Bei Schüssen auf einen Rave im Schweizer Kanton Aargau wurde eine 22-Jährige getötet und fünf weitere Menschen verletzt, darunter auch eine Deutsche. Nun ist ein Verdächtiger festgenommen worden. In der Schweiz ist nach den Schüssen auf einem Rave ein Verdächtiger festgenommen worden. Laut der Polizei des Kantons Aargau handelt es sich um einen 43-jährigen Schweizer. Die Ermittler gehen davon aus, dass “der Täter allein gehandelt” hat.Bei dem Vorfall in der Nacht zu Sonntag in der Stadt Aarau war eine 22-jährige Italienerin getötet worden, fünf weitere Menschen wurden verletzt, darunter eine Deutsche. Bei den anderen vier Verletzten handelt es sich den Behörden zufolge um Schweizer Männer. Die leicht bis schwer verletzten Opfer seien in Krankenhäuser gebracht worden. Sie seien 24 bis 31 Jahre alt. Es seien zwei unterschiedliche Hülsen von Patronen gefunden worden, die zu einer Pistole oder Maschinenpistole sowie zu einem Sturmgewehr passten, so die Behörden.Das Motiv für die Tat ist noch unklar. Die Polizei geht davon aus, dass es sich entweder um einen Terrorakt, einen Amoklauf oder eine Abrechnung im kriminellen Milieu handelt.
We did see that coming. Meta was paying out-and-out neo-Nazis to post on Facebook, an investigation from Australia’s ABC News found. These pages and individual creators posted content that appeared to be in clear violation of Facebook’s own hate speech policies. Nonetheless, they were able to earn money on their posts through the platform’s “Content Monetization” program — which is invitation-only. One receiving payouts from Meta was Hugo Lennon, a known far-right agitator and white nationalist with ties to neo-Nazi groups. Lennon was taken away by police for hurling racial abuse at India’s prime minister Narendra Modi during his stay at a Melbourne hotel, and is believed to be one of the organizers behind an “anti-immigration” march on a sacred Indigenous site in the city last year. Lennon, in other words, was a known quantity, and Meta should’ve been under no illusions about who they were paying to drive engagement on the platform. Still, the investigation found that he’s been receiving payments from Facebook since September 2025. Meanwhile, the Facebook page for the Australian white supremacist site The Noticer has been making money through the revenue program since November 2025. Underscoring how much Meta has dropped the ball on this one, even X — owned by Elon Musk, who performed two suspiciously Sieg Heil-looking salutes back in 2025 — has banned The Noticer for violating its “hateful profile policy.” Facebook’s monetization program can be quite lucrative, though it’s unclear how much each of these pages made individually. In 2025, Facebook doled out nearly $3 billion to 16 million accounts, the reporting notes. The platform periodically discloses data on these monetized accounts, which has been collated into a searchable database by the tech accountability non-profit What to Fix. What To Fix executive director Victoire Rio didn’t mince words when it came to Meta’s culpability.
Die Schufa hält eine Schattendatenbank mit veralteten Daten über Millionen von Menschen vor. Dagegen wehrt sich jetzt die Datenschutzorganisation noyb mit einer Abmahnung – und der Vorbereitung einer möglichen Sammelklage. Die Datenschutzorganisation noyb hat die Schufa abgemahnt, weil diese eine Schattendatenbank mit historischen und veralteten Daten über Millionen von Menschen vorhält. Die Existenz dieser Datenbank hatte eine gemeinsame Recherche von NDR und Süddeutscher Zeitung im Juli herausgefunden. Die Schufa bewertet die Kreditwürdigkeit von Menschen, zu ihren Kunden gehören unter anderem Banken, Energieversorger oder Telekommunikationsunternehmen. Laut der Recherche von NDR und SZ handelt es sich bei den Daten um „alte Kredite und Kreditkarten, Pfändungen und Privatinsolvenzen, Schulden, die die Betroffenen oft schon vor Jahren beglichen haben“. Es seien Daten, die die Schufa schon längst gelöscht haben müsste, so der Bericht damals weiter. Die sensiblen Daten könnten großen Schaden anrichten. Wenn Menschen allerdings bei der Schufa anfragten, welche Daten diese über sie gespeichert hat, gab die Auskunftei diese historischen Informationen bei der Datenauskunft nicht an.
siehe auch: SCHUFA-Datenskandal – Interessentenliste Du hast es vielleicht schon mitbekommen: Die SCHUFA betreibt eine sogenannte “Schattendatenbank”, in der sie unzählige Daten speichert, die eigentlich schon gelöscht sein müssten. Selbst Betroffenen, die eine Kopie ihrer Daten verlangt haben, wurden die hier gespeicherten Daten vorenthalten. Wir gehen davon aus, dass dieses Vorgehen gegen Datenschutzrecht verstößt. noyb (ein gemeinnütziger Verein im Bereich Datenschutz) hat deshalb eine Abmahnung an die SCHUFA geschickt.
Trump will den Lake Ontario in „Lake America“ umbenennen. Kanadas Politiker schlagen zurück – mit Schildern, Spott und scharfen Worten. Doug Ford hat im Namensstreit mit US-Präsident Donald Trump um den Lake Ontario nachgelegt. Der Regierungschef der kanadischen Provinz Ontario veröffentlichte auf der Plattform X ein knapp 40 Sekunden langes Video, in dem er im roten Trikot der kanadischen Fußball-Nationalmannschaft vor einem riesigen blauen Schild am Seeufer posiert. Aufgestellt wurde das Schild nahe Grimsby, Ontario, auf dem in Englisch und Französisch zu lesen ist: „Lake Ontario – Now and Always“ beziehungsweise „Lac Ontario – Aujourd‘hui et pour toujours“. In dem Video erklärte Ford knapp, warum der Name unveränderlich sei: Schon lange, bevor Trump ins Amt gekommen sei, habe der See Lake Ontario geheißen – und so werde es auch nach seinem Abschied aus dem Weißen Haus bleiben. „Falls Präsident Trump oder sonst jemand es vergisst: Wir haben dieses Schild aufgestellt, um sie daran zu erinnern, dass es ‚Lake Ontario‘ heißt – jetzt und für immer“, sagte Ford. Auslöser der Aktion war eine Verfügung Trumps, mit der er US-Bundesbehörden anwies, den Grenzsee künftig „Lake America“ zu nennen. Trump verknüpfte den Schritt mit dem laufenden Zollstreit und erklärte, die USA rechneten nicht mehr damit, nennenswerte Geschäfte mit Ontario zu tätigen – Kanadas bevölkerungsreichste und wirtschaftlich eng mit den USA verflochtene Provinz. Seit dem Scheitern der Handelsgespräche zwischen Washington und Ottawa vor gut einer Woche hat sich der Konflikt zwischen den Nachbarländern spürbar verschärft.
siehe auch: Lake Ontario im Fokus Dieser Mann legt im Streit mit Donald Trump nach. Doug Ford, Regierungschef der kanadischen Provinz Ontario, gilt nicht als Freund von US-Präsident Donald Trump. Im Streit über den Namen eines Grenzsees posiert er vor einem vielsagenden Schild. “Lake Ontario – für jetzt und für immer”: Im Streit mit US-Präsident Donald Trump über den korrekten Namen für einen See an der Grenze zwischen beiden Ländern legt der Regierungschef der kanadischen Provinz Ontario nach. In einem auf der Plattform X veröffentlichten knapp 40 Sekunden langen Video posiert Doug Ford im roten Trikot der kanadischen Fußball-Nationalmannschaft vor einem am Seeufer aufgestellten riesigen, blauen Schild. Auf dem steht in Englisch und Französisch geschrieben: “Lake Ontario – Now and Always” beziehungsweise “Lac Ontario – Aujourd’hui et pour toujours”. In wenigen Sätzen erklärt Ford, warum das so ist. Schon lange, bevor Trump ins Amt gekommen sei, habe der See Lake Ontario geheißen – und so werde es auch nach seinem Abschied aus dem Weißen Haus wieder sein. “Falls Präsident Trump oder sonst jemand es vergisst: Wir haben dieses Schild aufgestellt, um sie daran zu erinnern, dass es ‘Lake Ontario’ heißt – jetzt und für immer.” (…) Ford hatte seinem Ärger über Trump bereits nach dem Scheitern der Handelsgespräche mit den Worten “Kiss my ass” (zu Deutsch: Leck mich am Arsch) Luft gemacht. Er nannte den US-Präsidenten zudem einen “Diktator”, einen “Verlierer” und “König der Bankrotte”.
Two Wausau brothers face felony cases after a 17-year-old told police they described themselves as Nazi extremists, talked about killing people and pressured her to use drugs. Bryan C. Wick, 27, and Tyler Christian Wick, 30, were taken into custody this week in separate but related Marathon County cases. The allegations against both men are detailed in a criminal complaint filed against Bryan Wick on Wednesday. The teenager told Wausau police she knew Bryan Wick through work and agreed July 11 to give him a ride home. She said she went inside the home he shared with Tyler Wick, where the conversation quickly turned to extremist beliefs. According to the complaint, the teenager said the brothers told her they were Nazi extremists and talked about killing non-Christians. Later in the encounter, the complaint says Tyler Wick told the teenager he was going to kill 150 Black men with a rope. She also told police he showed her videos of people being killed and laughed as she became visibly upset. Bryan Wick eventually told his brother to stop scaring her, according to the complaint. Police also reviewed a Snapchat account the teenager identified as Bryan Wick’s. An officer described the account as containing Nazi imagery and antisemitic material, including a profile photo showing a masked person making what appeared to be a Nazi salute. The officer also described a video in which a masked person appearing to be Bryan Wick criticized Jewish people and another showing a similarly dressed person interacting with a law enforcement officer. Police noted that the latter video could have corresponded with Bryan Wick’s arrest during a March protest in Marathon County. The complaint does not say police definitively established that Wick was the masked person in each video. (…) She said Tyler Wick showed her what he described as marijuana and that the brothers later offered her a vape that smelled like marijuana. The teenager told police she initially refused to use it but eventually gave in after being asked repeatedly. She also described a smoking device containing what appeared to be marijuana and an unidentified white powder. (…) Bryan Wick faces seven counts, including child enticement involving drugs, exposing a child to harmful material, delivery of THC, felony bail jumping, disorderly conduct, possession of THC and misdemeanor bail jumping. The most serious count, child enticement, is a Class D felony punishable by up to 25 years in prison, a fine of up to $100,000 or both. Prosecutors allege Bryan Wick caused the teenager to enter the home with the intent of providing her a controlled substance. The bail-jumping allegations stem from criminal cases already pending against Bryan Wick when the July encounter occurred. Court records cited in the complaint show he had been released under conditions that included committing no new crimes. Tyler Wick faces felony counts of possessing a firearm while subject to a domestic abuse or child abuse injunction and maintaining a drug trafficking place, along with a misdemeanor count of possessing THC. At their initial court appearances Wednesday, Bryan Wick’s cash bond was set at $30,000 and Tyler Wick’s at $10,000. Both were ordered to have no contact with the teenager or her family and not to possess weapons or controlled substances. Tyler Wick also was ordered not to possess or consume alcohol.
A far-right nationalist has been deported back to Ukraine on character grounds, but not before detailing his so-called “torture” in immigration detention.A white supremacist who fled to Australia when war broke out in Ukraine has been deported back home while facing charges related to a clash at the Indigenous Camp Sovereignty in Melbourne. Yan Zakharin, 20, was deported on August 12, less than a year after allegedly being involved in the neo-Nazi incursion at the encampment following the controversial March for Australia rally. Zakharin and several other individuals, including former National Socialist Network (NSN) leader Thomas Sewell, were charged with affray, assault and unlawful assault. Zakharin and Sewell had both plead not guilty to the charges. In the Victorian County Court this week, Judge Gerard Mullaly revealed that Zakharin had been deported and the charges had been withdrawn. News.com.au understands the decision to cancel Zakharin’s visa was made on character grounds, but a spokesperson for the Minister for Citizenship Julian Hill said his office does not comment on individual cases. Yan Zakharin, centre, was deported back to Ukraine on August 12 while facing charges. The 20-year-old was pictured at the clash at Camp Sovereignty last year. Zakharin has since shared images and videos from his home country. He spoke in a video posted online earlier this month about the decision to deport him. “Hello patriots, this in Yan Zakharin and I have received a wonderful letter from (Australian Border Force) removals team stating that I’m getting deported to Ukraine from Australia.” In several other videos Zakharin shared, he complains about being kept in what he described as “an Australian gulag” where he had undertaken a hunger strike.
In Mülheim stirbt ein Mann nach einem Polizeieinsatz. Auswertungen von Videoaufnahmen, die MONITOR vorliegen, legen nahe, dass ungerechtfertigte Polizeigewalt und eine gefährliche Fixierungstechnik zu seinem Tod geführt haben könnten. Es ist der Abend des 6. Januar 2024. Ibrahima Barry, 26 Jahre alt, lebt in einer Geflüchtetenunterkunft in Mülheim an der Ruhr, Nordrhein-Westfalen. An diesem Abend soll sich Barry in einer psychischen Ausnahmesituation befinden, in seinem Zimmer geschrien haben. Der Sicherheitsdienst der Unterkunft ruft die Polizei.Einige Momente später endet das Leben von Barry. Was davor offenbar passiert ist, zeigt die Aufbereitung von Bodycam-Aufnahmen durch die Rechercheagentur Forensis, die MONITOR exklusiv vorliegen. Spezialisten haben die Aufnahmen stabilisiert, synchronisiert und mithilfe von 3D-Modellen rekonstruiert. So lässt sich nachvollziehen, was in den letzten Minuten von Barrys Leben passiert ist. Barry kollabiert nach Fixierung in Bauchlage Auf den Bildern ist zu sehen, wie die zur Beruhigung der Lage herbeigerufenen Polizeibeamten in das Zimmer von Barry stürmen und ihn zu Boden ringen. Barry reißt sich los, wird getasert, dann brechen die Aufnahmen der ersten Bodycam ab. Aufnahmen einer weiteren Bodycam zeigen Barry wenig später auf dem Bauch liegend, Hände und Füße hinter dem Rücken gefesselt. In dieser Position bleibt er nach der Analyse von Forensis mindestens zwölf Minuten, während mindestens zwei Polizisten Druck mit Knien und Füßen auf Barrys Rücken ausüben.Wenig später kollabiert Ibrahima Barry und wird mit Herz-Kreislauf-Stillstand ins Krankenhaus gebracht. Er stirbt noch in derselben Nacht. Die Obduktion ergibt später, dass Barry Kokain konsumiert hatte. Und es wurde zudem eine Übersäuerung des Blutes festgestellt – ein Befund, der zu einem sogenannten lagebedingten Erstickungstod passen würde.