Fall #BreonnaTaylor: US-Ministerium will nur einen Tag Haft für verurteilten Polizisten – #BlackLivesMatter #BLM #Polizeigewalt

Wegen Schüssen auf die schwarze US-Amerikanerin Breonna Taylor droht einem verurteilten Polizisten lebenslange Haft. Doch das US-Justizministerium fordert nur einen Tag. Mehr als ein halbes Jahr nach der Verurteilung des früheren Polizisten Brett Hankison wegen Schüssen auf die schwarze US-Amerikanerin Breonna Taylor hat das Justizministerium eine Haftstrafe von nur einem Tag gefordert. Das geht aus einem Antrag des Justizministeriums hervor. Laut einem Bericht der Washington Post soll Anfang kommender Woche das Strafmaß von einer Richterin, die während der ersten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump ernannt wurde, verhängt werden. Im Falle einer Höchststrafe droht dem Verurteilten lebenslange Haft. Taylor wurde bei dem Polizeieinsatz getötet. Hankison war nach dem Tod Taylors wegen Verstößen gegen die Bürgerrechte von Taylor im November 2024 schuldig gesprochen worden. Er hatte im März 2020 in Louisville im US-Bundesstaat Kentucky zehn Kugeln durch das Fenster und die Tür der 26-jährigen Rettungsassistentin abgefeuert. Zwar habe keine der Kugeln Taylor getroffen, jedoch habe Hankison bei dem Einsatz übermäßige Gewalt angewendet, gab ein Geschworenengericht an. Die vorherige US-Regierung hatte sich bemüht, konsequenter gegen Polizeigewalt vorzugehen. Den vorangegangenen Ermittlungen zufolge drangen mit einem Durchsuchungsbefehl ausgestattete Polizisten nachts in Taylors Wohnung ein, als sie auf ihr Klopfen keine Antwort erhielten. Taylors Freund soll daraufhin in der Wohnung mit einer Waffe, die er legal besaß, auf die Beamten geschossen und einen der Beamten verletzt haben. Er gab später an, dass er die Polizisten für Einbrecher gehalten habe. Die Beamten erwiderten das Feuer und trafen die unbewaffnete Breonna Taylor nach offiziellen Angaben mindestens fünfmal. US-Medienberichten zufolge suchten sie Taylors Ex-Freund, der nicht anwesend war.

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J6 attacker pardoned by Trump convicted in child porn case

Kyle Colton was convicted Thursday of possession of images that exploited a child, and he marks the fourth person pardoned by President Donald Trump to face charges involving some form of child abuse. The Citizens for Responsibility and Ethics in Washington, or CREW, posted the note Friday on Bluesky, citing Politico legal reporter Kyle Cheney. As Cheney noted, Colton was the one who claimed that Trump’s pardon covered his possession of the images. ALSO READ: ‘Not worried, no, no, no, no, nope’: GOP squirms as Trump-Epstein scandal spirals The rest of the men include David Daniel, who was alleged to have been part of the group attempting to break the barricade into the U.S. Senate on Jan. 6. He pleaded guilty only to resisting police officers. However, he’s still in police custody despite Trump’s pardon. Charges were brought against him in 2004 for “possession of child sexual abuse material.” Another is Andrew Taake, a Houston, Texas man, who was arrested on an outstanding child sex crimes charge, the Texas Tribune reported earlier this year. Taake was said to be among the men who used bear spray on police officers on Jan. 6. He also used a metal whip on the police. He bragged about his actions on Jan. 6 to a woman he met on an online dating site. He was charged with the online solicitation of a minor in a 2016 incident in which he was accused of sending explicit messages to an undercover officer posing as a 15-year-old girl. Matthew Huttle “has an extensive criminal history that demonstrates a pattern and practice of disrespecting and disobeying the rule of law, which is consistent with his actions on January 6, 2021,” prosecutors alleged in his Jan. 6 case. Among them was a 2 1/2-year prison sentence for beating his 3-year-old son so severely that he had bruises on his backside and neck. It left him unable to sit properly.

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Ukrainian hackers wipe databases at Russia’s Gazprom in major cyberattack, intelligence source says

Cyber specialists from Ukraine’s military intelligence agency (HUR) have carried out a large-scale cyberattack against the network infrastructure of Russian energy giant Gazprom, causing significant disruptions, a HUR source told the Kyiv Independent on July 18. The alleged operation took place on July 17 and targeted systems used by Gazprom and its subsidiaries, which Ukraine’s intelligence claims are directly involved in supporting Russia’s war effort. Gazprom is Russia’s state-owned energy company, one of the world’s largest gas producers and exporters. The cyberattack allegedly destroyed large volumes of data and installed custom software designed to further damage the company’s information systems. (…) According to the source, access to Gazprom’s internal systems was disabled for nearly 20,000 system administrators, and backup copies of key databases were wiped. The attack reportedly affected approximately 390 subsidiary companies and branches, including Gazprom Teplo Energo, Gazprom Obl Energo, and Gazprom Energozbyt. The sources said the attackers managed to destroy clusters of “extremely powerful” servers running 1C, a software widely used for managing documents and contracts, analytics data for pipelines, valves, pumps, and SCADA systems — key elements in operating Gazprom’s technical infrastructure.

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⚡️Ukrainian hackers wipe databases at Russia's Gazprom in major cyberattack, intelligence source says. The cyberattack allegedly destroyed large volumes of data and installed custom software designed to further damage the company's information systems.

The Kyiv Independent (@kyivindependent.com) 2025-07-18T10:35:29.956Z

MASSENABSCHIEBUNGS-PROPAGANDA – FPÖ-Tiktok-Affäre: Rechtsextreme Videos überschwemmten Minderjährigen-Account

Soziale Medien seien für junge Menschen “manipulativ und gefährlich”, warnt eine Sozialwissenschafterin nach einem Experiment. In der FPÖ Tirol herrscht nach den Videolöschungen indes Streit. Die Berichte über die rechtsextremen Tiktok- und Instagram-Accounts der FPÖ Tirol haben die Sozialwissenschafterin Liz Freimann aufhorchen lassen. Bis Mitte dieser Woche waren auf dem Account dutzende – und nach einer Teillöschung immer noch einige – vor allem auf Jugendliche zugeschnittene Videos mit Massenabschiebungs- und Rassenreinheitspropaganda zu sehen. Anfang Juli hatte die Expertin für digitale Diskurse, die auch beim STANDARD als Community-Managerin arbeitet, ein Selbstexperiment gestartet. Mit der Identität einer 13-jährigen Person meldete sie bei Tiktok einen fiktiven Account an – der unmittelbar darauf von rechtsextremen Videos geradezu überschwemmt wurde. Eines der ersten Videos auf dem Feed des oder der 13-Jährigen – die Geschlechtszugehörigkeit sowie spezifische Interessen hatte Freimann bei der Anmeldung offengelassen – kam von der FPÖ Tirol. Unterlegt von hipper Musik zeigte es den Vorsitzenden der FPÖ Tirol, Markus Abwerzger, der in einer Wartezimmersituation erschreckt auf lauter werdende arabische Stimmen reagiert. “POV: Du sitzt beim Arzt und merkst, es ist Zeit für Abschiebungen”, lautet der eingeblendete Text. Statt dem Wort “Abschiebungen” ist das in den einschlägigen FPÖ-Tirol-Videos genutzte Symbol dafür, ein blau-weißes Flugzeug, zu sehen. Werbung für Identitären-Demo Die Sozialwissenschafterin scrollte weiter und stieß, durchsetzt mit anderen Inhalten, auf immer mehr Machwerke vom rechten Rand. Etwa auf etliche weitere Videos von der FPÖ Tirol, von Sympathisanten der deutschen AfD sowie eines, auf dem ein junger Mann in Identitären-Outfit Werbung für eine von der rechtsextremen Gruppierung am 26. Juli geplante Demonstration in Wien macht. “Das zeigt, wie manipulativ und gefährlich ein soziales Medium wie Tiktok für junge Menschen sein kann”, sagt Freimann. Der durchgreifende und zielgruppenorientierte Tiktok-Algorithmus habe die erfundene 13-jährige Person direkt in die Arme der Rechtsextremen getrieben – und die FPÖ Tirol mache sich das zunutze. Um die Zusammenhänge besser zu verstehen, forderte Freimann bei Tiktok im Namen ihres Fake-Accounts einen Überblick über ihre Daten an. In der langen Liste der “Watch History”, die sie von Tiktok bekam, fanden sich auch Videos, die sie Monate davor im Rahmen eines wissenschaftlichen Projekts vom selben Computer aus, aber mit einem anderen Account und mit anderer E-Mail-Adresse in die Timeline gespült bekommen hatte. “Offenbar speichert Tiktok nicht nur die Daten der Accounts, sondern auch die IP-Adressen der verwendeten Geräte”, schließt sie daraus.

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FDP – Gerüchte um neue Partei: Kemmerich nach Treffen mit Ex-AfD-Chefin zum Rücktritt aufgefordert

Nach einem Treffen mit der Ex-AfD-Chefin Frauke Petry gibt es Kritik am Thüringer FDP-Landesvorsitzenden Thomas Kemmerich. Der Landesverband der Jungen Liberalen fordert seinen Rücktritt. Spekulationen über einem Parteiwechsel wies Kemmerich zurück. Der Thüringer FDP-Landesvorsitzende Thomas Kemmerich hat Spekulationen über einen möglichen Parteiaustritt zurückgewiesen. Auf Nachfrage von MDR THÜRINGEN sagte er, dass er der FDP weiter angehöre und nicht plane, sich dem “Team Freiheit” der früheren AfD-Chefin Frauke Petry anzuschließen. Hintergrund ist ein Treffen des Verbands “Unternehmer für Freiheit” auf Schloss Ettersburg, bei dem auch Petry zu Gast war. Kemmerich ist Präsident des Unternehmerverbandes. Nach dem Treffen veröffentlichte Petry Fotos und Videos, auf denen sie gemeinsam mit Kemmerich zu sehen ist. Das hatte in der FDP und in den Medien Spekulationen ausgelöst, wonach sich Kemmerich und andere dem “Team Freiheit” von Frauke Petry anschließen könnten. Petry hatte vor zwei Monaten angekündigt, dass sie plane, eine neue Partei zu gründen. Vorbereitend habe sie laut “Welt” den Verein “Team Freiheit” gegründet. (…) Wegen eines Fotos, das Kemmerich gemeinsam mit der früheren AfD-Vorsitzenden Petry und dem ehemaligen FDP-Bundestagsabgeordneten Albert Duin zeigt, forderten die Thüriger Jungen Liberalen nun den Rücktritt des FDP-Landesvorsitzenden. Unter der Überschrift “Drei, die noch wissen, was Freiheit bedeutet” sei der fatale Eindruck einer ideologischen Nähe zu politischen Akteuren entstanden, deren Haltung mit liberalen Grundwerten unvereinbar sei, heißt es von der Jugendorganisation.

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Die Aschaffenburger AfD-Abgeordnete Storm muss vor Gericht: Es geht um einen Hitlergruß – #LockHerUp

Die Aschaf­fen­bur­ger AfD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ra­mo­na Storm muss sich am Mon­tag, 21. Ju­li, vor dem Amts­ge­richt Aschaf­fen­burg ver­ant­wor­ten. Ihr wird die Ver­wen­dung von Kenn­zei­chen ver­fas­sungs­wid­ri­ger Or­ga­ne zur Last ge­legt. Konkret geht es laut Anklageschrift der Staatsanwaltschaft, die der Redaktion in Auszügen vorliegt, um ein Video mit einem Hitlergruß, das die Landtagsabgeordnete auf ihrer öffentlichen Facebookseite am 21. August 2023 eingestellt hat.  Auf dem Video ist demnach zu sehen, wie eine Person am Rande einer Demonstration am 20. August 2023 – offenkundig ein Gegner des Umzugs von Querdenkern und Rechtsradikalen –  in der Aschaffenburger Innenstadt mehrere Sekunden mit der linken Hand einen Hitlergruß zeigt und mit der rechten Hand ein “Hitlerbärtchen” andeutet.  Dieses Video versah Storm laut Staatsanwaltschaft mit dem Kommentar “Hier ist ein Gegner der Demo von der ‘Bürgerinitiative Franken’ … schaut genau hin.” Der Hitlergruß fällt ausdrücklich unter verfassungswidrige Symbole. Storms Abgeordnetenimmunität war im Juli 2024 aufgehoben worden. Nach eigenen Angaben bekam sie einen Strafbefehl über 24.000 Euro – 120 Tagessätze à 200 Euro. “Ab 90 Tagessätzen gilt man übrigens als vorbestraft”, teilt sie in einer Pressemitteilung mit. Den Strafbefehl will Storm nicht akzeptieren, deshalb wird der Fall jetzt vor dem Amtsgericht verhandelt.

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Rechtsextremer #Terrorismus – Wie eng sich die jungen Rechten an den Nazis orientierten

Die Festgenommenen waren zwischen 14 und 18 Jahre alt. Der Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof schickte alle Fünf in Untersuchungshaft. Eine Gruppe Jugendlicher und junger Erwachsener soll Anschläge geplant und sich in Sprache und Strukturen eng an den Nationalsozialismus angelehnt haben. Was ein BGH-Beschluss nun offenlegt. Von „Rassenkrieg“ ist die Rede, es soll einen „Propagandaminister“ gegeben haben, ein 13-Jähriger wurde mutmaßlich Leiter der „Gestapo“: Nach der aufsehenerregenden Festnahme einer jungen Gruppe mutmaßlicher Rechtsterroristen macht ein Dokument des Bundesgerichtshofs (BGH) deutlich, wie eng sich die teils jugendlichen Beschuldigten an den Nationalsozialisten orientiert haben sollen. Mutmaßliche rechte Terrorzelle Die Bundesanwaltschaft hatte im Mai in Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg fünf Menschen im Alter von 14 bis 18 Jahren festnehmen lassen. Die Behörde wirft ihnen Mitgliedschaft – und in einem Fall Unterstützung – einer rechtsextremistischen terroristischen Vereinigung vor. Zudem geht es unter anderem um versuchten Mord und versuchte Brandstiftung mit Todesfolge. Die Polizei durchsuchte ebenfalls in Sachsen und Thüringen Objekte. Bei den Ermittlungen geht es um eine mutmaßlich rechtsextremistische terroristische Vereinigung namens „Letzte Verteidigungswelle“. Die Gruppe sehe sich als letzte Instanz zur Verteidigung der „Deutschen Nation“, hatte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitgeteilt. Mit Anschlägen auf Asylunterkünfte und linke Einrichtungen habe sie das demokratische System der Bundesrepublik zum Zusammenbruch bringen wollen. Offen in sozialen Netzwerken unterwegs Der nun veröffentlichte BGH-Beschluss bezieht sich im Kern auf die Fortdauer der Untersuchungshaft eines der mutmaßlichen Rädelsführer. Erstmals werden so aber auch Details zu den Abläufen innerhalb der Gruppe öffentlich. Beispielsweise sollen die mutmaßlichen Mitglieder rassistische und antisemitische Nachrichten offen in sozialen Medien gepostet haben. Dabei hätten sie das „Dritte Reich“ und den Nationalsozialismus glorifiziert. „Ziel war es, das “eigene Land” in der Tradition der SA sowie im politischen Denken der NSDAP “zurückzuerobern” und im gesamten Bundesgebiet bewaffnete Treffen abzuhalten“, heißt es in dem Dokument. NSDAP steht für die von Adolf Hitler geführte Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei. Die Sturmabteilung (SA) war ihre paramilitärische Kampforganisation. Die Mitglieder der Gruppierung hatten dem Beschluss zufolge die Absicht, „einen Rassenkrieg auszulösen, bei dem zum Erhalt der “weißen Rasse” eine Gewaltspirale von Reaktion und Gegenreaktion in Gang gesetzt werden sollte, um im Ergebnis die liberale Demokratie zu beseitigen“. In Chats hätten sie immer wieder darüber diskutiert, wie dies erreicht werden könnte.

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