Anspach: Jugendlicher geschlagen und rassistisch beleidigt

Am vergangenen Freitag (11.) wurde ein Jugendlicher am Bahnhof in Anspach von einem Unbekannten geschlagen und rassistisch beleidigt. Der 17-Jährige aus dem Rheingau-Taunus-Kreis hielt sich mit Freunden gegen 18.55 Uhr am Bahnhof von Anspach auf, als er auf den späteren Täter traf. Dieser habe ihn den Angaben des Jugendlichen zufolge plötzlich und ohne Grund geschlagen, getreten und beleidigt. Anschließend habe sich der Angreifer entfernt. Der 17-Jährige wurde bei dem Übergriff leicht verletzt. Der Täter sei 20-30 Jahre alt und habe eine Glatze sowie einen Bart getragen. (…) Der Unbekannte habe auf der linken Wange ein Tattoo in Form eines Kreuzes gehabt.

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“Wir schicken dich ins #KZ” – Rechtsextreme lauern Lehrerin in #Sachsen auf – die kündigt – #kaltland #Oelsnitz

Eine Lehrerin will abends nach Hause fahren. Doch plötzlich lauern ihr Vermummte mit Reichskriegsflagge auf. Dann fasst die Lehrerin einen folgenschweren Entschluss. Im Erzgebirge ist eine Lehrerin mutmaßlich von Rechtsextremen bedroht worden. Der Vorfall ereignete sich laut “Zeit Online” schon im Januar dieses Jahres. Die Lehrerin einer Oberschule in Oelsnitz ist demnach abends auf einem Parkplatz vor der Schule angegriffen worden. Drei Vermummte lauerten der Frau auf, blendeten sie mit einer Taschenlampe und beleidigten sie. Die Unbekannten sollen mit einer Reichskriegsflagge posiert und “Sieg Heil” und “Wir schicken dich ins KZ” gerufen haben. Als die Polizei am Tatort ankam, waren die Unbekannten dem Bericht zufolge schon geflüchtet. Die Lehrerin zog aus dem rechtsextremen Angriff Konsequenzen, wie “Zeit Online” weiter berichtet. Sie arbeitet jetzt an einer anderen Schule, hat sich bewusst versetzen lassen. In einem auf der Homepage veröffentlichten Statement spricht der Schulleiter von einem “feigen Angriff”. Die Lehrerin hat demnach Kunst an der Oberschule unterrichtet. Im März sei sie versetzt worden. Die Schule hoffe, dass die Täter überführt würden, schreibt der Schulleiter in dem Statement. An sächsischen Schulen gibt es immer wieder rechtsextreme Vorfälle. Im vergangenen Jahr erfassten die Behörden 154 Vorfälle

via t-online: “Wir schicken dich ins KZ” Rechtsextreme lauern Lehrerin in Sachsen auf – die kündigt

#Prozess in #Rostock – #Reichsbürger soll #Polizist blutig gebissen haben: „Dachte, er schlägt mich tot“

Haben zwei Reichsbürger aus Rostock einen Polizisten verprügelt und gebissen? Mit dieser Frage befasst sich derzeit das Amtsgericht Rostock. Was der Grund für die Attacke sein soll. Zwei Reichsbürger aus dem Rostocker Stadtteil Lütten Klein sollen einen Polizisten ins Krankenhaus geprügelt haben. Die Staatsanwaltschaft wirft Rene H. und Dieter R. vor, im Mai 2024 einen Beamten der Landespolizei schwer am Kopf und Knie verletzt zu haben. Der Prozess läuft seit Freitag (11. April) vor dem Rostocker Amtsgericht. Die Anklage lautet: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und gefährliche Körperverletzung. Reichsbürger-Prozess in Rostock: Polizist sagt aus „Ich dachte, der schlägt mich tot“, sagt der Polizist zum Prozessauftakt im Zeugenstand. Noch immer würde er unter den Folgen der Attacke leiden. Er könne nicht normal arbeiten. (…) Laut Staatsanwältin hätte der Angeklagte die Polizisten an der Uniform und den Dienstausweisen erkennen müssen. Doch Rene H. – der der Reichsbürger-Szene nahestehen soll – vertraut ohnehin nicht auf amtliche Erkennungszeichen. Dies betont die Juristin und zitiert den Angeklagten, der gesagt haben soll: „Ihr seid keine echten Polizisten“. Beschuldigter soll mit Krücke auf Polizisten eingeschlagen haben Die Polizisten folgten dem 55-Jährigen ins Treppenhaus des Mehrfamilienhauses. Dort sei die Situation dann eskaliert. „Er drehte sich um und schlug mich mit seinem Stock“, sagt der Beamte aus. Immer wieder hätte der Angeklagte ihn angegriffen. „Er schlug mir immer wieder auf den Kopf“, sagt der Polizist mit zitternder Stimme. „Bis die Metallkrücke auf meinem Kopf zerbrach.“ Beamter trug etliche Schäden davon Dennoch bekam der Polizist, den Mann zu fassen. Zusammen seien sie die Treppe heruntergestürzt. „Da spürte ich einen starken Schmerz im rechten Knie.“ Durch den Sturz soll er sich den Meniskus und das Kreuzband gerissen haben. Die Folgen spürt er bis heute: „Am schlimmsten ist es, wenn die Kinder toben wollen und ich nicht kann“, sagt der Familienvater. Auch könne er bis heute nur ein paar Stunden am Tag im Innendienst arbeiten. Nach dem Treppensturz sei der Kampf noch nicht vorbei gewesen. Der Beamte habe versucht, den Kopf von Rene H. zu fixieren. „Er hat mir dann kräftig in den Arm gebissen“, berichtet er. „Ich habe nicht gewusst, ob das Blut von mir oder von ihm ist.“ Ein Nachbar soll den verletzten Polizisten ebenfalls angegriffen haben Der heute 81-jährige Nachbar Dieter R. des mutmaßlichen Schlägers hörte den Lärm im Treppenhaus in seiner Wohnung. Er soll den Beamten ebenfalls verletzt haben, wie dieser berichtet

via ostsee-zeitung: Prozess in Rostock Reichsbürger soll Polizist blutig gebissen haben: „Dachte, er schlägt mich tot“

Für Rosenkranz gehören rechtsextreme Verbindungen von Mitarbeitern “zur Privatsphäre”

Der Nationalratspräsident wurde zur Causa Schimanek befragt. Er denkt, er wäre über brisante Vernetzungen “sicherlich” informiert worden. Ruhig war es in den ersten sechs Monaten seiner Amtszeit um Walter Rosenkranz nicht. Zahlreiche Skandale taten sich um den ersten Blauen im Amt des Ersten Nationalratspräsidenten auf: Da war das Exklusivinterview nach Amtseinführung, das Rosenkranz just dem rechtsextremen Sender Auf 1 und einem dort als Reporter tätigen Ex-Identitären gab. Oder seine lange Weigerung, als Vorsitzender des Nationalfonds zur Seite zu treten, obwohl die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) wegen Rosenkranz’ Burschenschafter-Verbindungen sogar Sitzungen boykottieren wollte. Erst eine Gesetzesänderung zwang Rosenkranz nun dazu, “zur Seite zu treten”. Die wohl größte Affäre seiner kurzen Amtszeit betraf aber Rosenkranz’ Büroleiter René Schimanek. Dessen Neffen waren von den deutschen Behörden als Mitglieder der mutmaßlich rechtsterroristischen Gruppierung “Sächsische Separatisten” identifiziert worden. Im Zuge der Ermittlungen wurde auch ein Forsthaus in Kronsegg durchsucht, in dem René Schimanek damals als Hauptmieter gemeldet war. Daraufhin wurde auch gegen ihn ein Verfahren wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Verbots- und das Waffengesetz eingeleitet. Die Grünen brachten zudem eine parlamentarische Anfrage ein, in der E-Mails zwischen René Schimanek, seinem einst wegen Neonazismus-Aktivitäten verurteilten Bruder Hans Jörg Schimanek und anderen Personen aus dem Umfeld der “Sächsischen Separatisten” präsentiert wurden. Daraufhin zog sich Schimanek als Rosenkranz’ Büroleiter zurück. Der Nationalratspräsident hat nun in einigen parlamentarischen Anfragebeantwortungen zur Causa Stellung genommen. Er gibt an, dass ihn Schimanek rasch über die Hausdurchsuchung informiert habe, über das Ermittlungsverfahren im Februar 2025. Rosenkranz bleibt dabei, dass der Vertrag mit Schimanek auf dessen Bitte hin aufgelöst worden sei. (…) Zudem glaubt Rosenkranz, ausschließen zu können, dass seine Mitarbeiter Verbindungen zu rechtsextremen oder neonazistischen Gruppierungen haben. Denn: Sonst wäre er “sicherlich” vom Verfassungsschutzchef informiert worden. (…) Über die E-Mails zwischen René Schimanek und anderen Personen, die dem Rechtsextremismus zuzuordnen sind, antwortet Rosenkranz nur wenig. So sei Schimanek im Jahr 2010, in dem Teile des Mailverkehrs stattfanden, parlamentarischer Mitarbeiter gewesen. 2013 war seine Signatur dann “FPÖ Generalsekretariat” im “Parlament” – ein solches existierte laut Rosenkranz nicht. Die IP-Adressen seien aber dem Parlament zuzuordnen. In den E-Mails unterschrieb René Schimanek etwa mit “üblicher Gruß” und ließ sich über “Geschichtslüge” bei einer seriösen Hitler-Doku aus. Schimanek trat erst kürzlich das Amt eines Stadtrats in Langenlois an. Er bestreitet die strafrechtlichen Vorwürfe, für ihn gilt die Unschuldsvermutung.

via standard: Für Rosenkranz gehören rechtsextreme Verbindungen von Mitarbeitern “zur Privatsphäre”

KZ-Gedenkstätte – Neuntklässler aus #Görlitz zeigen in #Auschwitz rechtsextreme Geste

Beim Besuch der KZ-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau haben Schüler aus Görlitz den sogenannten White-Power-Gruß gezeigt. Jetzt sollen sie dafür Sozialstunden leisten. Ein Foto sorgt derzeit in den sozialen Netzwerken für Empörung: Darauf zu sehen sind vier Jugendliche in schwarzen Jacken, Jeans und Sneakers, die sich vor dem Eingang zur KZ-Gedenkstätte in Auschwitz-Birkenau aufgereiht und ihre Hände zum »White-Power-Gruß« erhoben haben. Die Geste gilt in Neonazikreisen als Demonstration einer sogenannten weißen Vorherrschaft. Dabei berühren sich die Spitzen von Daumen und Zeigefinger, während die restlichen Finger gestreckt werden. Anders als etwa der Hitlergruß ist die bei Rechtsradikalen beliebte Geste bisher nicht verboten. Schüler postete Foto auf Instagram Am Morgen wurde eine Anzeige bei der Polizei gestellt, wie ein Sprecher der Nachrichtenagentur dpa bestätigte. Jetzt laufen die Ermittlungen. Laut MDR Sachsen  hatte eine Dresdner Antifa-Gruppe das Foto an Medienvertreter geschickt. Einer der Schüler soll die Aufnahme auch selbst auf Instagram veröffentlicht haben. Die Schüler stammen ersten Erkenntnissen zufolge aus Görlitz, wo sie die Scultetus-Oberschule besuchen. Sie sollen im Rahmen einer Bildungsfahrt am 13. März in dem ehemaligen deutschen Vernichtungslager gewesen sein

via spoegel: KZ-Gedenkstätte Neuntklässler aus Görlitz zeigen in Auschwitz rechtsextreme Geste

siehe auch: Schüler aus Görlitz zeigen bei Auschwitz-Besuch rechtsextreme Geste Vier Neuntklässler aus Sachsen ließen sich vor der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau fotografieren, als sie den sogenannten White-Power-Gruß zeigten. Die Polizei ermittelt. Vier Schüler aus Görlitz haben bei einem Besuch der KZ-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau den sogenannten White-Power-Gruß gezeigt. Die Neuntklässler posierten bei einer Bildungsfahrt Mitte März mit der rechtsextremen Geste vor dem früheren deutschen Vernichtungslager. Wie ein Sprecher des Sächsischen Landesamtes für Schule und Bildung bestätigte, ließen sich die Jugendlichen dabei fotografieren. Ein Foto des Vorfalls kursiert in sozialen Medien. Einem Polizeisprecher zufolge wurde Anzeige erstattet und Ermittlungen aufgenommen (…) Laut dem Sächsischen Landesamt für Schule und Bildung reagierte die Schulleitung der Görlitzer Scultetus-Oberschule umgehend auf den Vorfall. Die Neuntklässler und ihre Eltern wurden zu Gesprächen vorgeladen. Die Schüler erhielten einen Verweis und müssen Sozialstunden ableisten

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By pzk net, CC BY 3.0, Link

Puppe auf elektrischem Stuhl: Rassistischer Fund schockiert #Bannewitz

Auf einem Altkleidercontainer in Possendorf wird die Attrappe eines elektrischen Stuhls gefunden – mit einer dunkel angemalten Puppe darauf. Die Polizei ermittelt und sucht nach Zeugen, der Bürgermeister appelliert an die Menschlichkeit. Nach einem rassistischen Vorfall mit einer präparierten Babypuppe ermittelt der Staatsschutz in Possendorf. Es geht um den Verdacht der Volksverhetzung. Wie die Polizeidirektion Dresden am Montag mitteilte, hatten Unbekannte eine Art elektrischen Stuhl gebaut, eine dunkel angemalte Babypuppe hineingesetzt und diese fixiert. Die Konstruktion sei schließlich auf einem Altkleidercontainer in Possendorf abgestellt worden. Dieser befindet sich zwischen einer Kindertagesstätte und dem früheren BHG-Gelände.

via sächsische: Puppe auf elektrischem Stuhl: Rassistischer Fund schockiert Bannewitz

siehe auch: RASSISTISCHES GEBILDE: SCHWARZ ANGEMALTE PUPPE AUF ELEKTRISCHEM STUHL ENTDECKT. Nach Angaben der Polizeidirektion Dresden riefen Zeugen gegen 20.30 Uhr die Behörden zum Bannewitzer Ortsteil Possendorf (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge). Unbekannte haben eine Art elektrischen Stuhl gebaut, eine schwarz angemalte Babypuppe hineingesetzt und diese an den Hand- und Fußgelenken fixiert. Fotos in den sozialen Medien zeigen das abstoßende Gebilde und die mit einem rosafarbenem Bärchen-Pyjama ausgestattete Puppe, über der eine metallene Haube thront. Das Machwerk stand auf einem Altkleidercontainer an der Straße am Bahnhof. Mutmaßlich platzierten die Erschaffer ihr Gebilde dort selbst. Beamte stellten das rassistische Konstrukt sicher.

#KLETTBACH – “Wir sind geschockt”: #Polizist im Weimarer Land tötet seine Familie und sich selbst

In Klettbach im Weimarer Land soll am Freitagmorgen ein Mann seine Frau, die beiden Kinder und sich selbst erschossen haben. Für die Bewohner des Ortes wird psychologische Hilfe angeboten. In Klettbach im Weimarer Land sind am Freitagmorgen vier Menschen tot aufgefunden worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Erfurt und der Landespolizeidirektion hat ein 49-jähriger Mann seine Frau, die beiden gemeinsamen Kinder und dann sich selbst getötet. Es handele sich um einen Polizisten der Landespolizeidirektion. Bei allen vier Familienmitgliedern seien Schusswunden festgestellt worden.

via mdr: KLETTBACH “Wir sind geschockt”: Polizist im Weimarer Land tötet seine Familie und sich selbst