Belgium: Owner of ‘Nazi house’ sentenced to one year in prison

The owner of a house adorned with Nazi paraphernalia in Keerbergen, Belgium was sentenced to one year in prison on Tuesday. The private residence, owned by Georges Boeckstaens, 77, a former corporal in the Belgian Army, had raised complaints from locals for bearing various Nazi symbols. The residence, often referred to as the “Nazi house,” is festooned Third Reich insignias, a giant red Nazi banner hangs from a tree in the garden, the words “Mein Kampf” written in Dutch, and a scarecrow resembling Adolf Hitler giving a Nazi salute. “I am not hurting anyone, I have no criminal record. If they want to lock me up, let them,” Boeckstaens was quoted as saying outside the home by The Telegraph newspaper. While a previous complaint had been dismissed in 2014, as no criminal offense had been proven, the Leuven Criminal Court this time sentenced the 77-year-old retiree to one year in prison, for incitement to hatred and violence against the Jewish community.

via i24news: Belgium: Owner of ‘Nazi house’ sentenced to one year in prison

siehe auch: VIDEO :Un an de prison ferme pour le néo nazi belge Georges Boeckstaens. Le tribunal correctionnel de Louvain a condamné mardi Georges B., un retraité de 77 ans, à une peine d’un an de prison ferme pour avoir enfreint la loi sur le négationnisme et le racisme.
Le septuagénaire écope ainsi de la peine maximale pour avoir orné sa maison de Keerbergen de symboles nazis visibles. Le prévenu avait décoré son habitation de divers symboles nazis comme des croix gammées et des drapeaux. Il avait également apposé des messages antisémites sur sa boîte aux lettres ainsi que dans les arbres. Ceux-ci étaient en outre bien visibles de la voie publique. L’homme avait également fait le salut hitlérien dans son jardin. A la suite d’une plainte déposée par Unia, le Centre interfédéral pour l’Egalité des Chances Georges B. devait donc répondre d’infraction à la loi sur le négationnisme du 23 mars 1995, et plus précisément d’apologie du régime nazi pendant la Deuxième Guerre mondiale. Le prévenu était également poursuivi pour violation de la loi antiracisme datant du 30 juillet 1981, qui tend à réprimer l’incitation à la haine et à la violence.
Le tribunal a estimé les deux préventions établies dans un jugement particulièrement bien motivé. « L’approbation du génocide a été démontrée par l’enquête » a ainsi déclaré le juge. « Divers éléments tendent à prouver que le prévenu glorifie l’idéologie nazie, en particulier en plaçant des symboles et des inscriptions sur sa maison. Il a grandi dans une famille nazie de sorte que les idées véhiculées par Hitler ont pu facilement le convaincre. »

#Rechtsextreme auf #Leipziger Plattform: Cartoonist Ralph #Ruthe macht Laden bei “#Spreadshirt” dicht – #schauhin

Das Leipziger Unternehmen “Spreadshirt” kommt nicht zur Ruhe: Wegen Kleidung mit Designs von Rechtsextremen und Verschwörungstheoretikern geriet der Online-Händler ins Visier der Polizei und bekam Gegenwind seitens der Kundschaft (TAG24 berichtete). Nun aber verabschiedete sich mit Cartoonist Ralph Ruthe (48) ein Promi-Kunde samt seines Shops von den Leipzigern. (…) in die Kritik geriet vor allem ein Motiv mit Judenstern und der Aufschrift “Impfgegner”. (…) Nach den Rassismus-Vorwürfen hätte er sich ein klares Statement seitens “Spreadshirt” gewünscht: “Ein klares ‘Nazis raus’ oder ‘Wir geben Rassismus keine Plattform’ auf der Startseite findet man nicht. Ich bekomme dadurch den Eindruck, das Unternehmen möchte sich nicht klar positionieren”, so Cartoonist Ruthe.

via tag24: Rechtsextreme auf Leipziger Plattform: Cartoonist Ralph Ruthe macht Laden bei “Spreadshirt” dicht

screenshot https://www.facebook.com/ruthe.de/posts/10158411146114417

Machtkampf in der AfD – Woher bekam der “Flügel” seine Spenden?

Offiziell hat sich der rechtsextreme “Flügel” der AfD aufgelöst. Kontounterlagen eines Vereins, die WDR und NDR vorliegen, offenbaren eigene Finanzierungswege – und werfen Fragen auf, was mit diesem Geld passieren sollte. Ende März fasste der AfD Bundesvorstand einen erstaunlichen Beschluss: Der rechtsextreme “Flügel” der Partei solle seine Strukturen auflösen. Er sei zuletzt immer mehr zu einer “Partei in der Partei” geworden, hieß es. Der Flügel besaß damals eigene Führungskader in den Landesverbänden, versammelte sich zu eigenen Veranstaltungen mit eigenem Auftritt und Emblem. Dabei hatte die AfD-Bundespartei selbst stets betont, dass es sich lediglich um eine lose Gruppierung von Parteimitgliedern handelte, nie um eine offizielle Parteiorganisation. (…) Zu dem undurchsichtigen Konstrukt gehört ein Verein namens “Konservativ!“. An diesem Verein und seinem Wirken hatte bereits der Verfassungsschutz in seinem Gutachten zur Beobachtung des “Flügels” Anstoß genommen. Der “Spiegel” und die “Zeit” hatten darüber berichtet. Der Gründungsvorstand des Vereins setzt sich aus führenden Parteifunktionären mehrerer Bundesländer zusammen. Sie gehören zum Flügelnetzwerk. Der Verein gibt an, vollkommen unabhängig zu sein und konservative Politik zu fördern. (…) Zumeist stammten die Überweisungen von AfD-Mitgliedern, sie trugen mehrheitlich den Verwendungszweck “Spende Flügel“. Der “Flügel” hatte mindestens einmal intern zu Spenden auf das Konto des Vereins Konservativ! aufgerufen. Einige der Spender fügten diesem noch eine Flügel-Mitgliedsnummer bei – Hinweise darauf, der Flügel könnte eine eigene Organisation gewesen sein. Erstaunlich, denn die Chefs des Flügels hatten stets behauptet, dieser habe niemals Mitgliedslisten geführt. Die Auszüge deuten auch ein wiederkehrendes Prinzip an: Der “Flügel” hatte Einnahmen offenbar zunächst für sich selbst eingeworben. Jedoch liegt in einigen Fällen der Verdacht nahe, dass die Gelder auch für verschiedene Parteiangelegenheiten im Interesse des Flügels ausgegeben worden sein könnten. (…) Für die Parteienrechtlerin Sophie Schönberger könnte der Aufruf des “Flügel” zu spenden, auch ein Aufruf zur illegalen Parteifinanzierung gewesen sein. “Der Verdacht liegt nahe, dass Überweisungen an Mitarbeiter oder Fraktion letztlich nur Teile eines Vertuschungsmechanismus sind. Ob es so ist, wissen wir nur, wenn wir sehen können, wie Geld weitergeflossen ist. Bei Auslagen Flügelfest liegt der Verdacht sehr nahe.”

via tagesschau: Machtkampf in der AfD Woher bekam der “Flügel” seine Spenden?

#Hannover: Rechtsextremer bedroht Gastronomen – #schauhin #terror

In Hannover sind rechtsextreme Drohbriefe an türkische Geschäftsinhaber verschickt worden. Ein Hass-Brief mit Morddrohungen sorgt in Hannovers Steintorviertel für Beunruhigung bei türkischen Geschäftsinhabern, wie das NDR Regionalmagazin Niedersachsen 18 Uhr berichtet. In dem Brief, der dem NDR vorliegt, droht ein anonymer Verfasser “allen türkischen Geschäften und Moscheen”. Zu den Empfängern des Schreibens gehört neben anderen der Restaurantbesitzer Mehmet Kılıç. Kılıç fand den Brief nach eigenen Angaben am Sonnabend in seiner Post und erstattete umgehend Anzeige. In dem an Kılıç adressierten Brief heißt es wörtlich: “Ihr werdet vernichtet”, “haut endlich ab, ihr scheiß Drecks-Kanaken, wir hassen euch” und “wird bald schweren Krieg geben am Steintor – verlasst euch drauf”. Unterzeichnet ist der Text mit “Die Deutschen”. Natürlich mache ihm das Sorgen, sagt Kılıç mit Blick auf seine 30 Mitarbeiter und seine Familie. “Ich lebe seit 26 Jahren in Deutschland, meine Töchter sind hier geboren. Bisher hatten wir solche Probleme in Hannover nicht. Ich hoffe, dass die Polizei uns unterstützt.” Der Briefschreiber behauptet, Rocker würden bald Moscheen anzünden. Der Verfasser gibt an, die “Hells Angels”-Größe Frank Hanebuth “regelmäßig zu informieren”. Auf Anfrage des NDR distanzierte sich Hanebuth am Montag deutlich von dem Schriftstück. Sein Anwalt Michael Nagel schreibt dazu: “Herr Hanebuth ist seit 37 Jahren am Steintor tätig. Er hat einen guten, auf gegenseitigem Vertrauen beruhenden Kontakt zu allen dort tätigen Geschäftsleuten. […] alle dürften wissen, dass er mit solchen Briefen nichts zu tun hat. Er kennt weder den Verfasser noch den Inhalt der Briefe.” Frank Hanebuth distanzierte sich bereits 2012 von rechtsradikalen Rockern. Schlagzeilen machten aber die Überschneidungen der “Hells Angels” zur AfD und Facebook-Posts von Hanebuth, in denen er eine “Law and Order”-Politik vertritt.

via ndr: Hannover: Rechtsextremer bedroht Gastronomen

24 Jahre nach dem #Anschlag in #Mahlow – Neonazi-Opfer #NoëlMartin gestorben – #remember

Mit 60 Jahren ist Martin, der seit dem Attentat 1996 im Rollstuhl saß, gestorben. Im Interview sprach er 2017 über sein Leben danach und Versöhnungsarbeit. Der Brite Noël Martin ist am Dienstag in einem Krankenhaus in seiner Heimatstadt Birmingham gestorben, sagte ein enger Vertrauter dem Tagesspiegel und bestätigte damit Informationen des „rbb“. Nach einem Angriff durch Neonazis im brandenburgischen Mahlow am 16. Juni 1996 war Martin querschnittsgelähmt. Er wurde 60 Jahre alt. Noël Martin führte gemeinsam mit seiner Frau eine Stiftung, die Schülerreisen nach Birmingham und Mahlow organisiert, um Vorurteile bei Jugendlichen abzubauen. 2001 kehrte Martin nach Mahlow zurück, um eine Demonstration gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus anzuführen. (…) Es geschah am 16. Juni 1996: Ein 17- und ein 24-jähriger Deutscher beschimpfen den britischen Bauarbeiter Noel Martin und zwei schwarze Kollegen am Bahnhof in Mahlow. Um Ärger zu vermeiden, fährt der 1959 in Jamaica geborene Martin mit dem Auto los. Der Stein, den die Täter ihm ins Auto werfen, erschreckt ihn so, dass er sich mit dem Wagen überschlägt und gegen einen Baum prallt. Seither ist Noel Martin querschnittgelähmt und ein Pflegefall. Die Täter saßen in Haft, Noel Martin für immer im Rollstuhl.

via tagesspiegel: 24 Jahre nach dem Anschlag in Mahlow Neonazi-Opfer Noël Martin gestorben

Zu viel “Ablehnung” – Vorsitzender der AfD-Jugend wirft hin

Damian Lohr ist seit 2018 Bundesvorsitzender der Jungen Alternative. Nun gibt er bekannt, nicht mehr für den Posten kandidieren zu wollen. Sein Versuch, als “Brückenbauer” zwischen den verschiedenen Strömungen der Partei zu fungieren, sieht er als gescheitert an. Der Vorsitzende der AfD-Nachwuchsorganisation, Damian Lohr, gibt seinen Posten an der Spitze der Jungen Alternative (JA) auf. Er habe versucht, ein “Brückenbauer” zwischen den verschiedenen Strömungen zu sein. Das sei nicht honoriert worden – im Gegenteil, heißt es in einem Schreiben, das der rheinland-pfälzische Landtagsabgeordnete an Parteifreunde schickte. Lohr schrieb er habe viel “Ablehnung” erfahren: “Für die einen war ich die Marionette des Verfassungsschutzes und der Liberale, für die anderen habe ich zu wenige Leute herausgeworfen und war der böse Flügler.” Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte den rechtsnationalen “Flügel” um den Thüringer AfD-Landeschef Björn Höcke und die Junge Alternative Anfang 2019 jeweils als rechtsextremistischen Verdachtsfall eingestuft. Seit dem vergangenen März gilt der inzwischen offiziell aufgelöste “Flügel” als “gesichert rechtsextremistische Bestrebung gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung”. Zur JA wurde keine weitere Entscheidung getroffen. (…) Er habe auch den Eindruck, “dass meine Auffassung für die künftige Ausrichtung der Jungen Alternative nicht der Mehrheit der Jugendorganisation entspricht”. Beim nächsten Bundeskongress wolle er deshalb sein Amt als Vorsitzender zur Verfügung stellen

via ntv: Zu viel “Ablehnung” – Vorsitzender der AfD-Jugend wirft hin

2019-01-27 Veranstaltung im Landtag Rheinland-Pfalz 4664.jpg
Von Olaf Kosinsky – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 de, Link

Kandidatenkür fällt in #Lette aus, Gegendemonstration auch – Imbiss-Pächterin sagt AfD ab

Kreis Coesfeld. Die AfD kann ihre geplante Kandidatenkür am 25. Juli in Lette zur Kommunalwahl nicht in der vorgesehenen Imbissstube abhalten. Die Pächterin der Grillstube „Route 67“ untersagt die Veranstaltung. „Mir war in keiner Weise bewusst, dass die AfD eine politische Veranstaltung bei uns plant“, beteuert Pächterin Britta Reisdorf. „Ich dachte, es gehe um ein privates Treffen.“ Erst durch unsere Berichterstattung erfuhr sie, was sich tatsächlich abspielen sollte. Plötzlich sei sie über die sozialen Medien und E-Mails angegangen worden. „Dabei habe ich mit der AfD überhaupt nichts zu tun“, betont sie. Sie sympathisiere auch nicht mit der AfD. Die geplante Gegendemonstration am 25. Juli in Coesfeld-Lette vor der Imbissstube fällt mit der Absage auch aus. „Wir sind allerdings auf der Hut und sofort zur Stelle, sollte sich die AfD woanders treffen“, sagt DGB-Kreisvorsitzender Ortwin Bickhove-Swiderski, der die Gegendemo koordiniert hat. „Es ist sehr ärgerlich, dass die Pächterin nun den Schaden hat“, bedauert er. Nach seinen Informationen sei es auch nicht zum ersten Mal passiert, dass sich die AfD unter Vorgabe undeutlicher Angaben in einem Lokal treffen wollte. „Uns ist ein weiterer Fall in Coesfeld bekannt“, so Bickhove-Swiderski. Auch da sei dem Betreiber nicht bewusst gewesen, dass sich die AfD bei ihm versammeln wollte. Auch er habe das Treffen nicht zugelassen.

via azonline: Kandidatenkür fällt in Lette aus, Gegendemonstration auch – Imbiss-Pächterin sagt AfD ab

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