eine Freundin von Bentleys Frau bestätigte gegenüber Astra Press, dass der US-Amerikaner an den Folgen von Stromfolter gestorben sei. Sein Herz habe den Elektroschocks nicht standgehalten.

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Bodenroboter der Ukraine feiert ersten Sieg in Gefecht

Sechs Monate nach seiner Enthüllung erobert “Fury” erstmals in einem Scharmützel Boden für die Ukraine. Im Mai präsentierte die Ukrainische Armee ihre neueste technische Errungenschaft: Fury, einen der ersten bewaffneten Bodenroboter der Welt. Am Donnerstag soll dieser laut Militärs erstmals ein Gefecht für sich entschieden haben. Das einkaufswagengroße Gefährt attackierte einen russischen Schützengraben und besiegte die dort versteckten russischen Soldaten. “Das Ergebnis: Ein Teil des Feindes wurde vernichtet, der Rest floh”, verkündete das zuständige ukrainische Regiment auf Social Media. Obwohl Fury mehrere Treffer durch Panzerfäuste und Drohnen einstecken musste, hielt der Roboter laut den Verantwortlichen durch und beendete die Mission wie geplant. Roboter Offensive Seit Kriegsbeginn, vor mehr als zwei Jahren, arbeiten ukrainische Ingenieure an mehreren bewaffneten, unbemannten Bodenfahrzeugen. Fury ist einer der ersten seiner Art, der in Missionen mit schwierigem Terrain vom Militär eingesetzt wird. Fury hat vier Räder, ein Funkgerät für den Empfang von Befehlen des Einsatzleiters, Videokameras und ein ferngesteuertes Maschinengewehr. Er ist dick gepanzert, um auch stärkerem Beschuss standzuhalten. (…) Auch Russland setzt bereits Kampfroboter dieser Art im Krieg ein, doch war der Erfolg von Fury bisher einmalig. Vor allem die zahlreichen Hindernisse am Boden, angefangen bei Schlaglöchern und Kratern, bis hin zu herabgefallenen Äste und steilen Hängen machen es Bodenfahrzeugen schwer, im Kampf erfolgreich zu sein.

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siehe dazu auch: Ground Drones: The Next Frontier Of Unmanned Combat In Ukraine The modern battlefield has been transformed by drones in the air and on the high seas, and now both Russia and Kyiv appear to be on the cusp of deploying large numbers of ground drones onto Ukrainian soil. A recent video captures the degree to which unmanned vehicles are transforming the modern battlefield. The clip shows two tracked Russian ground drones armed with grenade launchers being destroyed by Ukrainian aerial drones, all of which is captured by a reconnaissance drone hovering nearby. The drone-on-drone destruction is one of several visuals released in recent weeks featuring unmanned ground vehicles (UGVs). Other clips feature a ground drone firing volleys of tracer bullets at a Russian position, and a wheeled kamikaze drone trundling a massive explosive device across open ground before detonating under a bridge in Russian-held territory.

Verschwörungstheoretiker Mike Lindell – Nazi-Code in Werbung? Trump-Unterstützer erregt Aufsehen

Mike Lindell ist nicht nur als Unternehmer, sondern auch als Trump-Unterstützer und Verschwörungstheoretiker bekannt. Jetzt erregt er mit einem Preis für seine Kissen Aufsehen. Der US-Unternehmer und Trump-Unterstützer Mike Lindell hat mit einer Werbung für seine Kopfkissen Aufsehen im Internet erregt. Lindell, Gründer des Unternehmens My Pillow, hatte am Samstag in sozialen Netzwerken mitgeteilt, dass ein Kissen auf den Preis von 14,88 Dollar (umgerechnet etwa 13,30 Euro) reduziert werde. Die Zahlen 14 und 88 werden vielfach im rechtsradikalen Milieu verwendet. Die 14 steht vor allem im englischen Sprachraum für die sogenannten “14 Worte”. Damit ist ein Glaubenssatz von Neonazis und weißen Rassisten gemeint, der im Englischen aus 14 Wörtern besteht. Die 88 wiederum steht zweimal für den Buchstaben H, der der Achte im Alphabet ist und als Abkürzung für die Nazi-Grußformel “Heil Hitler” dient. Dass der Preis zufällig ausgewählt wurde, ist fraglich. Eine Stringenz in der Preisreduktion ist jedenfalls nicht zu erkennen: Zuvor wurde das Kissen erst für 49,98 Dollar und danach 29,99 angeboten. Lindell ist neben seinem Kissen-Unternehmen in den USA bekannt als Verschwörungstheoretiker und Unterstützer von Donald Trump. Unter anderem verbreitete er die von Trump häufig gestreute Behauptung, er sei um den Sieg bei der Präsidentschaftswahl 2020 betrogen worden.

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Brandenburg-Wahl SPD laut Hochrechnung knapp vor AfD, BSW landet vor CDU

Die SPD wird laut Hochrechnung mit etwas mehr als 30 Prozent erneut stärkste Kraft in Brandenburg – knapp vor der AfD. Die CDU liegt hinter dem neu gegründeten BSW, das aus dem Stand drittstärkste Partei in Brandenburg werden dürfte. Hochrechnungen sehen SPD knapp vor AfD; BSW drittstärkste Kraft Woidke will mit CDU über Regierungskoalition sprechen Grüne voraussichtlich nicht mehr im Landtag vertreten Wahlbeteiligung laut Hochrechnung bei 73,5 Prozent – deutlich mehr als vor fünf Jahren Die SPD ist bei der Landtagswahl in Brandenburg laut der Hochrechnung von 21:45 Uhr erneut stärkste Kraft geworden. Sie kommt demnach auf 30,7 Prozent der Stimmen. Knapp dahinter folgt die AfD mit 29,4 Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) wird laut der Hochrechnung mit 13,4 Prozent drittstärkste Kraft – vor der CDU, die auf 12,1 Prozent kommt. Die Grünen mit 4,2 Prozent, die Linke mit 3,0 Prozent und BVB/Freie Wähler mit 2,6 Prozent liegen der Hochrechnung zufolge unterhalb der Fünf-Prozent-Hürde und sind wahrscheinlich nicht im Landtag vertreten. Alle anderen Parteien kommen zusammen laut Hochrechnung auf 4,6 Prozent.

via rbb: Brandenburg-Wahl SPD laut Hochrechnung knapp vor AfD, BSW landet vor CDU

siehe auch: AfD feiert in Potsdam mit Abschiebe-Lied. Mit Beifall und Rufen nach Abschiebungen haben AfD-Anhänger das Abschneiden der Partei bei der Landtagswahl in Brandenburg gefeiert. Hochrechnungen zufolge wird die AfD zweitstärkste Kraft knapp hinter der SPD. Bei der Wahlparty in einem Gasthof im Potsdamer Ortsteil Marquardt zeigten sich neben Spitzenkandidat Hans-Christoph Berndt auch die Bundesvorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla sowie der Thüringer AfD-Vorsitzende Björn Höcke. rbb/Björn Haase-Wendt Liveticker Brandenburg-Wahl +++ Grüne wohl nicht im Landtag +++ SPD laut Hochrechnung vor AfD +++ “Millionenfach abschieben” Mehrere junge AfD-Anhänger stimmten lautstark und minutenlang ein aggressives Lied zum Thema Abschiebungen an. Zu der Melodie des Songs “Das geht ab. Wir feiern die ganze Nacht” der Band Die Atzen sangen sie: “Hey das geht ab, wir schieben sie alle ab, sie alle ab”. Dazu hielten sie auf einer Tafel den Slogan “Millionenfach abschieben” hoch. Später tanzten AfD-Anhänger auf der Straße vor dem Gasthof zu dem Auftritt eines Sängers und dessen Song: “Ost, Ost, Ostdeutschland”.

siehe dazu auch: Landtagswahl 2024 Wer wo in Brandenburg vorne liegt Wie sehen die Wahlergebnisse in Brandenburgs Gemeinden aus? In welchen Wahlkreisen habe die Parteien ihre Hochburgen? Die interaktive Karte zeigt detaillierte Ergebnisse der Landtagswahl in Brandenburg; LIVE Landtagswahl Brandenburg 2024 (Grafiken); GRAFIKEN Wer wählte die AfD – und warum?

CDU und FDP zusammen mit AfD gegen linkes Zentrum – #brandmauer

In Halle will das rechts-konservative Bündnis verhindern, dass das Projekt »Reil 78« eine Perspektive hat. In den vergangenen Monaten wurde viel über die Gefahren für linke Projekte durch Wahlerfolge der AfD gesprochen. Am Umgang mit der Reilstraße 78 zeigt sich konktret, dass CDU, FDP und eine sich unpolitisch gebende lokale Bürgerliste bereit sind, mit der AfD gegen linke Projekte vorzugehen. Die große alte Villa mit den bunten Graffiti und den antifaschistischen Parolen in der Reilstraße 78 am Rande von Halle an der Saale ist nicht zu übersehen. 2001 wurde das ehemalige Kinderheim von Menschen aus der linken Szene besetzt, die dort ein soziokulturelles Zentrum errichten wollten. Die Besetzer*innen bekamen schnell einen Nutzungsvertrag und die »Reil 78« wurde bald zu einem wichtigen antifaschistischen Treffpunkt in der Stadt. Aktuell ist das Projekt allerdings akut bedroht. (…) Durch sie wurden AfD und CDU gestärkt, die das linke Hausprojekt bekämpfen. Auch die FDP und eine Regionalpartei zeigen keine Berührungsängste mit der AfD. Die neue rechte Mehrheit aus AfD, CDU, FDP und Bürger für Halle stimmte Mitte September im Finanzausschuss gegen den Verkauf an den Verein.

via nd: CDU und FDP zusammen mit AfD gegen linkes Zentrum

„DIE JAGDSAISON IST ERÖFFNET“ – Dresden-Fans schocken mit geschmackloser Choreografie

Die Fans von Dynamo Dresden leisten sich vor dem Spiel gegen Hansa Rostock eine üble Entgleisung. Quer über den Fanblock entrollen sie ein Banner, das zur Jagd auf den Gegner aufruft. Die passende Musik dazu läuft über die Stadionlautsprecher. Anzeige Die Fans von Dynamo Dresden und Hansa Rostock pflegen eine innige Feindschaft. Erstmals seit 2021 trafen die beiden Teams aus dem Osten wieder aufeinander. Beim Drittliga-Spiel knallte es im Dresdner Stadion schon vor dem Anstoß. Die Dynamo-Fans provozierten den Gegner mit einer geschmacklosen Choreografie. Quer über den Fanblock war ein riesiges Banner mit der Aufschrift „Die Jagdsaison ist eröffnet – Waidmannsheil“ gespannt. Im Stadion wurde es ruhig, als aus der ersten Reihe des Blocks eine gigantische Blockfahne über die Köpfe der Anhänger gezogen wurde. Nach und nach wurde dann zum rhythmischen Klatschen der Zuschauer die Geschmacklosigkeit sichtbar. Auf der Fahne war ein Jäger im Camouflage-Outfit abgebildet, der durch ein Zielfernrohr seines Gewehrs schaut. Im Visier war das Hansa-Logo abgebildet. Während die martialische Fahne über dem K-Block, in dem die Dynamo-Ultras stehen, gezogen wurde, ertönte über die Stadionlautsprecher Musik, die an ein Jagd-Halali erinnert. Es scheint, als sei die Aktion mit dem Verein abgesprochen gewesen zu sein. Dazu zündeten Fans 20 Knaller, die wohl Schüsse symbolisieren sollten. Die Fans im ausverkauften Stadion feierten die Entgleisung der Ultras.

via welt: „DIE JAGDSAISON IST ERÖFFNET“ Dresden-Fans schocken mit geschmackloser Choreografie

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#FEMIZID – #LGBTIQ-Rechte in #Georgien beschnitten: Transmodel von Partner ermordet

Die Ermordung von Kesaria Abramidze, einem Transgendermodel, gibt Anlass zur Sorge um die Rechte und die Sicherheit von LGBTIQ-Personen in Georgien. Nur einen Tag nachdem die georgische Regierung am Dienstag ein umstrittenes Gesetz zur Einschränkung der Rechte von LGBTIQ-Personen verabschiedet hatte, wurde Kesaria Abramidze, ein bekanntes georgisches Transgendermodel, ermordet. Wie das georgische Innenministerium bekanntgab, wurde Abramidze in ihrer Wohnung in einem Vorort der georgischen Hauptstadt Tiflis “mit mehreren Messerstichen” getötet. Die Polizei nahm ihren Freund als Tatverdächtigen fest. Gegen ihn wird wegen Mordverdachts mit “besonderer Grausamkeit” und “aufgrund des Geschlechts” ermittelt. Abramidze selbst, die auch als Influencerin und Schauspielerin tätig war, galt als eine der ersten offen transidenten Persönlichkeiten Georgiens. Sie sprach offen über ihre Geschlechtsangleichung und vertrat die Kaukasusrepublik 2018 beim internationalen Modelwettbewerb Miss Trans Star International. Auf Instagram folgten ihr rund 500.000 Menschen. Zuletzt fiel Abramidze vermehrt mit Kritik an der georgischen Regierung auf. So verurteilte sie etwa deren Umgang mit häuslicher Gewalt und Frauenrechten scharf. In den sozialen Netzwerken schrieb Abramidze dazu: “Nein zum Femizid, der in unserem Land mittlerweile so weit verbreitet ist.” Auch erzählte das Transgendermodel im April, dass sie vorübergehend gezwungen gewesen sei, ins Ausland zu fliehen. Denn nachdem ihr ehemaliger Partner sie mehrmals körperlich angegriffen habe, habe Abramidze um ihr Leben gefürchtet. Ihre Tötung am Mittwoch erfolgte, nur einen Tag nachdem ein umstrittenes “Anti-LGBTIQ”-Gesetz in dritter und letzter Instanz vom georgischen Parlament verabschiedet wurde.

via standard: FEMIZID LGBTIQ-Rechte in Georgien beschnitten: Transmodel von Partner ermordet