Damian Lohr ist seit 2018 Bundesvorsitzender der Jungen Alternative. Nun gibt er bekannt, nicht mehr für den Posten kandidieren zu wollen. Sein Versuch, als “Brückenbauer” zwischen den verschiedenen Strömungen der Partei zu fungieren, sieht er als gescheitert an. Der Vorsitzende der AfD-Nachwuchsorganisation, Damian Lohr, gibt seinen Posten an der Spitze der Jungen Alternative (JA) auf. Er habe versucht, ein “Brückenbauer” zwischen den verschiedenen Strömungen zu sein. Das sei nicht honoriert worden – im Gegenteil, heißt es in einem Schreiben, das der rheinland-pfälzische Landtagsabgeordnete an Parteifreunde schickte. Lohr schrieb er habe viel “Ablehnung” erfahren: “Für die einen war ich die Marionette des Verfassungsschutzes und der Liberale, für die anderen habe ich zu wenige Leute herausgeworfen und war der böse Flügler.” Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte den rechtsnationalen “Flügel” um den Thüringer AfD-Landeschef Björn Höcke und die Junge Alternative Anfang 2019 jeweils als rechtsextremistischen Verdachtsfall eingestuft. Seit dem vergangenen März gilt der inzwischen offiziell aufgelöste “Flügel” als “gesichert rechtsextremistische Bestrebung gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung”. Zur JA wurde keine weitere Entscheidung getroffen. (…) Er habe auch den Eindruck, “dass meine Auffassung für die künftige Ausrichtung der Jungen Alternative nicht der Mehrheit der Jugendorganisation entspricht”. Beim nächsten Bundeskongress wolle er deshalb sein Amt als Vorsitzender zur Verfügung stellen

via ntv: Zu viel “Ablehnung” – Vorsitzender der AfD-Jugend wirft hin

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Von Olaf KosinskyEigenes Werk, CC BY-SA 3.0 de, Link