Rechtsextremer Vordenker Kubitschek bei FPÖ-naher Burschenschaft in Linz

Mit-Veranstalter des Linzer Burschenbundballs holt deutschen Rechtsextremen zum Vortrag ins Haus am Pöstlingberg. Götz Kubitschek ist eine große Nummer in der rechten Szene in Deutschland, mit seinen Auftritten in Österreich ruft er immer wieder auch den Verfassungsschutz auf den Plan.  Im Rechtsextremismus-Bericht des DÖW (Dokumentationsarchiv Österreichischer Widerstand), der im Auftrag von Justiz- und Innenministerium erstellt und zu Beginn dieses Jahres präsentiert wurde, kommt der Name Kubitschek gleich neun Mal vor. Am Donnerstag, 10. April,  ist der ideologische Wegbereiter der Identitären Bewegung in Deutschland, zu dem rechte Kreise aus Österreich enge Kontakte pflegen, wieder einmal in Oberösterreich zu Gast. War es im Vorjahr das Castell Aurora in Steyregg, wo Kubitschek seine Theorien vom “Staat als sehr mächtiges Vehikel, das derzeit von den Linken gekapert wurde und zunehmend unverfroren gegen uns eingesetzt wird”, verbreitet hat, wie auf der Website nachzulesen ist, macht jetzt die Linzer Burschenschaft Arminia Czernowitz auf Instagram Werbung für einen Vortrag mit Kubitschek.

via kurier: Rechtsextremer Vordenker Kubitschek bei FPÖ-naher Burschenschaft in Linz

siehe auch: Rechtsextremer Publizist zu Gast bei Linzer Burschenschaft. Eine zentrale Figur der Neuen Rechten, Götz Kubitschek, soll diesen Donnerstag (10.April) in Linz auftreten. Eine Bühne gibt ihm die Burschenschaft „Arminia Czernowitz“ in ihrem Haus am Pöstlingberg. In der Hagenstraße 20 in Linz soll der rechtsextreme deutsche Publizist bei der Burschenschaft Arminia Czernowitz einen Vortrag halten. (Foto: Volker Weihbold) Der Auftritt von Götz Kubitschek im November 2023 in Wien wurde von Protesten begleitet, eingeladen hatte ihn der Ring Freiheitlicher Studenten, ursprünglich in den Hörsaal der Uni Wien. Die Universität Wien wollte den deutschen Rechtsextremen nicht in ihren Räumlichkeiten sprechen lassen, Kubitschek positionierte sich darauf im Eingangsbereich der Uni, auf öffentlichem Grund. Auf Einladung des Freiheitlichen Klubs in dessen Räumlichkeiten sprach er dann noch im Parlament.

siehe dazu auch: Informationen zur akademischen Burschenschaft (aB!) Arminia Czernowitz zu Linz. Die 1877 als Club Deutscher Studenten in Czernowitz gegründete aB! Arminia Czernowitz zu Linz ist eine Mensur schlagende und deutsch-völkische Studentenverbindung, die – mit einer kurzen Unterbrechung 2009 bis 2011 – dem rechtsextremen Milieu zuzurechnen ist. 2009 trat sie nach langer und heftiger interner Diskussion aus der Burschenschaftlichen Gemeinschaft (BG), einer Pressure Group offen rechtsextremer Kräfte innerhalb des Dachverbandes Deutsche Burschenschaft (DB), aus. Die BG tritt u. a. für ein Deutschland in den Grenzen vom 1. September 1939 ein und beharrt in einer 2012 erschienenen “Denkschrift” auf “Unterschiede[n] in Fähigkeiten und Verhaltensweisen […] zwischen Männern und Frauen” wie auch “zwischen Angehörigen verschiedener Rassen”. (S. 13) Angesichts der unten angeführten weiteren und neuen rechtsextremen Betätigungen/Kontakte ist der BG-Austritt der Arminen zur Makulatur geworden (zumindest einer der für den BG-Austritt maßgeblich verantwortlichen “Alten Herren” ist danach ausgetreten) und die Verbindung heute mehr denn je der extremen Rechten zuzuschlagen

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Vor dem #Landgericht #Wuppertal – #Waffenbesitz, #Verleumdung, Billigen von Verbrechen: Mutmaßlicher #Reichsbürger aus #Remscheid vor Gericht

Ein 57 Jahre alter Angeklagter aus Remscheid war durch Reichsbürgertum aufgefallen, nun wird ihm unter anderem vorgeworfen, im Netz den russischen Angriffskrieg unterstützt zu haben. Der Angeklagte selber sagt, er sei Diplomat. Und habe deutsche Atombomben an Russland verraten. Die Anklage lautet neben verbotenem Waffenbesitz auf Verleumdung und Billigen von Verbrechen im Internet – nämlich des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine. Der Angeklagte selber spricht von einem „politischen Schauprozess“ und streitet die meisten Vorwürfe ab. Ein 57-Jähriger, der früher in Remscheid lebte, muss sich derzeit vor dem Landgericht Wuppertal verantworten. Dort räumte er zunächst nur ein, einem Bekannten geraten zu haben, sein Gewehr in einem Klavier zu verstecken, damit die Polizei es nicht findet. Alles andere sei falsch. Seine Wertung des Krieges in der Ukraine hingegen ist klar: „Das ist ein Angriff auf Russland und nicht umgekehrt.“ (…) Die Anklage der Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Mann vermindert schuldfähig war. Grund soll psychische Erkrankung sein. Derzeit erstellt eine Psychiaterin ein Gutachten über den 57-Jährigen für das Gericht, zu einer möglichen Gemeingefährlichkeit. Stellt das Gericht diese fest, könnte es ihn in eine geschlossene Klinik einweisen. Derzeit sitzt er in einer Justizvollzugsanstalt. In den Saal wird der Angeklagte von Wachtmeistern geführt. Seinen Anwalt ignoriert er. Dieser Mann sei „ganz bemüht, einen verständnisvollen Eindruck zu machen“. Gegen ihn dürfe gar nicht verhandelt werden, sagt der Angeklagte, wegen seines Status eines russischen Diplomaten.

via rga: Vor dem Landgericht Wuppertal Waffenbesitz, Verleumdung, Billigen von Verbrechen: Mutmaßlicher Reichsbürger aus Remscheid vor Gericht

Woody Guthrie bezeichnete einen Trump vor 65 Jahren als Rassisten

Rassistische Ansichten liegen bei den Trumps offenbar in der Familie – Woody Guthrie jedenfalls hasste seinen Vermieter, Trumps Vater Fred, aus genau diesem Grund. Ein Stück aus dem ROLLING-STONE-Archiv. Im Dezember des Jahres 1950 unterschrieb Woody Guthrie den Mietvertrag für ein neues Apartment im New Yorker Stadtteil Brooklyn. Nun, mehr als ein halbes Jahrhundert später, sorgt dieser Vertrag für Aufsehen. Wie Will Kaufman, Professor in amerikanischer Literatur und Kultur an der Universität Central Lancashire, bei Nachforschungen entdeckt hat, setzte der Mann, der „This Land Is Your Land“ schrieb, seinen Namen neben den von Donald Trumps Vater. Fred Trump besaß zum damaligen Zeitpunkt eben jenes Wohngebäude, in dem der Folk-Musiker für zwei Jahre lebte. Das allein ist vielleicht noch nicht der Rede wert, wohl aber, dass die Beziehung zwischen Guthrie und seinem Vermieter alles andere als rosig war. Damals bezeichnete Woody Guthrie ihn als Rassisten – auch heute, 65 Jahre später, wird Freds Sohn Donald Trump ebenfalls beschuldigt, Rassismus innerhalb der US-amerikanischen Gesellschaft zu schüren. Besonders befremdlich: Er betont sogar stolz, die von seinem Vater vermittelten Werte fortzuführen.

via rolling stone: Woody Guthrie bezeichnete einen Trump vor 65 Jahren als Rassisten

Hinweise nach ZDF-Recherche – Terror vor Wahlen womöglich aus dem Ausland gesteuert

Verdächtige Internet-Suchanfragen aus Russland deuten auf eine gezielte Einflussnahme hin. Die Sicherheitsbehörden gehen nun den Indizien nach. Nach mehreren mutmaßlichen Anschlägen in Deutschland im vergangenen Jahr gehen Sicherheitsbehörden möglichen Hinweisen nach einer gezielten Steuerung aus dem Ausland nach. Dazu liefen nun „Überprüfungen“, die Hinweise würden „sehr ernst genommen“, sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Montag in Berlin. Zuvor hatte das ZDF über eine mögliche russische Einflussnahme oder Mitwirkung, unter anderem an dem Messerangriff von Mannheim vom Mai 2024 berichtet.(…) Das ZDF berichtete am Sonntag von verdächtigen Internet-Suchanfragen aus Russland im Vorfeld von Anschlägen im vergangenen Jahr und zog auch Verbindungen zu Wahlterminen. Auffälligkeiten habe es demnach neben dem Angriff von Mannheim Ende Mai kurz vor der Europawahl mit einem getöteten Polizisten auch im Fall des Brandes im DHL-Luftfrachtzentrum am Leipziger Flughafen im Juli gegeben.

via tdf: Hinweise nach ZDF-Recherche Terror vor Wahlen womöglich aus dem Ausland gesteuert

Dieter Hallervorden: Zum Jubiläum das N-Wort – #rassismus #matschbirne

Die ARD zeigt mit ihrer Show zum 75. Geburtstag, dass sie sich selbst früher auch besser fand. Und dann erlaubt sich Didi Hallervorden einen rassistischen Ausfall. 75 Jahre ist es her, dass die Westalliierten die ARD ins Leben riefen, nach dem britischen Vorbild der BBC. Der Verbund der Landesrundfunkanstalten ist zu Recht stolz auf seinen Erfolg seitdem und bis heute. (…) Wer jedoch am Samstagabend das Erste einschaltete, hatte Mühe zu erkennen, welches Jubiläum man eigentlich beging. Genauer gesagt: wo eigentlich die jüngsten circa 25 Jahre geblieben waren. Denn mit den allermeisten der ausgewählten Rückblicke und Highlights bewegte man sich in den Sechziger-, Siebziger- und Achtzigerjahren. Nur eine Sendung, die Krimireihe Nord bei Nordwest, stammte aus dem letzten Jahrzehnt. Und die Zukunft kam gar nicht erst vor in dieser Sendung (…) Die unpolitische und altbackene Jubiläumsshow war insofern konsequent, als sie offenbar für die Kernzuschauergruppe der (linearen) ARD gemacht wurde, für Rentnerinnen und Rentner. Wer die ARD einschaltet, ist im Schnitt mittlerweile weit über 60 Jahre alt. Das kann man alles so machen, auch wenn es nicht zur Ankündigung im Pressematerial zur Sendung passt, es solle eine Show für alle Generationen werden. Vor allem aber wirft das Konzept der Show Fragen auf angesichts des Auftrags und der Geschichte der ARD. Wurde der öffentlich-rechtliche Rundfunk vor 75 Jahren doch als Stütze der Demokratie in Deutschland gegründet. (…) Hallervorden verschwindet hinter der Bühne, um bald darauf im Kostüm und im Szenenbild seines berühmtesten Sketches wieder aufzutauchen. Gemeinsam mit seinem Partner Harald Effenberg wird er noch einmal Palim, Palim spielen (…) Am Samstagabend jedoch nutzt Hallervorden die Gelegenheit, um dem Sketch eine neue Einleitung zu verpassen. Er sitzt auf seinem Gefängnisbett und stöhnt: “Mann, Mann, Mann, du, Knast, du. Hätte ich gewusst, dass man das nicht mehr sagt” – und dann spricht Hallervorden das Z-Wort (für ein Schnitzel) und das N-Wort (für eine Süßigkeit) aus. Der Sketch beginnt also mit der Behauptung, er sei für die Verwendung dieser Worte eingesperrt worden. Die Show geht danach kommentarlos weiter (…) Aber die Show wurde aufgezeichnet, vor mehreren Tagen. Die Verantwortlichen hätten diese Sequenz problemlos herausschneiden können. Sie hätten den erst nach dieser Einleitung richtig beginnenden Sketch auch dann noch ausstrahlen können. Was man heute angeblich nicht mehr darf Hallervordens Auftritt ist der Tiefpunkt eines Abends, an dem auch sonst immer wieder die Meinung vieler Gäste durchscheint, dass früher auch im Fernsehen vieles besser war

via zeit: Dieter Hallervorden: Zum Jubiläum das N-Wort

siehe auch: Dieter Hallervorden: Rassismus-Vorwürfe nach ARD-Jubiläumsshow Die Neuauflage des „Palim, Palim“-Sketches versah Dieter Hallervorden mit dem N-Wort und dem Z-Wort. (…) „Mann, Mann, Mann, du, Knast, du. Hätte ich gewusst, dass man das nicht mehr sagt“, sagt Hallervorden – und nennt anschließend zwei früher gebräuchliche, heute als rassistisch geltende Begriffe: einen für eine Schokoschaum-Süßigkeit, den anderen für ein Schnitzel mit Paprikasoße. Die Szene suggeriert scherzhaft, dass er genau wegen der Verwendung dieser Wörter im Gefängnis gelandet ist. Eine kritische Einordnung blieb aus – der Sender ließ die Szene unkommentiert.

siehe dazu auch: Schon 2012 sorgte Didi Hallervorden für Rassismus-Vorwurf Didi Hallervorden wird heftig für einen ARD-Sketch kritisiert Dieter Hallervorden hat in einem TV-Sketch zwei rassistische Begriffe genutzt – was ihm heftige Kritik einbrachte. Doch das ist nicht die erste öffentliche Provokation des Schauspielers. In einem ARD-Sketch benutzte Dieter Hallervorden (89) vor wenigen Tagen mit dem N-Wort und dem Z-Wort zwei Begriffe, die als rassistisch gelten. Viele Zuschauer nahmen daran Anstoß und machten ihrem Ärger auf Social Media Luft. In einem Statement verteidigte sich Hallervorden bereits und auch die ARD stellt sich in einer Stellungnahme hinter den Schauspieler und bezeichnet den Sketch als “bewusste Provokation”. Doch das ist bei Weitem nicht das erste Mal, dass Dieter “Didi” Hallervorden sich einem Rassismus-Vorwurf gegenüber sieht oder mit anderen umstrittenen Aussagen provoziert. 2012 lieferte zum Beispiel ein Theaterstück an seinem Berliner Schlosspark-Theater den Anlass für eine Debatte. Damals trat Hallervorden in dem Stück “Ich bin nicht Rappaport” auf. Darin spielte der weiße Schauspieler Joachim Bliese einen afroamerikanischen New Yorker Hausmeister. Sein Gesicht hatte er dafür mit dunkler Schminke angemalt. Ein Foto von Hallervorden und Bliese zierte auch die Plakate, die in ganz Berlin Werbung für das Theaterstück machten.  Kritiker sahen darin die rassistische Theatertradition des Blackfacings und auf Hallervorden brach ein regelrechter Shitstorm ein. (…) Damit endet die Liste der – wohl oft bewussten – öffentlichen Provokationen Hallervordens aber nicht. 2015 wurde ihm in Österreich für seine Rolle in “Honig im Kopf” der Filmpreis “Romy” überreicht. In seiner Dankesrede meinte er: “Diese österreichische ‘Lola’ – diese österreichische ‘Romy’ natürlich – führe ich heim ins Reich.” “Heim ins Reich” ist ein ehemaliger Nazi-Slogan – die Empörung um Hallervordens Aussage war entsprechend groß.

Ferhat Sentürks Abkehr von den Rechten wirft Fragen auf

Noch vor zwei Wochen organisierte Sentürk einen Neonazi-Aufmarsch, jetzt sagt er, dass er sich von der extremen Rechten distanziert. Es ist zwei Wochen her, da scharte Ferhat Sentürk noch mehrere Hundert Neonazis um sich. Er hatte eine Demonstration gegen links angemeldet und einen Coup im Vorfeld gelandet. Der Sänger der extrem rechten Hooligan-Band »Kategorie C« Hannes Ostendorf sollte bei dem Aufmarsch auftreten. Ostendorf kam, sang, stachelte die Teilnehmerinnen an. Ferhat Sentürk genoss den Auftritt, schwang große Reden. Im Laufe des Nachmittags die Ernüchterung. Statt eines kilometerlangen Aufmarsches geht es nur ein paar Meter bis zu den Aufgängen der S-Bahn. Weiter lässt die Polizei den Aufmarsch nicht. Ferhat Sentürk tobt auf der Straße und danach auch im Netz. Er spricht von Willkür und kündigt weitere Proteste an. Gleichzeitig werden in der Szene Vorwürfe gegen Sentürk laut. Die Demonstration sei schlecht organisiert gewesen, Sentürk habe sich nicht ausreichend beraten lassen, außerdem wird sich darüber beschwert, dass zahlreiche Teilnehmerinnen des Aufmarsches festgenommen wurden. Drei Tage nach der Demonstration in Berlin verkündet Sentürk in seinen Social-Media-Kanälen, dass für ihn ein Wendepunkt erreicht sei. Er wolle sich als Aktivist zurückziehen. Das »System« sei »augenscheinlich korrupt«, Medien verdrehten die Wahrheit und an Meinungsfreiheit glaube er nicht mehr. Sentürk kündigt an, etwas Neues machen zu wollen, er will »aufrütteln, verbinden, inspirieren«. Auf der Straße und im Netz, wie er ankündigt. Aufmerksam macht Sentürk dann auf sich, weil ein Video von ihm auftaucht, in dem er in einem Rap-Song die Zeile »Kill Yahudis mit der Uzi, bis das Blut fließt« mitsingt. Auf der Social-Media-Plattform X ist die Empörung über Sentürk groß. Menschen kündigen an, ihn wegen des antisemitischen Raps anzuzeigen. Einige Tage später veröffentlicht Sentürk dann auf Tiktok ein Video mit dem Titel »Abrechnung mit der AfD«. Es erreicht innerhalb weniger Tage fast 800 000 Aufrufe und wird über 8000-mal kommentiert. In seinem Video warnt Sentürk, die AfD hetze gegen Ausländer und Muslime, es habe sich herausgestellt, dass die Partei eine »Gefahr für die Demokratie« sei. Auf Facebook verbreitet Sentürk Texte, in denen er lokalen AfD-Funktionären aus seiner Heimatstadt Aachen Machtmissbrauch vorwirft. Ferhat Sentürk war Mitglied der AfD, hat sie aber im Streit schon im vergangenen Herbst verlassen. Danach begann seine Karriere als Organisator von extrem rechten Aufmärschen in Berlin und Aachen.

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Oder-Spree Oder-Spree: Schiedsrichter nach Spiel auf Parkplatz rassistisch beleidigt und geschlagen

Ein 22-jähriger Linienrichter ist nach einem Fußballspiel am vergangenen Samstag mutmaßlich rassistisch beleidigt und geschlagen worden. Nach Angaben der Polizei vom Montag hat sich der Vorfall in Wiesenau (Oder-Spree) im Anschluss an die Begegnung des SG Wiesenaus II gegen den FC Lokomotive Frankfurt (Oder) in der Kreisklasse Ostbrandenburg Süd zugetragen. Der Hauptschiedsrichter habe einem der Spieler vom Gastgeber-Team eine rote Karte gezeigt. Im Anschluss sei der 22-jährige Linienrichter dann auf dem Parkplatz des Vereins von gleich mehreren Personen aufgesucht worden. Laut Polizei wurde er umhergestoßen und geschlagen. Auch seien rassistische Äußerungen gegen den Afghanen gefallen.

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