#SCHWABEN – AfD-Sommerfest: Im Zeichen der Vernetzung mit der Identitären Bewegung

Ungeachtet der kürzlich erfolgten Neubewertung der AfD durch den Verfassungsschutz, veranstaltete der schwäbische AfD-Landtagsabgeordnete Franz Schmid eine Feier im Zeichen der Verbundenheit mit der Identitären Bewegung. Hauptredner Maximilian Krah verglich deren jüngste Aktionen bei aller ideologischen Übereinstimmung allerdings mit dem blinden Aktionismus der Kinderkreuzzüge. Er müsse jetzt mal die Rolle des Erwachsenen einnehmen, so der AfD-Politiker Maximilian Krah gleich zu Beginn seiner Rede als Antwort auf die Schilderungen des IB-Aktivisten Dennis Braun, der sich online als „ArminiusDD“ inszeniert. Er hatte zuvor erneut die Geschichte von der Ausreisesperre gegen die Identitären Aktivsten erzählt und deren Behandlung durch die Behörden, wobei Schilderungen von Schikanen und Bundespolizisten mit Maschinenpistolen erkennbar als Zeichen für die selbst zugeschriebene Relevanz dienen mussten.   Krah sargt IB-Aktivisten ein „Der Held ist der, der gewinnt und nicht der, der auf die Fresse kriegt“, so der umstrittene sächsische Bundestagsabgeordnete in seiner direkten Replik. Die Szene zeichne Leidenschaft und Rebellentum aus. „Liebe junge Freunde, auch die Teilnehmer des Kinderkreuzzuges waren leidenschaftlich und rebellisch.“ Er forderte stattdessen „schneidende Intelligenz und strategisches Denken“ und kein sich „darin gefallen, gegen die Wand zu rennen“. Braun hatte sich hier unnachgiebig gegeben. Verhaftungsszenen seien medial wunderbar einsetzbar und Repression „ein Kompliment“.  „Wenn ich in einem Zimmer bin und will ins andere, dann gehe ich doch verdammt noch mal durch den Korridor und haue mir nicht den Kopf an“. Wer „zu blöd ist, durch die Tür zu gehen“, sei definitiv kein Held. Die Lehrstunde gipfelte in der Ansage, wenn „Arminius“ sein Sohn wäre, würde er ihm diese Art von Aktivismus verbieten.

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Urteil nach Beschwerde AfD-Stadtrat aus Offenburg wegen Hakenkreuz-Post zu Geldstrafe verurteilt – #LockHimUp

Ein Facebook-Post mit Hakenkreuz bringt AfD-Stadtrat Eggs aus Offenburg vor Gericht. Nun fällt ein klares Urteil – mit juristischem Nachspiel. Wegen des strafbaren „Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen“ auf seiner Facebook-Seite hat das Amtsgericht Offenburg am Montag den Offenburger AfD-Stadtrat Christian Eggs zu einer Geldstrafe verurteilt. 2024 wurde Eggs in den Gemeinderat gewählt. Er hatte auf Facebook im Februar 2024 ein altes Foto aus der NS-Zeit gepostet, auf dem Mädchen mit Hakenkreuzen – Symbole des damaligen Unrechtsstaates – zu sehen sind. Zudem war in einem Begleittext sinngemäß zu lesen: So habe es 1933 angefangen, Kinder seien indoktriniert, Parteien verboten, Andersdenkende verraten, das Volk gespalten und Bürger diffamiert worden. Oberstaatsanwalt Rainer Hornung-Jost hatte 50 Tagessätze zu je 50 Euro gefordert, zusammen also 2.500 Euro. Richter Patrick Lehmann folgte ihm mit dem Urteil. Verteidiger Dirk Schmitz forderte Freispruch – ohne Erfolg. Auf Anfrage fügte er hinzu, dass sein Mandant „selbstverständlich“ Rechtsmittel einlegen werde. Anklage und Argumentation des Staatsanwalts Hornung-Jost hatte in der Hauptverhandlung deutlich gemacht: Wesentlicher Teil des „Tabuisierungskonzepts“ des betreffenden Gesetzes sei es, derlei Kennzeichen zu verdammen, die Verbreitung einzudämmen. 8:::9 Eggs machte zu den konkreten Vorwürfen keine Angaben. Im Vorjahr war, wegen eines ähnlichen Tatvorwurfs, AfD-Stadtrat Taras Maygutiak sogar zu einer Bewährungs- und Geldstrafe verurteilt worden, außerdem zu 50 Arbeitsstunden. Auch damals trat Dirk Schmitz als Verteidiger auf.

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“#Störtrupp” im Anmarsch – #Pforzheim prüft #Verbot von rechtsextremer #Gegendemo zum #CSD

Der “Störtrupp Süd” würde gerne den CSD in Pforzheim stören. Das führt zu einer Solidarisierungswelle mit dem CSD. Die Stadt Pforzheim prüft laut einem Bericht der “Badischen Neuen Nachrichten”, wie sie mit einer rechtsextremen Gegendemo gegen den für den 14. Juni angesetzten CSD umgehen soll. Demnach würden Auflagen oder gar ein Verbot in Erwägung gezogen. Allerdings bestehen für ein Demonstrationsverbot hohe rechtliche Hürden. Der “Störtrupp Süd” hatte letzte Woche in sozialen Medien angekündigt, parallel zum CSD “für traditionelle Werte und gegen die Frühsexualisierung unserer Kinder” demonstrieren zu wollen. Es müsse Schluss damit sein, dass “unsere Kinder [auf dem CSD] ideologisch beeinflusst werden”. Stattdessen setze man sich ein “für die traditionelle, fortpflanzungsfähige Familie – als Fundament für den Erhalt unseres Volkes und unserer Nation Deutschland”. Derzeit gibt es in Deutschland vermehrt rechtsextreme Übergriffe. Laut einer Analyse des Autor*­innenkollektivs Feministische Intervention (AK Fe.In) würden nur noch 60 Prozent der CSDs störungsfrei ablaufen (queer.de berichtete). Die Bandbreite an Störungen, Anfeindungen und Angriffen seien dabei recht weit gefächert: von körperlichen Angriffen gegen Einzelpersonen bis zu neonazistischen Mobs, die durch die Straßen ziehen, um CSD-Teilnehmende einzuschüchtern und zu bedrohen.

via queer: “Störtrupp” im Anmarsch Pforzheim prüft Verbot von rechtsextremer Gegendemo zum CSD

Schloss Bärwalde im Kreis Görlitz: Ehemalige Reichsbürger-Immobilie steht wieder zum Verkauf

Das Schloss Bärwalde im Landkreis Görlitz steht erneut zum Verkauf. Das Schloss Bärwalde im Landkreis Görlitz sucht erneut einen Käufer. „Residieren im eigenen Schlossensemble und dazugehörigen Park“ – so preist eine Immobilienanzeige das Anwesen am Bärwalder See bei Boxberg an. Für 980.000 Euro stehen 20 Zimmer auf rund 1.100 Quadratmetern Wohnfläche zum Verkauf – samt großem Park. Was auf den ersten Blick wie ein Traum für Liebhaber historischer Immobilien wirkt, hat eine heikle Vorgeschichte. Zwischen Februar 2022 und Mai 2023 hatte die mittlerweile verbotene Reichsbürgergruppierung „Königreich Deutschland“ (KRD) unter der Leitung des selbsternannten „Königs“ Peter Fitzek mehrere Immobilien in Sachsen erworben – darunter auch das Schloss in Bärwalde, um dort eines ihrer sogenannten Gemeinwohldörfer zu errichten. Laut Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) Sachsen sollten dort sektenähnliche Gemeinwesen entstehen.

via sächsische: Schloss Bärwalde im Kreis Görlitz: Ehemalige Reichsbürger-Immobilie steht wieder zum Verkauf

siehe auch: “KÖNIGREICH DEUTSCHLAND” Nach Rauswurf der Reichsbürger: Bärwalder Schloss steht zum Verkauf. Das Bärwalder Schloss wurde zuletzt von Anhängern des selbst ernannten “Königs von Deutschland”, Peter Fitzek, bewohnt. Der wurde kürzlich inhaftiert. In Bärwalde stellte die Bankenaufsicht bei einer Durchsuchung bereits im Oktober 2024 Belege für illegale Finanzgeschäfte sicher, warf die Bewohner raus und zog das Schloss ein. Wie geht es nun mit der Immobilie weiter? (…) Wie ein Sprecher der BaFin auf Nachfrage mitteilte, durchsuchten Einsatzkräfte der Behörde und der Polizei das Gebäude bereits am 1. Oktober vergangenen Jahres und stellten Belege für unerlaubte Banken- und Versicherungsgeschäfte sicher. Weitere Details wollte der Sprecher mit Verweis auf das laufende Verfahren nicht nennen. Das Schloss wurde damals geräumt und einem Abwickler übergeben, der es “im Rahmen der Abwicklung der unerlaubten Geschäfte verwertet”, so der Bafin-Sprecher. Seitdem steht das Gebäude leer, wie ein Sprecher der Gemeinde Boxberg bestätigte. Es gebe aber schon einen Kaufinteressenten.

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Von Gwalter, CC BY-SA 3.0, Link

Video zeigt Streit – Migrant bittet Frau, Hundekot zu entfernen – die ruft nur: “Ich wähle AfD!”

Ein Video, das derzeit in den sozialen Medien kursiert, zeigt offenbar einen Streit zwischen einem Migranten und einer Hundehalterin. In dem Clip geht die Frau den Mann, der in den Untertiteln nur als “Türke” bezeichnet wird, scharf an. Hintergrund: Der Mann soll sie gebeten haben, den Kot ihres Hundes von seinem Grundstück zu entfernen. Eine unbekannte Person hielt die Auseinandersetzung mit dem Handy fest. Im Video ist zu sehen, wie die Frau den Mann als “Arsch” beleidigt. Als er ihr daraufhin mit der Polizei droht, donnert sie zurück: “Ich wähle die AfD!”. Dann bespuckt sie den Mann. (…) Die Frau sei von der Polizei ermittelt und angezeigt worden.

via focus: Video zeigt Streit Migrant bittet Frau, Hundekot zu entfernen – die ruft nur: “Ich wähle AfD!”

„#Brandmauer einfach eingerissen“ – Grüne stimmen mit CDU und AfD gegen #Obdachlosenunterkunft in #Köln

Die Stadt Köln möchte in der Frankfurter Straße in Köln-Porz einen Neubau mit 33 Appartements anmieten und diesen zur Unterbringung von Obdachlosen nutzen. Die Kosten: 2,61 Millionen Euro für zehn Jahre. Das Objekt: 33 Appartements mit Größen von rund 18 bis 37 Quadratmetern. Pro Jahr sind also Kosten von 261.000 Euro für eine Gesamtwohnfläche von 1072 Quadratmetern vorgesehen, im Durchschnitt sollen jeweils 659 Euro für die 33 Appartements gezahlt werden. Umgerechnet auf die Gesamtwohnfläche ergibt sich ein Preis von gut 20 Euro pro Quadratmeter. In einem Stadtbezirk, in dem die durchschnittliche Miete pro Quadratmeter bei 11 bis 13 Euro liegt, die Angaben variieren bei den verschiedenen Immobilienportalen. Eine entsprechende Beschlussvorlage der Stadt im nichtöffentlichen Teil hat die Bezirksvertretung Porz in der vergangenen Woche abgelehnt – das Abstimmungsergebnis liegt dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ vor. Pikant daran ist: Zwei der vier Grünen-Vertreter stimmten zusammen mit CDU und AfD dagegen, die zwei anderen stimmten mit SPD und BSW dafür. Die FDP und Die Partei enthielten sich, einer der sechs CDU-Vertreter war nicht anwesend. Es herrschte Stimmgleichheit, damit wurde das Ansinnen der Stadt nicht unterstützt und die Stimme des AfD-Vertreters kann als ausschlaggebend dafür bezeichnet werden. Vorwurf der SPD: Die Porzer Grünen hätten „einfach so“ die Brandmauer zur AfD eingerissen „Dass man bei dieser Entscheidung einfach so die Brandmauer einreißt, das hat uns schockiert“, sagt Lena Dickgießer, Geschäftsführerin der SPD-Fraktion der Bezirksvertretung Porz: „Auch wenn die Grünen hier in Porz ein Bündnis mit der CDU haben, erleben wir die Zusammenarbeit mit ihnen ansonsten als konstruktiv und produktiv.“ Die Grünen im Kölner Stadtrat hatten zuletzt rund um die Entscheidung zum Ausbau der Ost-West-Achse für die Stadtbahn sehr eindringlich darauf gepocht, dass demokratische Mehrheiten jenseits der inzwischen durch den Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuften AfD gefunden werden sollten.

via ksta: „Brandmauer einfach eingerissen“ Grüne stimmen mit CDU und AfD gegen Obdachlosenunterkunft in Köln

siehe auch: In nichtöffentlicher Sitzung Grüne stimmen gemeinsam mit AfD. Grüne Politiker in Köln sorgen für einen Eklat: Bei der Abstimmung über eine Obdachlosenunterkunft stimmen zwei von vier mit der AfD. Die Grüne Jugend ist außer sich. Eklat in der Kölner Bezirksvertretung Porz: Zwei der vier Grünen-Vertreter haben gemeinsam mit CDU und AfD gegen eine geplante Obdachlosenunterkunft gestimmt und damit für parteiinternen Aufruhr gesorgt. Bei Stimmgleichheit wurde die Stimme der in Teilen rechtsextremen AfD ausschlaggebend für die Ablehnung des 2,61-Millionen-Euro-Projekts. (…) Die SPD zeigte sich schockiert über das Einreißen der Brandmauer zur AfD. Dem Vernehmen nach handelte es sich um eine Panne innerhalb der Grünen-Fraktion. Dieter Redlin, Vorsitzender der Grünen in Porz, begründete sein Nein, gegenüber dem “Kölner Stadt-Anzeiger”, mit Gerechtigkeitserwägungen – er wollte keine Gruppe finanziell bevorzugen und sah die Mietforderung als überzogen an. Die Grüne Jugend Köln reagierte mit scharfer Kritik und warf den Porzer Bezirksvertretern einen Verrat grüner Grundwerte vor. Sie hätten für eine nicht menschenwürdige Behandlung obdachloser Menschen gestimmt. Sprecherin Michelle Achour erklärte: “Wer gemeinsame Sache mit der AfD macht, hat in unserer Partei nichts verloren.”

“Überhitzungsschallplatte” – Ex-AfD-Politikerin Petry leugnet menschengemachten Klimawandel

Die ehemalige AfD-Parteichefin sieht in den kühlen Temperaturen im Mai ein Argument gegen die menschengemachte globale Erwärmung – und lässt dabei einige Fakten aus den Augen. Die ehemalige AfD-Bundessprecherin Frauke Petry hat bestritten, dass der Mensch für die globale Erwärmung mitverantwortlich ist. Petry sei genervt von “Klima-Heinis”, schrieb die ehemalige AfD-Politikerin auf der Plattform X am Samstag. “Wir haben seit Jahren den kühlsten Mai, auch die letzten Sommer waren nicht übermäßig warm und die kommen von ihrer Überhitzungsschallplatte nicht runter”, so Petry weiter. “Menschen machen kein globales Klima”, schrieb Petry weiter. Man sollte Bäume pflanzen und “aufhören die Landschaft zu verschandeln.” Petry beachtete dabei unter anderem nicht, dass einzelne kühlere Monate oder regionale Schwankungen nicht den langfristigen Erwärmungstrend widerlegen. Zudem gibt es innerhalb der Wissenschaft einen deutlichen Konsens darüber, dass Menschen den aktuellen Klimawandel verursachen. Temperaturanstieg und mehr Hitzetage Auch ist ein längerfristiger Temperaturanstieg in Deutschland statistisch belegt. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) ist die Lufttemperatur in Deutschland zwischen 1881 und 2021 um 1,6 Grad Celsius angestiegen und liegt damit über dem internationalen Durchschnitt von einem Grad Celsius. Zudem ist die Anzahl von Tagen mit mehr als 30 Grad Celsius von drei in den Fünfzigerjahren in Deutschland auf aktuell etwa neun gestiegen.

via t-online: “Überhitzungsschallplatte” Ex-AfD-Politikerin Petry leugnet menschengemachten Klimawandel