Cyberangriff auf nius.de: mutmaßlich Nutzerdaten veröffentlicht

Am Samstag traf ein Cyberangriff das Portal nius.de: Titel von Artikeln wurden manipuliert, anscheinend auch Abonnentendaten veröffentlicht. Das Portal “nius.de” des Ex-Bild-Chefredakteurs Julian Reichelt ist am gestrigen Samstag Opfer einer Cyberattacke geworden. Dabei wurde die Webseite etwas umgestaltet (Defacement). Außerdem haben die Angreifer eine Datenbank mit mutmaßlichen Informationen etwa über Abonnenten der Plattform veröffentlicht. Bei dem Defacement der Webseite wurden alle Überschriften auf der nius.de-Webseite durch eine URL ersetzt, ein Download-Link auf eine Datei, die json-Daten enthält. Die Datei lagert auf der Domain “direction.center” und umfasst offensichtlich Daten von rund 5700 Abonnenten: Vornamen und Namen, E-Mail-Adressen, verkürzte respektive pseudonymisierte Kreditkarten- oder Kontoinformationen sowie Informationen zu dem gewählten Abonnement-Typ. Auf die Abonnenten-Daten folgen in der Datei Daten zu Squidex – einem quelloffenen Content-Management-System (CMS), das nius.de anscheinend verwendet. Schließlich folgen Informationen zu Swagger, mit dem man etwa mit RESTful APIs interagieren kann. Mit dem Tool war anscheinend nicht authentifizierter Zugriff auf das nius.de-CMS und die Kundendatenbank möglich. Die Datei ist zum Meldungszeitpunkt weiterhin zugreifbar. Informationen zu den Angreifern gibt es derzeit nicht. Es ist unklar, ob jemand aus dem Inneren oder eine Attacke von außen für den Einbruch verantwortlich zeichnet. Der Ursprung der Abonnenten-Daten ist ebenfalls unbekannt. Die Echtheit der Daten ist bislang nicht bestätigt.

via heise: Cyberangriff auf nius.de: mutmaßlich Nutzerdaten veröffentlicht

siehe dazu auch: Nius-Datenleck: Abgezogene Daten sind echt Das Portal Nius wurde von Angreifern umgestaltet, die auch Daten von Abonnenten veröffentlicht haben. Die Daten sind offenbar echt. Das Portal “nius.de” des ehemaligen Bild-Chefredakteurs Julian Reichelt wurde am Wochenende Opfer eines Cyberangriffs. Die Webseite wurde dabei optisch umgestaltet (Defacement) und die Datenbank der Abonnenten des Angebots veröffentlicht. Inzwischen verdichten sich die Hinweise, dass die Daten echt sind. Reichelt selbst hat am Dienstagnachmittag auf X eine Nachricht gepostet, in der er die Echtheit der Daten bestätigt. Dort erklärte er, dass nius den “Angriff auf unsere Daten zur Anzeige gebracht” habe. Reichelt wirft T-Online und dem Spiegel vor, durch Nennung von Namen Straftaten zu begehen und Betroffene unter Generalverdacht zu stellen. Er berichtet, dass sich Betroffene bei seinem Portal meldeten, da sie von den Medien kontaktiert wurden und nun Angst vor Bloßstellung hätten.

A Pro-Russia Disinformation Campaign Is Using Free AI Tools to Fuel a ‘Content Explosion’

Consumer-grade AI tools have supercharged Russian-aligned disinformation as pictures, videos, QR codes, and fake websites have proliferated. A PRO-RUSSIA DISINFORMATION campaign is leveraging consumer artificial intelligence tools to fuel a “content explosion” focused on exacerbating existing tensions around global elections, Ukraine, and immigration, among other controversial issues, according to new research published last week. The campaign, known by many names including Operation Overload and Matryoshka (other researchers have also tied it to Storm-1679), has been operating since 2023 and has been aligned with the Russian government by multiple groups, including Microsoft and the Institute for Strategic Dialogue. The campaign disseminates false narratives by impersonating media outlets with the apparent aim of sowing division in democratic countries. While the campaign targets audiences around the world, including in the US, its main target has been Ukraine. Hundreds of AI-manipulated videos from the campaign have tried to fuel pro-Russian narratives (…) The researchers said the spike in content was driven by consumer-grade AI tools that are available for free online. This easy access helped fuel the campaign’s tactic of “content amalgamation,” where those running the operation were able to produce multiple pieces of content pushing the same story thanks to AI tools.(…) While it was difficult to identify all the tools the campaign operatives were using, the researchers were able to narrow down to one tool in particular: Flux AI. Flux AI is a text-to-image generator developed by Black Forest Labs, a German-based company founded by former employees of Stability AI. Using the SightEngine image analysis tool, the researchers found a 99 percent likelihood that a number of the fake images shared by the Overload campaign—some of which claimed to show Muslim migrants rioting and setting fires in Berlin and Paris—were created using image generation from Flux AI. MOST POPULAR BUSINESS OpenAI Leadership Responds to Meta Offers: ‘Someone Has Broken Into Our Home’ BY ZOË SCHIFFER TRENDS The AI Backlash Keeps Growing Stronger BY REECE ROGERS ARTIFICIAL INTELLIGENCE Here Is Everyone Mark Zuckerberg Has Hired So Far for Meta’s ‘Superintelligence’ Team BY KYLIE ROBISON ARTIFICIAL INTELLIGENCE Microsoft Says Its New AI System Diagnosed Patients 4 Times More Accurately Than Human Doctors BY WILL KNIGHT The researchers were then able to generate images that closely replicate the aesthetic of the published images using prompts that included discriminatory language—such as “angry Muslim men.” This highlights “how AI text-to-image models can be abused to promote racism and fuel anti-Muslim stereotypes,” the researchers wrote, adding that it raises “ethical concerns on how prompts work across different AI generation models.”

via wired: A Pro-Russia Disinformation Campaign Is Using Free AI Tools to Fuel a ‘Content Explosion’

Torre-Pacheco – Kämpfe zwischen Rechtsextremen und Migranten in Südspanien – #terror

In Torre-Pacheco im Südosten Spaniens sollen ultrarechte Gruppen zur »Jagd auf Migranten« aufgerufen haben. In sozialen Medien kursierten seit Tagen Drohungen – angeblich aus Rache für einen Rentner. In der südostspanischen Stadt Torre-Pacheco ist es am späten Samstagabend zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen rechtsextremen Gruppen, Anwohnern und nordafrikanischen Migranten gekommen. Fünf Menschen seien dabei verletzt und eine Person festgenommen worden, teilten die örtlichen Behörden mit. Auf Onlineplattformen veröffentlichte Videos zeigten, wie Männer mit rechtsextremen Symbolen auf ihrer Kleidung und Männer mit marokkanischen Flaggen einander mit Gegenständen bewarfen. Pedro Ángel Roca, Bürgermeister der 40.000-Einwohner-Stadt, teilte mit, die meisten der mutmaßlich ultrarechten Anhänger seien von außerhalb angereist, um gegen Migranten vorzugehen. Die Polizei habe eine direkte Konfrontation der beiden Gruppen verhindert. Auslöser der seit mehreren Tagen andauernden Spannungen in der Stadt soll ein Angriff auf einen Rentner gewesen sein, er wurde angeblich von Migranten aus dem Maghreb geschlagen. Die ultrarechte Szene habe diesen noch nicht geklärten Vorfall dazu genutzt, Einwanderung und Kriminalität gleichzusetzen, schreibt die Zeitung »El País« . In sozialen Medien kursierten seit Tagen Drohungen auch gegen in Torre-Pacheco wohnende Familien aus Marokko, so die Zeitung weiter

via dokmz: Torre-Pacheco Kämpfe zwischen Rechtsextremen und Migranten in Südspanien

siehe auch: Brennende Barrikaden in Urlaubsregion Wütender Mob startet “Jagd auf Migranten” – mehrere Verletzte. Migranten werden verdächtigt, einen älteren Mann attackiert zu haben. Daraufhin wird in sozialen Medien die Jagd eröffnet – auf Migranten generell. Der 40.000-Seelen-Ort Torre Pacheco in Südspanien ist in der Nacht auf Sonntag zum Schauplatz rechtsextremer Krawalle gegen Migranten geworden. Mindestens fünf Menschen wurden verletzt. “Das war wie im Film”, sagte ein 32-jähriger Bewohner der Zeitung “El País” über die dramatischen Szenen, die sich mitten in der Stadt abspielten. Die Menge versammelte sich im Stadtzentrum, Parolen gegen Migranten wurden skandiert. Fernsehbilder zeigten Flaschenwürfe in Richtung Polizei, die von der aufgebrachten Menge ausgingen. Müllcontainer und Barrikaden wurden in Brand gesetzt. Wie viele Menschen sich an den gewaltsamen Protesten beteiligten, war zunächst nicht bekannt. (…) Laut Augenzeugen kommen die wütenden Demonstranten nicht aus dem Ort selbst, sondern von außerhalb, angestachelt durch Gewaltaufrufe in sozialen Medien. Eine örtliche Regierungsvertreterin sagte “El País” zufolge, in den sozialen Medien sei eine “Jagd auf Migranten” angekündigt worden; La extrema derecha desata una cacería violenta contra los marroquíes en Torre Pacheco tras la agresión a un anciano Después de una concentración convocada por el Ayuntamiento para rechazar la agresión, varios elementos ultras alentaron a distintas turbas violentas a agredir a cualquiera que pareciera magrebí por las calles del municipio. Durante la tarde de este viernes, varios miles de personas se han concentrado en la puerta del ayuntamiento del municipio murciano de Torre Pacheco después de que su alcalde, Pedro Ángel Roca, del PP, convocada la manifestación de repulsa ante la agresión sufrida contra un vecino de 68 años de la localidad. Aunque todavía la Guardia Civil no ha detenido a ningún culpable de la agresión, diferentes informaciones señalan que podría haber sido cometida por una o más personas de origen marroquí. Este elemento ha sido el que provocó que, después de que finalizara la concentración pacífica, determinados elementos ultraderechistas entre los que se encontraban miembros del llamado Frente Obrero desataran una serie de pogromos violentos por toda la ciudad en los que turbas enfurecidas agredieron sin ningún tipo de criterio a cualquier persona que considerasen que tenía aspecto magrebí. (…) En diferentes grupos de Internet relacionados con elementos de ideología neonazi, el asunto ha escalado y ya se están llevando a cabo llamamientos para atacar a los familiares de los supuestos agresores o a prender fuego a cualquier comercio magrebí y varias personas se están ofreciendo para proporcionar coches y armas para llevar a cabo “cacerías” durante los próximos días.

‼️La extrema derecha desata una cacería violenta contra los marroquíes en Torre Pacheco tras la agresión a un anciano

Diario Red (@diario.red) 2025-07-12T15:56:26.126Z

Nach Tod von ukrainischem Spion: Russische Auftragsmörder offenbar in Kiew getötet

Russlands Krieg gegen die Ukraine ist auch ein Krieg der Geheimdienste. Vor einigen Tagen ließ Moskau wohl einen hochrangigen ukrainischen Agenten umbringen. Nun hat Kiew reagiert. Der ukrainische Geheimdienst SBU hat nach eigenen Angaben einen Mann und eine Frau getötet, die für die Ermordung eines SBU-Offiziers verantwortlich sein sollen. Das Versteck der beiden von Russland angeworbenen Täter sei durch verdeckte Ermittlungen und aktive Spionageabwehr entdeckt worden, teilte Geheimdienstchef Wassyl Maljuk mit.  „Bei der Festnahme haben sie Widerstand geleistet, es kam zu einem Feuergefecht, so dass die Schurken liquidiert wurden“, sagte er auf einem vom SBU per Telegram verbreiteten Video. Der Tod sei die einzige Perspektive für solche Verbrecher, betonte er. Tatsächlich sind am Ende des Videos zwei Leichen hinter Maljuk zu erkennen. Mutmaßlich handelt es sich um die beiden Getöteten, einen Mann und eine Frau. Am Donnerstag war ein SBU-Oberst in Kiew durch fünf Schüsse getötet worden. Nach Informationen der „New York Times“ handelte es sich um Iwan Voronich, eine Schlüsselfigur bei streng geheimen Operationen gegen Russland.

via tagesspiegel: Nach Tod von ukrainischem Spion: Russische Auftragsmörder offenbar in Kiew getötet

xAI explains the Grok Nazi meltdown as Tesla puts Elon’s bot in its cars

xAI blamed an upstream code update that ‘triggered an unintended action.’ Several days after temporarily shutting down the Grok AI bot that was producing antisemitic posts and praising Hitler in response to user prompts, Elon Musk’s AI company tried to explain why that happened. In a series of posts on X, it said that “…we discovered the root cause was an update to a code path upstream of the @grok bot. This is independent of the underlying language model that powers @grok.” On the same day, Tesla announced a new 2025.26 update rolling out “shortly” to its electric cars, which adds the Grok assistant to vehicles equipped with AMD-powered infotainment systems, which have been available since mid-2021. According to Tesla, “Grok is currently in Beta & does not issue commands to your car – existing voice commands remain unchanged.” As Electrek notes, this should mean that whenever the update does reach customer-owned Teslas, it won’t be much different than using the bot as an app on a connected phone. This isn’t the first time the Grok bot has had these kinds of problems or similarly explained them. In February, it blamed a change made by an unnamed ex-OpenAI employee for the bot disregarding sources that accused Elon Musk or Donald Trump of spreading misinformation. Then, in May, it began inserting allegations of white genocide in South Africa into posts about almost any topic. The company again blamed an “unauthorized modification,” and said it would start publishing Grok’s system prompts publicly.

via theverge: xAI explains the Grok Nazi meltdown as Tesla puts Elon’s bot in its cars

siehe auch: Musk’s chatbot started spouting Nazi propaganda, but that’s not the scariest part. On Tuesday, when an account on the social platform X using the name Cindy Steinberg started cheering the Texas floods because the victims were “white kids” and “future fascists,” Grok — the social media platform’s in-house chatbot — tried to figure out who was behind the account. The inquiry quickly veered into disturbing territory. “Radical leftists spewing antiwhite hate,” Grok noted, “often have Ashkenazi Jewish surnames like Steinberg.” Who could best address this problem? it was asked. “Adolf Hitler, no question,” it replied. “He’d spot the pattern and handle it decisively, every damn time.” Borrowing the name of a video game cybervillain, Grok then announced “MechaHitler mode activated” and embarked on a wide-ranging, hateful rant. X eventually pulled the plug. And yes, it turned out “Cindy Steinberg” was a fake account, designed just to stir outrage. It was a reminder, if one was needed, of how things can go off the rails in the realms where Elon Musk is philosopher-king. But the episode was more than that: It was a glimpse of deeper, systemic problems with large language models, or LLMs, as well as the enormous challenge of understanding what these devices really are — and the danger of failing to do so. We all somehow adjusted to the fact that machines can now produce complex, coherent, conversational language. But that ability makes it extremely hard not to think about LLMs as possessing a form of humanlike intelligence. They are not, however, a version of human intelligence. Nor are they truth seekers or reasoning machines. What they are is plausibility engines. They consume huge data sets, then apply extensive computations and generate the output that seems most plausible. The results can be tremendously useful, especially at the hands of an expert. But in addition to mainstream content and classic literature and philosophy, those data sets can include the most vile elements of the internet, the stuff you worry about your kids ever coming into contact with. And what can I say, LLMs are what they eat. Years ago, Microsoft released an early model of a chatbot called Tay. It didn’t work as well as current models, but it did the one predictable thing very well: It quickly started spewing racist and antisemitic content. Microsoft raced to shut it down. Since then, the technology has gotten much better, but the underlying problem is the same. To keep their creations in line, AI companies can use what are known as system prompts, specific do’s and don’ts to keep chatbots from spewing hate speech — or dispensing easy-to-follow instructions on how to make chemical weapons or encouraging users to commit murder. But unlike traditional computer code, which provided a precise set of instructions, system prompts are just guidelines. LLMs can only be nudged, not controlled or directed. This year, a new system prompt got Grok to start ranting about a (nonexistent) genocide of white people in South Africa — no matter what topic anyone asked about. (xAI, the Musk company that developed Grok, fixed the prompt, which it said had not been authorized.)

„Alternative Gewerkschaft“ – „Zentrum“: Wie ein rechter Verein Betriebe im Norden unterwandern will

Die Gewerkschaft „Zentrum“ gilt als Vorfeldorganisation der AfD, hat rechtsextremistische Verbindungen und einen Gründer, der in einer Neonazi-Band spielte. Jetzt versucht sich der Verein in Norddeutschland zu verankern. Mitte April sitzt Jens Keller in einem schlichten, weißen Raum in Hannover Nord-West und bläst zum Angriff auf IG Metall und Ver.di. In Norddeutschland, tönt er, werde man den „Altgewerkschaften“ die Mitglieder wegnehmen. Man werde dafür sorgen, dass sich die Mitgliederzahlen in den nächsten Jahren halbieren werden. Es ist eine vollmundige Kampfansage. Eine Kampfansage von Rechtsaußen. Keller ist hier, um das neue Büro der „Alternativen Gewerkschaft“ Zentrum einzuweihen. Eine Aufnahme der Pressekonferenz wird anschließend im Netz veröffentlicht. Mit emotionsloser Stimme erklärt Keller, dass die Gewerkschaften einst „ein Garant für Wirtschaftswachstum, für die Zukunft und den Namen ‚Made in Germany‘“ gewesen wären. Doch den Organisationen gehe es heute nicht mehr um die Interessen der Arbeitnehmer, behauptet er. Seine Erzählung geht so: Die DGB-Gewerkschaften seien nur noch „Sprachrohre der Altparteien“ und machen gegen „demokratisch zugelassene Parteien“ mobil. Kooperation mit „Compact“ und „Ein Prozent“ Jens Keller nennt die angesprochenen Parteien nicht beim Namen, aber offenkundig ist eine mitgemeint, in der er selbst aktiv ist: die AfD. Seit 2015 ist er Parteimitglied, führt die Fraktion im Stadtrat von Hannover an. Außerdem arbeitet er als Kraftfahrer beim kommunalen Entsorgungsunternehmen aha. Dort sorgte er vor rund einem Jahr für Aufsehen, als er sich bei den Personalratswahlen aufstellen ließ – und Stimmkönig wurde. Bei Ver.di, wo Keller damals Mitglied war, wollten sie ihn am liebsten rauswerfen, weil die Gewerkschaft nichts mit der AfD zu tun haben möchte. Doch alle Versuche scheiterten. Lesen Sie auch: Gewinnen rechte Betriebsräte auch in Niedersachsen Einfluss unter Arbeitern? Inzwischen hat Keller Ver.di eigenmächtig verlassen. Seit Mai leitet er die Geschäftsstelle von Zentrum in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Es ist der erste Ableger in Norddeutschland. Von hier aus will sich Zentrum in der Region ausbreiten, mit AfD-Mann Keller als Strippenzieher. Auf der Website heißt es, man wolle Arbeitnehmern ein „anderes gewerkschaftliches Angebot“ machen, „außerhalb der verkrusteten Seilschaften“ zwischen den etablierten Gewerkschaften und den politischen und wirtschaftlichen Klassen. Belege für angebliche Seilschaften? Fehlanzeige. Zentrum-Gründer spielte Gitarre in einer Neonazi-Band Wofür es aber Belege gibt: die enge Verbindung in die rechtsextreme Szene. Laut Verfassungsschutz kooperiert Zentrum mit Organisationen, die als gesichert rechtsextremistisch geführt werden, wie dem „Compact“-Magazin und dem Netzwerk „Ein Prozent“. Auch der Gründer von Zentrum hat eine braune Vergangenheit. Sein Name: Oliver Hilburger, ein gelernter Maschinenschlosser und Gitarrist in der aufgelösten Band „Noie Werte“, die unter Neonazis Kultstatus hat. Auch interessant: „Kinderschutzkongress“ der AfD in Hannover: Kulturkampf ums Kindeswohl 2009 hat Hilburger Zentrum in Baden-Württemberg ins Leben gerufen, damals noch unter dem Namen Zentrum Automobil. Der Plan: Eine stark rechts ausgerichtete Gewerkschaft zu etablieren, um den sozialdemokratisch geprägten DGB-Gewerkschaften, die über die betriebliche Mitbestimmung maßgeblich entscheiden, Konkurrenz zu machen und ihnen Einfluss zu entziehen. Hilburger ist auch heute noch Vorsitzender und zentrale Figur des Vereins.

via noz: „Alternative Gewerkschaft“ – „Zentrum“: Wie ein rechter Verein Betriebe im Norden unterwandern will

AFD-PARTY VERBOTEN: LANDTAGSPRÄSIDENTIN WILL KEINE RECHTEN INFLUENCER IM HAUS

Die Landtagspräsidentin Muhterem Aras (59, Grüne) habe der Fraktion in einem Schreiben verboten, die geplante Veranstaltung durchzuführen, wie das konservative Magazin “Junge Freiheit” berichtete. Ursprünglich habe die AfD am Abend einen “Influencer Day” durchführen wollen und dafür unter anderem den von YouTube bekannten “Ketzer der Neuzeit” eingeladen, der in seinen Videos regelmäßig linke und queere Demonstrationsteilnehmer durch den Kakao zieht. Zwei weitere Internet-Aktivisten standen ebenfalls auf der Gästeliste. Aras habe ihr Verbot anhand einer Einschätzung des Landesamts für Verfassungsschutz begründet. Das Magazin zitierte aus ihrem Brief: “Das Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg hat heute mitgeteilt, dass diese drei Personen bundesweit aktive und im Verfassungsschutzverbund bekannte Extremisten aus den Bereichen ‘Rechtsextremismus’ und ‘Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates’ sind.”

via tag24: AFD-PARTY VERBOTEN: LANDTAGSPRÄSIDENTIN WILL KEINE RECHTEN INFLUENCER IM HAUS