Die US-Version der App ist nicht mehr erreichbar. Insidern zufolge gibt es einen neuen Interessenten, der TikTok in den USA vor dem Aus bewahren könnte: Das schnell wachsende KI-Start-up Perplexity. Die Videoplattform TikTok ist in den USA nicht mehr erreichbar. In der Nacht zum Sonntag nahmen die beiden großen Betreiber Google und Apple die TikTok-App aus ihren App-Stores. Auf Geräten, auf denen sie bereits installiert war, war sie nun nicht mehr nutzbar. TikTok erklärte Bestandsnutzern per eingeblendetem Hinweis, die App sei „im Moment leider nicht verfügbar. In den USA wurde ein Gesetz erlassen, das TikTok verbietet.“ Weiter erklärte das Unternehmen, man freue sich, „dass Präsident Trump angedeutet hat, dass er mit uns an einer Lösung arbeiten wird, um TikTok nach seinem Amtsantritt wieder zuzulassen.“ Im Ringen um die Zukunft der Videoplattform bringt sich einem Medienbericht zufolge unterdessen die aufstrebende US-Suchmaschinenfirma Perplexity AI als Fusionspartner ins Spiel. Das Startup aus Kalifornien habe dem chinesischen Tiktok-Mutterkonzern ByteDance einen Zusammenschluss mit dem US-Geschäft der Videoplattform vorgeschlagen, berichtete der Fernsehsender CNBC am Samstag.
Stand: 17.01.2025 14:26 Uhr Die EU-Kommission ermittelt seit einiger Zeit gegen die Online-Plattform X des US-Milliardärs und Trump-Vertrauten Musk. Kurz vor Trumps Amtseinführung als US-Präsident treibt Brüssel nun das Verfahren voran.Die EU-Kommission treibt das Verfahren gegen Elon Musks Online-Plattform X voran und verlangt Zugang zu internen Dokumenten über Algorithmen. Der Konzern werde angewiesen, die Daten dazu einzufrieren und aufzubewahren, teilte die Brüsseler Behörde mit. Ein Sprecher der EU-Kommission erklärte, die Plattform werde aufgefordert, “uns interne Dokumente über alle kürzlich vorgenommenen Änderungen an Algorithmen zu übermitteln”. Diese Dokumente müssten bis zum 15. Februar an die Kommission übermittelt werden.Zweitens fordere man die Plattform auf, der Behörde Zugang zu bestimmten Programmierschnittstellen zu gewähren. Das werde bei Recherchen helfen. Die Anweisungen erfolgen wegen einer bereits laufenden Untersuchung gegen X. Die zuständige EU-Kommissarin Henna Virkkunen erklärte, Ziel der Kommission sei es, “dass alle Plattformen in der EU unser Gesetz respektieren, das ein faires, sicheres und demokratisches Online-Umfeld für alle europäischen Bürger schafft”. Die Brüsseler Behörde betonte, dass diese Schritte notwendig seien, um systemische Risiken der Plattform zu bewerten. Die EU beobachtet Musks Aktivitäten seit einiger Zeit. Gegen X laufen mehrere Verfahren wegen mutmaßlicher Verstöße gegen den Digital Services Act (DSA). Ziel der Verfahren ist es, zu prüfen, ob die Plattform die Vorschriften zur Eindämmung von Hassrede und Desinformation einhält. Das europäische Gesetz verpflichtet Online-Plattformen unter anderem dazu, gegen Desinformation, Hetze und Propaganda vorzugehen. Im Fall von X besteht der Verdacht, dass rechtspopulistische Inhalte den Nutzerinnen und Nutzern häufiger angezeigt werden als andere.
siehe auch: X soll der EU den Empfehlungs-Algorithmus offenlegen Die EU-Kommission will wissen, wie X Inhalte empfiehlt, und weitet das Verfahren gegen das soziale Netzwerk aus. Es geht auch um den Einfluss auf Wahlen. Die EU-Kommission erweitert das Verfahren gegen den Social-Media-Anbieter X. Das gab die Behörde am Mittag in Brüssel bekannt. Das Verfahren läuft bereits seit dem Dezember 2023 im Rahmen des Digital Services Act (DSA). Der Schritt deutete sich über Wochen an. Es gehe darum, die Empfehlungssysteme des Anbieters weiter auszuleuchten, sagt die neue EU-Kommissionsvizepräsidentin Henna Virkkunen am Freitag in Brüssel. Algorithmen offenlegen Die Kommission verlangt von X, bis zum 15. Februar interne Dokumente zu seinen Algorithmen, die Nutzern Inhalte empfehlen, herauszugeben und dabei auch Änderungen an diesen offenzulegen. X hinterlegte zuletzt im vergangenen Juli Änderungen in den Repositorys an den Scala- und Python-Versionen des Empfehlungsalgorithmus auf Github. Zudem ordnet die Behörde an, dass alle internen Dokumente und Informationen zu künftigen Änderungen ab sofort verwahrt werden müssen und nicht mehr gelöscht werden dürfen – dies soll ab heute bis zum Jahresende gelten. Ferner verlangt die DSA-Aufsichtsbehörde Zugang zu bestimmten Application Programming Interfaces (APIs) von X; Social-Media-Plattform X EU-Kommission will Auskunft über Algorithmen Die EU-Kommission geht weiter gegen X vor. Damit zeigt sie, dass sie nicht vor Tech-Konzernen einknickt. Die scharen sich aktuell um Trump. Während Elon Musk weiter gegen demokratische Parteien in Europa ätzt, treibt die EU-Kommission das Verfahren gegen seine Social-Media-Plattform X (ehemals Twitter) voran und verlangt Zugang zu internen Dokumenten über Algorithmen. Der Konzern werde angewiesen, die Daten dazu einzufrieren und aufzubewahren, teilte die Brüsseler Behörde am Freitag mit. (…) Die EU beobachtet Musks Aktivitäten seit einiger Zeit. Gegen X laufen mehrere Verfahren wegen mutmaßlicher Verstöße gegen den Digital Services Act (DSA). Der DSA verpflichtet Social-Media-Plattformen dazu, gegen Desinformation und Hetze vorzugehen. Ziel der Verfahren gegen X ist es, zu prüfen, ob die Plattform die Vorschriften zur Eindämmung von Hassrede und Desinformation einhält. Im Fokus der öffentlichen Diskussion über X steht momentan immer wieder, ob genügend unternommen wird gegen rechte Inhalte oder ob diese sogar algorithmisch bevorzugt würden. Der DSA gilt als scharfes Schwert gegen den Einfluss großer Plattformen. Halten sich die Plattformen nicht daran, drohen empfindliche Strafen – darunter Geldbußen in Höhe von 6 Prozent des gesamten weltweiten Jahresumsatzes. Die EU-Kommission kann auch tägliche Strafzahlungen verhängen, bis die Probleme behoben sind. Große Dienste wie Facebook, Instagram, Tiktok oder X unterliegen dabei strengeren Regeln als kleinere Plattformen.
A teenage neo-Nazi and self-proclaimed satanist was sentenced Thursday to six years in prison for possessing terrorist material and encouraging a young girl to kill herself on video. Cameron Finnigan, 19, from Horsham, West Sussex, pleaded guilty to multiple charges, including possession of terrorist documents, encouraging suicide, possession of indecent images of a child, and criminal damage, Sky News reported. Finnigan became involved with an extremist pseudo-satanic group known as 764 in late 2023. The group, which has ties to the Nazi-occultist Order of Nine Angles, promotes violence and mass-casualty attacks. In disturbing online chats, Finnigan urged a vulnerable girl to livestream her suicide, saying she should do it “for me” so he could share the video with 764 members. He also discussed plans to attack a homeless person living near his home, sharing a photo of the victim’s tent with the caption, “I’m waiting,” though there is no evidence he carried out the threat. Authorities discovered Finnigan had downloaded an 11-page terrorist manual detailing how to carry out vehicle-based attacks. He also possessed knives, Nazi symbols, and satanic imagery in his bedroom, alongside a punchbag covered in stab marks.
Zwei mutmaßliche Mitglieder der vom Generalbundesanwalt als rechtsterroristisch bewerteten Vereinigung “Sächsische Separatisten” waren zeitweise Soldaten der Bundeswehr, wurden aber wegen rechtsextremer Umtriebe aus der Truppe entlassen. Darunter auch AfD-Lokalpolitiker Kurt Hättasch. Dokumente belegen, dass mindestens zwei Männer aus der Gruppe der “Sächsischen Separatisten” bei der Bundeswehr waren. Karl K. hat beim Bund Abzeichen mit NSDAP-Bezug an Kameraden verkauft. Bundeswehr macht keine Angaben zu Personalien, betont aber, dass die Sicherheitsmechanismen greifen, um extremistische Tendenzen früh zu erkennen. Ein Vierteljahr ist vergangenen, seitdem die Bundesanwaltschaft mehrere Männer in Sachsen und Polen festnehmen ließ, die sich mutmaßlich unter dem Namen “Sächsische Separatisten” zu einer rechtsterroristischen Vereinigung zusammengeschlossen haben sollen. MDR INVESTIGATIV konnte Unterlagen einsehen, die zeigen, dass mindestens zwei der Männer zeitweise im Dienst der Bundeswehr standen. Ein weiterer soll versucht haben, sich für den Dienst an der Waffe zu bewerben. Einer der ehemaligen Soldaten ist der Grimmaer AfD-Lokalpolitiker Kurt Hättasch. Der 25-Jährige wurde bei seiner Festnahme durch eine Kugel schwer am Unterkiefer verletzt. Hättasch ist ehemaliger Zeitsoldat der Bundeswehr. Weil er in dieser Funktion die Existenzberechtigung der Bundesrepublik Deutschland geleugnet haben soll, wurde er aus dem Dienst entfernt. Ein weiterer Beschuldigter ist Karl K. K. gehörte im Februar 2020 zu jenen Personen, die am rechtsextremistischen Gedenkmarsch anlässlich des 75. Jahrestages der Bombardierung Dresdens teilnahmen und auf der Rückfahrt am Bahnhof Wurzen von mutmaßlichen Linksextremisten zusammengeschlagen wurden.
Ein Fünfsternehotel in Hamburg stornierte die Reservierung von Alice Weidel, nachdem sie unter falschem Namen einchecken wollte. Die AfD-Chefin musste sich daraufhin auf eine andere Unterkunft suchen. Ein Hamburger Luxushotel hat der AfD-Chefin Alice Weidel offenbar die Übernachtung verweigert. Das Hotel Louis C. Jacob an der Elbchaussee soll ihre Reservierung kurzfristig storniert haben, weil sie versucht habe, unter einem Pseudonym einzuchecken. Das geht aus mehreren Beiträgen in den sozialen Medien sowie einem Bericht des “Hamburger Abendblatt” hervor. Die Direktorin des Hotels, Judith Fuchs-Eckhoff, erklärte der Zeitung: “Es ist vollkommen unüblich, unter falschem Namen einzuchecken.” Spitzenpolitiker, Royals und Botschafter würden Reservierungen üblicherweise unter ihrem richtigen Namen vornehmen, um den Anforderungen eines reibungslosen Aufenthalts gerecht zu werden. Das Louis C. Jacob ist eine der renommiertesten Adressen der Hansestadt. Die DSR Hotel Holding, zu der das Fünf-Sterne-Haus gehört, lehnte trotz mehrfacher Nachfragen von t-online weitere Stellungnahmen ab. Wie das “Hamburger Abendblatt” weiter berichtet, nahm Weidel die Entscheidung offenbar hin und wechselte in das “Courtyard by Marriott” am Hamburger Flughafen
Plante eine einschlägig bekannte Rechtsextremistin ein Attentat in Chemnitz? Kurz vor der Zeremonie, mit der am Samstag die Ernennung zur Kulturhauptstadt Europas gefeiert wird, sind die Behörden aktiv geworden. Wenige Tage vor der Eröffnung der Kulturhauptstadt Europas 2025 in Chemnitz sind Polizei und Justiz gegen eine einschlägig bekannte Rechtsextremistin vorgegangen. Die Sicherheitsbehörden stufen die 23-Jährige sowohl als gewaltbereit als auch als psychisch labil ein und halten es für möglich, dass sie einen Anschlag auf das Kulturfestival geplant haben könnte. Wie ein Sprecher der Polizeidirektion Chemnitz auf Anfrage bestätigte, prüfe man derzeit »intensiv« rechtliche Maßnahmen gegen die Frau, »insbesondere mit Blick auf den 18. Januar« – den Tag der Eröffnungsfeier. Sie sei der Polizei »hinlänglich durch diverse Straftaten bekannt«. Nähere Angaben machte der Sprecher nicht. Nach SPIEGEL-Informationen wurde die 23-Jährige am Dienstag von den Behörden zur Gefahrenabwehr vorläufig in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen. Hinweise auf konkrete Vorbereitungen für ein Attentat fanden die Fahnder bislang offenbar nicht. Gleichzeitig ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz gegen die Frau, die sich zuvor hauptsächlich in Rheinland-Pfalz aufgehalten haben soll. Es bestehe der Verdacht auf Verstoß gegen das Waffengesetz und Störung des öffentlichen Friedens durch Billigung von Straftaten, erklärte ein Sprecher der Behörde auf SPIEGEL-Anfrage. Unter anderem werde der Beschuldigten vorgeworfen, unerlaubt eine Pistole und in zwei Fällen eine Langwaffe besessen zu haben. Die Ermittler stützen sich dabei offenbar auf Fotos in sozialen Medien, die die Rechtsextremistin bei Schießübungen mit einer Handfeuerwaffe und einem Gewehr mit Zielfernrohr zeigen. Bereits im Dezember ließ die Generalstaatsanwaltschaft die Wohnung der Frau in Chemnitz durchsuchen. Dort entdeckten die Fahnder nach SPIEGEL-Informationen unter anderem eine Machete, diverse Messer und einen selbst gebastelten Kalender mit Bildern rechtsextremer Attentäter. Außerdem soll sich dort eine Art Altar mit Kerzen und »Tötungsliteratur« befunden haben. Ermittler stießen zudem auf eine verdächtige Chatnachricht: »Ich möchte wissen, wie es sich anfühlt, einen Menschen zu töten«. Schusswaffen wurden nicht gefunden. Auf Anfrage bestritt die Frau alle Vorwürfe. Auch habe sie nie einen Anschlag geplant. Die 23-Jährige, die mit einem sächsischen Neonazi liiert ist, soll erst im Herbst nach Chemnitz gezogen sein. Der Polizei und den Sicherheitsbehörden war sie nach SPIEGEL-Informationen bislang mehr als 100-Mal aufgefallen. Seit vergangenem Jahr bewegte sie sich zunehmend bei Aktionen des rechten Spektrums. Sie nahm an einer AfD-Veranstaltung in Mainz und später an Demonstrationen der Neonazi-Parteien »Die Rechte« und »Die Heimat« (ehemals NPD) teil. Im Mai soll sie in Frankfurt am Main den Prozess gegen die mutmaßlich rechtsterroristische »Reuß-Gruppe« besucht haben und von der Polizei aus Gründen der Gefahrenabwehr einer Kontrolle unterzogen worden sein. »How to be a serial killer« Ab August nahm die Frau dann mit einer Gruppe junger Neonazis an queerfeindlichen Aufmärschen in Sachsen teil. Die Demonstrationen waren teilweise von Aktivisten der rechtsextremen »Freien Sachsen« angemeldet worden
Der Verursacher des schweren Unfalls mit zwei Toten am Montag bei Hartmannsdorf soll ein szenebekannter Neonazi sein. Wie die “Freie Presse” in Chemnitz berichtet, handelt es sich um den 40-jährigen Steve G., den Chef des Rechtsrocklabels PC Records. Er habe das Unternehmen 2014 von dem mehrfach wegen Volksverhetzung verurteilten Rechtsextremisten Yves R. übernommen. Bei dem Unfall war der 40-Jährige mit seinem Auto auf dem Zubringer zur Anschlussstelle der A72 aus unbekannter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn geraten und dort frontal mit einem entgegenkommenden Wagen zusammengestoßen. Dabei geriet eines der Autos in Brand. Dieses brannte vollständig aus. Der 48 Jahre alte Fahrer des anderen Wagens starb in seinem Fahrzeug. Der mutmaßliche Unfallverursacher wurde in seinem Auto eingeklemmt. Auch er starb noch an der Unfallstelle.
siehe dazu auch: Schock in der Rechtsrock-Szene Toter bei Verkehrsunfall in Mittelsachsen ist sachsenweit bekannter Neonazi . Bei einem schweren Unfall am Montag waren zwei Menschen ums Leben gekommen. Einer von ihnen leitete ein führendes Label für Rechtsrock. Ulrich Wolf 16.01.2025, 17:18 Uhr Hartmannsdorf . Zu den beiden Toten des Verkehrsunfalls bei Hartmannsdorf im Kreis Mittelsachsen am vergangenen Montag zählt der 40 Jahre alte Geschäftsführer des Chemnitzer Rechtsrock-Labels PC Records, Steve G. (…) Bereits 2021 schreibt das in Leipzig ansässige Else-Frenkel-Brunswik-Institut für Demokratieforschung in Sachsen in einer Studie über die rechtextreme Szene in Chemnitz, das Rechtsrocklabel PC Records um Yves R. und Steve G. verfüge über Verbindungen zum inzwischen verbotenen Blood-&-Honour-Netzwerk. Wegen des Labels spiele Chemnitz eine wichtige Rolle in der bundesweiten und internationalen Rechtsrockszene. Die Kontakte, insbesondere nach Dresden, Cottbus und Bautzen, seien „sowohl ideologischer als auch kommerzieller Natur“.