Gedenkstätte Gardelegen: Grabschändungen auf dem Ehrenfriedhof – Zeuginnen und Zeugen gesucht

Mitarbeitende der Gedenkstätte entdeckten am Montag, 3. April 2023 mehrere Grabschändungen auf dem Ehrenfriedhof, auf dem die Ermordeten des Massakers von Gardelegen beigesetzt sind. Auf mehreren Gräbern wurden Kreuze und Davidsterne herausgerissen, umgetreten und beschädigt. Die Tatzeit wird auf den Zeitraum zwischen dem Abend des Freitags, 31. März 2023 und dem frühen Morgen des Montags, 3. April 2023 geschätzt. Die Mitarbeitenden der Gedenkstätte Gardelegen verurteilen diesen Anschlag aufs Schärfste. Sie sehen ihn als eine Störung der Totenruhe und als eine Schändung des würdigen Andenkens an die Ermordeten des Massakers von Gardelegen an. Deshalb informierten sie umgehend die Polizei und erstatteten Strafanzeige. Insbesondere der Verdacht auf politisch motivierte Kriminalität wird nun von den zuständigen Ermittlungsbehörden untersucht. Erst vor wenigen Wochen, im Februar 2023, wurden am Ehrenfriedhof auf dem Außengelände der Gedenkstätte Gardelegen mehrere Informations- und Widmungstafeln entwendet. Sie stammten u.a. von internationalen Angehörigen-, Überlebenden- und Hinterbliebenenverbänden und waren dem Andenken an die Ermordeten des Massakers gewidmet. Auch zu diesem Vorfall wurde seitens der Gedenkstätte Strafanzeige erstattet.

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Fascist who styles himself on Adolf Hitler ‘forges link’ with leader of Scots neo-Nazi group

Alek Yewbury sports a clipped moustache and waxed-down hair – just like his twisted Nazi hero. Bookmark Comments 48 NEWS ByJon BradyReporter 04:30, 5 APR 2023 Hadden Adam with Alek Yerbury. A leading member of a neo-Nazi group operating in Scotland has been “forging new loyalties” with an English activist who styles himself on Adolf Hitler. In one picture, Hadden Adam, a member of far-right outfit Highland Division, is shown meeting Alek Yerbury – a Hitler lookalike who is a member of fascist organisation the British Movement. Campaign groups have since slammed the meeting as “repulsive” and “concerning”. Adam is seen shaking hands with trenchcoat-wearing Yerbury, who also sports a clipped moustache and waxed-down hair – just like his twisted Nazi hero. The caption on the image, shared by Highland Division in an underground encrypted chat group, reads: “One of our activists met up with several other nationalist groups including the British Movement and some independent nationalists. Forging new loyalties…unite the right.” The post suggests that Highland Division is seeking to make new connections with other white supremacist groups that operate in closed communities online. It is understood the gathering took place in March, but it is unclear where it was held. A Record probe last November uncovered Highland Division, who shamelessly co-opted the identity of a former British Army infantry that fought the Nazis in the Battle of Normandy. It operates within an underworld of neo-Nazi groups using an encrypted chat platform to recruit hateful racists.

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Why are Croatian MEPs in Brussels downplaying terrorism and Nazi crimes?

Recently, Croatian MEPs have organised events in Brussels appearing to gloss over controversial issues linked to terrorism and Nazi collaborators from Croatian history. Željana Zovko, a representative from the Croatian Democratic Union, or HDZ, attended a seminar last week as part of the European People Party group series of events at the European Parliament. According to the panel’s premise, they would focus on the secret services of former communist nations, since “totalitarian regimes of the past may no longer exist, but their secret services and networks live on,” said Zovko. The event featured a presentation by Zdravka Bušić, a member of the Croatian National Resistance or Otpor during the 1970s, a far-right organisation responsible for several terrorist attacks across the world. “I’m sure she [Bušić] will contribute significantly to this seminar with her deep knowledge and personal experience on this issue,” Zovko continued. Otpor was founded by Vjekoslav “Maks” Luburić, the notoriously brutal head of several concentration camps found in the Independent State of Croatia (NDH), a Nazi puppet state that briefly on the territory of today’s Croatia, Bosnia and Herzegovina, and parts of Serbia during World War II. Zdravka’s brother took part in the hijacking of Trans World Airlines plane in September 1976 heading from New York to Chicago and planted a bomb in Grand Central Station in New York City, demanding a plea for Croatia’s independence not be published in leading US papers. The plane was rerouted to Montreal and then to Newfoundland, where 35 passengers were released. After negotiations with the US ambassador in Paris, the attackers surrendered. A New York policeman was killed dismantling the bomb and the perpetrators were convicted of air piracy.

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Dutch far-right MP fined for posting image with Nazi flag on Twitter – #LockHimUp

The picture was ‘unnecessarily offensive,’ the Dutch public prosecutor said. Pepijn van Houwelingen, of the populist Forum for Democracy Party (FVD), will have to pay a €450 fine. A Dutch far-right lawmaker has been fined for publishing an edited photo of two government ministers next to a Nazi flag, the Netherlands’ Public Prosecution Service said in a statement Thursday. Pepijn van Houwelingen, of the populist Forum for Democracy Party (FVD), will have to pay a €450 fine. “After studying the file, the Public Prosecution Service concludes that this constitutes an insult from a legal point of view,” the statement read, adding that the picture was “unnecessarily offensive.” Last September, van Houwelingen posted a picture showing the Dutch health minister, Ernst Kuipers, lifting a flag showcasing UN Sustainable Development Goals, as well as an edited version of the same image in which a Nazi flag had been added.

via politico: Dutch far-right MP fined for posting image with Nazi flag on Twitter

#Meloni sorgt mit Deutung von #SS-#Massaker von 1944 für Empörung – #FosseArdeatine

Italiens Regierungschefin lässt erkennen, dass ihre postfaschistischen Fratelli d’Italia alle Mühe haben, die eigene Geschichte aufzuarbeiten “Es war ein Blutbad, das eine der tiefsten und schmerzhaftesten Wunden für unsere nationale Gemeinschaft verursachte: 335 unschuldige Italiener wurden niedergemetzelt, nur weil sie Italiener waren.” Das erklärte die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni am Gedenktag des Massakers in den Ardeatinischen Höhlen (Fosse Ardeatine) vor den Toren Roms.Das Kriegsverbrechen hatte sich am 24. März 1944 ereignet. Es handelte sich um eine Vergeltungsaktion der deutschen Besatzer für einen Anschlag italienischer Partisanen, bei dem am Tag zuvor in Rom 33 Angehörige der SS getötet worden waren. Der deutsche Nazikommandant Herbert Kappler hatte daraufhin angeordnet, dass für jeden getöteten Deutschen zehn Italiener sterben sollten. Am Ende exekutierte die SS noch fünf weitere Opfer – alle wurden durch einen Genickschuss ermordet. Empörung um Geschichtsdeutung Die Aussage der rechten Regierungschefin, sie ist Vorsitzende der postfaschistischen Fratelli d’Italia, hat in der Opposition, in der jüdischen Gemeinschaft und bei den Nachkommen der Ermordeten Empörung ausgelöst. Denn die 335 Italiener waren natürlich nicht umgebracht worden, weil sie Italiener waren, sondern weil sie Partisanen, Antifaschisten oder Juden waren und deshalb im Gefängnis saßen. Am Massenmord waren außerdem auch Italiener als Täter beteiligt: Die Mussolini-Faschisten hatten mitgeholfen, die späteren Opfer auszuwählen. Auch darüber hat die Regierungschefin kein Wort verloren. Was nicht weiter zu erstaunen vermag: Melonis Partei Fratelli d’Italia ist eine Nachfolgepartei des postfaschistischen Movimento Sociale Italiano und hat ihre ideologischen Wurzeln somit in der Mussolini-Zeit. “Schwachsinn” “Giorgia Meloni hat, bei allem Respekt, Schwachsinn erzählt”, betonte der Historiker und Antisemitismus-Forscher Michele Sarfatti am Wochenende in der Zeitung “La Stampa”. Und er bringt das Problem ohne Umschweife auf den Punkt: Meloni und ihre Parteigenossen versuchten, zwei Dinge miteinander zu vereinbaren, die letztlich unvereinbar seien: “Sie regieren mit einer postfaschistischen Partei ein Land, die italienische Republik, die auf dem Antifaschismus beruht”, betonte Sarfatti. Das sei nicht möglich. “Eigentlich müsste Meloni eine Wahl treffen: Entweder gibt sie ihr Amt als Regierungschefin auf, oder sie verzichtet auf die historischen Wurzeln ihrer Partei.” Meloni wird, so viel ist klar, weder das eine noch das andere tun. Der Grund dafür ist die ewige Zweideutigkeit, die alle italienischen Postfaschisten kennzeichnet: Zwar wünschen sich die wenigsten von ihnen die Diktatur zurück – auch Meloni betont durchaus glaubwürdig, dass sie keinerlei Sympathien für totalitäre Regimes hege –, gleichzeitig können oder wollen sie nicht eingestehen, dass die italienischen Faschisten im Bürgerkrieg gegen die Partisanen auf der falschen Seite gestanden waren.

via standard: Meloni sorgt mit Deutung von SS-Massaker von 1944 für Empörung

https://twitter.com/Walnusskipferl/status/1640291978863583232

Bundesarchiv Bild 101I-312-0983-06, Rom, Festnahme von Zivilisten.jpg
By Bundesarchiv, Bild 101I-312-0983-06 / Koch / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, Link

#LisaEckhart und die #Judenwitze – CW: Antisemitismus, Rassismus

Warum es unerträglich ist, dass die antisemitischen Pointen der Kabarettistin als hintergründige Satire bezeichnet werden Kennen Sie den schon? »Den Juden Reparationen zu zahlen, das ist, wie dem Red-Bull-Gründer Mateschitz ein Red Bull auszugeben.« Oder den? »Die Erektion des schwarzen Glieds braucht alle sieben Liter Blut, über die ein Mensch verfügt.« (…) Hat Lisa Eckhart wirklich gerade genau das gesagt? Derweil schaut die Kabarettistin triumphierend ins Publikum. Hohe Einschaltquoten, aufgeregte Debatten, ausverkaufte Programme sind ihr gewiss. Die Form von Lisa Eckharts Auftritten ist so dicht am antisemitischen Original, dass man den doppelten Boden vergeblich sucht. Nun hat die umjubelte Österreicherin – »präziser Wortwitz, schlitzohrige Boshaftigkeit, böse Reime und pointierte Provokation« (3sat) – unlängst noch einmal nachgelegt. Und auch diesmal wusste Eckhart ganz genau, welche Knöpfe sie drücken muss, um sich nach längerer Abstinenz wieder ins Gespräch zu bringen. Am 9. November, dem Gedenktag für die bei den Novemberpogromen 1938 deportierten und ermordeten Juden – darunter macht Lisa Eckhart es nicht –, präsentierte sie im österreichischen Fernsehen ihren neuesten Judenwitz, diesmal über jüdische Nasen. Weiß ja schließlich jeder: Juden haben Hakennasen. Schon klar. Selten so gelacht. Das NS-Hetzblatt »Der Stürmer« lässt grüßen. Es ist etwas ins Rutschen geraten in der Bundesrepublik. Noch bis vor Kurzem wäre es undenkbar gewesen, dass auf der Bühne unter dem Deckmantel der Satire Judenwitze erzählt werden, ohne dass es einen öffentlichen Aufschrei gegeben hätte. Der Künstler wäre zur Persona non grata geworden – und zwar völlig zu Recht.

via jüdische allgemeine: Lisa Eckhart und die Judenwitze

#Staatsschutz ermittelt gegen Mitglied des Kreisvorstands – Nach #Nazi-Gruß: #Bielefelder AfD-Politiker tritt zurück

Der Bielefelder AfD-Politiker Florian Rust, Mitglied des Kreisvorstandes der AfD Bielefeld, ist zurückgetreten. Er legt alle politischen Ämter nieder. Das hat die AfD mitgeteilt. Zuletzt wurde ihm vorgeworfen, sich mit einem Hitler-Gruß verabschiedet zu haben. Der Rücktritt erfolgte am Freitag während einer Sondersitzung des Kreisvorstands der AfD Bielefeld. Diese war in Reaktion auf das Bekanntwerden der Vorwürfe gegen Kreisvorstandsmitglied Florian Rust anberaumt worden. Rust soll sich in einem Chat auf einer Social-Media-Plattform mit dem Hitlergruß verabschiedet haben. Das ist das Ergebnis von Ermittlungen des Staatsschutzes. Den Gruß „Ich wünsche Euch ein nächtliches Sieg heil!“ soll das Mitglied des Bielefelder AfD-Kreisvorstandes auf dem Kanal der rechtsgerichteten AfD-Jugendorganisation Junge Alternative für Deutschland (JA) beim Messenger-Dienst Signal geschrieben haben. (…) Als Nachfolger im Amt des Sachkundigen Bürgers und ordentlichen Mitglieds im BISB wird die AfD-Ratsgruppe den früheren Polizeiobermeister Gerhard Schäfer benennen, der aufgrund weiterer früherer Tätigkeiten auch eine hohe Expertise im Bereich der Immobilien- und Liegenschaftsangelegenheiten aufzuweisen hat

via wb: Staatsschutz ermittelt gegen Mitglied des Kreisvorstands Nach Nazi-Gruß: Bielefelder AfD-Politiker tritt zurück