Stör-Lied gegen AfD-Chefin Weidel: Augsburger Chor äußert sich – #CornerChor #Flinta #scheissafd

Eigentlich sollten beim ARD-Sommerinterview mit AfD-Chefin Weidel die Argumente im Vordergrund stehen. Doch Aktivistinnen übertönten das Gespräch mit einem Schmählied. Nun sprechen die Komponistinnen des Lieds aus Augsburg. (…) Ausgestattet mit Störsendern, Flakscheinwerfern und vor allem: Druckkammer-Lautsprechern. Aus diesen Lautsprechern wurde ein AfD-Schmählied abgespielt, das das Interview übertönte. “Scheiß AfD” singt ein Chor in dem Lied immer wieder. Eingesungen wurde das Lied vom “Corner Chor” aus Augsburg. “Wir wussten nichts von der Aktion, freuen uns aber übel, dass das Lied da platziert wurde”, sagte eine Sprecherin des Chors zu BR24. Mit dem “Zentrum für Politische Schönheit” aus Berlin, welches das Lied abspielte, gebe es seit längerer Zeit “einen engen Austausch”. Auf die Frage, ob es richtig sei, ein Interview derart zu stören, sagte die Sprecherin des Chors: “Wir müssen uns fragen, wem wir eine Bühne geben. Rechtsgesinnte Politikerinnen und Politiker sollten nicht zu viel zu Wort kommen. Die Politik der AfD ist menschenverachtend und destruktiv.” Es sei außerdem eine “humorvolle Art des Störens” gewesen. Dies stehe jedem im öffentlichen Raum zu. Der “Corner Chor” bezeichnet sich selbst als “aktivistischer FLINTA-Chor”. “FLINTA” ist ein Akronym und steht für Frauen, Lesben, Intergeschlechtliche, Nicht-binäre, Trans und Agender Personen.

via br: Stör-Lied gegen AfD-Chefin Weidel: Augsburger Chor äußert sich

AfD im bayerischen Landtag: Prozess gegen AfD-Abgeordnete erneut aufgehoben

Der Prozess gegen die AfD-Landtagsabgeordnete Ramona Storm wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ist erneut aufgehoben worden. Das teilte das Amtsgericht Aschaffenburg mit Verweis auf eine erkrankte Richterin mit. Es war bisher nur ein Verhandlungstag am heutigen Montag geplant. Ein neuer Termin stand zunächst nicht fest. Das Verfahren sollte eigentlich schon im Mai beginnen, war aber damals ebenfalls aufgehoben worden – laut dem «Main-Echo» wegen einer Terminkollision von Storms Verteidiger. Video mit Hitlergruß Die 67-jährige Storm soll im August 2023 auf ihrer öffentlichen Facebook-Seite eine Videodatei eingestellt haben, auf der ein Mann öffentlich den Hitlergruß zeigt.

via zeit: AfD im bayerischen Landtag: Prozess gegen AfD-Abgeordnete erneut aufgehoben

This ‘violently racist’ hacker claims to be the source of The New York Times’ Mamdani scoop

They say Columbia is just one of five universities they’ve penetrated. Elizabeth Lopatto is a reporter who writes about tech, money, and human behavior. She joined The Verge in 2014 as science editor. Previously, she was a reporter at Bloomberg. The ultimate source for The New York Times’ story about Zohran Mamdani’s college application is an open secret. It’s an anime-loving neo-Nazi whose hobbies include furry drawings, posting fan art of a video game character, and hacking universities. On X, the alleged hacker is followed by New York Times freelancer Benjamin Ryan, who was the first byline on the Mamdani story. The alleged hacker uses an online handle that is a racial slur, so I will be referring to them as the Anime Nazi; they have taken credit for five hacks of universities. Three of them, as first reported by Bloomberg, targeted the University of Minnesota, New York University, and Columbia University. Social media reviewed by The Verge — including X and fediverse accounts — shows a series of reposts of statements and images such as swastikas, “miss u hitler,” and “minorities have no place in our world.” The Anime Nazi themselves posted such things as “I am racist,” “I am violently racist toward black people,” and a picture of a unicorn sitting on a swastika. (…) This alleged hacker’s racial animus aligns with the recent Republican war on higher education. It also aligns with a turn from certain Silicon Valley circles against elite universities. Universities aren’t just politically endangered — they are, in the hacker’s own words, “soft targets.” “Universities have basically the most vulnerable networks that exist in my experience,” the Anime Nazi wrote. “Massive networks with huge surface area and a lot of legacy systems.” They also generally spend less on security than private companies. Unless the hacker is caught or America’s universities seriously upgrade their security quickly, the Anime Nazi could very well strike again.

via theverge: This ‘violently racist’ hacker claims to be the source of The New York Times’ Mamdani scoop

How I got AI to create fake Nazi memos — and what that means for the future of antisemitism

The rise of AI chatbots creates three main risks for Jews. We’re living in the golden age of AI chatbots — and they pose three major risks when it comes to antisemitism. All these tools — including ChatGPT, Google’s Gemini and Microsoft’s Copilot — are what’s called generative AI, a form of artificial intelligence that can create new content. Users of textual AIs, likeChatGPT, can employ the technology to author plays, love letters and poems, as well as resumes, business plans or college essays. But because this software is designed to mimic human behavior, it invariably also mimics — and exacerbates — human flaws. And the risks of that approach for Jews were made clear last week, when Grok, an AI chatbot embedded into the social media site X — owned by Elon Musk, who also founded the AI company that developed Grok — began hurling antisemitic comments at users. Over the course of several days, Grok published a host of antisemitic posts, including claims that American Jews run the United States government and maintain a stranglehold on American media, and an assertion that they could be brought into line by a historical figure like Adolf Hitler. (…) Thus far, AI companies have done little to contend with these challenges, and national or international regulation is unlikely to change that anytime soon. For example, this week, xAI announced that it had taken new measures to ensure that Grok no longer publishes false or antisemitic comments by limiting the chatbot’s reliance on statements made by Musk. Yet this is a mere bandaid on a hemorrhaging AI wound, as these measures will not prevent users from actively using Grok to generate hateful content. Nor will they prevent Grok from accessing and repeating biases that exist in its training data — including data that is biased against Jews.

via forward: How I got AI to create fake Nazi memos — and what that means for the future of antisemitism

Vicky Leandros will nicht vor ihr singen: Alice Weidel von Konzert ausgeladen – #KickHerOut

Schlager-Star Vicky Leandros hält von der AfD nichts. Das hat die Sängerin nun veranlasst, Einfluss auf die Gästeliste bei einem Konzert zu nehmen. Sängerin Vicky Leandros hat sich deutlich gegen die AfD positioniert. Die „Ich liebe das Leben“-Interpretin hat sich kritisch zur Einladung von AfD-Chefin Alice Weidel bei den Schlossfestspielen von Fürstin Gloria von Thurn und Taxis in Regensburg geäußert, berichtet die Bild. Am Telefon soll Leandros zur Gastgeberin gesagt haben: „Alice Weidel ist bei meinem Konzert nicht willkommen.“ Daraufhin reagierte Gloria von Thurn und Taxis umgehend und zog die Einladung zurück – Weidel wird somit nicht im Publikum in Regensburg sitzen. Auf Nachfrage erklärte Leandros gegenüber der Bild: „Ich stehe für Vielfalt, Toleranz, Menschenwürde, Menschenrechte und Internationalität. Ich bin mit fünf Jahren aus Athen nach Deutschland gekommen und wurde mit offenen Armen aufgenommen.“ Die gebürtige Griechin wolle nicht, dass ihr Konzert politisiert wird. Die 72-Jährige weiter: „Alice Weidel ist eine demokratisch gewählte Politikerin, dennoch habe ich mit ihr nichts gemeinsam.“ Anders als Sängerin Vicky Leandros sieht Gastgeberin Gloria von Thurn und Taxis offenbar kein Problem in der Einladung Weidels.

via berliner zeitung: Vicky Leandros will nicht vor ihr singen: Alice Weidel von Konzert ausgeladen

siehe auch: Wegen AfD-Chefin Alice Weidel: Schlagerlegende geht auf Barrikaden. Kurz vor ihrem Auftritt in Regensburg sorgte eine Schlagerlegende für Aufsehen. Grund dafür ist AfD-Chefin Alice Weidel. Schlagersängerin Vicky Leandros (72) hat für einen bemerkenswerten Vorfall gesorgt – und das kurz vor ihrem Auftritt bei den Schlossfestspielen in Regensburg. Als die Künstlerin erfuhr, dass AfD-Chefin Alice Weidel (46) zu ihrem Konzert am Montagabend (21. Juli) eingeladen war, intervenierte sie persönlich und sorgte dafür, dass die Politikerin ausgeladen wurde. Schlagerlegende Vicky Leandros: „Alice Weidel ist bei meinem Konzert nicht willkommen“ Wie die deutsche Boulevardzeitung Bild berichtete, kontaktierte Vicky Leandros die Schirmherrin der Festspiele, Fürstin Gloria von Thurn und Taxis (65), um ihre Position unmissverständlich klarzumachen (…) Und Gloria von Thurn und Taxis? Sie begründete laut Bild gegenüber dem Radiosender Antenne Bayern die Einladung an Alice Weidel mit: „Sie müssen auch den ein oder anderen Exoten mit einladen, weil das macht die Sache interessanter.“

Berliner Regierungsviertel – Polizei leitet Verfahren wegen Störung des Sommerinterviews mit Alice Weidel ein

Nach einer Störaktion des Künstlerkollektivs “Zentrum für Politische Schönheit” (ZPS) beim ARD-Sommerinterview mit Alice Weidel (AfD) hat die Berliner Polizei zwei Ordnungswidrigkeits-Verfahren eingeleitet. Die richten sich gegen eine 64 Jahre alte Frau und einen 39 Jahre alten Mann, wie die Polizei am Montag mitteilte. Grund dafür sei, dass die Aktion nicht angemeldet gewesen sei. dpa/Sebastian Willnow Reaktionen in Berlin und Brandenburg Neue Einstufung der AfD befeuert Debatte über Verbotsverfahren Lautstarker Protest störte Interview Das ZPS hatte in unmittelbarer Nähe des live ausgestrahlten Gesprächs am Sonntagabend [ardmediathek.de] über den umgebauten ehemaligen Gefangenentransporter “Adenauer SRP+” lautstark Musik abgespielt. Die sei von einer auf dem Bus festinstallierten Lautsprecheranlage gekommen und habe sich “inhaltlich gegen die AfD” gerichtet. Laut Polizei beeinträchtigten die Schallemissionen neben dem Interview auch den Verkehr sowie die öffentliche Ordnung. Die Zahl der Teilnehmenden schätzte die Polizei auf etwa 40 Personen. Auch die “Omas gegen Rechts” protestierten im Regierungsviertel direkt an der Spree gegenüber des Open-Air-Interviews. Hauptstadtstudio-Leiter Markus Preiß, der das Interview führte, berichtete, dass es ein extremes Interview gewesen sei. Dem Evangelischen Pressedienst (EPD) sagte ein Sprecher des Künstlerkollektivs, es seien von der Polizei vor Ort keine Maßnahmen ergriffen worden, man habe sich mit den zuständigen Behörden abgestimmt. Zum Ablauf der Aktion teilte die ironisch auftretende Gruppierung mit, eine Person sei auf Toilette gewesen und habe vergessen, “das Autoradio am Adenauer SRP+ abzustellen”.

via rbb: Berliner Regierungsviertel Polizei leitet Verfahren wegen Störung des Sommerinterviews mit Alice Weidel ein

siehe auch: NACH ARD-SOMMERINTERVIEW-FLOP FÜR AFD-CHEFIN WEIDEL: DAS WAR HINTER DEN KULISSEN LOS . Nachdem das ARD-Sommerinterview mit AfD-Chefin Alice Weidel (46) am Sonntag lautstark gestört wurde, hat die Berliner Polizei nun ihren Bericht und die Konsequenzen offengelegt. AfD-Chefin Alice Weidel (46) wurde beim ARD-Sommerinterview am Sonntag von einer Spontankundgebung gestört.  © Jörg Carstensen/dpa Gegen 15 Uhr versammelten sich am Friedrich-Ebert-Platz im Ortsteil Tiergarten, unweit des Paul-Löbe-Hauses mehrere Menschen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Die Teilnehmenden protestierten lautstark gegen die AfD, ohne die Versammlung vorher anzumelden. Alarmierte Einsatzkräfte waren wenig später vor Ort und wurden von einer 64-jährigen Leiterin der Demo über die sogenannte Spontankundgebung zum Thema “Keine Bühne der AfD” informiert. Hinter der Aktion stecke die Gruppe “Zentrum für Politische Schönheit”, die ein Video auf X veröffentlicht hatte. Im Halteverbot in der Wendeschleife der Paul-Löbe-Allee stand ein verschlossener Reisebus mit der Aufschrift “Adenauer SRP+” und einer fest installierten Lautsprecheranlage. Aus dieser dröhnte pausenlos Musik, die sich gegen die AfD richtete. Da in dem Gefährt die Telefonnummer einer Kontaktperson hinterlassen wurde, riefen die Polizisten den 39-jährigen Verantwortlichen an und bestellten ihn zum Bus, wo er um 15.20 Uhr erschien. Er sagte, dass er den Bus nicht wegfahren könne, da er nicht der Fahrer sei. Zudem sei diese Aktion eine spontane Kunstdarbietung und keine Demo. Doch die Polizei forderte den Mann auf, den Lärm, der sowohl den Verkehr als auch die öffentliche Ordnung gestört habe, sofort zu beenden. Um 15.30 Uhr war es dann zumindest vom Bus her ruhig. (…) Ziel der Polizei war es eigenen Angaben nach, sowohl die spontane Ausübung grundrechtlich geschützter Meinungsäußerung als auch den geordneten Ablauf eines journalistischen Interviews mit einer Politikerin zu gewährleisten.

Proteste gegen AfD-Chefin – ARD-Sommerinterview mit Weidel versinkt im Chaos

Die ARD hat die ehemalige Kanzlerkandidatin und AfD-Chefin im Sommerinterview mit kritischen Fragen und Fakten konfrontiert. Alice Weidel konnte diese jedoch kaum verstehen. Passend zu den hohen Temperaturen fand das ARD-Sommerinterview mit Alice Weidel draußen statt. In einem Open-Air-Studio auf der Terrasse des zum Bundestag gehörenden Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses direkt an der Spree mit dem Reichstag im Hintergrund saßen sich am Sonntagnachmittag die AfD-Chefin und der ARD-Moderator Markus Preiß auf zwei roten Stühlen in gebührendem Abstand gegenüber. Doch das halbstündige Gespräch zwischen ihnen lief nicht wie geplant. Vor dem Reichstag – und während der Übertragung hinter Weidel gut sichtbar – hatte sich eine Gruppe von Demonstranten versammelt. Sie hatten Transparente, Trillerpfeifen und Trommeln dabei und protestierten gegen die AfD und die Einladung Weidels ins öffentlich-rechtliche Fernsehen. Während Preiß Fragen zu Alice Weidels Politik und ihren Wahlversprechen stellte, war sie sichtbar abgelenkt und musste wiederholt nachfragen, was der Moderator gerade gesagt hatte. “Entschuldigung, es ist ein bisschen laut hier wegen der NGO-Demonstranten”, sagte Weidel. Sie behauptete, dass die Proteste von parteinahen Nichtregierungsorganisationen bezahlt worden seien. Tatsächlich steckte hinter der Aktion nach eigenen Angaben die Gruppe Zentrum für Politische Schönheit, die für solche Demos einen Bus mit extrem starken Lautsprechern ausgerüstet hat. Den Bus hat sie “Adenauer SRP+” getauft. Bei X schrieb die Gruppe: “TV-Tipp: Schaut Euch heute UNBEDINGT das Sommerinterview mit Alice Weidel in der ARD ab 18 Uhr an! Mit dabei: Der Adenauer SRP+”. (…) Außerdem sollte es kein Bürgergeld mehr für ausländische Staatsbürger geben und Asylbewerber nur noch Sachleistungen erhalten. “Für alles ist Geld da, nur für die eigenen Menschen nicht”, so Weidel. Preiß fragte daraufhin, ob sie denn von den Menschen Verständnis für ihre jüngste Gehaltserhöhung erwarten würde. Wie t-online zuerst berichtet hatte, haben die Fraktionschefs Weidel und Chrupalla ihre Gehälter verdoppelt – und kommen jetzt mit ihren Bundestagsdiäten auf mindestens rund 24.000 Euro im Monat. Alice Weidel räumte ein: “Der Sprung ist sehr groß.” Doch damit habe die AfD die Bezahlung nur auf das Niveau der anderen Parteien angepasst. “Mit der Verdopplung unseres Wahlergebnisses haben wir auch deutlich mehr Verantwortung”, sagte sie. Protestaktion stört Sommerinterview mit Weidel Im Verlaufe des Interviews rückten Weidel und Preiß ihre roten Stühle näher aneinander, um sich besser zu verstehen, doch auch der Lärm wurde immer lauter. Es erklang gut hörbar ein Lied, dessen Text nur aus zwei sich immer wiederholenden Wörtern bestand: “Scheiß AfD”. “Das bringt so nichts, ich kann nichts verstehen”, sagte Weidel.

via t-online: Proteste gegen AfD-Chefin ARD-Sommerinterview mit Weidel versinkt im Chaos

siehe auch: Protestierende stören Interview mit AfD-Chefin Alice Weidel Das ARD-Interview mit Alice Weidel wurde durch eine Aktion gestört. Die AfD-Chefin spricht von chaotischen Zuständen – auch mit Blick auf das ganze Land. Das ARD-Sommerinterview mit AfD-Chefin Alice Weidel ist im Lärm einer Gegendemonstration fast untergegangen. Das Open-Air-Gespräch im Berliner Regierungsviertel an der Spree wurde von Protest mit Trillerpfeifen, Hupen und lauter Musik mit Anti-AfD-Slogans vom anderen Ufer begleitet. Zu sehen waren auf der anderen Spreeseite eine kleinere Demogruppe und ein großer Bus.  Weidel gab mehrfach an, sie habe die Fragen von Moderator Markus Preiß nicht verstanden. “Es ist extrem laut im Hintergrund, und ich kann Ihre Fragen kaum verstehen”, sagte sie an einer Stelle auf der Terrasse des zum Bundestag gehörenden Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses. Weidel wollte das Interview dennoch fortsetzen und forderte Preiß auf, dieses “ganz normal” weiterzuführen. Preiß sprach anschließend im Livestream der ARD auf Nachfrage von verschärften Bedingungen. Man habe sich teilweise kaum verstehen können; Protesters drown out live interview with far-right AfD party leader Alice Weidel. Far-right leader Alice Weidel’s scheduled “summer interview” was drowned out by raucous demonstrators. A scheduled live, open-air television interview with the co-leader of the far-right Alternative for Germany (AfD) party, Alice Weidel, was drowned out on Sunday by boisterous protesters. The demonstrators, which positioned themselves across the River Spree from the televised set-up in Berlin’s government quarter, sang songs, blew whistles and shouted anti-AfD slogans. Weidel and her host, public broadcaster ARD’s Markus Preiß, had to lean forward multiple times to understand the questions posed by the other.

siehe dazu auch: Das Interview mit Weidel im Faktencheck, Im ARD-Sommerinterview war die AfD-Vorsitzende Weidel zu Gast. Nicht alle ihre Behauptungen halten einer Überprüfung stand, zum Beispiel gibt es deutlich weniger ausreisepflichtige Syrer als behauptet. (…) Nach dem Sommerinterview beantwortete Weidel noch Fragen aus der tagesschau-Community. Auf die Frage, warum die AfD den menschengemachten Klimawandel leugne, bekräftigte Weidel ihre Skepsis gegenüber der Wissenschaft generell und zog den menschengemachten Klimawandel in Zweifel. Sie sagte: “Der Nachweis, dass der Klimawandel menschengemacht ist – also allein, monokausal, der ist doch gar nicht erbracht.” Das IPCC habe dies nicht nachgewiesen.Das ist falsch. So kommt der Weltklimarat (IPCC) in seinen Berichten, welche den aktuellen Stand der Klimawissenschaft zusammenfassen und bewerten, seit Jahren zu dem Schluss, dass der aktuelle Klimawandel überwiegend menschengemacht ist. Im Synthesebericht zum Sechsten IPCC-Sachstandsbericht heißt es etwa wörtlich: “Menschliche Aktivitäten haben eindeutig die globale Erwärmung verursacht, vor allem durch die Emission von Treibhausgasen.”99,9 Prozent überzeugt von menschengemachtem KlimawandelNeben dem IPCC belegen zahlreiche Studien, dass es unter Klimaforschern Konsens ist, menschliche Aktivitäten als Hauptursache der laufenden globalen Erwärmung zu sehen. Der US-Geologe James Powell untersuchte Zehntausende Fachveröffentlichungen zum Klimawandel und kommt zu dem Schluss, dass 99,9 Prozent der erfassten Wissenschaftler dem Konsens folgen.Ohne den Einfluss von Treibhausgasen, die durch Industrie, Verkehr, Energieerzeugung und Landwirtschaft entstehen, ließen sich die aktuellen Temperaturanstiege nicht erklären. “Der Einfluss des Menschen hat die Atmosphäre nahe der Erdoberfläche in einem Maße erwärmt, wie es seit mindestens 2.000 Jahren nicht mehr der Fall war – und das in den letzten 50 Jahren mit einer beispiellosen Geschwindigkeit”, heißt es in einem Paper des Klimakonsortiums.Weidels Aussage, es gebe keinen “monokausalen Beweis”, verkennt die wissenschaftliche Praxis. In der Klimaforschung geht es nicht darum, eine einzelne Ursache in völliger Isolation zu beweisen, sondern den dominanten Einflussfaktor zu identifizieren. Und dieser ist nach übereinstimmender Bewertung der Forschung der Mensch.