Microsoft Study Finds AI Makes Human Cognition “Atrophied and Unprepared”

Researchers find that the more people use AI at their job, the less critical thinking they use. A new paper from researchers at Microsoft and Carnegie Mellon University finds that as humans increasingly rely on generative AI in their work, they use less critical thinking, which can “result in the deterioration of cognitive faculties that ought to be preserved.” “[A] key irony of automation is that by mechanising routine tasks and leaving exception-handling to the human user, you deprive the user of the routine opportunities to practice their judgement and strengthen their cognitive musculature, leaving them atrophied and unprepared when the exceptions do arise,” the researchers wrote. The researchers recruited 319 knowledge workers for the study, who self reported 936 first-hand examples of using generative AI in their job, and asked them to complete a survey about how they use generative AI (including what tools and prompts), how confident they are the generative AI tools’ ability to do the specific work task, how confident they are in evaluating the AI’s output, and how confident they are in their abilities in completing the same work task without the AI tool. Some tasks cited in the paper include a teacher using the AI image generator DALL-E to create images for a presentation about hand washing at school, a commodities trader using ChatGPT to “generate recommendations for new resources and strategies to explore to hone my trading skills,” and a nurse who “verified a ChatGPT-generated educational pamphlet for newly diagnosed diabetic patients.” Overall, these workers self-reported that the more confidence they had in AI doing the task, the more they observed “their perceived enaction of critical thinking.” When users had less confidence in the AI’s output, they used more critical thinking and had more confidence in their ability to evaluate and improve the quality of the AI’s output and mitigate the consequences of AI responses.

via 404media: Microsoft Study Finds AI Makes Human Cognition “Atrophied and Unprepared”

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Roland Kaiser ist fürs Gendern – Schlagersänger ist gegen die AfD

Roland Kaiser erlaubt sich eines: Er positioniert sich. Er bleibt weitherin stabil gegen Rechts und erkennt an: „Es gibt eben nicht nur Mann und Frau.“ Roland Kaiser kann sich was erlauben. Mit bald 75 Jahren blickt er auf ein fast monströs erfolgreiches Berufsleben: ein Schlager- und Popsänger, ein Mann, ähnlich sakrosankt wie in Frankreich einst Gilbert Bécaud. Mit frischem Gemüt singt er weiterhin in den allergrößten Arenen. Am Dresdner Elbufer feiert er jedes Jahr eine mehrtägige Party, die man beinahe als Anti-AfD-Event begreifen kann. Denn der bekennende Sozialdemokrat seit Urzeiten verkörpert das Gegenteil aller linken Klischees über miefigen Schlager: „Sieben Fässer Wein“, „Santa Maria“, „Schachmatt“ oder „Warum hast du nicht nein gesagt“ (mit Maite Kelly) sind eben nur ein karger Ausschnitt seines Werkes. Dazu kommen auch „Achtung und Respekt“ – einmal als Songtitel, einmal als Lebenseinstellung. In einem Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung äußerte Roland Kaiser sich so nun zum Gendern: „Es gibt eben nicht nur Mann und Frau. Punkt. Menschen sind offensichtlich vielschichtiger und haben entsprechend vielschichtige Gefühle und Bedürfnisse – und die müssen wir zulassen. Auch sprachlich.“ Er selbst spreche mit Glottisschlag, aber er respektiere, wenn es andere anders tun: „Ich war immer überzeugt, dass die Freiheit eines Menschen erst dort endet, wo die Freiheit eines anderen beginnt. Warum sollte es mich eigentlich stören, wenn sich jemand als dieses oder jenes identifiziert? Ist mir doch egal. Jeder Jeck ist anders. Ende des Berichts“, so Kaiser.

via taz: Roland Kaiser ist fürs Gendern Schlagersänger ist gegen die AfD

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By Sven Mandel – Sven Mandel, CC BY-SA 4.0, Link

PLATZVERWEISE ERTEILT – Polizei löst in Pirna Feier mit rechtsextremer Musik auf

Die Polizei hat in Pirna eine Feier in einer Garage beendet, bei der lautstark verbotene rechte Lieder gehört und mitgesungen wurden. Zuvor hatte es in der Nacht zum Sonntag Beschwerden über Ruhestörung gegeben. Die Polizei traf vor Ort auf vier Frauen und sieben Männer im Alter zwischen 16 und 54 Jahren. Die Beamten nahmen die Personalien auf und erteilten Platzverweise. Zudem behielten sie die Musikbox ein, da weiterhin Musik auf ihr abgespielt wurde. Gegen die elf Personen wird wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.

via mdr: PLATZVERWEISE ERTEILT Polizei löst in Pirna Feier mit rechtsextremer Musik auf

AfD-Werbung auf ICE-Anzeigetafel am Kölner Hauptbahnhof

Auf einer ICE-Anzeigetafel am Kölner Hauptbahnhof wird zur Unterstützung der AfD aufgerufen. Die Bahn spricht von Missbrauch und kündigt weitere Schritte an. Ein Foto der Botschaft wurde dem WDR zugespielt: “Nur die AfD. Keine Altparteien” steht auf dem Display des ICE. Entstanden ist das Bild nach WDR-Informationen am vergangenen Samstagabend auf Gleis 2 am Hauptbahnhof in Köln. Der Text ist auf mehreren Anzeigetafeln zu lesen gewesen. Ein Bahn-Mitarbeiter wurde auf die Botschaft hingewiesen. Er sei bestürzt gewesen und habe zugesagt, die Sache weiterzugeben. AfD-Botschaft auf ICE in Köln: Deutsche Bahn spricht von Missbrauch Ein Bahn-Sprecher teilte auf Nachfrage mit, der Missbrauch des Außendisplays während einer Betriebsfahrt des ICE sei vom Personal in Köln sofort bemerkt und gemeldet worden. “Der Text wurde daraufhin sofort gelöscht”.

via wdr: AfD-Werbung auf ICE-Anzeigetafel am Kölner Hauptbahnhof

#Desinformation:  #Berliner #Polizei bringt manipuliertes Foto in Umlauf – #polizeiproblem #fakenews

Die Berliner Polizei verbreitet ein manipuliertes Foto des Protestbusses des Zentrums für politische Schönheit – ohne die Veränderung transparent zu machen. Mehrere Medien übernehmen das Bild. Die Künstlergruppe wirft der Polizei zudem fortlaufende Schikanen vor. Die Berliner Polizei hat am gestrigen Sonntag am Rande einer Demonstration gegen AfD und CDU in Berlin das Fahrzeug „Adenauer SRP+“ der Aktionskünstler:innen des Zentrums für politische Schönheit sichergestellt. Über die Maßnahme verbreitete die Polizei dann einen Tweet bei der Plattform X und eine Instagram-Story darüber, wie der Polizeifahrzeugen sehr ähnlich aussehende Bus der Künstlergruppe abgeschleppt wurde. Dabei retuschierte sie auf dem Fahrzeug die Aufschrift „Adenauer SRP+“. Das manipulierte Pressebild der Polizei landete dann in der Berichterstattung von Tagesspiegel und t-online. Erst auf Hinweise aus sozialen Medien fügten sie einen Zusatz im Artikel hinzu, in dem es heißt, das Bild sei von der Polizei verändert worden. Die Polizei begründete die Veränderung des Bildes gegenüber dem Tagesspiegel mit dem „Neutralitätsgebot“. Idee hinter diesem Gebot ist, dass die Polizei keine politischen Nachrichten oder Parolen in ihrer Kommunikation weiterträgt. Die Berliner Polizei hat auch gegenüber netzpolitik.org angegeben, dass sie wegen des Neutralitätsgebotes retuschiert habe, verweist aber auch auf datenschutz- und persönlichkeitsrechtliche Gründe. Die Bearbeitung des Bildes solle „eine Individualisierung und somit einen Rückschluss auf die Betroffenen polizeilicher Maßnahmen“ vermeiden. Das ist einerseits grundsätzlich eine sinnvolle Maßnahme. Andererseits stellt sich natürlich die Frage, ob der Datenschutz bei diesem hinlänglich der Künstlergruppe zugeordneten und medial bekannten Fahrzeug so wichtig ist und ob überhaupt der Name des Fahrzeuges „Adenauer SRP+“ schon für sich eine politische Aussage ist, die sich die Polizei zu eigen machen würde, wenn sie diese nicht retuschiert. Hier verweist die Polizei auf die laufende politische Kampagne der Aktionskünstler.

via netzpolitik: Desinformation:  Berliner Polizei bringt manipuliertes Foto in Umlauf

Sonic Hate: Examining Brazil’s NSBM Scene and Its Global Networks

This Insight will discuss the Brazilian National Socialist Black Metal (NSBM) scene and its role in propagating extremist ideologies, with a focus on transnational connections. Drawing on a dataset of over 100 identified Brazilian bands (active between 1993-2024) and more than 1,000 songs, this study employs network analysis and Natural Language Processing (NLP) to understand how these groups disseminate narratives of hate and reinforce global neo-Nazi networks. National Socialist Black Metal (NSBM) is a subgenre of black metal that merges neo-Nazism and far-right ideologies with the cultural themes of black metal, such as paganism and mythology. Emerging in the 1990s, NSBM serves as an ideological tool for neo-Nazi and white supremacist groups, often incorporating ethnoracial symbolism, esoteric fascism, and Holocaust glorification in its lyrics and visuals. While its overtly racist and political nature has pushed it to the fringes of the black metal community, NSBM underscores ongoing tensions between artistic freedom and the exploitation of metal imagery by extremist ideologies. However, it is crucial to distinguish black metal as a whole from NSBM, as the broader black metal scene encompasses diverse themes, ideologies, and artistic expressions that are not necessarily aligned with far-right extremism. The temporal evolution of NSBM releases in Brazil, as illustrated in the above graph, aligns with socio-political shifts from 2010 onwards during a global resurgence of far-right ideologies. This growth reflects how neo-Nazi elements capitalised on the political climate to expand their influence. The steady production of NSBM content, despite counter-extremism efforts, highlights the resilience and adaptability of these networks, demonstrating the transnational and ideological dimensions of Brazil’s neo-Nazism within global far-right trends.

via global network: Sonic Hate: Examining Brazil’s NSBM Scene and Its Global Networks

Examining a dataset of over 100 identified Brazilian bands and over 1000 songs, Ricardo Cabral Penteado discusses the Brazilian National Socialist Black Metal (NSBM) scene and its role in propagating #extremist ideologies.

GNET (@gnetresearch.bsky.social) 2025-02-10T11:50:02.690Z

Reichsbürger in Düsseldorf – „Königreich Deutschland“-Anhänger haben die Stadt verlassen

„Zutritt nur für Staatsangehörige des Königreichs Deutschland“ stand einst vor dem Eingang einer Kampfkunstschule in Düsseldorf-Stadtmitte. Mittlerweile sind die Räumlichkeiten leer. Die Betreiber sind nach eigenen Angaben inzwischen nach Sachsen gezogen. (…)Doch inzwischen existiert das „Königreich“ in Düsseldorf offenbar nicht mehr. Denn die Räumlichkeiten der Kampfkunstschule in Stadtmitte stehen seit Ende vergangenen Jahres leer. Nur noch das Logo prangt an den Außenwänden. Ansonsten haben die Anhänger der „Reichsbürger- und Selbstverwalter“-Bewegung, wie sie der Verfassungsschutz klassifiziert, das Ladenlokal ziemlich besenrein hinterlassen. „Campus Concept“ bietet seine Kung-Fu- und Zen-Kurse laut der Website des „Königreichs“ jedoch weiter an – nun allerdings in Halsbrücke, einer 5000-Seelen-Gemeinde in Sachsen. (…) Auf Telegram zeigen sich die „Königreich“-Anhänger deutlich kommunikativer. In ihrem öffentlichen Kanal, der rund 11.500 Abonnenten zählt, hieß es in einer Mitteilung an Heiligabend, man sei „unzerstörbar“ und trotze allen Herausforderungen „durch das destruktive System der BRD“. Medienberichte zum „Untergang des Königreichs Deutschland“ werden dort als „Märchen“ betitelt. Stattdessen wird weiter für Seminare zum „Systemausstieg“ geworben. Das sei Teil der Strategie des KRD, sagt der Verfassungsschutz, „sich als autonomes ,Staatsgebilde‘ mit handlungsfähigen Strukturen zu präsentieren, was allerdings vielfach nicht der Realität entspricht.“

via rp online: Reichsbürger in Düsseldorf „Königreich Deutschland“-Anhänger haben die Stadt verlassen