#Rosenheim : Anwohner schießt auf #Bauarbeiter – #kaltland #leitkultur

Ein Arbeiter auf einer Baustelle wird von einem nebenan wohnenden Mann mit einer Schusswaffe bedroht. Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei wird hinzugezogen. Ein Bauarbeiter ist in Rosenheim von einem 68 Jahre alten Anwohner mit einer scharfen Schusswaffe bedroht worden. Kräfte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) wurden hinzugezogen, wie die Polizei mitteilte. Der Tatverdächtige sitzt jetzt in Untersuchungshaft. Ein Arbeiter einer Baustelle teilte demnach über den Notruf mit, dass er von einem Mann, der neben der Baustelle wohne, beleidigt und mit dem Tode bedroht worden sei. Anschließend sei der Mann in sein Haus gegangen und habe von einem Fenster aus eine Pistole gezeigt. Er schoss Polizeiangaben zufolge auch auf den Arbeiter, verfehlte diesen aber.

via sz: Rosenheim : Anwohner schießt auf Bauarbeiter

Schutzhelm Orange.jpg
Von Rogi.OfficialEigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

#otd1945.04.19 – Der Schwur von #Buchenwald

Am Abend des 19. April 1945 fand in Buchenwald eine erste Trauerfeier für die Toten des Konzentrationslagers auf dem Appellplatz statt. Überlebende hatten sie im Auftrag des Internationalen Lagerkomitees organisiert. Ein in den Werkstätten des Lagers hergestellter hölzerner Obelisk diente als provisorisches Denkmal. Er trug die Inschrift „K.L.B. 51.000“ – die geschätzte Zahl der Toten des KZ Buchenwald.

Nacheinander marschierten die Überlebenden nach Nationen gegliedert und in Blöcken formiert unter den Klängen des Lagerorchesters auf den Appellplatz. Auf Russisch, Polnisch, Deutsch, Französisch, Tschechisch und Englisch wurde eine vorher ausgearbeitete Gedenkansprache verlesen.  Sie mündete in dem gemeinsamen Gelöbnis: „Die endgültige Zerschmetterung des Nazismus ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ideal.“ Heute ist es als der Schwur von Buchenwald bekannt

via liberation.buchenwald.de: otd1945.04.19 Der Schwur von Buchenwald

Kameraden! Wir Buchenwalder Antifaschisten sind heute angetreten zu Ehren der in Buchenwald und seinen Außenkommandos von der Nazi-Bestie und ihren Helfershelfern ermordeten 51 000 Gefangenen!
51 000 erschossen, gehenkt, zertrampelt, erschlagen, erstickt, ersäuft, verhungert, vergiftet, abgespritzt.
51 000 Väter-Brüder-Söhne starben einen qualvollen Tod, weil sie Kämpfer gegen das faschistische Mordregime waren.
51 000 Mütter und Frauen und Hunderttausende Kinder klagen an!
Wir lebend Gebliebenen, wir Zeugen der nazistischen Bestialität, sahen in ohnmächtiger Wut unsere Kameraden fallen.
Wenn uns eins am Leben hielt, dann war es der Gedanke: Es kommt der Tag der Rache!
Heute sind wir frei!
Wir danken den verbündeten Armeen der Amerikaner, Engländer, Sowjets und allen Freiheitsarmeen, die uns und der gesamten Welt den Frieden und das Leben erkämpfen.
Wir gedenken an dieser Stelle des großen Freundes der Antifaschisten aller Länder, eines Organisatoren und Initiatoren des Kampfes um eine neue, demokratische, friedliche Welt, F. D. Roosevelt. Ehre seinem Andenken!
Wir Buchenwalder, Russen, Franzosen, Polen, Tschechen, Slowaken und Deutsche, Spanier, Italiener und Österreicher, Belgier und Holländer, Engländer, Luxemburger, Rumänen, Jugoslawen und Ungarn, kämpften gemeinsam gegen die SS, gegen die nazistischen Verbrecher, für unsere eigene Befreiung.
Uns beseelte eine Idee: Unsere Sache ist gerecht – Der Sieg muß unser sein!
Wir führten in vielen Sprachen den gleichen harten, erbarmungslosen, opferreichen Kampf, und dieser Kampf ist noch nicht zu Ende. Noch wehen Hitlerfahnen! Noch leben die Mörder unserer Kameraden! Noch laufen unsere sadistischen Peiniger frei herum!
Wir schwören deshalb vor aller Welt auf diesem Appellplatz, an dieser Stätte des faschistischen Grauens:
Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht!
Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.
Das sind wir unseren gemordeten Kameraden, ihren Angehörigen schuldig. Zum Zeichen Eurer Bereitschaft für diesen Kampf erhebt die Hand zum Schwur und sprecht mir nach:
,WIR SCHWÖREN!
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Buchenwald/Weimar 19.April 1945

„Friedensprozession“ mit großem Zulauf – Tausende demonstrieren mit Rechten in #Dresden – #Steimle #Dehm #Hallervorden #Chrupalla

Rechtsextremisten, Querdenker und BSW-Anhänger haben am Karfreitag den Kampf für den Frieden für sich reklamiert. Zahlreiche Prominente wie Uwe Steimle beteiligten sich. Unter der Überschrift „Frieden kennt keine Brandmauern“ haben sich am Karfreitag Tausende Menschen auf dem Postplatz versammelt, um von dort aus in einer „Friedensprozession“ durch die Altstadt zu laufen. Angemeldet und geleitet wurde die Versammlung von Marcus Fuchs, dem Kopf der Dresdner Querdenker-Bewegung, der im Januar für die Verbreitung von russischer Propaganda verurteilt worden war. Er steht den rechtsextremen „Freien Sachsen“ nahe, deren Flaggen nun auch im Dresdner Regen zwischen Friedens- und Deutschlandfahnen geschwenkt wurden. Schlagersängerin Ebstein sagt kurzfristig ab Zu den Rednern auf der Bühne gehörten der sächsische Kabarettist Uwe Steimle, der einstige Talkmaster Jürgen Fliege sowie die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot. Die ebenfalls angekündigte frühere Schlagersängerin Katja Ebstein hatte dagegen kurzfristig abgesagt. Wie Fliege später auf der Bühne mitteilte, habe die Sängerin ihm gesagt, sie habe sich immer als links verstanden und könne daher nicht auf einer Veranstaltung auftreten, die als „Rechten-Demo“ eingeordnet wurde. So habe sie das am Abend zuvor auf „Sächsische.de“ gelesen. Tausende andere hatten dagegen offensichtlich kein Problem damit, Seite an Seite mit Rechtsextremen auf die Straße zu gehen. Der Bundesvorsitzende der AfD, Tino Chrupalla, und der Landesvorsitzende Jörg Urban wurden auf der Bühne als Teilnehmer explizit genannt. Anwesend waren zudem führende Köpfe der Partei „Heimat“, wie sich die NPD inzwischen bezeichnet. Der Dirigent Justus Frantz sagte in einem auf dem Postplatz übertragenen Statement, ihm sei es „scheißegal“, ob hier gemeinsam mit Rechten demonstriert werde (…) Uwe Steimle grüßte seinen „Freund“ Chrupalla und stimmte nach der „Kleinen, weißen Friedenstaube“ auch die DDR-Hymne an, der frühere Linke-Politiker Dieter Dehm sang eine umgedichtete Version der Nationalhymne, die mit „Deutschland, Deutschland über alles“ beginnt. Ulrike Guérot forderte am Ende, die einseitigen Schuldzuweisungen an Russland zurückzuziehen

via t-online: „Friedensprozession“ mit großem Zulauf Tausende demonstrieren mit Rechten in Dresden

siehe auch: “Was ist mit ihm passiert?” Dieter Hallervorden spricht auf rechtsextremer Demonstration. Der Kabarettist Dieter Hallervorden wurde während der Friedensprozession in Dresden in einem fragwürdigen Rahmen als Redner zugeschaltet. Für seinen Auftritt gibt es Kritik. Kulturelle Aneignung, Rassismus oder andere politische Minenfelder scheinen Dieter Hallervorden anzuziehen. Der 89-Jährige sorgte erst kürzlich für Aufregung, als er seinen “Palim, Palim!”-Sketch vorführte. In einer abgewandelten Version verwendete er das “N-Wort” und das “Z-Wort”. Mit seiner rassistischen Bezeichnung für Schwarze und der früher in Deutschland gebräuchlichen Bezeichnung für Sinti und Roma, die heute als diskriminierend gilt, löste er eine Debatte aus. Jetzt erregte Hallervorden wieder Aufmerksamkeit. Am Karfreitag wurde er als Redner auf der Dresdner Friedensprozession zugeschaltet. Dabei handelt es sich um eine Demonstration, zu der sich vor allem sogenannte Querdenker und Rechtsextremisten angemeldet hatten, wie die “Sächsische Zeitung” vorab berichtet. Unter anderem waren Flaggen der vom Verfassungsschutz als Neonazis eingestuften “Freien Sachsen” bei der Demonstration dabei. Außerdem sprach der mehrfach vorbestrafte Neonazi Christian Klar auf der Veranstaltung in Dresden. Berichten zufolge soll auch ein verurteiltes Mitglied der rechtsterroristischen “Gruppe Freital” an der Veranstaltung teilgenommen haben. Hallervorden wurde bei dieser Kundgebung von Diether Dehm zugeschaltet. Der Liedermacher, Autor und Ex-Linken-Politiker gilt selbst als umstritten, textete während der Corona-Pandemie Songs mit Zeilen wie “Worauf reimt sich Covid? Auf jeden Fall auf Profit.”; „Maskottchen der Rechtspopulisten“ – Didi Hallervorden hält Rede auf umstrittener Demo und erntet heftige Kritik. Am Karfreitag trat Didi Hallervorden neben vielen Querdenkern und Rechtsextremen auf einer Friedensprozession in Dresden auf. Im Netz wird der Schauspieler dafür stark kritisiert. Dieter Hallervorden erntet nach dem N-Wort-Eklat vor wenigen Tagen erneut heftige Kritik. Am Karfreitag fand in Dresden eine Friedensprozession unter dem Titel „Frieden kennt keine Brandmauern“ statt, zu der sich im Vorfeld einige Rechtsextreme und Querdenker angemeldet hatten. Unter anderem gehörte der vorbestrafte Neonazi Christian Klar zu den Rednern bei der Demo (…) Auf x.com wird Hallervorden jedoch selbst für seinen Auftritt auf der Demo neben Querdenkern und Rechtsextremen in die Mangel genommen. „Hallervorden bei Dehm – tiefer geht es nicht mehr“ oder „Von Hallervorden hätte ich nie angenommen, dass er sich von solchen Leuten vereinnahmen lässt. Was ist mit ihm passiert?“, heißt es unter anderem im Netz. Ein weiterer User schreibt: „Gestern noch mit ‘Palim-Palim’ in der ARD, heute schon mit Dieter Dehm bei den Querdenkern in Dresden: Dieter Hallervorden wird zum Maskottchen der Rechtspopulisten.“

Wie rechtspopulistisch will die ARD eigentlich noch werden?

Es geht ein Schreckgespenst umher in den Fluren der öffentlich-rechtlichen ARD, und dieses Gespenst heißt: “woke”. Der Senderverbund tut alles, um es zu vertreiben. Es sind gerade paradiesische Zeiten für abgehalfterte Komiker, ideenlose TV-Desperados und Experten in populistischer Provokation. Denn sie verfügen neuerdings über eine Zauberformel, die ihnen Zugang zu auskömmlichen Honoraren und breiter Öffentlichkeit sichert. Und diese Zauberformel lautet: “Das wird man ja wohl noch sagen dürfen.” Mit diesem magischen Refrain und einigen menschenfeindlichen Provokationen müssen sie sich nur an die Anstalten der ARD wenden, und schon räumt man ihnen einen begehrten Sendeplatz frei, wo sie dann ungezügelt Hass und Hetze verbreiten dürfen. Denn die öffentlich-rechtliche Anstalt ist offensichtlich inzwischen vollkommen mürbe geschossen. Jahrelang hat man ihr vorgehalten, sie sei nichts als indoktrinierter Staatsfunk. Mit vereinten Kräften verbreiteten Schwurbler, Wuttrolle, besorgte Bürger und hetzerische Springerpresse die Botschaft, die Öffentlich-Rechtlichen verschwendeten unsere Gebühren ausschließlich für politisch korrekte Propaganda und verbreiteten nichts als links-grün versiffte Ideologie. Wobei mit Ideologie hier all das gemeint ist, was fröhliche Diskriminierung und zwanglose Hetze nicht gutheißt. ARD: Rückgrat? Welches Rückgrat? Von dieser gebetsmühlenartig wiederholten Trottel-Argumentation sind die Senderchefs der ARD inzwischen wohl derart traumatisiert, dass sie Tag und Nacht darüber grübeln, wie sie die schrecklichen Vorwürfe entkräften können. Sobald jemand “Lügenpresse” ruft, kriechen sie zu Kreuze und suchen nach Rechtfertigungen, statt mit stolz durchgedrücktem Rückgrat (welches Rückgrat?) zu rufen: “Klappe, ihr Trolle! Verschwindet und verbreitet eure populistische Propaganda in den Netzwerken der libertären Tech-Tycoons. Denn dafür wurden Twitter, Facebook, Instagram & Co. schließlich erfunden. Wir aber sind das Korrektiv! Wir sind die Wächter der Demokratie! Hassrede und Diskriminierung haben bei uns nichts zu suchen. Schleicht euch!” Die ARD hat inzwischen leider derart schlimm der Mumm verlassen, dass sie jeden windigen Bewirtschafter von Reizthemen dankbar und ergeben wie einen Rettungsring umarmt, nur damit sie ein Alibi hat, wenn irgendeine Alice oder irgendein Björn wieder daherkommt und ihnen woke Gesinnung vorwirft. Dann gehen sie zitternd in die Verteidigung und stammeln: “Aber warum, allerliebste hochdemokratische Demokratievernichter? Wir haben doch Dieter Nuhr & Lisa Eckhart! Und wir versprechen euch: Wir werden ab jetzt jede Woche mehr Hauspopulisten einkaufen!” Es geht ein Schreckgespenst in den Fluren der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt umher, und das Gespenst heißt: woke. Die ARD scheint inzwischen bereit, alles zu tun, nur um es zu vertreiben. Als Dieter Hallervorden neulich gezielt mit Hassvokabular provozierte, um sich zum heroischen Kämpfer der Meinungsfreiheit zu stilisieren, fragten viele, wie denn solch ein bedauerlicher und peinlicher Unfall passieren konnte. Schließlich sei das doch keine Live-Sendung gewesen. Der Sketch habe doch unzählige Abnahme-Instanzen passieren müssen. Man wisse doch, wie hierarchisch die ARD sei. Nun, der Fall ist nicht wirklich kompliziert: Der Sketch war reines Kalkül. Und zwar nicht nur seitens Hallervordens, sondern auch seitens der ARD. In dem altehrwürdigen Sturmgeschütz der Demokratie gibt es inzwischen offensichtlich auf allen Hierarchien Bestrebungen, ganz bewusst AfD-Themen zu bewirtschaften. Nur so ist zu erklären, warum die Journalistin Julia Ruhs in der Pilotfolge ihres neuen, vom BR und NDR produzierten Reportage-Formats “Klar” vollkommen enthemmt migrationsfeindliche und rechtspopulistische Narrative bespielen darf. Nur so ist zu erklären, dass ARD-Lieblingspopulist Dieter Nuhr nun auch noch seine unappetitliche Weltsicht bei Maischberger verbreiten darf. Und nur so ist zu erklären, warum jemand wie Serdar Somuncu neuerdings die Sendung “Suite – der Kulturtalk” beim RBB bekommt. Eine Kultursendung für den selbst ernannten Hassprediger Somuncu! Dabei hat sich Somuncu in den letzten drei Jahren nun wirklich mehr diskreditiert, als es Thilo Mischke in sieben weiteren Leben könnte. Und schon Letzteren musste die ARD völlig zu Recht wieder feuern. Somuncu hat Frauen sexistisch beleidigt, hat während der Corona-Pandemie das Netz mit irrwitzigem Schwurblerblödsinn geflutet und ein haarsträubendes Speichellecker-Interview mit Sahra Wagenknecht geführt, in dem Somuncu sich ganz offensichtlich zum Ziel gesetzt hatte, die Politikerin in jeder Frage mit himmelschreiendem Populismus zu übertrumpfen.

via stern: Wie rechtspopulistisch will die ARD eigentlich noch werden?

ARD Logo 2019.svg
Von Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland – Eigenes Werk mittels: http://www.ard.de, Gemeinfrei, Link

#Rassismus-Verdacht in #Tuttlingen – „Zielgerichtet“ auf Mann aus #Syrien geschossen

In Baden-Württemberg sitzt ein 43-Jähriger in U-Haft. Er soll schon im Februar mit einer Gaspistole auf einen Passanten geschossen haben. Nach Schüssen mit einer Gaspistole auf einen Syrer im baden-württembergischen Tuttlingen im Februar wird wegen des Verdachts einer ausländerfeindlichen Tat ermittelt. Das Staatsschutzzentrum bei der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart hat den Fall übernommen, wie die Behörde am Donnerstag in der baden-württembergischen Landeshauptstadt mitteilte. Der 43-jährige deutsche Tatverdächtige befindet sich demnach bereits seit vergangener Woche in Untersuchungshaft. Nach Ermittlerangaben soll der Beschuldigte am Abend des 8. Februar auf einer Straße in Tuttlingen mehrfach mit einer Gasdruckpistole auf einen zufällig vorbeikommenden 39-Jährigen mit syrischer Staatsangehörigkeit geschossen haben. Zuvor soll er den Mann gefragt haben, ob er Ausländer sei. Als dieser bejahte, soll der Verdächtige mehrfach „zielgerichtet“ geschossen haben. Das Opfer wurde im Gesicht und am Oberkörper getroffen.

via taz: Rassismus-Verdacht in Tuttlingen „Zielgerichtet“ auf Mann aus Syrien geschossen

„UNGEZWUNGENER PRIVATER AUSTAUSCH” Mittelsachsen: AfD-Abgeordnete treffen Neonazis – #braunzone

Ein „privater“ Austausch mit Personen von ganz rechtsaußen: Anfang April trafen sich unter anderem Abgeordnete und Mitglieder der AfD zu einem sogenannten „Patriotentreffen“ im mittelsächsischen Niederbobritzsch. Die Treffen gaben Bundestagsabgeordneten und Kommunalpolitiker*innen die Möglichkeit, sich unter dem Radar der Öffentlichkeit mit dem von der Partei geschassten ehemaligen brandenburgischen Landesvorsitzenden Andreas Kalbitz auszutauschen. Es war offenbar bereits das vierte Treffen dieser Art in Sachsen. Der große Parkplatz in der Dorfmitte von Niederbobritzsch ist am Samstag um 14 Uhr normalerweise leer. An einem Frühlingsnachmittag Anfang April füllt sich der Platz jedoch mit Fahrzeugen aus dem ganzen Bundesgebiet. Bis zu 200 Menschen betreten den Gasthof „Goldener Löwe“ auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Viele von ihnen sind in der AfD aktiv, auch die Bundestagsabgeordneten Maximilian Krah und Erhard Brucker sind ins mittelsächsische Erzgebirge gekommen. Der Freiberger AfD-Stadtrat Hermann Frenzel hat zu einem sogenannten Patriotentreffen eingeladen. Öffentlich angekündigt ist das Treffen nicht. Es handele sich um eine private Zusammenkunft, wie Frenzel auf Telegram betonte. Nach seinen Angaben findet dieses Treffen bereits zum vierten Mal statt, in Monatsberichten des sächsischen Landesamts für Verfassungsschutz tauchte das Treffen dagegen bisher erst einmal auf. „Über alle Freundeskreise und alle Parlamente hinweg einen ungezwungenen privaten Austausch pflegen“, so charakterisierte der bayerische Landtagsabgeordnete Martin Böhm das erste „Patriotentreffen“ im Februar 2023 im nur 15 Kilometer entfernten Weigmannsdorf. Rechtes Vernetzungstreffen Was hier als privater Austausch gilt, wäre unter der Fahne der Partei so nämlich nicht möglich: Neben zahlreichen AfD-Parlamentarier*innen nahmen mehrere Personen teil, die bislang vor allem im Umfeld einschlägiger Neonazis aufgefallen sind. Auch Andreas Kalbitz kam in den kleinen Ort in der Nähe von Freiberg, obwohl ihm 2020 seine Parteimitgliedschaft entzogen worden war.

via endstation rechts: „UNGEZWUNGENER PRIVATER AUSTAUSCH” Mittelsachsen: AfD-Abgeordnete treffen Neonazis

‘Rosa Parks Was In the Wrong’: Alleged FSU Shooter Known for White Supremacist Views Was Raised in Sheriff’s Office Culture and Worshipped Donald Trump, Reports Show

“Steeped” in the culture of the Leon County Sheriff’s Office, where his stepmother was a longtime deputy, alleged Florida State University shooter Phoenix Ikner was widely known for his racist views, telling classmates that Black people were ruining his community. Ikner, suspected of killing two people and wounding six others after opening fire on FSU’s campus, also believed civil rights icon “Rosa Parks was in the wrong” when she refused to give up her seat on a Montgomery bus to a white man. His opinions were so disturbing that one classmate at Ikner’s former college, Tallahassee State College, recalled thinking that “this man should not have access to firearms.” Police say Ikner was using his mother’s service weapon when he opened fire just before noon Thursday. The gunman emerged from an orange Hummer outside the student union with a firearm and a rifle. One witness described how he icily shot a woman right in front of him. FSU Police Chief Jason Trumbower said Ikner was able to shoot multiple people before officers were able to neutralize him. He was hospitalized with his injuries, though the severity of his wounds is not yet clear. Ikner’s views on race came to the surface at a political discussion group he participated in while attending Tallahassee State.  “He espoused so much white supremacist rhetoric and far-right rhetoric” that he was eventually kicked out,” said Ryan Seybold, the group’s president at the time. Like Ikner, Seybold recently transferred to FSU. Current group president Riley Pusins said the alleged killer was a fierce advocate for President Donald Trump’s agenda and often made “inappropriate comments” that often crossed the line. Most in the group viewed Ikner as “a fascist.” He liked to remind them he had access to guns, the New York Post reports. Leon County deputies trained him how to shoot while he served on the department’s Youth Advisory Council. (…) He often advertised his views on clothing, wearing a National Rifle Association T-shirt and another that included the inscription “Don’t tread on me,” taken from an early American flag, known as the Gadsden Flag, which features a coiled timber rattlesnake ready to strike. The flag was appropriated by the Ku Klux Klan in the last century and regained popularity within the Tea Party movement that vehemently opposed former President Barack Obama in the early 2010s.

via atlantablackstar: ‘Rosa Parks Was In the Wrong’: Alleged FSU Shooter Known for White Supremacist Views Was Raised in Sheriff’s Office Culture and Worshipped Donald Trump, Reports Show

siehe auch: FSU Shooting Suspect Had History Of White Supremacist Views And Anti-Black Hate Speech, Classmate Claims. Florida State University shooting suspect Phoenix Ikner had a history of promoting white supremacist views and expressing anti-Black hate speech, which made those who knew him concerned and uncomfortable long before the attack, according to police and former and current classmates. Ikner, 20, was confirmed as the gunman in Thursday’s attack at FSU that left two people dead and six others injured. Leon County Sheriff Walter A. McNeil said Ikner was also a student at the university and the stepson of veteran Leon County sheriff deputy Jessica Ikner. McNeil added that the gun Ikner used in the shooting belonged to his stepmother (…) Ikner was known for making alarming comments that left people around him uncomfortable, including one classmate, Lucas Luzietti, a political student who shared a federal politics class with the 20-year-old in 2023. “I got into arguments with him in class over how gross the things he said were,” Luzietti told USA Today. He said Ikner often shared conspiracy theories, including one about former President Joe Biden falsely being elected to office, and racist views on Black people, stating that civil rights activist “Rosa Parks was in the wrong” and that Black people were ruining his neighborhood. “I remember thinking this man should not have access to firearms,” Luzietti explained, per USA Today. But, “what are you supposed to do? His mother was a cop and Florida doesn’t have very strong red flag laws.”; FSU Suspected Shooter Labeled a Fascist By Political Discussion Group At Former College: ‘So Much White Supremacist Rhetoric’. A former member of the political discussion group said Phoenix Ikner also espoused far-right views and advocated for Donald Trump’s agenda. Phoenix Ikner, the 20-year-old suspected to be the shooter at Florida State University’s Tallahassee campus on Thursday, was labeled a fascist by members of a political discussion group he attended in the past. Speaking to NBC News, Ryan Seybold said the group took place at Tallahassee State College and Ikner was asked to not return to the group because of his views. “He espoused so much white supremacist rhetoric and far-right rhetoric,” said Seybold, who was the group president at the time. Both had transferred to FSU by the time the shooting took place. Riley Pusins, who currently presides the club, said Ikner also advocated for President Donald Trump’s agenda and did not respect its guidelines. Pusins said Ikner often made “inappropriate comments” and would “go up the line” in the meeting and then cross it. Ikner, the son of a sheriff’s deputy, got hold of one of his mother’s weapons that officials said was used in the shooting.