„FCK AfD“: Regensburger Dom als Projektionsfläche für politisches Statement

An Regensburgs Wahrzeichen prangten am Samstagabend sechs Buchstaben: „FCK AfD“. Eine deutliche Botschaft – auch ohne das üblicherweise weggelassene ,U’ bestens verständlich. Noch ist unklar, wer dieses Statement am Dom setzte und welche Folgen drohen. „Wir versuchen herauszubekommen, wo das herkommt und werden dann mit den Verursachern reden“, sagte ein Polizeisprecher auf Nachfrage (…) Bereits im Januar 2024 wurde der Dom mit den Buchstaben „FCK AfD“ angestrahlt. Bistumssprecher Stefan Groß stellte schon damals klar: „Der Dom sollte nicht als Projektionsfläche für politische Aktionen jedweder Couleur dienen.“

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siehe auch: Politische Protestaktion „FCK AfD“ auf Regensburger Dom projiziert. Der Nordturm des Regensburger Doms wird nachts zum Schauplatz einer politischen Protestaktion. Die Polizei macht einen Verantwortlichen aus. Wer steckt dahinter? Auf den Regensburger Dom ist erneut die Botschaft „FCK AfD“ projiziert worden. Der Nordturm sei gegen 22.45 Uhr am Samstag mit dem politischen Schriftzug bestrahlt worden, sagte eine Sprecherin der Polizei. Die Polizei machte der Sprecherin zufolge einen 56-Jährigen als Verantwortlichen aus. Demnach sei eine Streife den Nordturm hinaufgegangen, habe die Richtung des Lichtstrahls lokalisiert und dort eine Gruppe an Menschen gesehen. Den Mann erwarte nun eine Ordnungswidrigkeitsanzeige wegen Belästigung der Allgemeinheit. Wer genau hinter der Aktion steckt und ob weitere Menschen beteiligt waren, gab die Polizeisprecherin zunächst nicht an.

Erhöhte Polizeipräsenz – Mehr als 6000 Simson-Fans feiern in Zwickau – Polizei zieht Bilanz

Staus und Sondereinsatz: Das Simson-Treffen auf dem Zwickauer Flugplatz lockte wieder Tausende an. Die Polizei verzeichnete 44 Straftaten, darunter Körperverletzungen und gestohlene Gegenstände. Mehr als 6000 Besucher haben am Wochenende das bundesweit größte Simson-Treffen auf dem Gelände des Zwickauer Flugplatzes gefeiert. Die Polizei Zwickau war mit einem umfangreichen Einsatz vor Ort und zieht ein insgesamt positives Fazit – trotz 44 registrierter Straftaten. (…) Laut Polizei handelte es sich bei den meisten Teilnehmern um Jugendliche und junge Erwachsene. In den vier Tagen wurden 18 Körperverletzungsdelikte registriert, oft im Zusammenhang mit Alkoholkonsum. Ein 17-Jähriger wurde bei einer Auseinandersetzung am Freitag schwer verletzt. Gegen einen 16-Jährigen wird ermittelt. Hausverbote und Platzverweise nach Vorfällen Zusätzlich kam es zu drei Diebstählen sowie zehn Anzeigen wegen des Verwendens verfassungswidriger Symbole. Die betroffenen Personen erhielten konsequent Hausverbote durch den Veranstalter.

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Von OnkelJohn – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link – symbolbild

Er schoss wahllos auf Passanten: Polizei erschießt Mann in Leonberg bei Stuttgart

In der Nähe von Stuttgart soll ein 44-Jähriger aus seinem Haus wahllos auf Menschen geschossen haben. Auch auf Polizisten soll er gezielt haben. Die Beamten erschossen den Mann. Heute, 10:56 Uhr Nachdem er auf Passanten und Polizisten geschossen hat, ist ein Mann in der Nähe von Stuttgart von der Polizei erschossen worden. Der 44-Jährige habe in Leonberg aus dem Obergeschoss seines Hauses offensichtlich wahllos auf Passanten, das gegenüberliegende Gebäude und die Straße geschossen, teilten die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das Landeskriminalamt (LKA) Baden-Württemberg gemeinsam mit. Er habe auch auf Polizisten geschossen. Dabei sei niemand verletzt worden. Der Deutsche habe sich in eine Wohnung zurückgezogen, zu der sich ein Spezialeinsatzkommando Zutritt verschafft habe, hieß es weiter. Der 44-Jährige verweigerte den Angaben zufolge eine Kontaktaufnahme mit der Polizei. Dann soll der Mann die Beamten mit einer Schusswaffe bedroht haben. Die Polizisten schossen daraufhin auf ihn. Er starb den Angaben zufolge noch vor Ort. Die Beamten stellten die Waffe des Mannes sicher – es handelte sich um eine Schreckschusswaffe.

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Nach interner Kritik – Brandenburgs CDU-Chefin Ludwig tritt zurück – #SelberSchuld #rechtsDraussen

Die Partei- und Fraktionschefin der Brandenburger CDU, Saskia Ludwig, ist am Dienstag nach parteiinterner Kritik zurückgetreten. Die Abgeordneten hatten ihr das Vertrauen nach einer umstrittenen Veröffentlichung entzogen. Brandenburgs CDU-Partei- und Fraktionschefin Saskia Ludwig ist von beiden Ämtern zurückgetreten. Das gab der Parlamentarische Geschäftsführer der Landtagsfraktion, Ingo Senftleben, am Dienstag nach einer Sitzung bekannt. Seinen Angaben zufolge hatten in der Sitzung 14 Abgeordnete Ludwig das Vertrauen entzogen. Insgesamt stellt die CDU 19 Parlamentarier im Potsdamer Landtag. Ludwig wollte sich nicht öffentlich zu ihrem Rücktritt äußern. Senftleben sprach von einer emotionalen Sitzung. Zuletzt stand die 44-Jährige wegen eines Artikels im äußerst rechts orientierten Blatt “Junge Freiheit” in der Kritik. Dort hatte sie die rot-rote Landesregierung und Teile der Medien scharf angegriffen. Etliche Parlamentarier sollen auch mit ihrer Arbeit in Fraktion und Parlament unzufrieden sein. Die fünf Vorstandsmitglieder der CDU-Fraktion hatten Ludwig am Montag das Misstrauen ausgesprochen und sie zum Rücktritt aufgefordert. Ludwig verteidigte den Artikel mit ihrem Recht auf Meinungsfreiheit.

via spiegel: Nach interner Kritik Brandenburgs CDU-Chefin Ludwig tritt zurück

‘Active clubs’ are all over Canada. What are they?

White nationalist groups are recruiting young men to their cause. The CBC’s visual investigations team has found out where some of Canada’s most notorious fascist fight clubs are training for violence. The members of these groups, known in white nationalist communities as “active clubs,” are hiding in plain sight. They obscure their faces and locations in social media posts, but a months-long investigation, in collaboration with The Fifth Estate, has uncovered exactly where they are operating. Active clubs tend to be male-focused groups that promote white supremacist ideals. Their activities range from public protests to vandalism campaigns to social media posts. They expect the current political order will be swept aside, potentially by force, for a new white-focused society. Antisemitic and anti-immigrant themes are common, and some groups use Nazi iconography. Names of the specific groups include Second Sons and Nationalist-13. Second Sons was founded by Jeremy MacKenzie, creator of the controversial right-wing network Diagolon, which the RCMP has labelled an “extremist, militia-like organization.”

via cbc: ‘Active clubs’ are all over Canada. What are they?

siehe auch: Tracking Canada’s fascist fight clubs CBC’s visual investigations team reveals where some of Canada’s white nationalist ‘active clubs’ gather to prepare for violence. In public parks, gyms and martial arts clubs — where children take classes — some of Canada’s most notorious white supremacists are preparing for violence. The members of these fight clubs, known in white nationalist communities as “active clubs,” are hiding in plain sight. As part of their recruitment and online propaganda, they post videos of their training sessions, taking care to hide their faces and obscure their locations. (…) There are 187 active clubs in 27 countries, according to the Global Project Against Hate and Extremism, with several in Canada. One of the most prolific is the Hamilton-based Nationalist-13. More recently, a group called Second Sons has spread across Canada, which experts say is an active club in all but name.  White nationalism’s evolution Canadian active clubs “have very, very deep connections with other far-right and extremist organizations,” said Lamoureux. These include groups like the Canadian Proud Boys and the notorious Atomwaffen Division, which has been linked to five killings in recent years. Both groups were listed as terrorist organizations by Public Safety Canada in 2021, and disbanded in Canada shortly afterward. However, they remain active internationally with Canadians still involved, and some of their members dispersed into active clubs. In a 2023 terrorism investigation, the RCMP arrested two Ontario men for their roles in creating recruiting videos for Atomwaffen. The RCMP concluded “many former Atomwaffen Division members joined Active Club Canada.” Active Club Canada, which the RCMP “observed performing combat training exercises in local community parks,” is now defunct. But it was a precursor to current active clubs like Nationalist-13. The RCMP also said members of Active Club Canada had ties to a violent skinhead gang known as the Vinland Hammerskins. In 1993, three Canadians affiliated with the Hammerskins were found guilty of murdering a Black man in Texas.

Army veteran who gave tactical training to Neo Nazis gets two years in prison – #terror #O9A #Terrorgram

Kyle Christopher Benton, who attended “hate rallies,” was sentenced on federal gun charges. An Army veteran who took part in “hate rallies” with white supremacist and Neo-Nazi groups was sentenced to two years in prison after pleading guilty to federal gun charges. Kyle Christopher Benton, 29, was arrested in the fall of 2024 and charged with unlawful possession of a machine gun and possession of an unregistered firearm. According to prosecutors he used his collection of firearms and his military experience to gain credence among Neo-Nazi circles, including helping to provide combat and tactical training to several far-right extremists.  The indictment against Benton described him as being an “accelerationist” with ties to extremist groups, including ones that had plotted terrorist actions against Americans. Law enforcement found a fully automatic M16 as well as two rifles modified to have barrels shorter than 16 inches in his possession. At least one of those was unregistered, per court documents. (…) Images shared by prosecutors show Benton in military gear with a skull mask holding a rifle, as well as his collection of illegal firearms. According to prosecutors, he was affiliated with many far-right extremist groups, including the Satanic and Neo-Nazi organization the Order of Nine Angles. He also had ties to Terrorgram, a network of accelerationist and neo-fascist groups who communicate over the Telegram messaging app. According to court documents, Benton made posts praising white supremacist and anti-Muslim mass shootings and expressed his support for forming a white ethnostate in the Pacific Northwest.

via taskandputpose: Army veteran who gave tactical training to Neo Nazis gets two years in prison

siehe auch: Army veteran who gave tactical training to neo-Nazis learns his fate Kyle Christopher Benton, 29, of Snohomish, Washington, was sentenced to two years in prison for illegal gun possession after training extremists. A 29-year-old Army veteran from Washington was sentenced to two years in prison and three years of probation Wednesday for illegally stockpiling weapons and training white supremacist extremists. The FBI initially investigated Kyle Christopher Benton before his September arrest following his Army discharge and after threats to kill his wife. A raid on his Snohomish home uncovered an unregistered machine gun, a drop-in auto sear, and two short-barreled rifles, all illegal under the National Firearms Act. Benton also posted violent neo-Nazi and anti-Semitic content on social media and attended “hate rallies” across Oregon, Washington, and Idaho. Prosecutors said he used his veteran status to position himself as an authority figure and held workshops about firearms and tactical trainings for white supremacist group members. (…) Benton pleaded guilty to federal counts of possession of a machine gun and possession of an unregistered firearm in March. Prosecutors had recommended a 30-month term, citing his dangerous combination of extremist ideology, military-style weaponry, and tactical teachings.

Der Fall Brosius-Gersdorf und die Lebensrechtsbewegung

Bei der Mobilisierung gegen Frauke Brosius-Gersdorf ziehen Abtreibungsgegner und rechte Akteure an einem Strang, auch in Bayern. Dabei stützen sie sich auf stabile Netzwerke nicht nur in den Sozialen Medien, sondern auch in den USA. Bei der Mobilisierung gegen die von der SPD vorgeschlagene Kandidatin für das Bundesverfassungsgericht waren von Beginn an auch Akteure aus der Lebensrechtsbewegung dabei: In der Regel konservative bis fundamentalistische Christen, die gegen Abtreibung kämpfen, zum Teil mit Unterstützung aus den USA. Dabei zeigen sich zunehmend Verbindungen zwischen rechten bis rechtsextremen Akteuren und religiös motivierten Abtreibungsgegnern – auch in Bayern, wo wichtige Organisationen der Bewegung sitzen. Rechtsextreme auf Demos gegen Abtreibung Christinnen und Christen, die sich aus religiöser Überzeugung gegen Abtreibung engagieren, sind nicht pauschal rechts oder gar rechtsextrem. Das zu betonen, ist Andrea Büschmann von der Münchner Fachinformationsstelle Rechtsextremismus wichtig. Doch auf den Veranstaltungen der Lebensrechtsbewegung sind regelmäßig Rechtsextreme zu sehen – ohne dass diese ausgeschlossen würden, so Büschmann. Auf dem Münchner “Marsch für das Leben” hat die Fachinformationsstelle etwa Mitglieder der rechtsextremen Identitären Bewegung und mehrere AfD-Politiker beobachtet [externer Link]. Die Rolle der Abtreibungsgegner im Fall Brosius-Gersdorf Auch bei der Mobilisierung gegen Frauke Brosius-Gersdorf in den sozialen Medien hätten Lebensrechtsbewegung und extrem rechte Akteure an einem Strang gezogen, meint Andrea Büschmann. So warnt die Jugendorganisation der “Christdemokraten für das Leben” bereits am 1. Juli – also knapp zwei Wochen vor der eigentlichen Wahl im Bundestag – auf Instagram vor einer „Pro-Choice-Aktivistin“, also einer Aktivistin, die sich für den Zugang für Abtreibungen einsetzt, am Bundesverfassungsgericht. Auf Facebook verlinkt “Christdemokraten für das Leben” auch Beiträge rechtspopulistischer Alternativmedien. Bayerische Lebensrecht-Organisation wichtiger Akteur Am 3. Juli steigt der Augsburger Verein “Arbeitsgemeinschaft Lebensrecht für Alle” (ALfA) in die Mobilisierung gegen Brosius-Gersdorf ein, die er als “Abtreibungsaktivistin” bezeichnet. ALfA ist eine der einflussreichsten Organisationen der Lebensrechtsbewegung in Deutschland. In den Instagramposts des Vereins werden Brosius-Gersdorfs Standpunkte zum Teil verkürzt wiedergegeben und aus dem Zusammenhang gerissen. So macht sich die Jugendorganisation von ALfA auf Instagram etwa die Unterstellung der AfD-Abgeordneten Beatrix von Storch zu eigen, Brosius-Gersdorf würde sich gegen die Menschenwürde von Ungeborenen aussprechen und damit für “de facto Abtreibung bis zur Geburt.” Diese Darstellung hat Brosius-Gersdorf mehrmals zurückgewiesen.

via br: Der Fall Brosius-Gersdorf und die Lebensrechtsbewegung