Dauer-Schulschwänzer: Mutter (mit Kontakt in Reichsbürger-Szene?) muss vor Gericht

In Mecklenburg-Vorpommern gab es zuletzt mehr notorische Schulschwänzer: Im Schuljahr 2023/2024 mussten die Staatlichen Schulämter rund 20 Prozent mehr Verfahren wegen Schulabsentismus führen als im Vorjahr. In einem besonders schweren Fall steht eine Mutter im November vor Gericht – ihr Sohn besucht seit Jahren keine Schule mehr. Die Zahl notorischer Schulschwänzer ist in Mecklenburg-Vorpommern zuletzt gestiegen. Für das zurückliegende Schuljahr 2023/2024 verzeichnet das Schweriner Bildungsministerium 372 Fälle, in denen die Staatlichen Schulämter ein Verfahren wegen sogenannten Schulabsentismus geführt haben. Im Schuljahr davor waren es laut Ministerium 306. Von Schulabsentismus werde bei mehr als elf unentschuldigten Fehltagen gesprochen (…) Davon weit entfernt war zumindest bis zuletzt der Fall eines Jungen, der der «Ostsee-Zeitung» zufolge seit etwa vier Jahren in Grevesmühlen der Schule fernbleibt und damit bereits für Schlagzeilen gesorgt hat. Mittlerweile würde er eigentlich in die siebte Klasse gehen. Die Mutter muss sich laut Amtsgericht Wismar im November wegen einer Anklage der Staatsanwaltschaft vor Gericht verantworten. Zudem liegen den Angaben zufolge aus der Vergangenheit bereits zwei Strafbefehle gegen sie vor. Der Vorgang füllt im Jugendamt des Landkreises Nordwestmecklenburg mehrere Akten. Laut Landkreis haben auch schon Polizisten versucht, den Jungen abzuholen und zur Schule zu bringen. Das sei aber daran gescheitert, dass sie nicht die Wohnung betreten durften. Die Mutter soll laut «Ostsee-Zeitung» Kontakt in die Reichsbürger-Szene haben. Das könne laut Landkreis zumindest nicht ausgeschlossen werden.

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Vorwürfe gegen Landtagsabgeordneten – Fragwürdige Geschäfte in Belarus: AfD Sachsen stützt Jörg Dornau – erst einmal

Auf einer Farm von Jörg Dornau sollen politische Häftlinge arbeiten. Dem Landesvorstand gegenüber hat er sich erklärt. Dennoch haben Parteifreunde Bauchschmerzen. örg Dornau schweigt – und wird es gegenüber den Medien wohl weiterhin tun. Der AfD-Landtagsabgeordnete lässt am Montag eine Anfrage dieser Zeitung im Sand verlaufen. Dornau hat es bislang immer so gehalten: Zu Medienberichten, die seinen landwirtschaftlichen Betrieb in Belarus betreffen, äußert er sich nicht persönlich, lässt höchstens seinen Anwalt sprechen. Aktuell muss er deswegen nichts befürchten, selbst wenn die Lage für ihn schwieriger geworden ist. Der AfD-Landesvorstand stützt Dornau gegen die jüngsten Vorwürfe. Vor ein paar Wochen veröffentlichte das Portal „Reform.News“, für das belarussische Journalisten berichten, erste Recherchen. Weitere Medien folgten. Im Kern geht es immer um die gleichen Umstände: Dornau soll auf seiner Zwiebelfarm in Weißrussland Strafgefangene arbeiten lassen, von Zwangsarbeit ist in einzelnen Berichten die Rede. Auch politische Gefangene sollen zum Einsatz kommen. Profitiert Jörg Dornau also von einem System, das seine Gegner mit brutaler Härte verfolgt? Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat Vorermittlungen aufgenommen. Der Vorwurf des Menschenhandels, der Zwangsarbeit und der Ausbeutung von Arbeitskraft steht im Raum. (…) Bei der Sitzung des Landesvorstands am 14. Oktober war der Fall nun Thema. Dornau selbst war nicht erschienen. Stattdessen berichteten der Landesvorsitzende Jörg Urban und AfD-Generalsekretär Jan Zwerg über ein Gespräch, das sie mit Dornau geführt hatten. Teilnehmern der Sitzung zufolge wurde kurz dargelegt, wie sich die Angelegenheit darstelle. Dornau soll Vorwürfe zurückgewiesen haben Dornau habe in dem Gespräch mit Urban und Zwerg alles zurückgewiesen, heißt es. Von einer heiklen Lage wolle er nichts wissen. Ja, auf Dornaus Farm seien Gefangene im Einsatz. Allerdings soll dies vergleichbar mit der Situation in Deutschland sein: In Belarus könnten sich Sträflinge mit der Arbeit ein Taschengeld erarbeiten oder Strafen ableisten. Von Zwangsarbeit sei nicht die Rede. Menschen wie Dornau gehören in kein Parlament. Rico Gebhardt Linken-Landtagabgeordneter Im Landesvorstand waren einige überrascht, dass sich Urban und Zwerg mit dieser Erklärung zufriedengaben. Viele Gesprächspartner beschreiben zudem ein grundsätzliches Dilemma: Dornau äußere sich in AfD-Kreisen nicht näher zu seinen Geschäften in Belarus, mauere, wo er könne. Da könne man als Partei wenig ausrichten. Selbst in der Fraktion werde er nicht zur Räson gerufen. Bauchschmerzen im Landesvorstand Zähneknirschend nahmen Vorstandmitglieder darum zur Kenntnis, dass der Landesvorstand die geringen Ergebnisse der Aussprache dem Bundesvorstand mitteilte. Faktisch stütze man Dornau damit, heißt es.

via lvz: Vorwürfe gegen Landtagsabgeordneten – Fragwürdige Geschäfte in Belarus: AfD Sachsen stützt Jörg Dornau – erst einmal

siehe auch: AFD-LANDTAGSABGEORDNETER IN #SACHSEN – Vorwürfe gegen #Dornau erhärten sich: Politische Gefangene auf Feldern des AfD-Politikers in #Belarus? Politische Gefangene sollen in Belarus auf Feldern des sächsischen AfD-Politikers Jörg Dornau gearbeitet haben. Dessen Firma baut dort Zwiebeln an. MDR-Recherchen zeigen nun: Häftlinge könnten gezielt inhaftiert worden sein, um billige Arbeitskräfte zu bekommen. Die Vorgänge beschäftigen nun auch die deutsche Justiz. Ehemalige Häftlinge beschreiben in einem belarussischen Auslandmedium, unter welchen Bedingungen sie in der Firma des sächsischen AfD-Politikers arbeiten mussten. MDR-Recherchen erhärten nun die Vorwürfe. Massenverhaftungen häufen sich seit den Protesten gegen Diktator Lukaschenko in Belarus – viele Gefangene werden zu Arbeitseinsätzen gezwungen. Die Verbindungen des AfD-Politikers Jörg Dornau zur politischen Führung in Belarus sind unklar. “Als erstes waren es normale Gefangene, die beispielsweise wegen Alkoholkonsums inhaftiert wurden”, erzählt eine Person, die an Jörg Dornaus Geschäften in Belarus direkt beteiligt war. Später hätten dann nur noch politische Häftlinge für die belarussische Firma des AfD-Politikers “Zibulka-Bel” gearbeitet – ein Gemüse-Farm.

Fußballerinnen kritisieren FIFA-Saudi-Deal – „Tritt nicht nur die Rechte der Frauen mit Füßen“

Im April verkündete die FIFA einen Sponsoren-Deal mit dem größten saudi-arabischen Ölkonzern. Dagegen protestieren mehr als 100 Topspielerinnen nun in einem offenen Brief. Mehr als 100 Profifußballerinnen aus 24 Ländern haben den Weltverband FIFA dazu aufgefordert, den Sponsorenvertrag mit dem saudi-arabischen Ölkonzern Aramco zu beenden. Saudi-Arabien habe „Milliarden für Sport-Sponsoring ausgegeben, um von dem brutalen Ruf des Regimes in Bezug auf die Menschenrechte abzulenken“, heißt es in einem offenen Brief, den unter anderem die deutsche Nationalspielerin Paulina Krumbiegel von Juventus Turin sowie Bayern Münchens ehemalige Torhüterin Erin Nayler aus Neuseeland unterzeichneten. Die Behandlung von Frauen in dem Land spreche für sich, hieß es weiter. (…) Die insgesamt 106 Fußballerinnen aus allen Kontinenten kritisieren jedoch, dass gerade eine Partnerschaft mit einem Unternehmen aus Saudi-Arabien die Fortschritte und Entwicklungen des Frauenfußballs in den vergangenen Jahren „weit zurückwerfen“ würden. „Die saudische Führung tritt nicht nur die Rechte der Frauen mit Füßen, sondern auch die Freiheit aller anderen Bürger“, heißt es in dem Schreiben. „Stellen Sie sich vor, wenn von LGBTQ+-Spielerinnen, von denen viele Heldinnen unseres Sports sind, erwartet wird, bei der WM 2027 für den staatlichen Ölkonzern eines Regimes zu werben, das genau die Beziehungen kriminalisiert, in denen sie leben und für die sie stehen.“

via 11freunde: Fußballerinnen kritisieren FIFA-Saudi-Deal „Tritt nicht nur die Rechte der Frauen mit Füßen“

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McDonald’s distanziert sich von Trump

Nach einem Wahlkampfauftritt von Donald Trump in einem McDonald’s-Restaurant in Pennsylvania hat der Fast-Food-Konzern klargestellt, dass er keine Wahlempfehlung für den republikanischen Präsidentschaftskandidaten abgebe. Die Einzelheiten. In einer Nachricht an seine Belegschaft teilte McDonald’s am Montag mit, der Betreiber des Restaurants in einem Vorort von Philadelphia habe Interesse bekundet, Trump einzuladen und die Konzernzentrale habe zugestimmt. Einer der zentralen Werte des Unternehmens sei: „unsere Tür steht jedem offen“, hieß es in der Nachricht von McDonald’s. Das Unternehmen habe aber nie Stellung im Wahlkampf bezogen und werde das auch diesmal nicht machen. Einige McDonald’S-Restaurants hätten auch Trumps Rivalin Kamala Harris, ihren Vizepräsidentschaftskandidaten Tim Walz und Trumps Vize J.D. Vance eingeladen. (…) Trump behauptet seit Wochen unentwegt, dass Harris sich das ausgedacht habe – Beweise dafür hat er nicht. Die „New York Times“ schreibt, dass McDonald’s Medienanfragen zu dem Thema ignoriert habe. Die Zeitung sprach eigenen Angaben nach mit einer Jugendfreundin von Harris, die sich daran erinnere, dass die heutige US-Vize bei der Kette gearbeitet habe

via rp online: McDonald’s distanziert sich von Trump

siehe auch: McDonald’s workers roast Trump over ‘insulting cosplay’ stunt at restaurant that failed health inspection Trump sported neither gloves not a hair net as he worked at a branch of the fast food chain in Pennsylvania. Donald Trump’s obsession with questioning Kamala Harris’ work experience at McDonald’s peaked over the weekend when he worked the fry cooker at a Pennsylvania branch — without a hairnet or gloves. McDonald’s workers have now given their verdict on the former president’s performance – and came away less than impressed. Trump has baselessly called his Democratic opponent’s summer stint at a McDonald’s “a lie,” so he decided to try his hand at the fast-food chain himself, shutting down a Bucks County restaurant to do so. While serving food through the drive-thru window and working the fry cooker, some have pointed out that he wasn’t taking proper precautions — at a location that has previously been cited for health code violations. Earlier this year, this location didn’t meet the compliance requirements of the Bucks County Health Department. A health inspection in March at the Feasterville-Trevose location resulted in four violations, including citing employees not having their “hands clean & properly washed.” “Food employees are not washing their hands as required before putting on gloves, after handling soiled tableware, after handling raw meat, before handling clean tableware, equipment, utensils. CFSM must review hand washing requirements with staff. Observed employees handling raw beef with gloves and then switching gloves without hand washing step in-between,” the health inspector wrote. The report also noted a lack of hairnets: “Food workers are not wearing hair restraints as required, which includes management that assists in packaging and preparing food. Employees shall wear hair restraints such as hats, hair coverings or nets, that are effectively designed and worn to keep their hair from contacting exposed food; clean equipment, utensils and linens; and unwrapped single-service and single-use articles.” This Sunday’s photoshoot of the former president captured him in a white button-down shirt, ketchup-colored tie and a blue apron with yellow stripes — but without gloves or a hairnet while working at the McDonald’s stop in the swing state.

Critics Sack Trump Campaign Over Spectacular ‘Freudian Slip’ In Football Post – #stealer #StableGenius

Ex-GOP Rep. Adam Kinzinger went so far as to label it an “Authoritarian slip.” Conservative attorney George Conway called it “projection.” Donald Trump’s campaign drew mockery for a typo critics suggested was a Freudian slip about the former president and current Republican nominee. In an email to supporters, Trump’s team misspelled the Steelers part of the NFL’s Pittsburgh Steelers name as “Stealers.” “Working at McDonalds, a town hall, a Stealers game — no one is working harder than President Trump to Make America Great Again!” it wrote. The mistake also appeared on Trump’s website. Former Rep. Adam Kinzinger (R-Ill.) called it an “Authoritarian slip” in a post on X, formerly Twitter. Conservative attorney George Conway labeled it “projection.” Trump attended the Steelers-New York Jets clash at Acrisure Stadium on Sunday, where some fans gave him a less-than-friendly welcome.

via huff: Critics Sack Trump Campaign Over Spectacular ‘Freudian Slip’ In Football Post

Trump ground game faces new fraud claims as video shows door-knock hack

Exclusive: clip from canvasser for Musk’s America Pac reveals apparent ease in which GPS location can be spoofed. Donald Trump’s ground game in Arizona and Nevada may be undercut by canvassers working for America Pac using GPS spoofing to pretend they have knocked on doors when they haven’t, according to multiple people familiar with the practice and a leaked how-to-fake-location video. The ramifications for Trump may be far reaching, given America Pac has taken on the bulk of the Trump campaign’s ground game in the battleground states, and the election increasingly appears set to be decided by turnout. A bootleg how-to-spoof video, made by an America Pac canvasser in Nevada and obtained by the Guardian, shows the apparent ease with which locations can be changed to fake door-knocks, calling into question how many Trump voters have actually been reached by the field operation. The video, shared with a few hundred canvassers, walks through the setup: a user downloads a GPS-spoofing app to falsely place themself at the door of a Trump voter, fakes responses to the survey and takes steps to cover up the fraud by varying the survey responses to make it believable. The scope of the GPS-spoofing practice is unclear because it is difficult to catch cheaters without cross-referencing data with another tracker. It is also not a problem limited to America Pac; GPS spoofing has been a problem for years and it has become increasingly resource-intensive to catch cheaters. In response to the reporting, America Pac issued to a joint statement by its vendors Blitz, Patriot Grassroots, Echo Canyon and the Synapse Group.

via guardian: Trump ground game faces new fraud claims as video shows door-knock hack

Lügen, Targeting und Millionengeschenke:  Mit diesen miesen Tricks greift Elon Musk in den US-Wahlkampf ein

Elon Musk ist Donald Trumps prominentester Fanboy. Der reichste Mensch der Welt unterstützt den republikanischen Kandidaten nicht nur auf offener Bühne, sondern auch mit dutzenden Millionen Dollar. Dabei scheut er vor unlauteren und vielleicht sogar illegalen Tricks nicht zurück. Er will unbedingt, dass Donald Trump wieder Präsident der USA wird, daraus macht Elon Musk keinen Hehl. Im August führte er ein langes Gefälligkeitsinterview mit Trump auf seiner Plattform X. Jüngst feierte er ihn auf offener Bühne bei einer Wahlkampfveranstaltung in Pennsylvania. Und in nur drei Monaten spendete er 75 Millionen Dollar zur Unterstützung des republikanischen Kandidaten. Immer deutlicher wird inzwischen, dass Musk mit diesem Geld auch unlautere, vielleicht sogar illegale, Wahlkampfmanöver finanziert. Am Wochenende kündigte der Milliardär beispielsweise an, eine von ihm finanzierte pro-Trump-Organisation werde jeden Tag eine Million Dollar an Wähler:innen verschenken, die eine Petition für die Unterstützung der ersten beiden Verfassungszusätze unterzeichnen. Diese beinhalten das Recht auf Redefreiheit und darauf, Waffen zu tragen. Wer Townhall-Veranstaltungen mit Elon Musk besuchen will, muss vorher die Petition unterschreiben. Vor allem aber wird das tägliche Millionengeschenk nur unter den Unterzeichner:innen verteilt, die auch als Wähler:innen registriert sind. Dies soll Musk-Fans und potenzielle Trump-Wähler:innen in umkämpften Bundesstaaten dazu motivieren, sich für die Wahl zu registrieren. Mehrere US-Wahlrechtsexpert:innen halten den Schritt für illegal. (…) Bereits im August hatte die Organisation für Schlagzeilen gesorgt, weil sie offenbar mit einem Trick Daten von potenziellen Wähler:innen sammmeln wollte. In Werbevideos versprach America PAC interessierten Menschen Hilfe dabei, sich online als Wähler:innen zu registrieren. Der große Button „Register to Vote“ auf der Website der Organisation führte in einigen Fällen jedoch nicht zur offiziellen Wahlregistrierung, sondern zu einem umfassenden Fragebogen der Organisation. Wie CNBC aufdeckte, passierte dies nur, wenn Wähler:innen zuvor angegeben hatten, aus einem der stark umkämpften Bundesstaaten wie Michigan oder North Carolina zu kommen. In weniger umkämpften Staaten wurden die Menschen tatsächlich zur Wahlregistrierung weitergeleitet. Nach dem Bericht nahm America PAC den Link offline, die Wahlbehörden zweier Bundesstaaten kündigten Untersuchungen an. Das hinderte andere, ebenfalls von Musk finanzierte Organisationen, nicht daran, in den vergangenen Wochen mit umstrittenen Mitteln Wahlkampf zu machen. Wie die Huffington Post enthüllte, nutzte das Future Coalition PAC zielgerichtete Online- und Brief-Werbung, um beim Reizthema Nahostkonflikt die demokratische Wählerschaft zu spalten. So erhielten jüdische US-Amerikaner:innen Werbung, die behaupteten, Harris habe Waffenlieferungen an Israel verhindert. Arabisch-amerikanische und muslimische US-Bürger:innen hingegen erhielten Werbung, die sich als pro-Harris-Werbung ausgab und betonte, dass Harris jüdischer Ehemann Doug ihre pro-Israel-Haltung beeinflusse. Diese Art der zielgerichteten Demobilisierung weckt Erinnerungen an Donald Trumps erfolgreichen US-Präsidentschaftswahlkampf 2016. Damals richtete sich die Trump-Kampagne gezielt mit Werbung an schwarze US-Amerikaner:innen, die Hillary Clinton als rassistisch darstellten. Frauen wiederum erhielten Online-Werbung, die mit Hinweisen auf den Ehebruch ihres Mannes Bill Clinton Hillary Clintons Image als Feministin untergraben sollten. Während die Darstellungen in den jüngsten Werbeanzeigen immerhin teilweise einen wahren Kern haben – Harris steht wegen ihrer Unterstützung für Israel nicht nur seitens arabisch-amerikanischer Gruppen unter Druck – ist das Projekt „Progress 2028“ komplett erfunden. Die Initiative veröffentlichte vor wenigen Tagen ein sogenanntes Manifest, das angeblich aus Kamala Harris‘ Umfeld stammen und ihre Strategie bei Reizthemen wie Umweltschutz, LGBTQ-Rechten oder Migration darlegen soll. Darunter etwa die Öffnung der Grenzen und eine kostenlose Krankenversicherung für „illegale Migrant:innen als Rückgrat der amerikanischen Wirtschaft“.

via netzpolitik: Lügen, Targeting und Millionengeschenke:  Mit diesen miesen Tricks greift Elon Musk in den US-Wahlkampf ein