‘Go to Mars’: Sikorski and Musk rekindle spat over US attack on EU

Poland’s foreign minister has told Elon Musk to “Go to Mars” after the billionaire called for the abolishment of the European Union—part of a wave of criticism by top U.S. figures targeting the bloc’s migration policy and democratic credentials. Radosław Sikorski rekindled the duo’s much-publicized dispute on Saturday evening after Musk wrote on social media site X, which he owns: “How long before the EU is gone? AbolishTheEU” Poland’s top diplomat replied: “Go to Mars. There’s no censorship of Nazi salutes there.” Sikorski was likely referring to images of Musk making what some commenters called a Nazi salute at President Donald Trump’s inauguration in January. Musk’s SpaceX is also trying to send a rocket to Mars and wants to establish a “a self-sufficient city” on the red planet.

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Prague Police searching for three men who gave the Nazi salute in front of a Jewish shop

A man giving the Nazi salute in front of a shop with Jewish souvenirs in Prague, 11 October 2025. (PHOTO: Policie ČR) The Prague Police are searching for three men who were captured on video giving the Nazi salute in front of a Jewish souvenir shop on Belgická Street in October. They are all now suspected of showing sympathy for a movement aimed at suppressing human rights and freedoms, a charge that could carry up to three years in prison should they be caught and convicted. Police spokesperson Richard Hrdina announced the search today on the police website, where they also published the video recording capturing the suspects in action. Hrdina said the incident happened on 11 October just before 3 AM. The eight-member group was walking down Belgická Street at the time, and as they approached the Jewish store, one of the men turned to the others and began to give the Nazi salute. He was then joined by two others, who also had their photos taken in front of the store with their right hands raised, the spokesperson said.

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Neo-Nazi group rallies at Central High, is cited by LR police for traffic violations

The neo-Nazi group Blood Tribe near Little Rock Central High Credit: Matt White About two dozen members of an out-of-state group of neo-Nazi white supremacists rallied outside Little Rock Central High on Saturday, holding up a 1950s segregationist slogan in front of the civil rights landmark.  The group, which calls itself Blood Tribe, was founded by a former Marine named Christopher Pohlhaus in 2021, according to George Washington University’s program on extremism. They’re known for staging rallies at state capitols and disrupting LGBTQ events across the U.S., clad in garish red and black costumes and face coverings and flying flags with swastikas. After rallying at the Arkansas Capitol, the group of masked protesters walked to Central High and unfurled a banner that read “race mixing is communism,” punctuated with two Stars of David. That phrase was commonly used by Arkansas segregationists protesting the integration of Central High by the Little Rock Nine in 1957. Little Rock photographer Matt White documented the racist group’s march through the predominately Black neighborhood surrounding the Central High historic site: After staging the action at Central, the white supremacists then piled into the back of a U-Haul box truck and headed east on Interstate 630. It’s generally not permitted to transport people in a box truck, and the Little Rock Police Department pulled over the vehicle on Interstate 440 just west of Springer Boulevard with the assistance of the Arkansas State Police. “Twenty-two individuals were removed from the interior of the truck, and the driver was issued a citation in connection with the incident,” LRPD spokesman Mark Edwards said in a statement. The driver was identified as Zachary Platter, 36, of Indiana.  “After the stop, the individuals were transported to the Springer Boulevard exit and released from custody, and they were advised to arrange lawful transportation from that location. Patrol officers remained in the area to observe and confirm that the individuals left the location in private vehicles and did not pose an ongoing public safety concern,” Edwards said.

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Neue Studie – Homofeindlichkeit unter Migrant­*innen nimmt ab

Deutsche mit Migrationshintergrund und Ausländerinnen lehnen Lesben und Schwule nach einer neuen Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung seltener ab als vor zehn Jahren. Große Unterschiede gibt es bei den Herkunftsgruppen. Die neue Studie “Einwanderungsgesellschaft im Wandel” (PDF) der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung hat auch die Einstellung von Zuwandererinnen und ihren Nachkommen gegenüber Homosexualität untersucht. Demnach lehnen in Deutschland lebende Ausländerinnen sowie Deutsche mit Migrationshintergrund Lesben und Schwule nun seltener ab als noch vor zehn Jahren. Laut der Studie stimmen 19 Prozent der Ausländerinnen der Aussage “Ich will keine homosexuellen Freunde” völlig oder eher zu. 2015 lag dieser Anteil noch bei 25 Prozent, er ist also um 6 Punkte gesunken. Ähnlich verhält es sich bei Deutschen mit Migrationshintergrund: Hier möchten 18 Prozent keine lesbischen oder schwulen Freundinnen haben – 2015 waren es noch 23 Prozent. Deutsche ohne Migrationshintergrund sind allerdings deutlich homofreundlicher: Hier lehnen nur 7 Prozent Lesben und Schwule im Freundeskreis ab. Im Vergleich zu 2015 hat sich die Zustimmung nicht verändert.

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Streit um AfD-Praktikum: Brandenburg stellt sich hinter Schulleiter

Ein Schulleiter im Kreis Potsdam-Mittelmark hat einem Zehntklässler ein Praktikum bei der AfD-Landtagsfraktion verboten. Die Entscheidung löste scharfe Kritik der AfD aus, während Brandenburgs Bildungsminister Steffen Freiberg (SPD) den Schulleiter öffentlich verteidigt. Das Ministerium bestätigte das Verbot und wies den Vorwurf eines Fehlverhaltens zurück. AfD-Landeschef René Springer forderte die Landesregierung auf, das Verbot rückgängig zu machen. Er erklärte: «Die AfD-Landtagsfraktion ist ein regulär anerkannter Ausbildungsbetrieb.» Weiter sagte Springer: «Wer einem Schüler den Zugang zu diesem Lernort verweigert, verhindert Bildungschancen und instrumentalisiert staatliche Institutionen für politische Ausgrenzung.» Minister stellt Kindeswohl in den Mittelpunkt Bildungsminister Freiberg verteidigte die Entscheidung im Bildungsausschuss. «Die Schulaufsicht hat den Vorgang geprüft und weist den Vorwurf eines Fehlverhaltens zurück», stellte er klar. Schulen seien zentrale Orte für Demokratie: «In jeder Bildungssituation muss die klare, demokratische und menschenrechtsorientierte Haltung entsprechend erkennbar sein.» (…) Freiberg bekräftigte: «Es wird hier das Wohl des Kindes in den Mittelpunkt gestellt. Das ist fachlich, sachlich und auch rechtlich im Übrigen an keiner Stelle zu beanstanden

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Miesbach Partei zu homophob: AfD-Schriftführer tritt aus

Nach einem Streit um LGBTI-Rechte hat der Schriftführer des AfD-Kreisverbands Miesbach, Gabriel Sack, Ende November sein Amt niedergelegt und ist aus der Partei ausgetreten. Der 31-Jährige war erst vor 20 Monaten AfD-Mitglied geworden. “Ich habe festgestellt, dass vieles stimmt, was Verfassungsschutz und Politikwissenschaftler über die AfD sagen”, erklärte Sack in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit der Münchner Tageszeitung “Merkur”. “Dabei ist nicht das Programm das Problem, sondern dass ein großer Teil der Mitglieder Rechtsextremismus und Homophobie, Antisemitismus und Ausländerfeindlichkeit duldet.” Auslöser für seinen Schritt sei ein queer­feindlicher Instagram-Post der niedersächsischen AfD-Landtagsabgeordneten Vanessa Behrendt gewesen. Sack habe im Namen des Kreisverbands Miesbach dagegen Stellung bezogen, sei jedoch vom Vorstand zurückgepfiffen und gemaßregelt worden.

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Antiziganismus in der Polizei – Eine historische Kontinuität – #polizeiproblem

Sinti und Roma sind weiterhin antiziganistischer Diskriminierung durch die Polizei ausgesetzt, so ein neuer Bericht. Gefordert werden mehr Aufarbeitung und Beschwerdestellen. Sinti und Roma in Deutschland sind von wiederkehrender antiziganistischer Diskriminierung durch die Polizei betroffen. Das geht aus einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht der Melde- und Informationsstelle Antiziganismus (MIA) hervor. Für die Analyse werteten der Politikwissenschaftler Markus End und die MIA 215 Fälle aus, die zwischen 2022 und 2024 von Betroffenen gemeldet wurden. Die MIA fordert unter anderem eine behördeninterne Auseinandersetzung, eine Sensibilisierung für und Prävention von Antiziganismus sowie unabhängige Beschwerdestellen. Demnach erlebten Sinti und Roma, insbesondere Männer, häufig institutionelle und individuelle Diskriminierung. Dabei seien sie sowohl von sogenanntem „Overpolicing“ als auch „Underpolicing“ betroffen. So seien Sinti und Roma unverhältnismäßigen Kontrollen und Maßnahmen ausgesetzt, während Antiziganismus von der Polizei selbst bagatellisiert und geleugnet werde. Laut Bericht gibt es demnach Fälle, in denen die Polizei den Schutz und die angemessene Strafverfolgung von antiziganistischen Vorfällen verweigere. Außerdem gebe es eine niedrige Schwelle bei der Anwendung von Zwangsmitteln gegen Sinti und Roma, die in teils körperliche Angriffe und Gewalt münden. Weil die Datenlage zu Antiziganismus bei der Polizei sehr dünn ist, soll die Auswertung des MIA Aufschluss über die komplexen Verschränkungen und Interaktionsverhältnisse von Ausgrenzungsmechanismen geben. Die Fälle beruhen auf Schilderungen von Betroffenen und Zeu­g*in­nen oder auf Ereignissen, welche Polizeimeldungen und Medienberichte öffentlich gemacht haben. (…) Seit dem Kaiserreich erfasst die Polizei Angehörige der Minderheit in Sonderakten, allein aufgrund ihrer zugeschriebenen Zugehörigkeit. In der Erfassungspraxis im Nationalsozialismus war die kriminologische Kategorie „Z*“ eine der Entscheidungsgrundlagen über die Deportation. Auch das gegenwärtige Overpolicing von Sinti und Roma sei weiterhin auf die polizeiliche Sondererfassung zurückzuführen, so das MIA. So gebe es weiterhin Kategorien wie „Reisender Täter“ und auch in der Ermittlungskategorie „Clankriminalität“ würden sie modernisiert. Diese bleiben weiter bestehen, weil sie innerhalb der Polizei als professionelles Erfahrungswissen gelten würden, so die Organisation von BetterPolice.

via taz: Antiziganismus in der Polizei Eine historische Kontinuität